Special Olympics Milbertshofen

Milb2

 

Schreib- und Foto-Workshop
für die Special Olympics

im Kulturhaus Milbertshofen
3./4.4.2012

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„5 Teams aus München sind auch mit dabei…“

Interview mit einer der Organisatorinnen der Special Olympics: Manuela Brehmer

 

 

Manuela Brehmer leitet das Büro des Bayrischen Landesverbandes der Special Olympics in München und sie ist Familienbeauftragte. Wir haben Ihr einige Fragen zu den Special Olympics gestellt, die vom 20.-26. Mai in München stattfinden.

 

Welche Aufgaben hat man da so?

Sie versucht im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen ein Netzwerk  für Familien aufzubauen,

die mit behinderten Angehörigen alle ähnliche Probleme haben. Familien können sich so gegenseitig helfen und sehen, was ihre Kinder alles leisten können.

 

Wie finden Sie ihren Beruf?

Sie findet ihn interessant.

 

 

Wie kommt man zu so einer Aufgabe?

Ihr Bruder ist selbst von einer Behinderung betroffen (Down- Syndrom). Und sie hat an ihrem Bruder erkannt, dass die Teilnahme als Athlet an den Special Olympics den Betroffenen sehr viel an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl geben können.

 

 

Wie lange machen sie diesen Beruf schon?

Sie hat diesen Beruf ursprünglich ehrenamtlich angefangen und macht ihn seit mittlerweile 8 Jahren.

 

 

Wie sind die Special Olympics überhaupt entstanden?

Die Idee ist auch von einer Familie entstanden und zwar aus der Familie Kennedy-Shriver, die sehr sportlich war. Eine der Schwestern des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy hatte eine Behinderung und durfte deshalb nicht an sportlichen Wetbewerben teilnehmen. Die Familie wollte sich damit nicht abfinden und nahm die Sache selbst in die Hand: Sie veranstalteten ein sportliches Gartenfest für circa 100 Leute, das sehr gut angenommen wurde. Daraus entstand die Idee der Special Olympics. Der Neffe von John F. Kennedy, Tim Shriver, ist heute noch Vorsitzender der Internationalen Special Olympics.

 

 

Wie viele Münchner Teams nehmen dieses Jahr teil?

5 Teams nehmen dieses Jahr teil. Aber auch viele Vereine aus dem Münchner Umfeld.

5000 Sportler aus ganz Deutschland.

 

 

Aus welchen Altersgruppen sind die Sportler?

Die Jüngsten fangen mit 12 an und die Hauptaltersgruppe ist 18-26 Jahre alt, weil da jeder Mensch

auf seinem sportlichen Höhepunkt ist.

 

 

Haben die Sportler Familie und nehmen sie diese mit?

Es haben sich ganz viele Familie angemeldet und es kommen ca. 1000 bis 1500 Familienangehörige mit.

 

 

Arbeiten sie auch mit den Sportlern persönlich zusammen?

Ja, sie betreut auch eine Sportgruppe von ca. 40 Sportlern in der Nähe von Olching, wo sie auch wohnt. Sie begleitet sie pro Woche zwei Mal zum Training.

 

Herzlichen Dank für das Interview!

Mario, 14

 

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In- und Out-Liste April 2012

 

Klamotten

IN

Röhrenjeans

 

Leopardenmuster

 

Rückenfrei

 

Hot-Pants

 

Boots

 

Riesenschals (auffällige Farben)

 

Hohe Schuhe

 

Überdimensionale Ketten

OUT

Breite Hosen

 

Trachten

 

Rollkragen

 

Beige, dunkelgrün,

 

Sandalen

 

Ballerinas mit Socken

 

Wanderschuhe

 

Skaterfrisur

 

Musik

IN

Jessi J.

