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Interview mit Flugbegleiterin Rike

Donnerstag, 08. Juni 2017

 

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In kaum einem anderen Beruf bereist man so viele Länder wie als FlugbegleiterIn.
Im Interview verriet uns die 28-jährige Münchnerin Rike noch weitere Gründe, warum sie so gerne abhebt …

 

 

Wie lange bist du schon Flugbegleiterin?
Seit über sechs Jahren. Gerade bin ich mit meinem 2. Kind in Elternzeit. Nach einem Jahr will ich wieder mit Teilzeit anfangen. Das wäre im Monat dann ungefähr eine Lang- und eine Kurzstrecke. Im Sommer fliegt man meist mehr.

Wie wird man eigentlich FlugbegleiterIn?
Ach, das ist eigentlich ganz einfach. Damals, als ich angefangen habe, hat man sich beworben, hat im Internet ein paar Fragen bekommen zu Service, Englisch usw., dann hat man ein Telefoninterview gemacht, dann wurde man auf die große Basis eingeladen, dort gab es einen Englischtest, Psychologengespräche und Gruppenarbeiten. Wenn man Glück hatte, hatte man dann am nächsten Tag schon die Zusage. Dann bekommt man einen Lehrgang von mehreren Wochen (Ich glaube, jetzt ist das alles ein bisschen einfacher). Dann hat man zwei Einweisungsflüge und dann hat man ein halbes Jahr Probezeit und dann geht’s los. Eine bestimmte Ausbildung braucht man nicht. Am Liebsten nehmen sie jemanden mit einer Ausbildung im Hotel- oder Servicebereich, Krankenschwestern und so. Weil man ist dort oben einfach die „Mutti für alles“. Man ist Gastgeber, Krankenschwester, Erzieherin für kleine Kinder, Feuerwehr im Falle eines Falles. Mittlerweile machen das auch viele nach dem Abitur, die einfach mal so für 1-2 Jahre fliegen wollen.
Als FlugbegleiterIn kommt man ja ziemlich rum – in wie vielen Ländern warst du schon?
Rein beruflich habe ich so um die 30 besucht: Kanada, USA, Brasilien, Südafrika, Europa komplett, Japan, Südkorea, China und einige mehr. Praktisch: Man kann sich schon ein bisschen aussuchen, wo man gerne hinfliegen möchte.

Wie viele Länder hast du schon besucht?
Also mit dem Arbeitgeber habe ich so um die 30 besucht. Viel Nordamerika, Kanada, USA, Brasilien, Südafrika, komplett Europa, Japan, Südkorea, China, usw. Australien leider nicht. Man kann sich schon ein bisschen aussuchen, wo man gerne hinfliegen möchte, man darf Wünsche äußern, das heißt dann „Request“ und dann bekommt man das auch oft. Da gibt’s manche Ziele, die sind so „Goodies“. Das sind oft große Städte, die Lieblingsdestinationen.

Gibt es auch Länder, wo es schwierig wird mit dem Visum?
Nein, für uns ist das eigentlich kein Problem, unser Visum ist meistens die Uniform. Für die USA und China haben wir aber schon ein Visum. Dafür gibt es aber manchmal auch die Regel von Ländern, dass wir nur in Uniform einreisen dürfen.

Was war dein längster Flug?
Das waren 12,5 Stunden nach São Paulo in Brasilien. Da sind wir dann aber auch nicht dauerhaft im Dienst. Also wenn es losgeht in München, machen wir erst mal den Service, es gibt Essen und Trinken und dann machen wir schon mal alles fertig für den nächsten Service. Dann geht der eine Teil der Crew nach unten und darf Schlafen, die anderen haben Wachzeit, später ist es andersrum. Wir haben da nämlich Betten. Das ist im unteren Teil des Flugzeugs, in den neuen Flugzeugen auch im oberen Bereich, mit denen bin ich nur leider selber noch nicht geflogen.

