Autorenarchiv

Was ist schon normal?

Freitag, 06. April 2012

Was ist schon normal?

 

Für manche Leute ist der Alltag normal, wie sie ihn immer leben. Z.B. ist es in England normal, dass man zum Frühstück Bohnen auf Toast ist. Das finden manche Leute in Deutschland unnormal. Im Libanon, da wo ich her komme, gibt es z.B. nicht so viele Gesetzte wie bei uns in Deutschland und auch nicht so viele Polizisten. Deshalb bin ich dort sogar schon einmal Auto gefahren. Das wäre in Deutschland nicht normal, weil man bei uns einen Führerschein braucht.

 

Was man für normal hält, hängt also davon ab, wo man lebt und wie man lebt.

 

Damit ihr seht, was für Familien alles normal ist, zeigen wir Euch Bilder von verschiedenen Familien beim Frühstück.

(Bilder folgen noch…)

 

Die Bilder sind von Robin, Nasim und Florian, der Text ist von Karim, 12

 

Rätselbild: Suche die 10 Unterschiede

Freitag, 06. April 2012

Rätselbild: Suche die 10 Unterschiede

Das ist uns wirklich wichtig

Freitag, 06. April 2012

Was ist Dir wirklich wichtig?

Bist Du auch manchmal total genervt, wenn Du morgens aufstehst und Du vor dem Spiegel einen Pickel entdeckst? Oder wenn deine Freundinnen ein cooles neues T-Shirt haben und du nicht?

 

Viele Dinge, über die wir uns oft aufregen, sind oft gar nicht so wichtig. Was alle 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Schreibwerkstatt im Kulturhaus Milbertshofen richtig wichtig in Ihrem Leben finden, kannst Du in der Wörterwolke nachlesen. Jeder hat die 5 wichtigsten Dinge in seinem/ihrem Leben angegeben. Die Wörter, die am größten sind, sind uns allen am wichtigsten…

 

Psychotest: Was für ein Sporttyp bist du?

Freitag, 06. April 2012

Witze

Freitag, 06. April 2012

Witze

1.  Was sagt ein Tintenfisch zu seiner Freundin?

„Darf ich deine Hand ,Hand,Hand,Hand,Hand,Hand,Hand,Hand halten?

2.Warum dürfen Insekten nicht in die Kirche gehen?

Weil sie in Sekten sind.

3.Fritz und seine Oma machten ein Spaziergang.Auf dem Weg fand Fritz einen 50€ Schein,den er aufheben wollte.Dann sagte die Oma :“Was auf dem Weg liegt, darf man nicht aufheben“. Als sie weiter gingen, war eine Bananenschale auf dem Boden.Daraufhin rutschte die Oma auf der Banane aus und landete auf den Boden. Sie sagte zu Fritz:“Kannst du mich aufheben,bitte?“ Fritz antwortete:“Ich darf nichts vom Boden aufheben, hast du mir gesagt.“

4. Der Trainer sagt zu seiner Fußballmannschaft:“Dieses Jahr sind wir ja viel gerechter als letztes Jahr,weil wir unsere Gegner im Krankenhaus besuchen.“

5.Was liegt am Strand und spricht undeutlich?

Eine Nuschel.

6.Herr „Dumm“wohnt im Erdgeschoß eines Hauses. Herr „Niemand“wohnt im 1.Stock des Hauses,und Herr „Keiner“wohnt im 2.Stock. Herr“Dumm“schaut aus seinem Fenster,Herr“Niemand“spuckt Herrn“Dumm“auf den Kopf und Herr“Keiner“hat es gesehen. Als Herr“Dumm“zur Polizei geht, sagt er:“Niemand hat mir auf den Kopf gespuckt und Keiner hat es gesehen.“ Da sagte der Polizist“Sind sie dumm, oder so?“ Darauf antwortete Herr Dumm:“Ja,höchstpersönlich!“