 

Olly Murs

 

Rihanna

 

Nicki Minaj

 

Bruno Mars

 

Michael Jackson

 

Lady Gaga

 

Beyonce

 

BossHoss

 

Xavier Naidoo

 

OUT

Justin Bieber

 

Schlagermusik

 

Vanessa Hudgens

 

Miley Cyrus

 

Dieter  Bohlen

 

Tokio Hotel

 

Pink

 

Pietro Lombardi

 

Jimmy Blue Ochsenknecht

 

Avril Lavigne

 

Filme

In

Die Tribute von Panem

 

Hugo Cabret

 

Step up 3D

 

Das Streben nach Glück

 

Underworld

 

Ziemlich beste Freunde

 

Horror Filme (z.b.Saw)

 

Twilight

 

Illuminati

 

Titanic in 3D

 

Out

Harry Potter

 

Wiki und die starken Männer

 

Never Say Never

 

Hannah Montana der Film

 

Die wilden Kerle

 

Alice im Wunderland

 

Mr. Bean

 

Herr der Ringe

 

Avatar

 

Batman

 

 

Von Laura,Sara,Zahra<3

 

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Rätselbild: Suche die 10 Unterschiede

 

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Was ist Dir wirklich wichtig?

Bist Du auch manchmal total genervt, wenn Du morgens aufstehst und Du vor dem Spiegel einen Pickel entdeckst? Oder wenn deine Freundinnen ein cooles neues T-Shirt haben und du nicht?

 

Viele Dinge, über die wir uns oft aufregen, sind oft gar nicht so wichtig. Was alle 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Schreibwerkstatt im Kulturhaus Milbertshofen richtig wichtig in Ihrem Leben finden, kannst Du in der Wörterwolke nachlesen. Jeder hat die 5 wichtigsten Dinge in seinem/ihrem Leben angegeben. Die Wörter, die am größten sind, sind uns allen am wichtigsten…

 

 

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Psychotest: Was für ein Sporttyp bist du?

 

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Witze

1.  Was sagt ein Tintenfisch zu seiner Freundin?

„Darf ich deine Hand ,Hand,Hand,Hand,Hand,Hand,Hand,Hand halten?

2.Warum dürfen Insekten nicht in die Kirche gehen?

Weil sie in Sekten sind.

3.Fritz und seine Oma machten ein Spaziergang.Auf dem Weg fand Fritz einen 50€ Schein,den er aufheben wollte.Dann sagte die Oma :“Was auf dem Weg liegt, darf man nicht aufheben“. Als sie weiter gingen, war eine Bananenschale auf dem Boden.Daraufhin rutschte die Oma auf der Banane aus und landete auf den Boden. Sie sagte zu Fritz:“Kannst du mich aufheben,bitte?“ Fritz antwortete:“Ich darf nichts vom Boden aufheben, hast du mir gesagt.“

4. Der Trainer sagt zu seiner Fußballmannschaft:“Dieses Jahr sind wir ja viel gerechter als letztes Jahr,weil wir unsere Gegner im Krankenhaus besuchen.“

5.Was liegt am Strand und spricht undeutlich?

Eine Nuschel.

6.Herr „Dumm“wohnt im Erdgeschoß eines Hauses. Herr „Niemand“wohnt im 1.Stock des Hauses,und Herr „Keiner“wohnt im 2.Stock. Herr“Dumm“schaut aus seinem Fenster,Herr“Niemand“spuckt Herrn“Dumm“auf den Kopf und Herr“Keiner“hat es gesehen. Als Herr“Dumm“zur Polizei geht, sagt er:“Niemand hat mir auf den Kopf gespuckt und Keiner hat es gesehen.“ Da sagte der Polizist“Sind sie dumm, oder so?“ Darauf antwortete Herr Dumm:“Ja,höchstpersönlich!“

 

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Was ist schon normal?

 

Für manche Leute ist der Alltag normal, wie sie ihn immer leben. Z.B. ist es in England normal, dass man zum Frühstück Bohnen auf Toast ist. Das finden manche Leute in Deutschland unnormal. Im Libanon, da wo ich her komme, gibt es z.B. nicht so viele Gesetzte wie bei uns in Deutschland und auch nicht so viele Polizisten. Deshalb bin ich dort sogar schon einmal Auto gefahren. Das wäre in Deutschland nicht normal, weil man bei uns einen Führerschein braucht.

