Archiv für die Kategorie ‘TopThema_Rechts’

Ausstellung „Lust der Täuschung“

Montag, 03. Dezember 2018

Irgendwas stimmt doch da nicht – das denkt man sich in der Ausstellung „Lust der Täuschung – von antiker Kunst bis zur Virtual Reality“ ständig. Mal zerfließt Porzellan, mal irritiert ein Bild, mal scheint man über den Dingen zu schweben. Hier ist die Fortsetzung der Eindrücke unseres Besuchs…

 

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So denken andere über Stadt & Land

Mittwoch, 12. September 2018

Hinter der Stadtgrenze und den Vororten sieht es schnell ganz anders aus: weniger Menschen, mehr Natur. Wie fühlt es sich an, dorthin nicht nur kurz mal einen Ausflug zu machen, sondern da zu leben? Das haben wir SchülerInnen der Klasse 3c in dem Mini-Dorf Antholing rund 40 Kilometer südöstlich von München gefragt…

 

 

 

Andrés

 

 

Hier ist es nicht so laut. Viele Autos gibt es auch nicht. Ich bin schon öfters in der Stadt, mit meiner Mama, wenn sie was besorgen muss oder Freundinnen besucht. Da geh ich dann öfters mit. Ich habe bis vor einem Jahr in Spanien gewohnt, in einer großen Stadt, in Sevilla. Hier gefällt es mir besser, weil es nicht so laut ist. Dort konnte man es manchmal gar nicht aushalten.

 

 

 

Bodo

 

 

Ich bin öfters in München, weil ich dort samstags in die ungarische Schule gehe, zum Üben, Rechtschreibung und Reden. Meine Mama ist aus Ungarn. Nach München nehmen wir immer das Auto. Das geht schnell. Halbe Stunde oder so. Manchmal treffen wir uns nach der Schule in München mit meinem Papa und wir unternehmen was.

 

 

 

Laura

 

 

Mir gefällt es auf dem Land auch besser, weil es nicht laut ist und hier sind nicht so viele Häuser. Manchmal kaufen meine Eltern Lebensmittel vom Bauernhof, aber meistens im Supermarkt.

 

 

 

Mika

 

 

Ich bin mit meiner Oma öfters in München, weil sie dort manchmal zum Arzt muss. Ich gehe da gern mit, auch weil danach manchmal Eis essen oder so. Ob die Städte in Zukunft noch größer werden, oder kleiner, weil die Leute wieder aufs Land wollen, das kann man nicht genau sagen. Auf dem Land ist es ruhiger und gibt es weniger Verkehr, dadurch kann man besser spielen.

 

 

 

Quirin

 

 

Ich geh zu Fuß zur Schule. Das ist nicht weit. Sonst fahr ich oft mit dem Radl zu meinem Freund, dem Flori.

 

 

 

Raphael

 

 

Im Winter bin ich manchmal in der Stadt, weil da hin und wieder Eishockeyspiele sind. Auf dem Land gibt es mehr Tiere, das ist ein Vorteil. Aber in der Stadt gibt es mehr Geschäfte. Ich glaub die Kindheit auf dem Land ist besser, weil man einfach raus kann, weil es nicht so viel Verkehr gibt und das ist ohne Autos dann nicht so gefährlich.

 

 

 

Thilo

 

 

Wir haben zuhause viele Tiere: Hunde, Schafe, Hühner. Die Schafe leben auf einer riesigen Wiese. Der Bock ist aber gerade ziemlich aggro und deswegen kann man da nicht hin zum Streicheln. Deswegen kommt der bald weg. Die Hunde sind auch cool. Wir haben drei Stück. Einer davon ist Polizeihund, mein Papa ist bei der Polizei.

 

 

 

Lena

 

 

Ich will mal hierbleiben, in Glonn, am besten in dem Haus, in dem ich jetzt wohne. Das hat nämlich schon meiner Uroma gewohnt. Das ist ein gelbes Haus.

 

 

 

Martin

 

 

In München war ich schon zweimal im Sealife. Das war toll. Und sowas gibt es hier nicht. Auch Museen und Schwimmbäder gibt es da.

