Archiv für die Kategorie ‘TopThema_Links’

Halloween, unheimlich lecker!

Freitag, 06. September 2019

 

 

Blutaugenbowle

 


 

 

 

Zutaten:
– Eine Dose Litschis aus dem Supermarkt
– Kirschsaft
– Zitronenlimo

 

So kriegst Du`s hin:
Nimm die Litschis aus der Dose, lege sie in Kirschsaft ein und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank.

Kurz vor der Party packst Du sie in eine große Schüssel und füllst sie mit Zitronenlimo auf.

 

Extratipp:
Supergruslig wird es, wenn Du Dir von Deiner Mama einen sauberen Putzhandschuh geben lässt, ihn auch mit Kirschsaft füllst, zuknotest und ein paar Stunden ins Gefrierfach tust, bis er ganz fest ist. Dann nimmst Du die Kirschhand aus dem Handschuh, sägst vorsichtig ein paar Fingerkuppen ab und lässt das alles oben auf der Bowle schwimmen …. uuahh ….

 

Rezeptfoto: Schüttimaus_Quelle_chefkoch.de

 

Friedhofserde

 


Foto_Andrea1726_Quelle_chefkoch
 

 

Zutaten:
– Schokopudding
– Dunkle Kekse
– Zuckerschrift aus der Tube
– Weingummischlangen
– Schoko-Küsse

 

So kriegst Du´s hin:
Bereite einen ganz normalen Schokopudding zu oder lasse Dir dabei von Deinen Eltern helfen. Wenn er kalt ist, füllst Du ihn in eine Auflaufform. Die Kekse zerbröselst Du mit den Fingern und streust sie drüber, dass es wie Erde aussieht. Dann steckst Du die restlichen Kekse so rein, als wären es Grabsteine … natürlich malst Du vorher Kreuze mit Zuckerschrift drauf!

Um die Gräber legst Du die Schlangen aus und stellst ein paar Schokokuss-Gespenster dazwischen… huuuh …

 

 

 

Mini-Gehirn mit Soße

 

Zutaten:
– Walnüsse ohne Schale
– Puderzucker
– Erdbeermarmelade

 

So kriegst Du`s hin:
Lege die Walnüsse nebeneinander auf einen Teller. Rühre den Puderzucker mit ganz wenig warmem Wasser zu einem Zuckerguss an. Gieße ihn über die Mini-Gehirne, aber so, dass man die „Hirnwindungen“ noch gut sehen kann. Warte kurz, bis der Zucker fest ist. Du kannst Die Walnüsse auch mit Zucker auf andere Kekse kleben. Jetzt packst Du die Marmelade als Blutsoße oben drauf … wäh!

 

Quelle: https://www.pinterest.de/pin/341429215498605056/

 

 

Eklige Wurstfinger

 


Quelle_muddiskochen.de

 

 

Zutaten:
– Zwei Wiener Würstchen
– Mayonaise oder Senf
– Vier Kürbiskerne oder Mandelsplitter (Fingernagel)
– Viel Ketchup

 

So kriegst Du´s hin:
Halbiere die Würstchen und lege sie wie vier Finger auf einen Teller. Schneide an den Spitzen die „Nagelbetten“ heraus und klebe mit einem Klecks Majo oder Senf den Fingernagel ran.
Pack ordentlich Ketchup auf die Schnittstellen und … lass es Dir schmecken, wenn Du`s schaffst!

 

 

 

Im Internet gefunden von: Marie, Marti und Thimo

Text: Kinderredaktion, Ines Beyer

Foto Beitragsbild: pixabay-publicdomainpictures

Das MÜK-Meinungslabyrinth

Montag, 10. Juni 2019

Auch beim Kinder-Kultur-Sommer-Festival

vom 6.-10.6. rund um die Alte Kongresshalle auf der Schwanthalerhöhe ist die Münchner Kinderzeitung wieder mit dabei.

Rein ins Meinungslabyrinth!

heißt es bei unserer Zeitungswerkstatt 2019:

 

Wie kommt man eigentlich zu einer Meinung? Wie kommen Meinungen zu Stande und wer beeinflusst uns bei der Meinungsbildung?

– Jeden Tag steht eine andere Frage im Vordergrund.

 

 

Hau deine Meinung raus!