 

Was man für normal hält, hängt also davon ab, wo man lebt und wie man lebt.

 

Damit ihr seht, was für Familien alles normal ist, zeigen wir Euch Bilder von verschiedenen Familien beim Frühstück.

(Bilder folgen noch…)

 

Die Bilder sind von Robin, Nasim und Florian, der Text ist von Karim, 12

 

   

 

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Umfrage zum Thema: „Was war der schönste Moment in Ihrem Leben?“

Für viele Sportlerinnen und Sportler der Special Olympics gehört es zu den schönsten Momenten im Leben, wenn sie sich an den Spielen beteiligen oder sogar auf dem Siegertreppchen stehen. Wir wollten wissen, was der schönste Moment im Leben der Menschen war, die wir vor dem Kulturhaus Milbertshofen trafen:

Von 7 befragten Personen sagten 4, dass die Geburt ihres Kindes der schönste Moment im Leben war, weil es ein schönes Gefühl ist, ein Kind im Arm zu halten.

Eine Person antwortete, dass ihre Hochzeit der schönste Moment im Leben war, weil es ein schönes Gefühl ist, mit einem Menschen in den man verliebt ist, einen festen Bund einzugehen.

Eine Person gab an, dass das Leben vor der Schule am schönsten war: „Da war noch kein Krieg.“

Und ein Person sagte, dass der schönste Moment in seinem Leben erst noch kommt…

 

Und was war der schönste Moment in Deinem Leben?

von Karim, Kai und Daniel

 

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Fotoaktion Stärken und Schwächen

 


Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Manche Dinge kann man gut, bei anderen tut man sich schwer. Hier die Ergebnisse der Umfrage aus der Zeitungswerkstatt in Milbertshofen.


Was kannst du gut?
Wo tust du dich schwer?
Was würdest du gerne können?

 

 

 

Karim kann gut schwimmen und zwar am liebsten kraulen.
In Mathe ist er nicht gut. Er würde gerne boxen lernen.

 

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Nasim kann gut Fussball spielen, im Schwimmen ist er nicht so gut und sehr gerne würde er Auto fahren lernen.

 

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Schreibwerkstatt Milbertshofen 073

 

Yara kann gut Gitarre spielen. Werfen fällt ihr schwer. Aber fliegen würde sie sehr gerne lernen.

 

 

 

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Mein Bruder Nick braucht kein Mitleid

 

Mein Bruder Nick ist 12 Jahre alt. Seitdem er zwei Jahre alt ist, weiß er, dass er Rheuma hat.  Wegen seiner Krankheit ist er in seiner Bewegung eingeschränkt: Er kann nicht weit gehen, kann wenig Sport machen und kann nicht schwimmen. Er hat einen Roller zum Sitzen, damit er in die Schule kommt. Er wird jetzt zusätzlich einen  Rollstuhl bekommen.

 


Er besucht die 5. Klasse der Realschule der Stiftung Pfennigparade. Allerdings ist er im Moment seit zwei Wochen in Garmisch in der Rheumaklinik, weil er sich immer schlechter bewegen konnte.  Wegen seiner Schmerzen ist er schon seit Monaten nicht mehr in die Schule gegangen. In der Früh konnte er sich fast nicht mehr bewegen. Statt der Spritzen, die er bis jetzt bekam, bekommt er jetzt Infusionen.

 

Sein größter Wunsch ist es zur Zeit, das Krankenhaus zu verlassen und wieder öfter in die Schule zu gehen.

 

Mein Bruder ist lustig und wir haben Spaß. Wenn wir spielen und rumtoben, vergesse ich oft, dass er eine Behinderung hat und ich Rücksicht nehmen muss. Ich muss aufpassen, dass ich ihn nicht so stark anrempel oder stoße. Er hat dabei sehr große Schmerzen und kann sich auch leicht etwas brechen.

 

Er findet es ätzend, dass er beim Einkaufen oder auf der Straße von wildfremden Leuten oft angestarrt wird (er trägt auch Handschienen). Ihn würde es nicht stören, wenn ihn die Menschen fragen würden, was er hat. Schlimm findet er vor allem die Blicke. Am liebsten wäre es ihm, wenn sich die Leute bei ihm verhalten, wie bei jedem anderen Menschen auch. Manchmal freut er sich auch, wenn man ihm Hilfe anbietet. Wenn er aber keine Hilfe will, sollte man es aber gut sein lassen.