 

 

 

Clara (ohne Bild)

 

Ich wohne eigenlich in Chile, in Südamerika, also ganz weit weg. Ich bin nur drei Wochen in der Schule hier, um meinen Cousin und meine Oma zu besuchen. Ich würde am liebsten hierbleiben. Hier ist alles viel schöner. Die Häuser sind schön wegen den ganzen Blumen und ich liebe Brezeln.

 

 

 

Interviews: Verena Euler und Anna Grillenberger (auch Fotos)

Hilfe, die Insekten sterben!

Montag, 05. März 2018

Viele sechsbeinige Krabbler, wie Käfer, Wespen und Motten, sind nicht gerade unsere Lieblingstiere,  aber wichtig sind sie trotzdem! Blöderweise gibt es immer weniger von ihnen. In letzter Zeit schlagen die Wissenscha„tler regelrecht Alarm! Das liegt vor allem daran, dass es immer mehr eintönige Ackerflächen  und zu viele zubetonierte Flächen gibt und somit weniger Lebensraum Šür die Insekten. Vermutlich  spielen auch Pestizide eine große Rolle. Das sind Chemikalien, mit denen mehr Pflanzen mit einer angeblich besseren Qualität wachsen sollen.

 

Aber was ist das Problem, wenn es weniger Insekten gibt? Sie fressen kleinere Schädlinge, aber dienen auch selbst als Nahrung Šfür viele andere Tierarten, wie Fische, Frösche, Eidechsen, Vögel und Säugetiere. Ohne Insekten könnten auch diese Tiere weniger  werden. Zudem bestäuben Schmetterlinge und Bienen auch Pflanzen, die nur dadurch wachsen. In den vergangenen Jahrzehnten sind allein 39 Bienenarten in Deutschland ausgestorben! Was du gegen das  Insektensterben tun kannst? Wenn deine Familie einen Garten oder einen Balkon hat, kannst du Nisthilfen Šür Insekten scha„fen (siehe Tipp mit dem „Insektenhotel“) oder Pflanzen säen, die Bienen und Schmetterlinge gerne mögen.

 

 

Hier sind noch weitere Tipps, was du tun kannst, um den Insekten zu helfen:

Bio Lebensmittel kaufen: Versuche möglichst Lebensmittel zu kaufen, die nicht mit gefährlichen Düngern behandelt wurden.

 

Natürlichen Pflanzenschutz verwenden: Im eigenen Garten, kann man selbst entscheiden, wie man seine Pflanzen schützen möchte. Eine super Idee ist dabei einen Unkrautvernichter selbst herzustellen. Wie das genau funktioniert, siehst du hier: https://utopia.de/ratgeber/unkrautvernichter-selber-machen-so-gehts/

 

Keine giftigen Mückensprays verwenden! Nicht immer muss das Mittel Gift sein, das die Insekten vertreiben soll. Denn das schadet nicht nur den Tieren, sondern auch der menschlichen Gesundheit. Hier findest du natürliche Mittel, die auch Insekten vertreiben, die ihnen aber sonst nicht schaden: https://utopia.de/ratgeber/muecken-wespen-ameisen-fliegen-bekaempfen-vertreiben-hausmittel/

 

Biete Insekten eine Unterschlupfmöglichkeit: In Insektenhotels! Diese bestehen aus Holz, Rinde, Bambus und vielen weiteren natürlichen Materialien. Man kann sie kaufen oder aber auch selbst herstellen. Dazu gibt es auch eine Aktion der Feierwerk Funkstation:

„Hereinspaziert – Wir zaubern heut ein Insektenhotel“
Gemeinsam mit einer Bildhauerin wird im Garten der Feierwerk Funkstation der Unterschlupf für die kleinen, sechsbeinigen Nachbarn gezimmert. Das ist nicht nur für die Insekten nützlich, sondern auch für die Beobachter spannend. Da entdeckt man sogar mal eine blaue Wespe!