Und das haben die jungen Münchnerinnen und Münchner auf unsere Fragen geantwortet:

megaphone photo

Am Freitag „Was hältst du von den Fridays for Future-Demos?“, bei denen Kinder und Jugendliche seit vielen Wochen am Freitag Vormittag – anstatt zur Schule zu gehen – für mehr Klimaschutz demonstrieren?“
Am Samstag  lautete die Frage: „Was hältst du von E-Rollern?“
„Sollen Jugendliche unter 18 wählen dürfen?“ war unsere Sonntagsfrage.
Am Montag wollten wir von den Besucherinnen und Besuchern des Meinungslabyrinths wissen, „Was hältst du von Tablets im Unterricht?“

Meinungen zu Europa

Dienstag, 05. März 2019

In unserer neuesten Ausgabe berichten wir über wichtige Termine rund um die EU und Europa im Frühjahr 2019.

Hier kannst du die Fortsetzung von Mathis Text lesen und einige Meinungen über aktuelle Geschehnisse in der EU.

(mehr …)

Faszination Zeitreise

Dienstag, 12. Juni 2018

Würdest du gerne einmal in der Zeit reisen? Und wenn ja, in die Zukunft oder in die Vergangenheit? Auch Annabell hat sich, im Anschluss an ihren Medientipp „Rubinrot, Saphirblau, Smaragdgrün“, Gedanken zu diesem Thema gemacht, die ihr hier lesen könnt:

 

… ich fände es auch total cool, mit einer Zeitreisemaschine mal zurück zu springen (genauso wie Gwendolyn in „Rubinrot“) und jemanden zu besuchen, der gestorben ist, als ich noch klein war, wie meine Oma oder meinen Opa. Es wäre schön gewesen, wenn ich sie noch länger erlebt hätte. Mit einem Zeitsprung könnte ich sie einfach mal besuchen und mit ihnen nochmal etwas Zeit verbringen, etwas mehr von ihnen erfahren, ein Spiel spielen und einfach etwas Spaß haben. Ich würde sie gerne fragen, wie meine Eltern als Kinder waren, welchen Blödsinn die so getrieben haben und wie sie in meinem Alter so waren. Da würde ich sicher einige geheim gehaltene Geschichten erfahren, die mir meine Eltern nie erzählen würden.

 

Aber auch die Menschen und Erfindungen in einem ganz anderen Jahrhundert würden mir gefallen und zu sehen, was damals so abging. Man könnte auf tolle Bälle mit prunkvollen Kleidern gehen oder hautnah miterleben, wie erstaunt die Menschen waren, dass man mit einer Maschine mit Menschen an Bord fliegen kann – was für eine Sensation!

 

Bei welchen Entdeckungen wärst du gerne dabei gewesen?

 

Eine super Erfindung war auch 1879 die Glühlampe – eine tolle Sache nun endlich länger aufbleiben zu können als nur so lange wie bis die Sonne untergeht. Oder stell dir mal vor, wie erstaunt von dem Geschmack 1922 der erste Mensch war, der in ein Gummibärchen gebissen hat?

Aber es wäre auch ziemlich cool, bei dem ersten Raketenstart ins Weltall dabei zu sein …

 

Annabell


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Jetzt bist du gefragt!

 

Würdest du gerne einmal in der Zeit reisen?

 

Ergebnis der Abstimmung anzeigen

Die durchs Feuer gehen

Dienstag, 06. März 2018

Hast du gewusst, dass man schon ab 12 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr mitmachen kann?

Das ist nicht nur sinnvoll, sondern macht auch Spaß, meint Nadine. Und sie muss es wissen: Sie ist schon eine Weile dabei.

 

 

Und was machen wir bei der Jugendfeuerwehr?

Alle zwei Wochen treŽfen wir uns zu einer Übung beziehungsweise zum Unterricht. Unterricht klingt abschreckend, ist es aber nicht – ganz im Gegenteil. Wir lernen bei unseren TreŽfen die verschiedensten Dinge wie zum Beispiel unterschiedliche Arten von Hydranten, Knoten und deren Zweck, wie man bei einem Einsatz Verletzte betreuen kann und natürlich wie man richtig Feuer löscht.

 

Leider dar ich noch nicht au Einsätze mitfahren, da man erst mit 16 Jahren eine Grundausbildung abschließen kann. Erst danach ist es erlaubt, mitzukommen. Ab 18 Jahren gehört man dann übrigens nicht mehr zur Jugendfeuerwehr und darŽ dann auch auŽ ge–ährlichere Einsätze mit.

 

Trotzdem. Auch wenn Jugendliche noch nicht auŽ richtige Einsätze mitdürfen, macht es viel Spaß. Unsere  Jugendleiterausbilder lassen sich jedes Mal etwas Neues und Spannendes einfallen. Zum Beispiel durŽten wir bei einem Übungseinsatz in alten Häusern vermisste Personen suchen. In einem Bunker waren wir auch schon und Wasser aus der Isar pumpen stand bereits ebenfalls auŽ dem Programm.