 

Eines ist klar: Er braucht kein Mitleid. Diese Erfahrung habe ich auch bei meinem Praktikum in der Physiotherapie gemacht. Die Leute wollen, dass man mit ihnen ganz normal umgeht. Ihr einziger Unterschied ist, dass sie eine Schwäche haben.
Oft benehmen sich Menschen mit Behinderung normaler als Menschen ohne Behinderung.

 

 

 

Laura

 

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KONY 2012

Die Bevölkerung setzt sich für den Arrest eines der schlimmsten Verbrechers der Geschichte ein


Joseph Kony wurde 1961 als Kind einer armen Familie in Uganda geboren. Angeblich erhielt er 1986 den Befehl vom „heiligen Geist“ den christlichen Staat Uganda zu schaffen. Seine Vorstellung eines christlichen Staates beruht auf der Basis der Bibel und der 10 Gebote.

 

Der ehemals soziale Junge trat zum ersten Mal 1987 im Alter von 26 Jahren mit seiner neu gegründeten Gruppe „Lord’s Resistance Army“ („LRA“ – auf Deutsch Widerstandsarmee des Herrn) auf. Er terrorisierte die Bevölkerung im Norden Ugandas, in der Zentralafrikanischen Republik, in der Demokratischen Republik Kongo sowie im Südsudan. Außerdem erklärte er der Regierung Ugandas den Krieg, den er schon seit 20 Jahren führt.
Um seine Macht zu demonstrieren, verschleppte er 30.000 bis 60.000 Kinder, die er unter Zwang zu Kindersoldaten ausbildete, vergewaltigt, versklavt oder ermordet und Mädchen zur Prostitution gezwungen hat. Er griff die Zivilbevölkerung an und plünderte zahlreiche Dörfer. Außerdem entstellte er Kindergesichter und ließ Kinder ihre eigenen Angehörigen ermorden.
Trotz 33 verschiedener Anklagepunkte des Internationalen Strafgerichtshofs wegen den vorher genannten Punkten konnte er bis heute nicht gefasst werden. Joseph Kony ist seit März 2005 auf Platz 1 der Liste der „MOST WANTED“ des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC).

 

Als Jason Russel, ein34-jähriger Amerikaner, auf einer Safari mit Freunden in Uganda den ugandischen Jungen Jacob traf, der wie viele andere Kinder durch Kony den Tod seines Bruders und anderer Angehöriger ansehen musste, immer unter Angst von Entführung durch der LRA lebte und die Lust am Leben verloren hatte, versprach Russell alles zu machen um die Lage der Kinder zu verbessern. Dazu gründete Jason Russell die Kampagne KONY 2012. Ziel der Kampagne ist die Festnahme Joseph Konys bis zum Ende des Jahres 2012. Dies soll durch das Bekanntmachen Konys erreicht werden.

 