Von 6–12 Jahren, Do., 1.3., und Mi., 8.3., jeweils 14.30–17.30 Uhr, Funkstation, Margarete-Schütte-Lihotzky-Str. 36, www.feierwerk.de, 0€

Über arm und reich

Montag, 20. November 2017

„Arm“ und „reich“ sind Wörter mit ganz vielen Bedeutungen, die man jeden Tag auf die eine oder andere Weise benutzt. Aber was bedeutet es eigentlich  „arm“ und „reich“ zu sein?

 

 

Am häufigsten versteht man unter „arm“ Menschen, denen das Geld fehlt, um sich einfache Bedürfnisse zu stillen.

Zum Beispiel verhungern viele Kinder in Afrika samt ihrer Familie, weil ihnen Geld und Mittel zum Überleben fehlen. Kinder und Erwachsene in Asien müssen viel Arbeiten, bekommen aber nur wenig Lohn, der oft nicht für ein bisschen Essen reicht.

 

Mir, zum Beispiel, fehlt nichts an materiellen Dingen und ich mag meine Freunde und Familie sehr. Dennoch habe ich meinen Fuß gebrochen und fühle mich nun für 6 Wochen ziemlich arm. Aber, bin ich wirklich arm dran? Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es den Kindern geht, die an vielen Orten auf der Welt gerade einen Krieg erleben müssen.  Oder, die Leute, die auf der Straße wohnen müssen. Diese Menschen sind richtig arm dran!

 

Dann gibt es Waisenkinder, die sind arm, weil sie keine richtige Familie haben. Wer ihnen wohl die Weihnachtsgeschenke überreicht? Und wer tröstet sie, wenn sie krank sind oder eine schlechte Note geschrieben haben? Wer nimmt sie in Schutz, wenn sie irgendwo Ärger bekommen? Das ist auch eine Form der Armut, an die wir denken sollten.

 

 

 

Obwohl Deutschland ein ziemlich reiches Land ist, gibt es auch hier arme Menschen.

Ich dachte, dass das nur wenige betrifft. Doch fast jeder zehnte Erwachsene und nicht wenige Kinder brauchen Hilfe vom Staat, die in den häufigsten Fällen nicht einmal für das Nötigste reicht. Diese Leute können oft nicht viel dagegen tun. Auch wenn viele sogar zwei Arbeitsstellen haben. Trotz Vereinen und auch Schulen, die mit Spenden gegen die Armut helfen, ist das nur ein kleiner Teil des Geldes, das diese Menschen brauchen würden.

 

Es gibt aber zum Glück auch viele Menschen, denen es nicht so schlecht geht: die meisten von uns, hier in Deutschland, gehören dazu: wir sind gesund, unsere Eltern verdienen gut und können sich um uns kümmern, wir besuchen eine gute Schule und können unseren Hobbies nachgehen. Das ist doch ein tolles Leben.

 

Es gibt sogar wenige, die sehr reich sind. Ihnen gehören ganze Straßen voller Gebäude, große Firmen, Yachten, Flugzeuge und mehr. Sie gehen jeden Abend in ein Restaurant und haben teure Autos.  Doch nun bleibt die Frage, ist man dadurch wirklich „reicher“ ist? Was meint ihr?

 

 

Nachdem ich über all das mal nachgedacht habe, fühle ich mich in meinem Leben reich beschenkt. Ich muss nicht hungern, habe eine tolle Familie, die besten Freunde und kann all dem nachgehen, was mich begeistert.

 

Niki

Photo by 401(K) 2013

So denken andere … über Freundschaft

Montag, 18. September 2017

Freundschaft ist nicht gleich Freundschaft. Nur mit einigen ist man eng befreundet, mit den besten Freunden! SchülerInnen der Ü(bergangsklasse) 5 der Mittelschule Perlacher Straße – einer Klasse für Kinder aus ver­schiedenen Ländern, die erst seit Kurzem in Deutschland sind – haben uns von ihren Erfahrungen berichtet und Tipps zum Thema Freundschaft gegeben!

