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Skifahren trotz Umweltbelastung?

Donnerstag, 17. Dezember 2020
Das aktuelle Pro&Contra der Münchner Kinderzeitung:

 

Sportlich die Natur genießen…

 

Skifahren macht so viel Spaß, erst recht mit Familie oder Freunden! Zwar kostet ein Skipass einiges Geld und man braucht spezielle Ausrüstung, doch die gibt es oft auf Basaren – eine günstige und umweltschonende Alternative. mit diesem Sport kann man seine Ausdauer prima verbessern, etwa auf kilometerlangen Pisten. Man trainiert auch, nicht so leicht aufzugeben: Wer hinfällt, steht wieder auf und macht weiter. Zwar belastet der künstliche Schnee die Umwelt, man kann sich aber doch auch Pisten mit Naturschnee aussuche. Ok, die Autofahrten in die Berge sind kritisch jedoch könnte man dafür auf Wandertouren verzichten oder der Umwelt zuliebe mit der Bahn hinfahren. Dort ist extra Platz zum Lagern der Skier und Snowboards. Gerade von München aus gibt es tolle Möglichkeiten, etwa mit der BOB. Ich finde, besonders beim Skifahren kann man die winterliche Natur genießen. Da das Skifahren als olympische Disziplin gilt, motiviert es zudem viele Jugendliche, überhaupt Sport zu treiben, an Meisterschaften teilzunehmen und vielleicht als Profi später mal selbst Geld damit zu verdienen.

 

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…oder der Natur einen Gefallen tun!

 

Allein in Deutschland gibt es über zehn Millionen Ski- und Snowboardfaher! Die brauchen viel Platz! Also werden unzählige Bäume gefällt, Waldböden platt gemacht, und Speicherseen ausgehoben. Du fragst dich, wofür die Seen sind? Damit (und den bunten Maschinen am Pistenrand) wird Kunstschnee hergestellt, damit Menschen auch dann Ski fahren können, wenn es gar nicht schneit. Verrückt! Und dafür muss viel Wasser her- gar nicht gut für die Umwelt! AUßerdem werden überall Straßen gebaut, damit Gäste mit ihren Autos auch nah an die Pisten heranfahren können. Dann kommen Hotels und Restaurants dazu, oft auf Kosten der Natur. All das zerstört den Lebensraum von Pflanzen und Tieren. Und die Berge können durch das Roden und die Belastung der Pisten mit Tausenden von Skiern und Snowboards großen Schaden nehmen, was zur echten Gefahr werden kann: Der Boden wird hart und kann kaum noch Wasser aufnehmen, dann kommt es zu mehr Überschwemmungen und sogar Schlamm- und Gerölllawinen! Deshalb finde ich: Man kann doch mal auf den Skiurlaub verzichten und damit der Natur einen Gefallen tun!

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Und jetzt ist deine Meinung gefragt:

Findest du Skifahren trotz Umweltbelastung okay?

Ja, wo samma denn?

Freitag, 04. Dezember 2020

Hier die Lösung für die Verdreherbahnhöfe in Heft 52:

– Hasenbergl

– Thalkirchen

– Daglfing

– Unterföhring

– Milbertshofen

– Fasanerie

– Buchenau

– Fürstenfeldbruck

Ab wann darf ich wie zahlen?

Mittwoch, 02. Dezember 2020

 

Kinder unter 7 Jahren sind „nicht geschäftsfähig“, sie dürfen also nicht selbstständig Kaufverträge abschließen oder shoppen gehen. Ausnahme: Eine Brezn beim Bäcker, ein Eis oder Ähnliches.

 

Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren sind „beschränkt geschäftsfähig“, sie dürfen alles kaufen, was für diese Altersgruppe freigegeben ist, allerdings nur mit Zustimmung der Eltern. Aber: Kaum jemand fragt das ab! Dafür können Eltern jeden Kauf rückgängig machen, wenn sie nicht damit einverstanden sind. Das gilt für alle Waren und für jedes Zahlungsmittel: Laden, Internetbestellung, Haustürverkauf. Ein eigenes Girokonto kannst du ab 16 eröffnen, wenn deine Eltern unterschreiben.

 

Erst ab 18 ist man unbeschränkt geschäftsfähig und darf – wenn man flüssig ist – alles zahlen.