Schönster Moment im Leben

Mittwoch, 04. April 2012

Umfrage zum Thema: „Was war der schönste Moment in Ihrem Leben?“

Für viele Sportlerinnen und Sportler der Special Olympics gehört es zu den schönsten Momenten im Leben, wenn sie sich an den Spielen beteiligen oder sogar auf dem Siegertreppchen stehen. Wir wollten wissen, was der schönste Moment im Leben der Menschen war, die wir vor dem Kulturhaus Milbertshofen trafen:

Von 7 befragten Personen sagten 4, dass die Geburt ihres Kindes der schönste Moment im Leben war, weil es ein schönes Gefühl ist, ein Kind im Arm zu halten.

Eine Person antwortete, dass ihre Hochzeit der schönste Moment im Leben war, weil es ein schönes Gefühl ist, mit einem Menschen in den man verliebt ist, einen festen Bund einzugehen.

Eine Person gab an, dass das Leben vor der Schule am schönsten war: „Da war noch kein Krieg.“

Und ein Person sagte, dass der schönste Moment in seinem Leben erst noch kommt…

 

Und was war der schönste Moment in Deinem Leben?

von Karim, Kai und Daniel

 

 

Stärken und Schwächen

Mittwoch, 04. April 2012

 

Fotoaktion Stärken und Schwächen

 


Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Manche Dinge kann man gut, bei anderen tut man sich schwer. Hier die Ergebnisse der Umfrage aus der Zeitungswerkstatt in Milbertshofen.


Was kannst du gut?
Wo tust du dich schwer?
Was würdest du gerne können?

 

 

 

Karim kann gut schwimmen und zwar am liebsten kraulen.
In Mathe ist er nicht gut. Er würde gerne boxen lernen.

 

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Nasim kann gut Fussball spielen, im Schwimmen ist er nicht so gut und sehr gerne würde er Auto fahren lernen.

 

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Schreibwerkstatt Milbertshofen 073

 

Yara kann gut Gitarre spielen. Werfen fällt ihr schwer. Aber fliegen würde sie sehr gerne lernen.

 

 

 

 

 

Nick braucht kein Mitleid

Mittwoch, 04. April 2012

Mein Bruder Nick braucht kein Mitleid

 

Mein Bruder Nick ist 12 Jahre alt. Seitdem er zwei Jahre alt ist, weiß er, dass er Rheuma hat.  Wegen seiner Krankheit ist er in seiner Bewegung eingeschränkt: Er kann nicht weit gehen, kann wenig Sport machen und kann nicht schwimmen. Er hat einen Roller zum Sitzen, damit er in die Schule kommt. Er wird jetzt zusätzlich einen  Rollstuhl bekommen.

 


Er besucht die 5. Klasse der Realschule der Stiftung Pfennigparade. Allerdings ist er im Moment seit zwei Wochen in Garmisch in der Rheumaklinik, weil er sich immer schlechter bewegen konnte.  Wegen seiner Schmerzen ist er schon seit Monaten nicht mehr in die Schule gegangen. In der Früh konnte er sich fast nicht mehr bewegen. Statt der Spritzen, die er bis jetzt bekam, bekommt er jetzt Infusionen.

 

Sein größter Wunsch ist es zur Zeit, das Krankenhaus zu verlassen und wieder öfter in die Schule zu gehen.

 

Mein Bruder ist lustig und wir haben Spaß. Wenn wir spielen und rumtoben, vergesse ich oft, dass er eine Behinderung hat und ich Rücksicht nehmen muss. Ich muss aufpassen, dass ich ihn nicht so stark anrempel oder stoße. Er hat dabei sehr große Schmerzen und kann sich auch leicht etwas brechen.