 

Abass

 

abass

 

Ich habe einen Freund. Fakhruddin. Wir haben uns in der Schule kennengelernt. Wir spielen zusammen und wir helfen uns. Und wenn wir etwas haben, dann teilen wir das. Und wenn wir Probleme haben, dann helfen wir uns. Wenn wir Streit haben mit Freunden, wir uns beleidigen oder schlägern, oft beim Fußball, dann ist am nächsten Tag wieder alles ok und vergessen, und dann gibt’s wieder Streit und dann ist es wieder vergessen. Wir haben viele Regeln in der Schule, wir helfen uns, wir hören uns gut zu. Und wenn man nicht zuhört, gibt es Strafpunkte. Wichtig in Freundschaften ist, sich immer zu helfen.

 

Elie

 

elie

 

Ich habe hier in der Klasse und in anderen Klassen Freunde. Alle sind nett. Wir spielen, treffen uns, gehen ins Freibad und in den Freizeittreff, spielen Billard, Playstation, Fußball. Wenn wir Probleme haben, zum Beispiel Schlägereien, dann lösen wir die gemeinsam im Klassenrat. Den haben wir einmal die Woche. Es gibt dort einen Moderator, einen Zeitwächter, einen Regelwächter. Und wir haben einmal die Woche einen Morgenkreis und fragen uns da alle, wie es uns geht, was wir am Wochenende oder in den Ferien gemacht haben. Mit den Mädchen sind wir auch befreundet. Noch nie haben die Mädchen gestritten und wenn entschuldigen sie sich nach einer Minute. Die Mädchen sind alle miteinander befreundet. Wichtig ist unter Freunden, immer höflich zu sein. Man darf sich nicht schlagen. Jeder ist pünktlich.

 

Fakhruddin

 

fahkruddin

 

Abbas und ich sind beste Freunde. Wir gehen immer zusammen heim und zur Schule und wir haben viel Spaß zusammen. Abbas und ich haben nie Streit. Ich hatte keine Angst vor der neuen Schule. Für mich ist es egal, ob ein Freund ein Junge oder ein Mädchen ist. Und als ich hier hergekommen bin, habe ich als erstes eine Schlägerei mit einem Mädchen gehabt. Sie war total unhöflich und hat sich mit mir gestritten.

Wichtig ist es, eine Sprache zu haben, in der man miteinander sprechen kann. Abbas hat am Anfang mit jemandem englisch gesprochen und das habe ich gesehen, und dann konnte ich auch mit ihnen englisch reden.

 

Mirna

 

mirna

 

Ich hatte ein bisschen Angst vor der neuen Situation, der neuen Schule, den neuen Freunden als ich aus Bosnien vor neun Monaten hier hergekommen bin. Weil ich nicht gerne allein bin und Dinge nicht gerne allein mache. Aber dann war alles leicht. Zu meinen Freunden in Bosnien habe ich noch ein wenig Kontakt. Sie fehlen mir manchmal.

Wenn man nicht dieselbe Sprache spricht, ist es gut außer der Muttersprache noch eine Sprache zu sprechen, englisch zum Beispiel. Und es ist wichtig, überhaupt zu sprechen, also offen zu sein, und zu zeigen, dass man neu ist und eine Freundschaft will.

Wir haben auch sehr viel Spaß mit den Jungs, außer dass wir Mädchen und sie Jungs sind, sind wir auch Menschen. Bei Geheimnissen muss man vorsichtig sein. Weil einige Mädels auf Instagram gehen. Manchen kann ich erzählen, was ich will, weil wir uns verstehen und sie dieselben Probleme haben. Ob Freunde größer oder kleiner sind ist nicht so wichtig, wenn die anderen lustig sind und man dieselben Interessen hat.

 

Nedo

 

nedo

 

Als ich neu in Deutschland war, hatte ich das Gefühl, alle schauen mich an, weil ich neu bin, aber jetzt ist das nicht mehr so, jetzt kann ich auch schon ein bisschen Deutsch.

Ich habe meine Freunde in der Schule kennengelernt, manchmal machen wir Ausflüge mit anderen Klassen, da lernt man dann die anderen Schüler kennen. Manchmal habe ich Streit mit Freunden, wenn diese nicht teilen wollen, zum Beispiel Schokolade, oder eine will rausgehen und die andere nicht, oder man spielt etwas zusammen und einer verliert. Ich glaube auch, dass die Mädels mehr streiten als die Jungs.

