Böllerverbot in München

Jedes Jahr knallt es in der ganzen Stadt am 31. Dezember. Tausende Böller und Raketen werden gezündet, doch woher kommen die Idee eigentlich? Böller wurden schon vor vielen hundert Jahren im alten China erfunden, angeblich von einem Mönch, der versuchte, böse Geister und Mächte mit dem lauten Knall zu vertreiben.

Eigentlich eine gute Idee, um mit neuer Kraft ins Jahr zu starten, doch leider vertreibt der Knall der Böller auch Tiere, weil sie ein sehr sensibles Gehör haben und ist auch für die Menschen nicht ganz ungefährlich. Noch dazu führen Böller zu einer extrem hohen Feinstaubbelastung, vor allem in den Städten, was der Umwelt und der Gesundheit wiederum Schaden zufügt. Umweltfreundlicher wäre da ein öffentliches Feuerwerk oder beeindruckende Lasershows. Trotzdem macht es viel Spaß, Böller anzuzünden und mit einem Knall in das neue Jahr „reinzurutschen“. Übrigens: Böllern ist nur am 31. Dezember und am 1. Januar erlaubt und ist erst ab 18 Jahren (niemand hält sich daran…), sowie in einigen Innenstädten verboten – in München zum Beispiel darf man ab diesem Jahr im dicht besiedelten Stadtzentrum zwischen Marienplatz und Stachus keine Raketen zünden.

Das früher relativ beliebte Bleigießen ist übrigens seit vergangenem Jahr verboten, weil Blei ebenfalls sehr umweltschädlich ist.

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