Wir treffen: Tim Acid – jung, cool und stimmgewaltig

Das Gesicht kenn’ ich doch, wird sich der eine oder andere denken. Und ja: Tim Peltzer, der sich neuerdings Tim Acid nennt, ist als Sänger bei „The Voice Kids“ einem Millionenpublikum bekannt geworden. Jetzt hat der 16-Jährige Münchner seine erste Single veröffentlicht. Sehr cool! Wir von der Kinderredaktion haben ihn und seinen musikalischen Partner Philip Röder zu einem ganz persönlichen Interview getroffen – mitten in München.

 

Gina: Wieso ziehst du dir so bunte Klamotten an?

Tim: Das ist mein Geschmack. Das hat sich alles so ergeben, viele Sachen habe ich auch in Second-Hand-Shops bekommen. Ich mache auch selber Klamotten: Hosen, Schuhe oder Geldbeutel. Daheim habe ich auch eine Nähmaschine.

 

Anna: Inwiefern hat sich dein Alltag nach „The Voice Kids“, wo du 2013 den 2. Platz geschafft hast, verändert?

Tim: Ich habe eine Facebook-Seite erstellt und bekomme immer mehr Likes. Viele Leute erkennen mich auf der Straße und wollen Fotos machen, deshalb gehen meine Freunde auch nicht so gerne mit mir in die Stadt. Sogar in New York wurde ich schon angesprochen …

 

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Salome: Wie bist du zum Singen gekommen?

Tim: Als ich sechs Jahre alt war, ist in die Schule ein Mann gekommen. Durch ihn habe ich dann sechs Jahre lang eine Gesangsausbildung gemacht.

 

Julia: Hattest du schon Stimmbruch?

Tim: Ja, bei „The Voice Kids“ habe ich ja viel höher gesungen und es war traurig, weil ich dann nicht mehr so hoch singen konnte, aber man kann sich die Höhe auch wieder erarbeiten: durch hartes Training, wenn man an der Stimme arbeitet.

 

Annabell: Wie bist du dazu gekommen, mit Philip zusammen zu arbeiten?

Tim: Angefangen hat alles nach „The Voice Kids“. Da wurde mein jetziger Agent auf mich aufmerksam und durch einen Zeitungsartikel haben Philip und ich uns dann getroffen.

 

Salome: Wie produziert man einen Song?

Philip: Wir treffen uns einmal in der Woche in meinem Studio und schreiben dort Songtexte und nehmen sie auf. Manche Instrumente werden vom Computer, andere echt eingespielt.

 

Gina: Lasst ihr euch auch inspirieren?

Philip: Ja, zum Beispiel von der Band The XX. Wir sitzen oft zusammen im Studio, wenn wir erschöpft sind und zeigen uns gegenseitig Songs. Danach sind wir wieder motiviert, weiterzuschreiben.

 

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Julia: Was hat man zuerst: Melodie oder Text?

Philip: Wenn wir anfangen, einen Song zu schreiben, haben wir schon eine Melodie im Kopf und ein grobes Gerüst. Es kommen immer neue Ideen dazu, dann basteln wir den Song drumherum.

 

Salome: Wie lange habt ihr für das erste Lied gebraucht?

Philip: Bis der Song komplett fertig war – so, wie man ihn sich jetzt runterladen kann – haben wir 2-3 Monate gebraucht. Das war eigentlich recht schnell, wir hatten auch Zeitdruck.

 

Anna: Hast du vor einem großen Auftritt Lampenfieber?

Tim: Bei meinem ersten Auftritt im Fernsehen haben ungefähr vier Millionen Menschen zugeschaut, da war ich schon sehr aufgeregt. Bei „The Voice Kids“ habe ich aber gelernt, wie man sich beruhigen kann. Zum Beispiel durch so langes Ausatmen, bis es nicht mehr geht.

 

Julia: Wie haben deine Freunde reagiert?

Tim: Viele fanden es nicht so gut, dass ich bei „The Voice Kids“ war, weil sie meinten, dass Casting-Shows nicht so zu mir passen. Im Endeffekt fanden sie es dann aber schon ganz cool.

 

Annabell: Hast du noch Kontakt mit anderen Teilnehmern von „The Voice Kids“?

Tim: Ja, mit der Gewinnerin Michèle schreibe ich ab und zu oder mit Lena Meyer-Landrut habe ich mich im „Bayerischen Hof“ getroffen (das hat die Kinderredaktion übrigens neulich auch! Siehe Heft 25), aber sie hat viel zu tun.

 

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Von links nach rechts: Annabell, Gina, Tim Acid, Philip Röder, Salome, Anna, Julchen

 

Gina: Hat dich schon mal ein Gefühl zu einem Lied inspiriert?

Tim: In meinem Song „Silver Linings“ geht es darum, wie die Zeit einen verändert und in dem neuen Song, den wir gerade schreiben, geht es darum, dass jeder Mensch auch eine dunkle Seite hat und nicht immer liebenswert ist.

 

Salome: : Was interessiert dich sonst noch außer Musik?

Tim: Viele Mode-Labels oder Fashionblogger und Schauspielerinnen und Sängerinnen. Alles, was anders und ein bisschen ausgeflippt ist.

 

 

Interview: Kinderredaktion
Fotos: Franziska Thalhammer

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 Musikmonster
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