Wichtig ist in einer Freundschaft füreinander da zu sein, wenn man traurig ist. Aber auch beisammen zu sein, wenn man gerade glücklich ist. Weinen, lachen, alle Gefühle zu teilen.

Es gibt Freunde und beste Freunde. Nur mit den ganz engen, den besten Freunden kann man alles teilen. Sie sind wie Geschwister. Ihnen kann man alles erzählen, sie hören zu, suchen nach Lösungen und helfen.

Familie und Freunde sind beide wichtig. Die Familie zeigt einem den Weg und die Freunde begleiten einen auf dem Weg. Schwierig ist es, wenn die Eltern die Freunde nicht mögen.

 

Nashbir

 

nahbir

 

Zuerst hatte ich Kontakt mit Freunden aus dem Irak, die dieselbe Sprache sprechen. Und danach hatte ich dann andere Freunde gefunden. Ich habe die Freunde alle in München kennengelernt, in der Schule, aber auch über andere Freunde – zum Beispiel beim Fußball. Wenn neue Leute in die Klasse kommen, muss man mit ihnen reden und immer wieder auf sie zugehen. Wenn einem langweilig ist, kann man etwas unternehmen, gute Sachen machen und zusammen lachen.

Viele Freunde sind gut, aber beste Freunde hat man nur ein paar. Mit ihnen kann man alle privaten Sachen teilen.

 

Silvestar

 

silvestar

 

Ich habe schnell Freunde gefunden, nicht nur in der Schule, sondern auch beim Fußball oder Tischtennis. Im Winter spielen wir gerne Playstation. Die Mädchen haben oft andere Interessen. Wir gehen dann spazieren und quatschen.

 

Khalid

 

khalid

 

Freunde aus dem Internet, die man noch nie gesehen hat, können auch gute Freunde sein. Ein Lehrer kann auch ein Freund sein, glaube ich.

 

Irnes

 

irnes

 

Ich lebe erst seit drei Monaten in Deutschland. Im Moment spreche ich noch englisch, wenn ich jemanden kennenlerne. Das geht gut. Deutsch lerne ich hier in der Schule. Meine Lehrerin ist gut, sie hilft mir dabei. Ich habe viele Freunde in Bosnien. Wir haben Kontakt über Messenger oder Viber.

 

Interviews: Verena Euler und Laura Lefèvre (auch Fotos)

 

Medientipp: Fidget Spinner

Samstag, 20. Mai 2017

Fidget Spinner – diesen Namen hört man in letzter Zeit sehr oft. Doch was ist das überhaupt? Es ist ein Spielzeug, welches ein Kugellager in der Mitte besitzt.

An den äußeren Flügeln sind meist 3 Gewichte angebracht, die ebenfalls Kugellager sein können. Wenn man das Kugellager in der Mitte mit dem Daumen und Mittelfinger festhält und den äußeren Flügeln einen kleinen schubs gibt, dann dreht sich das Spielzeug.

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Während es sich schnell genug dreht, sind sogar Tricks möglich. solche Figdet Spinner machen nicht nur Spaß, sondern fördern auch die Konzentration, was Medizinisch ebenfalls nachgewiesen ist. Die Spinner sind von 2€ bis sogar 10000€ erhältlich (diese sind jedoch mit Diamanten besetzt).

Text: Nam und Kwoh-Wah
Fotos: Jonas

#38 International

Donnerstag, 16. März 2017

 

 

Anfang Juni erscheint unsere neue Ausgabe – eine ganz Besondere!

 

 

 

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Denn wir feiern 10 Jahre Münchner Kinderzeitung!

 


Und da wird es dann richtig international. Wirbeschäftigen uns mit der EU, mit Amerika und Russland und mit Kindern, die in anderen Ländern leben. Und ganz anders als wir in Deutschland.

 

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Gut zu wissen:

Du kannst uns bei der Gestaltung der Ausgabe helfen – indem du uns ein Bild oder Selfie von dir schickst. Am besten mit dieser Kinderzeitung in der Hand! So dass man erkennt, dass du gerade in einem anderen Land bist. Wir wollen nämlich aus allen Teilen der Welt Fotos von Kindern mit unserer Zeitung sammeln …

 

Fragebogen für die internationale Jubiläumsausgabe – Juni 2017:

– Kennst du jemanden in einem anderen Land oder kommst du selbst dorther?
– Hat deine Schule eine Partnerschule im Ausland?
– Oder warst du selbst schon einmal auf einem Schulaustausch?