 

In der Jugendfeuerwehr zu sein ist spannend und aufregend, da man nicht nur ständig etwas Neues lernt, sondern sein Können auch unter Beweis stellen kann. Angst hatte ich bei einer Übung übrigens noch nie.

 

 

Das Üben von Brand- und Notfallsituationen ist das A und O. Über eine Pause freut man sich aber auch mal …

„AngriŽfstrupp bereithalten. Okay, Trupp rückt jetzt vor in den Bunker!“ Genau aus diesem Bunker dringt dichter Rauch. Die Stimmung wirkt angespannt, jeder wartet aufŽ sein Kommando. Die ersten Jugendlichen machen sich auf den Weg in die engen und dunklen Schächte des Bunkers, um nach vermissten Personen zu suchen …
Zum Glück war das nur eine Übung, die wir da vor kurzem im Bürgerpark im Münchner Stadtteil Ober–öhring abhielten. Die fand im Rahmen eines TreŽfens unserer Jugendfeuerwehrgruppe statt, die es, was viele gar nicht wissen, neben der erwachsenen Berufs- und Freiwilligenfeuerwehr gibt. In der Jugendfeuerwehr können Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 18 Jahren mitmachen. So wie ich.

 

 

In München gibt es fünf Gruppen der Jugendfeuerwehr: Nord, Ost, Süd, West und Stadtmitte. Weitere Infos unter

Tel. 089/23 53-32 001 und www.jf-muenchen.de

 

Nadine

Burg Schreckenstein 2 – ein Interview

Freitag, 01. Dezember 2017

>>Es ist wieder soweit: Schreckenstein und Rosenfels überbieten sich bei den alljährlichen Wettkämpfen am Kapellsee mit ausgeklügelten Sabotageakten. Doch kurz vor Schluss kommt es zum Abbruch, als der Zeppelin des Grafen abstürzt! Zwar konnte sich Graf Schreckenstein in letzter Sekunde retten, mus nun aber merhere Wochen im Sanatorium verbringen – und ist finanziell ruiniert. Der Vertreter, des Grafen, sein Vetter Kuno, sieht im Verkauf der Burg an den chinesischen Unternehmer Wang die einzige Lösung. Den Jungs dämmert, dass Burg Schreckenstein nach China umgesiedelt werden soll, um Teil eines mitelalterlichen Themenparks zu werden. Doch Diener Jean glaubt an die Rettung von Burg Schreckenstein und will sich auf die Suche nach dem einst vergessenen Schatz im Burghof begeben. Nur Mythos – oder Realität? Die Jungs gehen dem Rätsel auf den Grund…<<

Der spannende zweite Teil von Burg Schreckenstein kommt ab Dezember in die Kinos! Wir trafen einen der Hauptdarsteller – „Dampfwalze“ – zum Interview. Der 15-jährige Münchner Chieloka Nwokolo erzählte uns etwas über den Dreh und wie er zum Schauspielern kam. Das sagt er…

 

 … über den Filmdreh.

Wie oft und wie lange habt ihr pro Tag gedreht?

Also insgesamt waren es ungefähr 8 Wochen und pro Tag ist es schwer zu sagen. Morgens werden wir abgeholt und fahren zum Set. Dann ziehen wir uns um, gehen in Maske und Kostüm. Danach drehen wir und dann ist Pause, wieder drehen, Pause, Mittagessen, Pause, danach drehen wir nochmal kurz und dann ist ein Tag auch schon wieder vorbei. Also wir drehen nicht so lang.

 

Macht es dir Spaß dort zu sein und zu schauspielern?

Ja, natürlich. Wir waren dann 8 Wochen nicht zu Hause und irgendwo im Ausland, im Hotel und es war schon schön. Das Schauspielern vor der Kamera macht auch voll Spaß. Wir waren in Südtirol, in Bozen, in Sand, in Taufers. In Südtirol weiter in den Bergen, auf Burgen.

 

War es bei euch heiß? Weil ihr auch immer in Pullundern herum gelaufen seid?

Also beim ersten Teil von Burg Schreckenstein war es richtig kalt. Da war auch die Burg noch richtig kalt. Jetzt im zweiten Teil war es eigentlich ziemlich warm. Damals haben wir auch im Februar gedreht und jetzt im April und Mai und da war es dann eigentlich ganz okay.

 

Konntest du deine Rolle gut spielen? Gab es da Parallelen zu deinem eigenen Leben oder war dir das ganz fremd und du musstest dich verstellen?