 

Er findet es ätzend, dass er beim Einkaufen oder auf der Straße von wildfremden Leuten oft angestarrt wird (er trägt auch Handschienen). Ihn würde es nicht stören, wenn ihn die Menschen fragen würden, was er hat. Schlimm findet er vor allem die Blicke. Am liebsten wäre es ihm, wenn sich die Leute bei ihm verhalten, wie bei jedem anderen Menschen auch. Manchmal freut er sich auch, wenn man ihm Hilfe anbietet. Wenn er aber keine Hilfe will, sollte man es aber gut sein lassen.

 

Eines ist klar: Er braucht kein Mitleid. Diese Erfahrung habe ich auch bei meinem Praktikum in der Physiotherapie gemacht. Die Leute wollen, dass man mit ihnen ganz normal umgeht. Ihr einziger Unterschied ist, dass sie eine Schwäche haben.
Oft benehmen sich Menschen mit Behinderung normaler als Menschen ohne Behinderung.

 

 

 

Laura

KONY 2012

Mittwoch, 04. April 2012

Die Bevölkerung setzt sich für den Arrest eines der schlimmsten Verbrechers der Geschichte ein


Joseph Kony wurde 1961 als Kind einer armen Familie in Uganda geboren. Angeblich erhielt er 1986 den Befehl vom „heiligen Geist“ den christlichen Staat Uganda zu schaffen. Seine Vorstellung eines christlichen Staates beruht auf der Basis der Bibel und der 10 Gebote.

 

Der ehemals soziale Junge trat zum ersten Mal 1987 im Alter von 26 Jahren mit seiner neu gegründeten Gruppe „Lord’s Resistance Army“ („LRA“ – auf Deutsch Widerstandsarmee des Herrn) auf. Er terrorisierte die Bevölkerung im Norden Ugandas, in der Zentralafrikanischen Republik, in der Demokratischen Republik Kongo sowie im Südsudan. Außerdem erklärte er der Regierung Ugandas den Krieg, den er schon seit 20 Jahren führt.
Um seine Macht zu demonstrieren, verschleppte er 30.000 bis 60.000 Kinder, die er unter Zwang zu Kindersoldaten ausbildete, vergewaltigt, versklavt oder ermordet und Mädchen zur Prostitution gezwungen hat. Er griff die Zivilbevölkerung an und plünderte zahlreiche Dörfer. Außerdem entstellte er Kindergesichter und ließ Kinder ihre eigenen Angehörigen ermorden.
Trotz 33 verschiedener Anklagepunkte des Internationalen Strafgerichtshofs wegen den vorher genannten Punkten konnte er bis heute nicht gefasst werden. Joseph Kony ist seit März 2005 auf Platz 1 der Liste der „MOST WANTED“ des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC).

 

Als Jason Russel, ein34-jähriger Amerikaner, auf einer Safari mit Freunden in Uganda den ugandischen Jungen Jacob traf, der wie viele andere Kinder durch Kony den Tod seines Bruders und anderer Angehöriger ansehen musste, immer unter Angst von Entführung durch der LRA lebte und die Lust am Leben verloren hatte, versprach Russell alles zu machen um die Lage der Kinder zu verbessern. Dazu gründete Jason Russell die Kampagne KONY 2012. Ziel der Kampagne ist die Festnahme Joseph Konys bis zum Ende des Jahres 2012. Dies soll durch das Bekanntmachen Konys erreicht werden.

 