Redaktionsschluss Ausgabe #38 International: 28.4.2017!

 

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Wir würden uns freuen, wenn du den analogen Fragebogen  oder den interaktiven Fragebogen (English version) selbst ausfüllst oder wenn du uns die Kontaktdaten von einem dir bekannten Kind (und dessen Eltern) in einem anderen Land mitteilst, damit wir ihm den Fragebogen zuschicken können.

 

Wichtig: Um den ausgefüllten Fragebogen und das dazugehörige Foto verwenden zu können, brauchen wir die Einverständniserklärung der Eltern!

 

Per Mail an: redaktion@muek.info
oder per Brief an: die Münchner Kinderzeitung, August-Exter-Str. 1, 81245 München!

 

 

Vorschau Heft #35: Nacht & Träume

Donnerstag, 07. Juli 2016

Nach den Sommerferien erscheint unser Herbst-Heft. Mit vielen spannenden Themen rund um den Schwerpunkt „Nacht und Träume“.

 

Was denken die anderen Kinder über ihre Träume, wann gehen sie ins Bett und was machen sie, damit sie besser einschlafen können? Was passiert eigentlich so, während man schläft? Wie sieht es da in München aus? Und gehen wirklich alle schlafen, wenn die Uhr Mitternacht schlägt?

 

Außerdem wird’s gruselig! Wir verraten, was für Gestalten in der Nacht hervorgekrochen kommen und was an der 13 so viel Pech bringt.

 

Sei also gespannt auf das Heft #35, das am 1. September erscheint! Du findest die Münchner Kinderzeitung in deiner Schule, in der Stadtinfo im Rathaus, in Stadtbibliotheken, den Sozialbürgerhäusern und an rund 50 weiteren Stellen.

 

Photo by bcs78

„Wenn die Katze brennt, fahren wir mit!“

Freitag, 10. Juni 2016

Die Freiwillige Feuerwehr München feiert 2016 ihr 150-jähriges Bestehen. Beim Kindermediencamp 2016 hatten wir die Gelegenheit, ein brandheißes Interview mit einem Mitglied der freiwilligen Feuerwehr zu führen und alles über das Leben als Brandbekämpfer zu erfahren!

 

 

Ein Interview von Laura und Lena mit Bernhard Schewe von der Freiwilligen 
Feuerwehr München

 

 

 

Hallo Herr Schewe, wir sind Laura und Lena! Dürfen wir du sagen?

 

Natürlich, ich bin der Bernhard.

 

 

Ist Feuerwehrmann Dein Traumberuf? Warum ?

 

Ich bin da eigentlich rein gewachsen. Meine ganzen Spezl waren bei der Feuerwehr, mein Bruder war da drin und da war absolut klar für mich, dass ich mit 14 zur Jugendfeuerwehr geh.

Das war ein Traumberuf und ist es nach wie vor.

 

 

Ihr löscht ja nicht nur Brände, was machst Du denn noch für spektakuläre Sachen?

 

Wir machen auch technische Hilfeleistung. Wenn zum Beispiel ein Autounfall ist, dann müssen wir im Extremfall die Leute auch wieder aus dem Auto raus schneiden, also möglichst schonend da raus bringen.

Zum Beispiel bei Unwetter-Einsätzen sind wir aktiv, bei der Bombe letzte Woche (am 23.03.2016 Anm.d. Red.) waren wir mit dabei. Es gibt eigentlich nichts, was wir nicht machen.

 

 

Was war das traurigste / schlimmste Erlebnis Deines Feuerwehrberufes?

 

Es ist immer schwierig, wenn man zum Helfen kommt, aber nicht helfen kann. Wir hatten zum Beispiel mal eine Person unter der Trambahn, die war leider schwer eingeklemmt und da geht man hin, kann aber nicht helfen. Da mussten wir erst mal die Trambahn anheben.Das ist schwierig, wenn man helfen will, aber nicht hin kommt. Das ist kein schönes Gefühl.

