Geo-Caching-Aktion

Blinkende Bäume

Die Kinderredaktion testet Geocaching – bei Nacht!



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Eines Abends sind wir mit Jugendlichen und Erwachsenen vom THW (siehe „Meine Bande“, Heft 16/S. 16) in den Perlacher Forst gefahren. Mit dabei: starke Taschenlampen, GPS-Geräte und ein Blatt mit einer Koordinatenroute und Anweisungen aus dem Internet. Während der kurzen Einführung wurde es langsam dunkel. Der Nacht-Cache konnte beginnen! Aufgeteilt in zwei Gruppen folgten wir den Koordinaten im GPS-Gerät. Am Ziel war nichts – aber nur auf den 1. Blick. Mit den Taschenlampen leuchteten wir in die Bäume. Und dann sahen wir sie: überall Punkte, die den Lichtstrahl reflektierten. Wir folgten ihnen, und sie wiesen uns den Weg bis zu einem besonderen Baum mit einem Lämpchen am Ast.


Fotografie: SEVERIN VOGL


Jetzt wurde es spannend: Per Taschenlampe, die wir an- und ausknipsten, morsten wir dem Lämpchen das Wort „Hallo“ zu. Wie von Zauberhand antwortete uns ein rotes Blinken, wieder Morsezeichen, diesmal eine Zahl, mit der wir die nächsten Koordinaten ausrechnen konnten. So ging es fort bis zum Ziel, wo der Cache, ein kleiner Schatz, lag.

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Mir hat so ein Geocaching sehr gefallen, vor allem das Kombinieren, um den Weg zu finden – und das im Dunkeln, mitten im Wald. Man musste nur aufpassen, weil auf den dunklen Wegen Stolperfallen lauerten. Ich habe mir danach im Internet weitere Cachekarten angesehen, weil mich das Thema wirklich gepackt hat. Es gibt mehr Caches, als man denkt. Man muss sie nur suchen! Und besser noch: finden!

Text: ILYA

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