Dafür wurden Plakate, Armbänder und Sticker von Kong entworfen, die jeder tragen sollte. Außerdem bat man um Spenden. Obwohl die amerikanische Regierung die Bitten von Russell zuerst nicht ernst nahm, weil dies nicht als finanzielles oder sicherheitliches Interesse der Außenpolitik galt, musste sie nach etlichen Protestmärschen der Bevölkerung einräumen, dass dieses Problem nicht nur Afrika oder Amerika, sondern die ganze Welt betrifft. Somit schickte Barack Obama 100 Hilfsberater nach Uganda.
Ohne das Interesse der Leute würde das Projekt scheitern und die Verbrechen Konys würden weiter fortgesetzt werden. Um das Interesse der Leute aufrecht zu erhalten, müssen alle Menschen der Welt von Kony erfahren. Und um das zu schaffen, wird unter anderem das „Cover-the-Night“ Event in jeder großen Stadt veranstaltet. Darin wird in einer Nacht von acht Uhr Abends bis in die Morgendämmerung die jeweilige Stadt mit Anti-Kony-Plakaten „verziert“. Dies ist am 20-21. April 2012. Außerdem setzen sich 20 Promis und 12 Politiker mit ihrem Einfluss für die Kampagne ein. Zu den Promis gehören unter anderem Rihanna, Mark Zuckerberg, Justin Bieber, Angelina Jolie, Jay-Z, Bill Gates, Lady Gaga und George Clooney. Gegen Spenden oder für 30$ bieten sie das „Action-Kit“ an, in dem unter anderem Werbeplakate für die Aktion sind. Diese waren aber schon trotz hunderttausendfacher Auflage nach kurzer Zeit bis heute ausverkauft. Das bisher Gesagte ist in dem Youtube-Video von Jason Russell zusammengefasst. Das Video „Kony 2012“ ist zurzeit mit über100 Millionen Klicks in 6 Tagen das am schnellsten gewachsene Video der Geschichte. Die Facebook-Gruppe „Invisible-Children“ hat 3,2 Millionen Likes.

 

Dieses Thema hat mich, meine Freunde und viele andere Menschen auf der Welt tief getroffen. Ich unterstütze diese Kampagne auch. Bevor ich das Video „Kony 2012“ gesehen habe, haben ich und viele andere nicht einmal von Joseph Kony und seine Verbrechen gehört. Indem ich diesen Artikel schreibe, helfe ich dieser Kampagne, weil ich Joseph Kony auch bekannt mache. Ich hoffe, dass dieser Artikel viele Kinder auf dieses Thema aufmerksam macht und dadurch Joseph Kony bis Ende 2012 gefasst wird.

 

Daniel (13) mit Hilfe von Kai (13)

Heldengeschichte von Karim: Wo ist das Flugticket?

Mittwoch, 04. April 2012

„In jedem von uns steckt ein Held!“ ist das Motto der Special Olympics. Hast Du Dich schon einmal wie eine Heldin oder ein Held gefühlt???
Hier die Heldengeschichte von Karim:

 

Vor dem Flug


2008 wollten wir im Sommer in den Libanon fliegen, doch am Abflugtag hat mein Vater plötzlich die Tickets nicht mehr gefunden. In 2 Stunden ging unser Flug!
Mein Vater wurde ganz hektisch und rot und fing an zu schreien: „Sucht mit!!!“ Daraufhin hat unsere ganze Familie gesucht wie  verrückt! In allen Schränken und sogar in den gepackten Koffern und Taschen.

 

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Da kam unser Bekannter Sigi, um uns zum Flughafen zu fahren. Anfangs glaubte er, wir würden ihn auf den Arm nehmen, doch dann half er auch mit zu suchen.

 

Mein Vater telefonierte verzweifelt mit dem Flughafen und wir glaubten schon, dass wir nicht in den Urlaub fahren können.

 

Fast hätten wir die Hoffnung schon aufgegeben und ich überlegte mir schon, was ich in 6 Wochen Sommerferien machen sollte, weil alle meine Freunde im Urlaub waren.

 

Da bat mich mein Vater einen Stift zu holen, um noch schnell eine Telefonnummer aufzuschreiben. Ich schaute in einer herumliegenden Bauchtasche nach einem Stift und fand ein paar Tickets. Bei genauerem Hinschauen erkannte ich, dass és unsere Flugtickets waren!

 

Ich konnte es erst fast nicht glauben, doch dann rannte ich voller Freude zu meinen Eltern die mich glücklich umarmten.

 

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Karim, 12 Jahre