 

Statements zur Schulschließung

Mittwoch, 02. Dezember 2020

Hier weitere Statements zum Thema „Schulschließungen“

 

Louise:

 

Gut, dass die Schulen beim zweiten Lockdown noch nicht geschlossen wurden! Ich finde Präsenzunterricht viel besser, weil man dann seine Freunde sieht und sich den Stoff nicht selber bei bringen muss, sondern mit der Klassen und dem Lehrer lernt.“

 

 

Jonas:

 

Ich finde die Schule sollten so lang wie möglich geöffnet bleiben. Warum? Man ist motivierter zu lernen als Zuhause und weniger abgelenkt. In der Schule ist man schließlich zum Lernen da, zu Hause verfällt man leicht in einen ,,Chill Modus“. Man kann die Lehrer persönlich Dinge fragen, die man nicht verstanden hat (nicht nur per E-Mail/Video) und neue Themen können anschaulicher erklärt werden als via Zoom etc. Und noch etwas: Man trifft natürlich auch seine Mitschüler: Das ist wichtig fürs soziale Leben, sie können evtl. ebenfalls beim Lernen helfen und nach der Schule sind sie direkt da und man kann sich treffen (und muss nicht extra Verabredungen ausmachen).“

 

Gutes aus zweiter Hand

Mittwoch, 02. Dezember 2020
Gute Second-Hand-Shops, die auch Ware für Kinder und Jugendliche anbieten? Eine Liste findest du hier!

 

 

Second Hand-Kaufhaus „Halle 2“, Peter-Anders-Straße 15, Obermenzing

 

Das Gebrauchtwarenkaufhaus der Stadt München: Hier gibt es Sachen, die auf den Wertstoffhöfen gelandet sind, obwohl sie noch top in Schuss sind. Alles ist sehr günstig und mit etwas Glück findet man echte Raritäten!

www.halle2-muenchen.de

 

 

Kleidsam für Kinder, Blutenburgstraße 112, Pasing

 

Hochwertige gebrauchte Kleidung extra für Kinder. Außerdem gibt es für die Jüngeren günstiges Marken-Spielzeug.

diakonia-kinderkleidsam.de

 

 

Dynamo Fahrradservice, Haager Straße 11, Berg am Laim und Fritz-Winter-Str. 3, Schwabing-Freimann

 

Egal ob Platten flicken oder Reifen wechseln: Das wird hier alles von Experten erledigt. Die Reifen sind übrigens auch aus recyceltem Material verarbeitet und so besonders umweltfreundlich. Und es gibt jede Menge sehr gute, günstige gebrauchte Fahrräder.

www.dynamo-muenchen.de

 

Rätsellösung aus Heft 51

Mittwoch, 19. August 2020

Homeschooling für immer?

Dienstag, 18. August 2020

Das aktuelle Pro & Contra der Kinderredaktion

 

 

Das Wichtigste im Schnelldurchlauf!

Ausschlafen und sich dann in aller Ruhe um die Schule kümmern – herrlich. Das frühe Aufstehen stört doch an der Schule am meisten, oder? Also: Problem beseitigt. Ausgeschlafen kann man sich auch besser konzentrieren. Zudem ist Schule jetzt viel effektiver. Man lernt nur noch Wichtiges – und das im Schnelldurchlauf. Plötzlich reichen da ein paar Stunden, wo man sonst viel länger dran saß! Und bei Fragen sind die Lehrer*innen ja immer noch da. Der Unterricht läuft zudem viel moderner, also digitaler ab: Neuerdings zeigen die Lehrer*innen mehr Filme, die Inhalte gut vermitteln. In Kombination mit Erklärungen der Lehrkräfte kann so ein multimedialer Unterricht sehr hilfreich sein. Es reden gerade viele über das Recht auf Bildung, aber es gibt auch das Recht auf Gesundheit. Und zusammen ergibt sich in der jetzigen Zeit so etwas wie ein „Recht auf Schule daheim“. Wobei es schon manchmal so ist, dass man Dinge besser versteht, wenn sie jemand persönlich erklärt und man gezielt Fragen stellen kann. Das ist beim Homeschooling nicht immer so einfach. Eines bleibt jedenfalls gleich: Man freut sich auf die Ferien!

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Auf Dauer ganz schön einsam!