Dafür wurden Plakate, Armbänder und Sticker von Kong entworfen, die jeder tragen sollte. Außerdem bat man um Spenden. Obwohl die amerikanische Regierung die Bitten von Russell zuerst nicht ernst nahm, weil dies nicht als finanzielles oder sicherheitliches Interesse der Außenpolitik galt, musste sie nach etlichen Protestmärschen der Bevölkerung einräumen, dass dieses Problem nicht nur Afrika oder Amerika, sondern die ganze Welt betrifft. Somit schickte Barack Obama 100 Hilfsberater nach Uganda.
Ohne das Interesse der Leute würde das Projekt scheitern und die Verbrechen Konys würden weiter fortgesetzt werden. Um das Interesse der Leute aufrecht zu erhalten, müssen alle Menschen der Welt von Kony erfahren. Und um das zu schaffen, wird unter anderem das „Cover-the-Night“ Event in jeder großen Stadt veranstaltet. Darin wird in einer Nacht von acht Uhr Abends bis in die Morgendämmerung die jeweilige Stadt mit Anti-Kony-Plakaten „verziert“. Dies ist am 20-21. April 2012. Außerdem setzen sich 20 Promis und 12 Politiker mit ihrem Einfluss für die Kampagne ein. Zu den Promis gehören unter anderem Rihanna, Mark Zuckerberg, Justin Bieber, Angelina Jolie, Jay-Z, Bill Gates, Lady Gaga und George Clooney. Gegen Spenden oder für 30$ bieten sie das „Action-Kit“ an, in dem unter anderem Werbeplakate für die Aktion sind. Diese waren aber schon trotz hunderttausendfacher Auflage nach kurzer Zeit bis heute ausverkauft. Das bisher Gesagte ist in dem Youtube-Video von Jason Russell zusammengefasst. Das Video „Kony 2012“ ist zurzeit mit über100 Millionen Klicks in 6 Tagen das am schnellsten gewachsene Video der Geschichte. Die Facebook-Gruppe „Invisible-Children“ hat 3,2 Millionen Likes.

 

Dieses Thema hat mich, meine Freunde und viele andere Menschen auf der Welt tief getroffen. Ich unterstütze diese Kampagne auch. Bevor ich das Video „Kony 2012“ gesehen habe, haben ich und viele andere nicht einmal von Joseph Kony und seine Verbrechen gehört. Indem ich diesen Artikel schreibe, helfe ich dieser Kampagne, weil ich Joseph Kony auch bekannt mache. Ich hoffe, dass dieser Artikel viele Kinder auf dieses Thema aufmerksam macht und dadurch Joseph Kony bis Ende 2012 gefasst wird.

 

Daniel (13) mit Hilfe von Kai (13)

 

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Heldengeschichte von Karim: Wo ist das Flugticket?

„In jedem von uns steckt ein Held!“ ist das Motto der Special Olympics. Hast Du Dich schon einmal wie eine Heldin oder ein Held gefühlt???
Hier die Heldengeschichte von Karim:

 

Vor dem Flug


2008 wollten wir im Sommer in den Libanon fliegen, doch am Abflugtag hat mein Vater plötzlich die Tickets nicht mehr gefunden. In 2 Stunden ging unser Flug!
Mein Vater wurde ganz hektisch und rot und fing an zu schreien: „Sucht mit!!!“ Daraufhin hat unsere ganze Familie gesucht wie  verrückt! In allen Schränken und sogar in den gepackten Koffern und Taschen.

 

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Da kam unser Bekannter Sigi, um uns zum Flughafen zu fahren. Anfangs glaubte er, wir würden ihn auf den Arm nehmen, doch dann half er auch mit zu suchen.

 

Mein Vater telefonierte verzweifelt mit dem Flughafen und wir glaubten schon, dass wir nicht in den Urlaub fahren können.

 

Fast hätten wir die Hoffnung schon aufgegeben und ich überlegte mir schon, was ich in 6 Wochen Sommerferien machen sollte, weil alle meine Freunde im Urlaub waren.

 

Da bat mich mein Vater einen Stift zu holen, um noch schnell eine Telefonnummer aufzuschreiben. Ich schaute in einer herumliegenden Bauchtasche nach einem Stift und fand ein paar Tickets. Bei genauerem Hinschauen erkannte ich, dass és unsere Flugtickets waren!

 

Ich konnte es erst fast nicht glauben, doch dann rannte ich voller Freude zu meinen Eltern die mich glücklich umarmten.

 

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Karim, 12 Jahre

 

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Filmtipp: Margarethe Steiff kämpft sich durchs Leben

 

Wir haben mal mit der Klasse den Film  „Margarethe Steiff“  gesehen und weil er uns gefallen hat erzählen wir euch jetzt,  was darin passiert.

Einführung: Im Film geht es um ein mutiges Mädchen namens Margarethe Steiff, die eine Kinderlähmung  hatte. Trotz ihrer Behinderung wollte sie zur Schule gehen, obwohl sie nicht laufen konnte.  Ihre Mutter war dagegen, denn ihr Bruder musste sie immer tragen. Deshalb haben sie eine Schubkarre gebaut, damit sie zur Schule fahren kann. Der Film ist in echt mal passiert.