Gab‘s denn schon mal anstrengende Passagiere?
Immer. Es gibt immer einen, der Ärger macht. Also, jeder Mensch ist anders und wir sind da eigentlich auch gut geschult, mit ein paar Tricks die auf unsere Seite zu holen. Aber es kann natürlich auch mal brenzlig werden. Wenn die zum Beispiel beim Oktoberfest aggressiv und betrunken sind, da haben wir die dann auch schon mal ausgeladen, da hat der Kapitän gesagt, geh dich erst mal ausnüchtern, dann fliegst du mit dem nächsten Flieger mit. Es muss halt eine sichere Flugreise gewährleistet sein und da kann das der Kapitän so entscheiden.

Hattest du schon einmal eine Notsituation?
Ja, ich hatte zum Beispiel schon einige Durchstarter in der Luft. Das ist, wenn du anfliegst und kurz vor der Landung kommt ein Wind auf oder sowas, was es dann gefährlich machen würde, zu landen. Dann starten sie nochmal, geben wieder Gas und man startet sozusagen in der Luft wieder nach oben, so richtig mit „Vollschmackes“. Das spürst du dann auch deutlich. Da drückt es dich richtig in die Sitze und die Motoren heulen laut auf. Bei uns heißt das dann die „schieben die Gase wieder rein“. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, die vorne im Cockpit können das. Das ist halt so. Ich sage immer „das Wetter macht uns die Fliegerei, nicht wir machen sie uns.“
Und dann hatte ich auch schon zwei Startabbrüche, das passiert zum Beispiel wenn man einen Vogelschlag hat. Also wenn ein Vogel ins Treibwerk kommt, oder an die Scheibe donnert und man ist sich nicht sicher, ob das irgendwelche Geräte getroffen hat, dann muss man eben wieder zurückfahren. Einen Absturz oder so etwas hatte ich noch nicht.
In der Luft gab es schon öfter, dass ein Passagier heimlich geraucht hat und dann der Rauchmelder losging, oder eine Klappe fällt irgendwo runter, auch öfter mal ein Fehlalarm. Aber dann sind wir so gut geschult, wir sind sowieso immer hellwach, wenn wir da oben sind. Auf Gerüche passt man viel besser auf, man ist immer präsent.

Warum wolltest du eigentlich Flugbegleiterin werden?
Also ich habe da eigentlich mein Hobby zum Beruf gemacht. Seitdem ich vier bin, als ich das erste Mal geflogen bin, war ich total fasziniert von dem Flieger, von dem Leben in der Fliegerei, die Technik und alles zusammen hat dann für mich ergeben, dass ich das gerne beruflich machen würde. Es ist bei mir auch so, ich stehe in der Früh auf und denke mir, „ich gehe heute Fliegen“, nicht „ich gehe heute arbeiten“, weil ich immer noch gerne mache. Es ist eine Leidenschaft. Deswegen will ich auch als Mama unbedingt wieder fliegen gehen.

Willst du sonst noch was sagen?
Was viele nicht wissen, ist, dass wir einmal im Jahr eine Prüfung machen, zu unserem speziellen Flieger und dann gibt es auch noch so eine Art Übungsgelände, das heißt dann „Attrappe“, da spielen wir ganz viele Szenarien durch. Zum Beispiel, wenn wir eine gefährliche Flüssigkeit finden, bei der man nicht weiß, was es ist, wenn es ganz arg riecht oder so, oder das Feuerlöschen. Das üben wir dann, das muss alles sitzen, auch die Kommandos, die man im Notfall ruft. Das ist wie ein Probefeueralarm, das wird dann einmal alles geübt.

 

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Feierstimmung!

Dienstag, 06. Juni 2017

10 Jahre Münchner Kinderzeitung – Das muss gefeiert werden!

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Im „MÜK-Raum“ im Rahmen der mobilen Kinderzeitungsaktion beim KIKS-Festival 2017 war dazu Gelegenheit!

 

Übrigens, wie findest du die Münchner Kinderzeitung?

 

Sag‘ uns deine Meinung! Fette Preise winken allen, die mitmachen!

Bericht vom KIKS 2017

Sonntag, 04. Juni 2017

Zum 11. Mal und doch so neu…

Die Rede ist vom KiKS- Festival. Hier sind wir heute für die Münchner Kinderzeitung unterwegs. Um mehr von dem Festival zu erfahren haben wir die Organisatorin Margit interviewt.