Nein, uns wurde immer gesagt, wir sollen uns nicht verstellen. Wir sollen versuchen uns in die Person hineinzuversetzen. Also ich hab da auch nicht meine Stimme oder so oder mich verstellt. Aber irgendwann, wenn man dreht, denkt man drüber nach ob die Rolle nicht doch irgendwo auf einen zutrifft.

Ich fand Dampfwalze eigentlich schon immer am coolsten. Ich wollte auch als noch gecastet wurde am liebsten Dampfwalze spielen.

 

Und wie oft musstet ihr so durchschnittlich eine Szene wiederholen, also nochmal drehen, wenn gepatzt wurde?

Das kommt ganz auf die Szene an, weil manchmal muss man so einen richtig langen Dialog sprechen und das ist dann manchmal schwierig, aber wenn du gerade nur einen kurzen Text hast, ist das eigentlich voll okay, also wenn sich irgendjemand verspricht, dann muss es nochmal gedreht werden, aber manchmal hat es auch beim first take, also beim ersten Mal, geklappt.

 

Wie lange brauchst du um den Text von einer Szene auswendig zu lernen?

Also wir haben immer am Tag vor dem nächsten Drehtag, einen Plan bekommen, auf dem stand welche Szenen gemacht werden sollen und dann haben wir mit unseren Kinderbetreuerinnen den Text gelernt. Man konnte sonst auch noch am Drehtag selbst hinter der Kamera den Text anschauen.

 

Kannst du dich an eine lustige Situation oder witzige Geschichte erinnern, die ihr dort erlebt habt?

Cool war, dass wir immer, wenn eine Klappe beim Dreh, also zum Beispiel 22/2 die 2., auf uns geschlagen wurden, das heißt wir Kinder standen vor der Kamera, haben wir ein Fest gemacht und Eis verschenkt und dann ist das ganze Filmteam zusammen im See baden gegangen.

 

Habt ihr während der Zeit am Set noch irgendetwas anderes gemacht als zu drehen?

Also an Aktivitäten haben wir immer Fußball gespielt. Und in Südtirol können sie echt gut Fußball spielen! Weil sonst gab es in dem Dorf auch nicht so viel, was man sonst machen konnte. Wir sind aber auch mal ins Schwimmbad oder Wandern. Aber Wandern war nicht so cool.

 

Waren die Komparsen italienische Kinder oder kamen auch die aus Deutschland?

Also die Kinder kamen aus Südtirol, aber konnten Italienisch und Deutsch, weil dort wird auch beides gesprochen.

Um in einem anderen Land drehen zu dürfen, braucht man auch eine Bescheinigung und da steht auch drin, dass ein Teil des Teams und/oder die Komparsen aus diesem Land kommen müssen. Das ist bei jedem Film so.

 

Denkst du, dass du dich durch den Dreh irgendwie verändert hast? Bist du sportlicher geworden?

Dicker bin ich geworden, weil das Essen ist richtig gut dort! Sie machen wirklich aufwendige Sachen und das für so viele Leute. Da ist es schwer zu widerstehen, man nimmt schon zu. Also beim ersten Teil kam ich tatsächlich ein bisschen pummeliger zurück, aber beim zweiten Teil habe ich mir noch vorgenommen, dort Sport zu machen, aber daraus wurde leider nicht so viel.

 

 

… über Schauspiel und Schule.

Wie hast du im Ausland Drehen mit der Schule zusammengebracht? Hast du dort gelernt?

Ja, es war ein bisschen nervig. Denn wenn Drehschluss war, mussten wir ins Hotel und dort hatten wir dann auch am Wochenende Einzelunterricht in den verschiedenen Fächern Englisch, Mathe, Latein, usw.

 

Wird es dir manchmal zu viel mit Schule und schauspielern?

Nein, also Schule habe ich halt schon ewig, das ist ganz normal und schauspielern ist das Neue, das aber großen Spaß macht. Ich habe mich durch den Einzelunterricht sogar verbessert. Man hat mehr gelernt, als wenn ein Lehrer zu einer ganzen Klassen mit bis zu 30 Schülern spricht. Wenn er direkt zu dir spricht, passt man auch mehr auf und lernt so mehr.

 

 

… über seine Schauspielkarriere.

Verdienst du Geld mit dem Schauspielern?

Ja, klar. Aber wie viel darf ich leider nicht sagen, das steht im Vertrag.

 

Hast du durch diesen Job schon bekanntere Schauspieler oder Prominente kennen gelernt?

Ja, Uwe Ochsenknecht, Harald Schmidt und sonst Henning Baum von „Der letzte Bulle“ und Sophie Rois.