 

 

Ging es Dir mal so schlecht dass Du Deinen Beruf aufgeben wolltest?

 

Das nicht, wir haben sehr professionelle Hilfe . Wenn wir schwerere Einsätze haben, dann kriegen wir Unterstützung von einem psychologischen Team, das uns betreut und uns hilft das Ganze aufzuarbeiten. Die können wir auch jederzeit anrufen.

 

Was war das Witzigste/ Erstaunlichste, was Du mal erlebt hast?

 

(Lacht ) Es gibt wahnsinnig viel skurrile Sachen. Aber was einem immer in Erinnerung bleibt, ist das Teamwork. Das ist einfach eine coole Truppe.

 

 

Habt ihr denn Schichten?

 

Nein, wir bei der Freiwilligen Feuerwehr haben keine Schichten. Wir haben im Endeffekt 365 Tage im Jahr Bereitschaft. Wir haben einen Funkalarm und wenn ein Einsatz ist, löst der aus. Wenn ich die Möglichkeit habe, melde ich mich bei der Einsatzleitstelle und dann fahre ich los.

 

 

 

Und wie ist es bei einem Notfall in der Nacht aus?

Die Tageszeit macht keinen Unterschied, wenn ich die Möglichkeit habe, dann muss ich zur Feuerwehr. Auch nachts, wenn ich tief und fest schlafe. Dann geht der Piepser, dann springe ich auf und geh Feuer löschen.

 

 

Wie lange arbeiten sie schon als freiwilliger Feuerwehrmann ?

 

Ich bin jetzt seit 17 Jahren dabei.(Lena und Laura: Oha!) Ich bin mit 14 zur Jugendfeuerwehr und habe dann alle Stationen durchgemacht.

 

 

Arbeitest du noch etwas anderes ? Wenn ja was gefällt dir besser?

 

Ich bin Elektriker. Feuerwehr ist immer noch ein Hobby. Hobby macht man immer gerne! Deswegen, wenn ich die Wahl hab bin ich lieber bei der Feuerwehr, als in der Arbeit.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen Freiwilliger – und Berufsfeuerwehr?

 

Bei uns ist es ein Hobby, die Berufsfeuerwehr bekommt Geld dafür. So Kleinigkeiten wie Ölspur oder Katze auf dem Baum macht die Berufsfeuerwehr. Bei uns sagt man Katze auf dem Baum interessiert uns nicht, aber wenn die Katze brennt fahren wir mit hin. Also die haben ihr Hobby zum Beruf gemacht und bei uns ist es nach wie vor ein Hobby.

 

 

Die Feuerwehr feiert ihr 150 jähriges Jubiläum. Was gibt es da besonders tolles für Kinder?

 

Die „Firetage“ ist eine Aktion, die sich über das ganze Jahr erstreckt. Angefangen von Tagen der offenen Türen in den Stadtbezirken. Dann gibt es ein großes Event auf der Theresienwiese (23./24.April – Den erlebnisbericht findet ihr in der aktuellen MüK!), da sind alle Blaulichtorganisationen vertreten. Da ist auch was für Kleinere dabei. Die können Feuerlöscher ausprobieren oder einfach ein bisschen Feuerwehr spielen, also spielend lernen, was ist überhaupt Feuerwehr.

 

 

Welche Voraussetzungen braucht man um zur Jugendfeuerwehr zu kommen?

 

Man muss mindestens 12 Jahre alt sein. Man sollte körperlich dazu geeignet sein, also auch ein bisschen Kondition haben. Und dann ist eigentlich jeder herzlich willkommen! Es gibt in München 5 Jugendfeuerwehren und da lernt man Feuerwehr. Mit 16 macht man die Grundausbildung und kann da schon mit der Feuerwehr raus fahren.

 

Feuerwehr_2

Lieber Bernhard vielen Dank für das tolle Interview!