Dieses Festival findet heuer zum 11. Mal statt, früher als sonst, denn Normalerweise ist es erst im Juli. Am Tag kommen ungefähr 1000 Erwachsene und Kinder um Eindrücke aus verschiedenen Kulturellen Bereichen zu sammeln ( Theater, Zirkus). Die Organisation des KiKS- Festivals dauert mehrere Wochen und beschäftigt 7 Organisatoren. Das Festivalgelände befindet sich neben dem Deutschen Verkehrs Museum und neben der Theresienwiese. Ein Teil der Veranstaltung findet draußen und ein Teil drinnen, in der Kongresshalle statt.

 

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Die Kongresshalle wird für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Während des KiKs-Festivals können Kinder und Jugendliche ihr Können beweisen, indem sie selbst Konzerte und Ausstellungen gestalten und vorstellen. Wenn ihr hier zu Besuch seid, könnt ihr diese Vorführungen anschauen ihr könnt aber auch an verschiedenen Aktionen teilnehmen.

 

(mehr …)

Gut zu wissen: Fake-News

Samstag, 25. März 2017

Vor ein paar Monaten kannte das Wort „Fake-News“ so gut wie keiner. Dann wurde Donald Trump neuer (und umstrittener) Präsident der USA und plötzlich spricht alle Welt davon. Eine Jury wählte „Fake News“ sogar zum „Angliszismus des Jahres“ (ein Ausdruck, der aus dem Englischen ins Deutsche eingeflossen ist). Höchste Zeit für ein paar Antworten zum Aufreger der Stunde!

 

Was sind Fake-News?

Das engliche Wort Fake-News bedeutet übersetzt: falsche Nachrichten. Es sind Lügenmärchen, die anderen schaden oder sie in ihrer Meinung beeinflussen sollen. Meistens geht es um Politik. Nicht zu verwechseln sind Fake-News mit „Lügenpresse.“ Damit meinen vor allem Pegida- und AfD-Anhänger, dass über sie allzu schlecht berichtet wird.

 

Wer macht und/oder verbreitet Fake-News?

Fake-News werden vor allem in den sozialen Medien verbreitet, am meisten über Facebook und Youtube. Als Urheber kommen sensationsssüchtige Poser und politische Gruppierungen in Frage, manche vermuten sogar Regierungen aus dem Ausland. Rund um Trumps Wahl zum US-Präsidenten wurde etwa immer wieder Russland verdächtigt, Fake-News zu verbreiten. Das ist aber vielleicht selbst ein Fake…

 

Was ist das Ziel der Schreiber?

Wenn jemand Fake-News ins Netz stellt, will er die Meinung der Leser beeinträchtigen, damit sie etwas Bestimmtes zum Beispiel über Politiker glauben. Fake-News werden meist zu einem umstrittenen Thema erfunden, um die Situation „spannender“, vor allem aber angespannter zu machen.

 

Wie erkennt man, ob es sich um Fake-News handelt?

Wenn Fake-News keinen Sinn machen oder man sich denken kann, dass diese Person so etwas nie sagen würde, sind sie oft falsch. Wenn der Titel der Nachricht etwa „Flüchtlinge stehlen im Einkaufszentrum“ heißt, aber das Video vom Ort her so gar nicht dazu psst, kann man schon vermuten, dass das Ganze nicht der Wahrheit entspricht.

 

Ist es eine gute Idee, Fake-News ins Netz zu stellen?

Nein. Erstens ist es strafbar und dann finden wir es generell nicht gut, Lügen über andere ins Netz zu stellen. Keiner mag das, manche reagieren sogar richtig aggressiv. Andere lachen aber auch darüber.

 

Kyra und David

Pro & Contra: War früher alles besser?

Dienstag, 21. März 2017

 „Früher war doch alles viel besser!“ – Diesen Satz hört man ganz oft, ob von alten Menschen, Erwachsenen oder Kindern. Aber was denkt ihr darüber?

Pro

 

Contra

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Jetzt bist du gefragt!

 

War früher wirklich alles besser?

 

Ergebnis der Abstimmung anzeigen


Photo by dgoomany

Kinder von früher – Oma Uschi erzählt

Freitag, 17. März 2017

Redakteurin Alexandra hat ihre Oma Uschi befragt, was sie denn früher gespielt hat und welche Streiche sie damals ausgeheckt haben.