 

 

Jetzt erzählen wir euch, wie es weitergeht und endet.
Ihr Bruder fuhr sie immer mit der Schubkarre zur Schule. Sie war eine gute Schülerin, aber sie machte gerne Witze über den Lehrer. Eines Tages erfuhr sie, dass es in Wien ein Krankenhaus gibt,  das Kinderlähmungen durch eine Operation heilen kann. Sie wollte unbedingt dort hin, doch ihre Eltern hatten wenig Geld. Ihr Vater und ihre Mutter gingen zu einem Kloster und  überredeten den Pfarrer ihnen Geld zu geben, damit ihre Tochter nach Wien gehen kann und die Operation machen kann. Als sie in den Zug einstieg, kam ihr ein Mann entgegen  und setzte sich auch zu ihr. Er erzählte ihr von seinen Geschäftsreisen, indem er  Menschen Gegenstände brachte, die modern sind. Er wusste nicht, dass Margarethe eine Kinderlähmung hatte, er erfuhr es erst später.

Als Margarethe Steiff  in Wien ankam, setzte sie eine Krankenschwester in einen neuen modernen Rollstuhl. Der Arzt hat versucht sie zu operieren. Als das geschehen ist, versuchte er sie hinzustellen aber sie knickste um. Danach war sie sehr traurig und nahm ein Bad,  in dem sie schon vorher drin schwamm. Sie bekam den Rollstuhl mit als Geschenk und fuhr mit dem Zug zurück nach München. Als sie ankam, sah ihre Familie, dass sie immer noch nicht laufen kann.  Alle waren sehr enttäuscht.  Sie war einerseits froh über den Rollstuhl,  andererseits  war sie enttäuscht.

Nach einer langen Zeit besuchte sie der Mann, den sie mal im Zug gesehen hatte, der Julius hieß. Er bot ihr und ihrer Familie eine neue Nähmaschine an. Er ging nach Amerika, um die Maschine dort abzuholen. Margarethe und ihre Familie warteten auf ihn, bis er kam. Als er kam, hatte er die Nähmaschine dabei. Margarethe kaufte die Maschine und sie nähte ein Kleid, damit ihre beste Freundin Charlotte es auf einem Fest anziehen konnte.

 


Ihre Freundin zog das Kleid auf das Fest an und sie tanzte mit Julius. Margarethe war eifersüchtig, weil sie sich in Julius verliebt hatte. Danach gingen sie alle schwimmen und Margarethe sprang ins Wasser und Julius küsste sie. Margarethes Bruder Fritz war eifersüchtig auf Julius, weil sie nur noch Zeit mit ihm verbrachte. Ein paar Tage später wollte Julius wieder abreisen und Charlotte heiraten.

Als er mit Charlotte abreiste, war Margarethe traurig, doch sie kam drüber hinweg und sie war sauer auf ihren Bruder, weil er davon wusste und ihr alles verschwieg. Lange später versöhnte sie sich wieder mit ihrem Bruder. Sie  nähte mit ihrem Bruder Stofftiere, verkaufte sie auf einem Markt und dann später  gründete sie eine Bärenfabrik. Die Bären waren etwas Besonderes, sie waren beweglich. Die Fabrik wurde langsam pleite, weil keiner die Bären kaufte, weil sie zu teuer waren. Doch eines Tages kamen Männer und hielten ihr einen Vertrag hin, denn sie war ja pleite. Sie wollte nicht den Vertrag unterschreiben, denn sie liebte die Fabrik über alles. Wie es ausging könnt ihr euch selber anschauen.

Wir fanden den Film schön und traurig. Wir fanden es auch schön, weil  man sieht wie sie sich durch das Leben kämpft.

 

 

 

 

 

 

Sara 13 und Zahra 14

 

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Haben Sie sich schon mal als Held gefühlt?