Homeschooling bringt meiner Meinung nach nicht so viel wie Unterricht in der Schule. Man lernt zu Hause viel weniger, da man sich dort oft nur schwer konzentrieren kann. Es gibt vieles um einen herum, das ablenkt. Zudem stören häufigere Unterbrechungen die Arbeit. Die Lehrer*innen können den Stoff auch viel besser erklären, wenn sie die Schüler*innen dabei direkt ansehen können! Sonst merken sie vielleicht gar nicht, ob jemand etwas nicht verstanden hat. Außerdem erkennen sie so viel besser, wie gut oder schlecht die Leistungen der einzelnen Schüler*innen sind. Dann können sie viel früher reagieren und die Schwierigkeiten leichter beheben als nur online. Lehrer*innen und Schüler*innen benutzen beim Homeschooling obendrein manchmal unsichere Plattformen; oder solche, die nicht so funktionieren, wie sie sollten, damit auch wirklich Unterricht ohne Unterbrechungen stattfinden kann. Und noch ein wichtiges Argument: Es ist einfach komplett anders, die Freund*innen nicht sehen zu können und man alleine mit den Geschwistern und Eltern zu Hause sitzt. Irgendwann vermisst man die Schule und die Gemeinschaft dort schon sehr.

 

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Jetzt bist du gefragt!

 

Hättest du gerne für immer Homeschooling?

 

Interview mit Christoph Sieber

Dienstag, 18. August 2020

Hallo Christoph!

 

Hallo Jakob!

 

Du sagst von dir, dass du Kabarettist bist. Was genau ist das eigentlich? Und was macht ein Kabarettist?

 

Gar nicht so einfach, das zu beantworten. Im Prinzip mache ich nichts anderes als auf der Bühne zu stehen und den Menschen lustige Geschichten zu erzählen. Und manchmal kritisiere ich dazwischen dann auch Missstände: Armut, Denkfaulheit, marode Schulen oder die drohende Klimakatastrophe. Und damit das dann auch lustig ist, übertreibe ich alles maßlos. Zum Beispiel sage ich: Biounterricht sollte auf dem Schulklo stattfinden, weil dort die Artenvielfalt am größten ist.

 

Was macht dir an diesem Beruf Freude?

 

Abend für Abend vor Publikum zu stehen, das Lachen zu hören, den Applaus zu fühlen und danach mit dem ein oder anderen noch zu diskutieren – das sind die Dinge, die mir große Freude bereiten. Auch beschäftige ich mich gerne mit Themen, lese Bücher dazu, höre Experten und Wissenschaftler, um irgendwann zu einer Erkenntnis zu kommen und zu merken: Hey, das hab ich ja gar nicht gewusst. Da habe ich Spaß dran … bis ich merke, dass ich ja so gut wie gar nichts weiß.

 

Wie bist du auf den Beruf gekommen?

 

Ich würde eher sagen, dass der Beruf zu mir gekommen ist. Ich wollte als Kind ja nicht Kabarettist werden. Ich wusste nur, dass ich nicht Bankbeamter, Arzt oder Jurist werden will und da habe ich tatsächlich Pantomime studiert. Und bevor du fragst, wie es dazu gekommen ist: Ich habe in einer Fernsehzeitung einen Artikel über zwei Pantomimen gelesen, die an der renommierten Folkwang Hochschule studierten und mir einfach gedacht: Da will ich auch hin. Habe mich beworben, die drei Tage Aufnahmeprüfung überstanden und schon stand ich im schwarzen Ganzkörperdress auf der Probenbühne. Das habe ich vier Jahre durchgezogen, habe aber da schon gemerkt: Ich kann die Klappe nicht halten. Und so habe ich begonnen erste Auftritte mit eigenen Texten zu machen. Und irgendwann hatte ich ein ganzes Programm.

 

Welchen Beruf würdest du anderen raten?

 

Ich rate niemanden irgendwas. Ich rate nur ab. Und zwar etwas zu machen, an dem man keine Freude hat. Für mich ist es das größte Glück, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Das wünsche ich jedem und jeder.

 

Was ist dein lustigstes Erlebnis?

 

Als ich als 15-Jähriger beim Schulausflug im Biene-Maja-Frottee-Schlafanzug zum Frühstück kam, fanden das alle sehr lustig. Ich nicht. Ich musste halt die alten Klamotten meiner jüngeren Schwester auftragen.

 

Welche Frage wolltest du schon immer gestellt bekommen?

 

Wie es war, als ich zusammen mit Justin Bieber und Cristiano Ronaldo den Atlantik durchschwommen habe.

 

Und wie ist die Antwort?