 

Welche Spiele hattet ihr früher gerne gespielt?

Mensch-Ärgere-Dich-Nicht war an erster Stelle, dann kamen Mühle, Halma und – so glaube ich – noch Mau-Mau.

 

Welche Strafen gab es im Allgemeinen zu Hause, in der Schule usw.?

Das ist eine ganz schwierige Sache. Bei mir daheim gab es keine Schläge, das haben meine Eltern grundsätzlich nicht gemacht. Wir wurden bestraft, dass wir aus dem Zimmer gehen mussten, dass wir alleine bleiben mussten. In der Schule gab es dann Lehrerinnen, die waren schon manchmal, naja, sehr sehr streng, da musste man die Hand auf den Tisch legen, und meine Lehrerin hatte dann mit dem Lineal draufgehauen und das tat dann unheimlich weh, weil die Haut da ganz dünn ist. Und manche Lehrer haben damals auch einen Stock gehabt, das war damals noch erlaubt von der Regierung. Heute ist das nicht mehr erlaubt.

 

Habt ihr als Kinder früher auch Streiche gemacht und etwas angestellt?

Also wir haben so allgemein gespielt, Räuber und Gendarm. Und was angestellt, da war dann eher mein Bruder dafür zuständig, die Mädchen eher weniger. Die Jungs haben schon immer was angestellt, erschrecken oder was versteckt. Da hat man dann so ein Portemonnaie genommen, einen Bindfaden drumherum gemacht, sich versteckt, und die Geldbörse liegen gelassen. Dann hat man gewartet, bis Passanten vorbeikommen. Die haben die Geldbörse gesehen und sich gebückt und wollten die wegnehmen. Dann hat man ganz schnell den Bindfaden genommen und die Geldbörse weggezogen. Und dann hat man natürlich gelacht und Freude gehabt.

 

Wie war das mit dem Verabreden?

Man musste sich wirklich verabreden, auf die Türklingel drücken und warten, bis geöffnet wurde. Ob für den Nachmittag oder für den kommenden Tag.

 

Und wenn man nicht zuhause war?

Man rief dann abends an, wenn man wieder zuhause war. Es gab ja weder Handys noch Emails oder Computer …

 

Und wann sind die Kinder damals so ins Bett gegangen, wenn sie 7 oder 8 Jahre alt waren?

Damals waren die Bettgehzeiten noch sehr früh, so zwischen 18 und 19 Uhr. Man ist aber auch sehr früh aufgestanden!

 

Alexandra_Oma Alexandra mit ihrer Oma

Spaß und Computer – Früher und heute

Dienstag, 14. März 2017

 Jeder hat eine Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit, ob mit Freunden abhängen, am Computer spielen, etwas lesen, und so weiter – die Möglichkeiten sind unbegrenzt! Aber wie haben die Kinder früher eigentlich Spaß gehabt? Und wie kam es zu einer unserer Hauptbeschäftigungen: Dem Computer?

 

Von Spiel und Spaß mit Schwertern zu Handys

Heutzutage hat man anders Spaß als früher. Man hat Handys, Computer usw., allerdings kann Sprechen mit Freunden auch sehr unterhaltsam sein. Und das ist nicht alles! Früher, in der Antike, war es ganz anders. Das war schwer mit der Unterhaltung, da viele Menschen hart arbeiten mussten und gar keine Zeit dafür hatten, etwas Spaßiges zu machen. Reiche Leute mussten zwar nicht arbeiten, aber Handys, Computer usw. gab es damals nicht.

 

Dafür gab es, etwa bei den Römern, Gladiatorenkämpfe, Pferderennen, Vorführungen aller Art … Gruselig: Auch bei einer Folterung schauten die Menschen zu, weil es denen Spaß machte. Und Folterungen gab es in der Antike oft, da viele arme Leute versuchten, zu stehlen. Zum Glück werden heutzutage Diebe anders gestraft als früher. Im Übrigen spielten Kinder damals mit selbstgebastelten Puppen, mit Holzschwertern usw. und sie waren immer draußen, wenn sie gespielt haben.