 

Hast du auch schon bei anderen Filmen mitgespielt?

Also in den beiden Teilen von Burg Schreckenstein, aber sonst noch nicht. Ich bin da eigentlich ganz zufällig so rein gerutscht, in den Dreh. Ich bin auch nicht bei einer Agentur. Ich wollte vielleicht jetzt zu einer gehen, aber eigentlich bin ich ganz zufällig zum Film gekommen. Ja, des war sozusagen so ein Casting und ich wurde eigentlich gar nicht dafür angesprochen, sondern meine Schwester. Denn sie meinten, dass ich ein bisschen zu groß bin. Dann haben sie gesagt, dass ich trotzdem einfach mal mitgehen darf zum Casting und das hab ich dann auch gemacht. Es gab ein Casting hier in München und dort haben sie gesagt, dass ich in der zweiten Runde bin und dann bin ich nach Berlin geflogen. Dort war dann das zweite Casting und da wurde ich genommen.

 

Was musstest du bei so einem Casting machen?

Also die Kamera war an und wir haben ein Skript zugeschickt bekommen, da mussten wir den Text auswendig lernen und dann vor der Kamera eine Szene spielen. Das hat sich dann der Regisseur angeschaut und die Schauspieler ausgewählt.

 

Was würdest du Kindern raten, die vielleicht auch mal schauspielern wollen?

Also man könnte zum Beispiel zu einer Agentur gehen, da bekommt man dann immer Filme zugeschrieben, wenn sie dich auswählen und dann solltest du dich beim Schauspielern auch nicht verstellen, weil die haben dich ausgesucht, weil du in die Rolle passt. Also du solltest so sein, wie du bist.

Also es gibt sehr viele, die vorher Theater gemacht haben, aber ich war nie so fixiert darauf das zu machen. Das einzige, das ich gemacht habe, war, als wir in meiner Schule in der 8. Klasse als gesamte Klasse ein Stück im Theater aufgeführt haben.

 

Jetzt hab ich mal eine Frage an euch: Wollte jemand von euch mal schauspielern?

 

Annabell: Also ich wollte immer schauspielern, aber irgendwann hab ich mir das wieder aus dem Kopf geschlagen. Ich dachte mir dann: „Bis ich mal bei so einem Casting genommen werde, vergehen wahrscheinlich sehr viele Versuche.“ Dann habe ich es nicht nochmal probiert.

 

Aber du kannst ja auch in eine Agentur gehen, da musst du noch nicht einmal etwas zahlen. Da bekommt man da mal ein Casting, man muss nur warten. Es werden schließlich genug Kinderfilme in Deutschland gedreht.

 

Bist du an deiner Schule jetzt berühmter?

Nein, das fände ich ganz schlimm! Es ist ja ein Kinderfilm, das heißt ein paar aus den unteren Klassen haben mich schon erkannt. Aber ich finde man sollte das Ganze und sich selbst nicht so aufspielen!

 

Willst du überhaupt mal berühmt werden?

Nein, ich finde irgendwie es so viel cooler, wenn ich so in der Kindheit jetzt ein paar Filme drehen könnte. Das würde mir Spaß machen, aber so als späterer Job kann ich es mir nicht vorstellen. Also nicht, weil es keinen Spaß macht! Natürlich macht es Spaß! Ich glaube, es ist nicht so „sicher“, weil von so vielen Schauspielern nur ein paar berühmt werden und die verdienen dann viel Geld und manche, die bekommen immer nur Teiljobs. Dabei hast du dann mal einen Dreh, dann auch wieder nicht und das ist sehr unsicher.

 

… über das Team.

Triffst du dich mit den anderen Schauspielern in deinem Alter auch privat?

Es halt so, dass einer in Köln, drei in Berlin und außer mir noch einer in München wohnen. Mit dem, der auch in München wohnt, treffe ich mich öfter mal. Er heißt Benedict und spielt im Film den Ottokar. Mit ihm habe ich mich schon ein paar Mal getroffen und einmal sind wir auch nach Berlin gefahren und haben uns dort mit den anderen getroffen, aber das klappt halt nur selten, weil es halt weit weg ist. Dann sehen wir uns noch bei der Premiere.

Sonst haben wir noch Kontakt über unsere gemeinsame WhatsApp Gruppe.

 

Wird nach dem Film in eurer Gruppe noch geschrieben oder ist die eher inaktiv?

Während dem Film ist sie auf jeden Fall aktiv und danach auch, aber deutlich unregelmäßiger, aber wenn etwas kommt, dann richtig viel. Sonst schreiben wir schon noch miteinander, aber eher untereinander, als in der Gruppe.