„In jedem von uns steckt ein Held“ ist das Motto der Special Olympics. Wir wollten wissen, wer sich schon mal selbst als Held oder Heldin gefühlt hat und machten dazu eine Umfrage:

 

Ja, als ich einen Familienring wieder gefunden hatte.

Ja, als ich bei einem Verkehrsunfall zwei Menschen geholfen hatte.

Ja, als ich meine Kinder groß zog.

Ja, als ich zwei Leuten in Seenot half.

Ja, als ich ein Handy fand und es zurück geben konnte.

Ja, denn ich habe schon öfters den Krankenwagen gerufen.

Ja, als ich beim Ski fahren schneller als alle anderen war.

Ja, ich tue es jeden Tag weil ich in München überlebe.

Ja, als meine Tochter auf die Welt kam.

Ja, als meine Kinder auf die Welt kamen.

Ja, als sie einer Schülerin ihr Leben gerettet hat, weil sie zu viel Tabletten zu sich nahm.

 

4 von 6 befragten Personen kannten die Special Olympics nicht, als wir den Personen es erklärten

fanden sie die Idee super .

 

Und wann hast Du Dich schon mal wie eine Heldin oder wie ein Held gefühlt?

 

Yara und Melisa und Didem

 

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Das ist Vetrauen!

 

Geheimnis

 

ist manchmal

 

schlimm oder schön

 

wenn ich zu dir

 

sind sehr vertraulich.

 

Ich vertraue

 

dir

 

 

 

Sport

 

Sportskanonen

 

spielen gerne

 

draußen im Park,

 

weil sie nicht in

 

der dunklen Stube

 

hocken wollen.

 

Sport

 

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Berfragung auf der Straße !

 

Haben sie sich je als held gefühlt ?

 

Ja , als meine Tochter auf die Welt kam.
Ja , als meine Kinder auf die Welt kamen.
Ja , als sie einer Schülerin ihr Leben gerettet hat , weil sie zu viel Tabletten zu sich nahm.

 

4 von 6 befragten Personen kannten die Special Olympics nicht , als wir den Personen es erklärten
fanden sie die Idee super .

 

Didem, Melisa

 

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Filmtipp: Ziemlich beste Freunde


Die wahre Geschichte über die Freundschaft zweier Menschen, die sich alleine durch einen Zufall kennen gelernt haben. Driss, ein im Senegal geborener junger Mann wächst in einem Pariser Vorort auf. Um Arbeitslosengeld zu erhalten, braucht er nur noch eine Arbeitsabsage mit Unterschrift. Diese will er, kurz nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, von dem reichen, aber querschnittsgelähmten, Philippe bekommen. Dieser sucht gerade eine neue Pflegekraft. Anders als alle anderen Bewerber hat Driss kein Mitleid mit Philippe. Dadurch will Driss die Unterschrift und die Absage erhalten. Philippe will allerdings genau so einen Menschen wie Driss, der ihm ohne Mitleid begegnet. Am nächsten Tag kommt Driss wieder zu Philippe, in der Meinung seine Unterschrift zu bekommen. Doch er bekommt einen festen Arbeitsplatz. Während der Zeit als Pfleger werden die beiden die besten Freunde. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, er geht wirklich ans Herz und verändert das eigene Anschauungsbild über Behinderte. Sie wollen einfach wie normale Menschen behandelt werden; ohne Mitleid oder Mitgefühl. Leid haben sie in ihrem Leben schon genug erfahren, sie wollen nicht noch geheucheltes  Leid in Form von Mitleid bekommen. Sie wollen Menschen wie Driss, die sie so akzeptieren, wie sie sind.
Ich persönlich habe schon viele gute Meinungen über den Film von verschiedensten Personen gehört, bevor ich mit meinem französischen Austauschpartner selbst den Film gesehen hatte. Zuerst war ich ein bisschen skeptisch über den Film, da ich absolut keine Ahnung hatte wovon der Film handelt. Aber der Film lässt einen mitfiebern und entwickelt auf seine eigene Art Spannung. Ich würde den Film jedem empfehlen. Allerdings sollte man ca. 10 Jahre alt sein um den Hintergrund der Story zu blicken.

 

Kai, 13

 

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