 

Andrei

 

Vom riesigen Leuchtkasten zum supersmarten Laptop

Einer der ersten Computer für den Privatgebrauch kam 1975 auf den Markt. An diesen von Ed Roberts entwickelten „Altair 8800“ konnte man allerdings weder Maus, Tastatur und Monitor anschließen, noch war er besonders leicht zu bedienen: Nur durch komplizierte Befehlsfolgen an Kippschaltern leuchteten einige Lämpchen auf. Weil dieser Computer so beliebt und gut verkauft war, machten sich viele Tüftler von überall her daran, das Konzept weiterzuentwickeln. Nur kurze Zeit später wurde dann der erste Computer gebaut, an den man Tastatur und Monitor anschließen konnte.

 

Mitte der 1980er Jahre brachte dann der heutige Multi-Milliardär Bill Gates mit Windows 1.0 das erste Betriebssystem auf den Markt und Anfang der 1990er Jahre nimmt das World Wide Web so richtig Fahrt auf, 1992 sind schon eine Million Rechner miteinandervernetzt. Im selben Jahr entsteht außerdem die erste Suchmaschine. Danach ging die Entwicklung in Riesenschritten weiter – und das wird noch eine Weile so weitergehen.

 

Moritz

Timm Thaler-Filmtipp

Dienstag, 07. März 2017

Seit Februar läuft der Buchklassiker „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ als Neuverfilmung im Kino. Die 13-jährige Lola durfte zusammen mit einem Dutzend anderer Jugendlicher den berühmten Regisseur Andreas Dresen bei einem Workshop in München kennenlernen – und zu seiner Arbeit an „Timm Thaler“ befragen.

 

Bei dem Workshop habe ich von Andreas Dresen sehr viele interessante Fakten über das Filmemachen erfahren. Zum Beispiel haben wir viel über das Aimieren von den im Film vorkommenden Mäusen oder die Kulissen gesprochen. Andreas Dresen hat auch davon erzählt, wie die Schauspieler ausgewählt wurden, welche Voraussetzungen die hauptsächlich jüngeren Schauspieler mitbringen mussten und wie sie auf die Rollen vorbereitet wurden.

 

 

Fleißige Schauspieler

Sie mussten nicht nur gut im Schauspielern sein, sondern auch in der Schule – weil sie den Stoff später nachholen mussten. „Schlechte Schüler kriegen meist keine Filmrollen“, meinte dazu Andreas Dresen. Was er auch meinte: „Das Aussehen der Schauspieler sollte einigermaßen mit den Figuren im Buch übereinstimmen.“ Wobei er einige Figuren auch dazugedichtet hat, weil er die Geschichte dadurch lustiger fand!

 

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Lustige Patzer

Dazu haben wir ein paar passende Ausschnitte vom Making-Of gesehen. So nennt man Filmaufnahmen von Szenen, die neben den eigentlichen Filmaufnahmen gemacht werden, zum Beispiel um zu zeigen, wie die Leute geschminkt werden. Beliebt sind auch Szenen, wenn was schiefgeht oder einer anfängt zu lachen, obwohl er das nicht tun soll.

 

 

Grüne Wand?

Was ich persönlich sehr interessant fand, war, dass wir schon einen Großteil des noch unfertigen Filmmaterials sehen durften. Zwischendrin hat Andreas Dresen gestoppt und uns erklärt, was bei der Szene zum Beispiel noch verändert werden sollte oder warum da noch eine „Grüne Wand“ stand. Das ist eine Wand, auf der später die Umgebung abgebildet wird. Die Schauspieler müssen derweil so tun, als wären sie schon in der echten Umgebung unterwegs. Das ist nicht einfach, aber dafür sind es ja auch Schauspieler!

 

Toller Workshop!

Insgesamt war der Workshop sehr lehrreich und unterhaltsam. Solche Workshops sollten viel mehr angeboten werden, weil man dann das Gefühl hat, als Zuschauer eingeweiht zu werden in die geheimisvollen Vorgänge, wie so ein Film entsteht – besonders, wenn der Regisseur auch schon bekannt ist. Ich freue mich schon darauf, den Film im Kino zu sehen. Die Geschichte ist klasse, auch wenn man das Buch vorher nicht gelesen hat.