 

Hattet ihr so etwas wie einen Schauspielcoach?

Also wir hatten unsere Kinderbetreuerinnen. Das waren zwei, die uns am Set immer betreut haben. Wir haben aber mit denen jetzt nicht so Sprach- oder Schauspielübungen gemacht, das nicht. Also so einen Coach gab es nicht. Der Regisseur hat uns gesagt, was wir machen sollen und was eher nicht. Also war er eigentlich unser Coach.

Das Filmteam war aber sehr groß. Also wir hatten echt Glück, weil es war ein echt nettes Filmteam und da gehören dann auch richtig viele dazu. Aber eine genaue Zahl weiß ich, ehrlich gesagt, jetzt nicht. Es sind auch verschiedene Abteilungen und auch da sind jeweils immer richtig viele Leute dabei.

 

 

 … über den Film

Hast du auch eine Lieblingsszene im Film?

Ja, in einer Szene machen wir stand up paddling und das ist ein Wettrennen bei einem Wettbewerb der beiden Schulen Burg Schreckenstein und Schloss Rosenfels. Das ist eine ziemlich coole Szene, weil wir viel auf dem Wasser gedreht haben.

 

Findest du eine Szene, in der du mitspielst, irgendwie peinlich?

Am Schluss eine Kussszene. Also das war nicht peinlich, aber wir mussten diese Szene sehr oft wiederholen, weil dem Regisseur immer irgendetwas nicht gepasst hat. An sich war die Szene nicht peinlich, aber dass wir es so oft wiederholen mussten, war nicht toll.

 

Der Film spielt auf einem Internat. Würdest du auch gerne mal auf ein Internat gehen?

Nein, also ich denke es kann cool sein, aber ich persönlich möchte nicht auf ein Internat gehen. Mir ist die Stadt lieber, weil man mehr unternehmen kann und leichter neue Leute kennen lernen kann.

 

Was war anders als beim ersten Teil, außer dass ihr älter geworden seid?

Gar nicht so viel. Beim ersten Teil war die Spannung bei mir noch viel größer, wegen der Kamera und den vielen Menschen, die einem zuschauen. Beim zweiten Mal kannte man das Gefühl schon, acht Wochen lang, jeden Tag vor der Kamera zu stehen.

 

Hast du einen Lieblingsfilm?

Ja, Blind Side, das ist ein Football Film.

 

 

Vielen Dank für das tolle Interview!

David, Annabell, Zhiyuan, Kwoh-Wah, Alisa

 

Alles über Schokonikoläuse

Mittwoch, 01. November 2017

Schätzfrage: Was meinst du, wie viele Schokoweihnachtsmänner werden in Deutschland jährlich produziert?

Unglaublicherweise landeten im Jahr 2016 142 Millionen Figuren unter den Christbäumen. Im Rekordjahr 2014 waren es sogar 146 Millionen. Die deutsche Süßwarenindustrie rechnet dabei pro Mensch in Deutschland mit 1,2 Schokoweihnachtsmännern. Allerdings wird sie besonders in Österreich, Frankreich und England beliebt. Aber auch Australien, die USA, Indien, Japan und sogar Norwegen finden die Naschereien lecker!

 

Insgesamt macht das Weihnachtsgeschäft einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro! Übrigens wurde 1820 die erste Schokofigur zur Weihnachtszeit produziert. Damals war es noch der traditionelle Nikolaus mit Bischofsmütze und Stab, auch Mitra genannt.

 

Die Schokoladenfabriken beginnen jedes Jahr schon im Mai mit der Herstellung. Ab September werden sie dann an die Kaufhäuser und den Fachhandel geliefert. Deswegen ist es also auch kein Wunder, dass schon im Oktober die Leckereien in den Schaufenstern stehen.

 

Aber keine Sorge, ihr könnt die Schokofiguren unbedenklich naschen, denn in 100% Weihnachtsmann ist 0% Osterhase enthalten. Das wäre einfach ein zu großer Aufwand mit dem Auspacken, Einschmelzen und wieder Verpacken, der dabei betrieben werden müsste.