 

Ich hatte meine Schwimmflügel vergessen.

 

Was ist die Frage, die du am wenigsten leiden kannst?

 

Na, ob ich von meinem Beruf leben kann.

 

Verrätst du die Antwort?

 

Ne, am Ende willst du dir noch was pumpen. Und das kann ich nicht, weil ich neulich schon Cristiano Ronaldo was leihen musste.

 

Hattest du ein Vorbild?

 

Mich beeindrucken Menschen, die durch ihr Tun die Welt verändert und einfach besser gemacht haben. Martin Luther King, Mahatma Gandhi, Willy Brandt, Nelson Mandela … ich könnte da viele Namen nennen.

 

Denkst du, dass du ein Vorbild bist? Und wenn ja, für wen?

 

Sollte ich für irgendjemanden ein Vorbild sein, dann gewiss ein schlechtes. Ich fahre gelegentlich Auto, habe auch schon mal bei Amazon was bestellt und ich vergesse manchmal, mir die Zähne zu putzen. Also, wenn ich mein Vorbild wäre, ich wäre total enttäuscht.

 

Was machst du, wenn du einen schlechten Tag hast und trotzdem lustig sein musst?

 

Das ist wirklich verrückt, aber wie es mir privat geht, geht das Publikum nichts an. Die sind ja nicht gekommen, um zu hören, mit welchem Fuß ich morgens aufgestanden bin oder ob mein Dackel krank ist. Und selbst wenn ich krank bin, dann lege ich das an der Bühnenkante ab. Sobald die Scheinwerfer an sind, geht die Show los. Wenn mir auf der Bühne ein Bein abfallen würde, ich würde es vermutlich nicht mal merken.

 

Was würdest Du jungen Leuten raten, die gern selbst mal mit Comedy, Kabarett etc. auf die Bühne möchten?

 

Einfach mal ausprobieren. Und nicht vergessen: vorbereitet sein. Sich also vorher überlegen, was man wie erzählen will. Oder wie es der gute, alte Rudi Carrell gesagt hat: Man kann nur ein Ass aus dem Ärmel schütteln, wenn man vorher eines reingesteckt hat.

 

Kann man lustig sein lernen?

 

Komik hat viel mit Rhythmus zu tun. Manchmal sind die Pausen wichtiger als das, was zwischen den Pausen gesagt wird. Es ähnelt also sehr der Musik. Und das kann man schon lernen. Aber es gibt halt auch etwas, das man in der Branche „Funny Bones“ nennt. „Lustige Knochen“ hat man oder hat man halt nicht. Das sind Menschen, die nicht auf der Bananenschale ausrutschen, weil sie schon vorher gegen eine Straßenlaterne gelaufen sind.

 

Hast du noch irgendeinen Tipp für die Kinder?

 

Werdet glücklich und hört nicht auf eure Eltern. Aber sagt ihnen nicht, dass ihr das von mir habt.

Humor-Safari im Zoo

Dienstag, 18. August 2020

Das Interview in Hellabrunn mit Zoo-Guide Stefan Hintsche

 

Können Tiere lachen?

Schon mal ein echtes Känguru lachen gesehen? Wir auch nicht. Und es stellt sich die Frage: Können Tiere das überhaupt? Wir wollten es wissen – von einem, der es wissen muss: dem Zoo-Guide Stefan Hintsche. Den haben wir im Münchner Tierpark Hellabrunn getroffen. Und viele lustige Tiere, über die wir viiiiel lachen konnten …

 

 

„Wer lacht, entspannt sich: Das ist bei manchen Tieren ähnlich“, erklärt uns Stefan Hintsche. „Die Glückshormone, die dabei freigesetzt werden“, so der Tierparkführer weiter, „können sogar im Blut nachgewiesen werden. Im Übrigen gilt: Wer entspannt ist, ist positiver, neugieriger und mutiger und strahlt eher Stärke aus – Vorteile, die auch bei Tieren zählen.“

 

 

Bei den Menschenaffen, vor allem den Schimpansen, können wir richtig erkennen, dass diese Tiere lachen. Im weiteren Verlauf unserer Rundtour durch den Zoo kommen wir auch an Papageien vorbei, die extra Blödsinn machen. Witzig: Andere geben dann ihre Kommentare dazu ab – eine Art Kreischen, das wie Lachen wirkt. Bei den Katzen gibt es übrigens auch Anzeichen, dass ihnen etwas gefällt. Zwar können sie nicht direkt lachen, dafür etwas anderes: Sie schnurren.