 

 

Gewinnspiel

Wir verlosen drei tolle Gewinnpakete, die aus je 2 Freikarten fürs Kino, einem Malkasten und einem Buch zum Film bestehen.

 

Schicke einfach bis zum 15. März eine Mail an redaktion@muek.info oder eine Postkarte an die MÜK-Kinderredaktion, August-Exter-Straße 1, 81245 München – Stichwort: Gewinnspiel.

 

 

Viel Glück!

 

…leider schon vorbei

Hol’ alles raus aus deiner Flasche!

Donnerstag, 08. Dezember 2016

Bottleflip

So eine Flasche kann ja viel mehr als nur Getränke fassen. Sie eignet sich zum Beispiel ganz wunderbar, um beim neuesten Trend mitzumachen:

Bottle Flipping! Wie das geht? Erklären wir dir hier.

 

Beim Bottle Flipping (deutsch: Flaschenumdrehen) geht es darum, eine zum Teil befüllte Plastikf lasche (auf keinen Fall aus Glas!) so zu werfen, dass sie genau auf ihrem Boden landet. Und so geht die Challenge des Jahres Schritt für Schritt:

 

1. Befülle die Flasche zu einem Drittel mit kohlensäurehaltigem
Wasser, sprich: mit Sprudelwasser.
Geht aber auch mit stillem Wasser!

 

2. Schüttle die Flasche, bis sie ganz hart und stabil ist.

 

3. Nimm die Flasche mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger
und wirf sie mit Gefühl so, dass diese
sich einmal dreht und mit dem Boden wieder
aufkommt. Aber nicht zu hoch werfen!

DAS BEWEGT UNS!

Donnerstag, 06. Oktober 2016

Beim Kinder- und Jugendforum im Münchner Rathaus forderten im November 2015 viele Kinder, dass der öffentliche Nahverkehr in München einfacher und günstiger werden soll. Ihre Idee dabei war, dass Bus, Tram, U- und S-Bahn dann von mehr Menschen genutzt werden, die das Auto öfter stehen lassen und so zum Klimaschutz beitragen.

Weil MVV und MVG, die beiden Gesellschaften, die für die öffentlichen Verkehrsmittel in München zuständig sind, in diesem Sommer damit starteten, zu überlegen, wie die verschiedenen Fahrkarten und Preise in Zukunft aussehen sollen, veranstaltete das Münchner Kinder- und Jugendforumzusammen mit dem Kreisjugendring im Juni eine sogenannte „Zukunftswerkstatt für Kinder“.
Hier wurden 15 Mädchen und Jungen, die sich schon beim Kinderforum für mehr Kinderfreundlichkeit bei Bus und Bahn eingesetzt hatten, befragt, was sie vom MVV halten und welche Vorschläge sie für die Zukunft haben. Dabei sind ganz interessante Ideen rausgekommen: Eine günstige Familien-Monatskarte, die die Familienmitglider auch einzeln nutzen können – bislang ist das nicht möglich Mit der Streifenkarte soll man zwei Stunden lang in beliebige Richtungen fahren dürfen – bislang geht es nur in eine Richtung.
Die MVV-Übersichtspläne sollen für Kinder niedriger hängen Ein guter Vorschlag, der bereits teilweise umgesetzt wird, sieht vor, mehr Rampen in den U-Bahnen, in den Trams sowie in den Bussen einzuführen. Zu ihren Verbesserungsvorschlägen malten und bastelten die Kinder Popup- Karten, die sie auf ein großes Tram-Modell klebten, zusätzlich entstand ein kurzer Film.
Die Ideen der Kinder wurden den Expertinnen und Experten präsentiert, die nun mit verschiedenen Nutzern diskutieren und voraussichtlich (erst) 2018 entscheiden, wie das Tarifsystem des MVV zukünftig aussehen soll.
Auch wenn das weit weg klingt: Solche Vorschläge sind nicht umsonst. Ein Beispiel dafür, dass solche Workshops etwas bewirken können, ist die „Grüne Jugendkarte“.
Das ist eine Erweiterungsfahrkarte für Schüler, die den Ausbildungstarif nutzen.
Diese wurde vor Jahren eingeführt, weil Kinder den Vorschlag gemacht hatten.