 

Annabell

Die perfekte Welle

Sonntag, 17. September 2017

Auch wenn das Meer weit weg ist: München ist weltberühmt fürs Wellenreiten. Aber Kinder und Jugendliche hatten am Eisbach und an der Floßlände bislang das Nachsehen, da für sie dort das Surfen offiziell nicht erlaubt ist. In der neuen Jochen Schweizer Arena darf man auf Münchens 1. Indoor- Welle ab 8 Jahren ran! Und hat auf dem Brett sofort Erfolgserlebnisse, also genau wie unsere Reporter Andrei, Kwoh-Wah und David  von der Kinderzeitung …

 

Kwoh-Wah

 

Nachdem in der letzten Ausgabe die Mädchen beim Bodyflying nebenan aktiv waren, war das Indoor-Surfen nun eine reine Jungs-Angelegenheit (wenngleich natürlich genauso gut Jungen in den Windkanal und Mädchen aufs Surfbrett können!). Auf jeden Fall legten wir nach einer kurzen Einweisung auch gleich los.

 

Wir haben ein Surfbrett und einen Neoprenanzug bekommen, obwohl man ihn nicht braucht, da das Wasser 24 bis 26 Grad warm ist. Da wir alle noch nie auf einem Surfbrett standen, bekamen wir Starthilfe in Form einer Stange, die über der sieben Meter breiten Welle (die bei Profis bis 1,40 Meter Höhe erreichen kann!) platziert wurde. Schon nach ein paar Runden kam die dann aber weg – und wir schafften es ganz alleine, die Welle zu reiten. Ein super Gefühl! Dennoch war es gut, dass ein Surflehrer ständig an der Seite stand und uns beim Aufsteigen auf das Surfbrett Hilfe leistete, wenn wir sie brauchten.

 

Hier noch ein paar Tipps für alle, die auch mal aufs Brett wollen: Wenn du auf das Surfbrett steigst, solltest du das Gewicht sofort nach hinten verlagern und die Spitze des Bretts nie untertauchen lassen! Außerdem ist es gut, wenn du beachtest, dass die Welle am höchsten Punkt schneller und somit stärker fließt. Also gilt: Je höher du kommst, desto mehr solltest du das Gewicht nach vorne verschieben und umgekehrt.

 

Andrei

 

Und der beste Tipp von allen: Keine Angst haben, denn es kann nichts passieren, wenn du, einen Arm deinen Kopf schützend, ins seichte Wasser fällst. Das ist sogar richtig erfrischend!

Kwoh-Wah

Hüpfen, Springen, Toben

Samstag, 11. März 2017

Ende Februar war die Kinderredaktion im Airhop, einer riesigen Trampolin-Halle, und hat die Trampoline hüpfend, springend und hopsend getestet!

 

Als Erstes haben wir die Sprunggrube unsicher gemacht: Da ist man von einem Trampolin in eine Grube gesprungen, die mit weichen Polsterwürfeln gefüllt war. Wir konnten uns dort erstmal einspringen und ein paar Sprünge ausprobieren. Das super, auch wenn es echt schwer war, aus den ganzen Würfeln wieder rauszukommen. Ein paar von uns haben dort sogar ihre Socken verloren und fast nicht wiedergefunden!

 

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Danach sind wir zum „Schlachtfeld“ gegangen, wo immer zwei auf einer Art Schwebebalken gegeneinander antraten: Jeder hatte eine Rolle aus Schaumstoffpolster in der Hand und man hat versucht, den anderen zu bekämpfen und runter zu werfen. Die Landung aber war weich, denn untendrunter befanden sich wieder ganz viele Schaumstoff-Würfel!

 

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Nachdem sich ein paar von uns gegenseitig bekämpft und runtergeschmissen hatten, sind wir zu den Basketballkörben gegangen. Mit einem kleinen Basketball musste man im Springen probieren, die immer höher werdenden Körbe zu treffen. Schwieriger als es aussieht!

 

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Weiter ging’s zu einem riesigen Trampolin-Feld, ein Trampolin neben dem anderen. Da konnte man von einer Fläche zur nächsten springen, verschiedene Sprünge ausprobieren, oder sich sogar gegen die schräge Wand schmeißen oder springen, die einen auch zurückgefedert hat. Wie in einem Actionfilm, das war ein ganz komisches Gefühl!

 

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Dann gab‘s auch noch Podeste, auf die man raufspringen konnte. Das war cool, weil man eigentlich gar nicht geglaubt hat, dass man es schaffen könnte, darauf zu landen, und plötzlich hatte man es einfach geschafft! Dabei hat man sich ziemlich gut gefühlt 😉 Dort haben wir uns ziemlich lange aufgehalten, schnell hieß es, wir hätten nur noch zehn Minuten von unserer Stunde übrig, also wollten wir noch ruckzuck die anderen Sachen ausprobieren.