 

 

Fotos: Ekaterina Skerleva beim Kindermediencamp 2016

 

Total abgehoben! Besuch beim Drohnen-Hersteller

Freitag, 11. Dezember 2015

Besuch bei einem Drohnen-Hersteller – Interview, Teil 2


Drohnen sind total IN – und stehen sicher auf dem einen oder anderen Wunschzettel. Als „fliegende Roboter“ werden Drohnen überall da eingesetzt, wo wir Menschen nicht hinkommen oder wo es nicht gut wäre, so hoch hinaus oder so nah dran zu kommen. Wo und wie das geht, wollten wir von der Kinderredaktion genau wissen. Lest hier Teil 2 des Interviews mit dem Drohnen-Experten Matthias Beldzik von Ascending Technologies:
Julius: Wir haben gehört, dass es in Zukunft nur noch Drohnen geben soll – als Ersatz für Flugzeuge, stimmt das ?!

 

Beldzik: Natürlich kann niemand die Zukunft voraussagen, aber man kann daran arbeiten. Das tun wir gemeinsam mit vielen Partnern. Wir sind z.B. Technologie-Partner des VOLO VC200. Das ist eine neue Art von Hubschraubern, die wir gemeinsam entwickeln. Senkrecht starten und landen wird günstiger, einfacher und sicherer. Dank der 18 Rotoren („Flügel“ oder „Propellerblätter“). Erste Testflüge sind bereits unternommen worden. Mit einer Lastkraft von 120kg. Bis es soweit ist, dauert es natürlich. Aber wir sind sicher, solche „bemannten“ Drohnen werden irgendwann kommen. Das System dazu funktioniert schon und ist „redundant“ und „additiv“.

 

07_IMG_1281 Severin Vogl 08_IMG_1450 Severin Vogl

 

Sophie: Was heißt das genau „redundant“ und „additiv“?

 

Beldzik: Das heißt, dass das System ständig Informationen über sich selbst sammelt und diese gleich verarbeitet, damit die Drohne bzw. der „Volocopter“ sicher fliegt. Die Propeller z.B. arbeiten immer zusammen („additiv“) und passen sich laufend der Windstärke und der Luft an. Das passiert automatisch, auch bei eigener Steuerung über die Fernbedienung, ohne dass der Mensch etwas dafür tut. Auch die Elektronik und die Software überprüft sich gegenseitig und gleicht Fehlern aus. Alles ist dreifach abgesichert („redundant“), so dass der „Volocopter“ stabil in der Luft gehalten werden kann, auch wenn der Pilot mal den „Joystick“ loslässt – wie ihr auf dem Video sehen könnt:

 

https://www.youtube.com/watch?v=PDcpwhhUFAo

 

 

 

Annabell: Was war der gefährlichste Einsatz einer „ihrer“ Drohnen?

 

Beldzik: Wir bestimmen ja nicht, wo unsere Drohnen zum Einsatz kommen. Das bestimmen unsere Kunden, die uns dann auch immer Infos oder Videos dazu schicken. Das spektakulärste Video in letzter Zeit (Stand: Februar 2015) , waren Bilder von der Bergung der Concordia. Das war das Kreuzfahrtschiff, das vor drei Jahren gekentert und seitdem vor der italienischen Küste lag. Mit unserer Drohne AscTec Falcon 8 , die dazu abwechselnd mit einer Video- oder Fotokamera ausgestattet war, konnte eine Verknotung der Taue an einer der Seilwinden entdeckt werden. Diese hätte das gesamte Bergungsunternehmen und v.a. die Taucher gefährden können, die im Wasser gerade den unteren Teil der Seilwinden kontrollierten. So ist nichts passiert.

Das Video dazu findet ihr übrigens hier: https://vimeo.com/116945708, © Cyberhawk

 


Vielen Dank für das Interview!

 

Schon gewusst?!
Das Wort Drohne kommt aus dem Tierreich und bezeichnet männliche Bienen, Wespen, Hummeln oder Hornissen. Manche sagen auch: Multicopter. Weil die Drohnen keine Tragflächen wie ein Flugzeug haben, sondern mehrere Propeller bzw. Flügel („kopter“ = griechisch“). Oder UAVs („unmanned aerial vehicle“ = unbemannte Flugobjekte)

Text: Julius, Annabell, Sophie und Silke Schetelig. Fotos: Severin Vogl