 

Danach sind wir zur witzigsten, aber auch gefährlichsten Stationen (für uns) gegangen, eine rodeoähnliche „Arena“. Dort drehten sich in der Mitte immer zwei säulenartige Hindernisse, die auf unterschiedlichen Höhen eingestellt waren. Und jeder befand sich auf einer kleinen Erhöhung, die ein bisschen aussah wie ein plattgedrückter Pilz. Man musste über die niedrige „Säule“ drüberspringen oder sich bücken – oder es zumindest versuchen … Das Drüberspringen war gar nicht so leicht und wir sind andauernd umgefallen, manchmal hat das sogar ein bisschen weh getan.

 

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Als Letztes sind wir zum Dudgeball (ähnlich wie das „Völkerball“, das man in der Schule spielt) gegangen. Dort mussten wir erst mal warten, bis wir überhaupt reingelassen wurden von jemanden mit Pfeife, der sozusagen Schiedsrichter war. Zwei Mannschaften spielten gegeneinander auf Trampolinen. Die Spielregeln waren: Als Erstes liegen alle Bälle in der Mitte, zwischen den beiden Mannschaften. Beim Anpfiff holen sich alle die Bälle und es geht los! Man scheidet aus, wenn man abgeschossen wird oder die „Strafzone“ berührt. Das Gewinnerteam spielte in der nächsten Runde weiter.

 

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Am Ende haben wir uns als Mük-Team doch gut angestellt, aber dann war die Stunde auch schon rum. Wir waren alle ganz schön entsetzt, wie schnell die Zeit verging und waren uns einig: Das war viel zu kurz!

 

Julchen, Gina, Alisa, Milena

E-MAIL AUS DEN USA

Montag, 12. Dezember 2016

Die 15-jährige Münchnerin Thamina ist Schülerin des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums in Bogenhausen. Seit Ende August ist sie in Amerika und besucht dort ein Jahr lang das Internat der l in Maryland.

 

Die erste Woche in Amerika habe ich mit meiner Gastfamilie verbracht, weil das Internat noch nicht auf war. In dieser Zeit sind mir schon die ersten Unterschiede aufgefallen. Anders als bei uns essen die Amerikaner hier weniger gesund (weniger Obst und Gemüse und mehr fett) und vor allem zu anderen Zeiten. Morgens gab es etwa Bagels mit Butter, mittags Essen in Restaurants und abends Snacks. Obwohl das Essen nicht immer so gesund war, hat es mir sehr gut geschmeckt, vor allem die Bagels! Das Frühstück fand in meiner Familie erst so gegen 12 Uhr statt, das Abendessen hingegen schon um ca. 17 Uhr. Das liegt aber nicht daran, dass hier zu anderen Zeiten geschlafen wird. Den genauen Grund kann ich aber nicht sagen.

Mich hat überrascht, dass einige Klischees echt stimmen. Anders als in München gibt es hier eigentlich keine öffentlichen Verkehrsmittel außer den Schulbus. Das heißt, jeder ist hier auf sein Auto angewiesen und benutzt das auch. Da es kaum Busse gibt, bedeutet es für Kinder, dass sie immer auf ihre Eltern angewiesen sind, wenn sie irgendwohin möchten. Das Umweltbewusstsein hier ist gering. Das erklärt, warum oft sehr lange Strecken nur für eine Kleinigkeit gefahren werden. Wasserspender statt Radlständer Dass es hier gar keine Radlständer gibt, verwundert nicht: Es fährt ja auch kaum jemand Rad! Dafür findet man in den Schulen, Einkaufsmalls
und Turnhallen fast überall Wasserspender – selbst ohne eigene Flasche ist man hier nie durstig. Genauso ist es auch in Restaurants, wo man sein Wasser immer umsonst bekommt und auch alle anderen Getränke immer nachfüllen kann.Ganz anders als in Deutschland ist auch meine Schule. Neben den wenigen Schülern, der Uniform, die wir tragen müssen, und dem riesen Campus unterscheiden sich hier auch die Stundenpläne und das Schulsystem. Wir haben hier anstatt eines WochenStundenplans „Cycle Days“ und wechselnde Klassenstunden, sodass jede Woche anders ist. Das ist anfangs verwirrend, aber wenn man reinkommt, ist es eigentlich ganz abwechslungsreich. Außerdem hat meine Schule viele Traditionen:

Manchmal singen wir die Schulhymne, immer haben wir coole Events. Eines der beliebtesten ist Ringdance – ein Tanz der 11.- und 12.-Klässler. Obwohl es mir hier super gefällt und ich sehr viel Spaß habe, freue ich mich schon auf das Essen und mehr Mobilität, wenn ich wieder zurückkomme!

Beitrag: Thamina

Photo by Ian Sane