 

 

Was wir von Stefan Hintsche noch lernen: „Manche Geräusche wie das ,Lachen‘ von Hyänen oder das Raufziehen der Oberlippe bei Giraffen werden allerdings von uns Menschen als Lachen gedeutet, haben aber gar nichts damit zu tun.“ Aha, von wegen also: lachende Hyäne!

 

 

Im Zoo wird auch viel über die Tiere gelacht: Die Menschen finden die Tiere, in denen sie sich ein bisschen wiedererkennen, besonders witzig. Das geht uns auch so, etwa als wir die Menschenaffen besuchen, oder die Bären. Die stehen ja auch manchmal auf zwei Beinen und machen Purzelbäume. Sieht einfach komisch aus.

 

 

Besonders witzig: Ausgerechnet die kleinen Tiere mit dem langen Schwanz, vor denen sich viele Menschen ekeln, können so etwas wie lachen! Ja, genau: Wir reden von Ratten! Das hat uns Herr Hintsche erzählt. Man muss sie nur am Bauch kitzeln! Aber leider hören wir das süße Quieken nicht, denn dieses Lachgeräusch hat eine sehr hohe Frequenz, die wir nicht wahrnehmen können. Den Ratten gefällt das Kitzeln so sehr, dass sie danach sogar dem kitzelnden Menschen hinterherlaufen und mehr wollen!

 

 

Zoowärter Stefan Hintsche:

– war schon als Kind Stammgast im Tierpark Hellabrunn.

– wollte schon immer mit Tieren arbeiten.

– hat deshalb Biologe studiert mit Hauptfach Zoologie.

– macht jetzt Führungen durch den Park.

– schützt als Zweitberuf bedrohte Tierarten etwa bei Baumaßnahmen.

– hat an zwei Tierbüchern mitgeschrieben (über Spitz- und Fledermäuse).

 

 

Skurrile Sportarten

Dienstag, 16. Juni 2020
High Heels Run:

Wettrennen auf 100 Metern in Stilettos mit einer bestimmten Mindesthöhe in verschiedenen Metropolen der Welt. Voraussetzungen weichen je nach Wettbewerb voneinander ab, da es kein offizielles Regelwerk gibt.

 

Gummistiefelweitwurf:

Wurde schon im 19. Jhd. in Finnland erfunden. Männer werfen mit Größe 43, Frauen mit Größe 38.

Weltrekord: rund 68 Meter; seit 1975 ist der Gummistiefelweitwurf offizieller Mannschaftssport; 1992 war die erste Weltmeisterschaft.

 

Käserollen:

Offizieller Name des Events: The Cooper’s Hill Cheese-Rolling and Wake

Findet seit über 200 Jahren am Cooper’s Hill bei Brockworth in der Grafschaft Gloucestershire im Südwesten Englands statt. Teilnehmer stürzen sich den Hang hinunter mit dem Ziel, einen Käselaib einzuholen.

 

Frauentragen:

Jeder Mann muss eine Frau (mind. 17 Jahre alt + 49kg schwer) durch einen 254m langen Hindernisparkour tragen. Der Gewinner bekommt das Gewicht der Frau in Bier aufgewogen. Neben dem schnellsten Paar erhalten das unterhaltsamste Paar, das am besten kostümierte Paar und der stärkste Träger je einen Preis. Die Erfinder der Sportart wurden inspiriert durch eine Legende aus einem finnischen Dorf, in der Räuber Frauen entführt haben.

 

Fischerstechen:

Seit 1962 duellieren sich 15 historisch verkleidete Stecherpaare mit gepolsterten Stangen auf Booten auf der Donau in Ulm. Die Sportart wird allerdings auch in Frankreich und in der Schhweiz praktiziert. Eine ähnliche Form war bereits im alten Ägypten ein sportliches Freizeitvergnügen.

 

Schachboxen:

Bei der klassischen Variante werden in maximal sechs Runden 3-minütige Schachpartien bis zu fünfmal von 3-minütigen Boxrunden unterbrochen (dazwischen Pausen von ca. 1 Minute). Ein Sieg kann durch Matt, eine unerlaubte Zeitüberschreitung, K.O. oder Aufgabe des Gegners erzielt werden. Schachboxen wurde 2003 – zunächst als Kunstperformance gedacht – vom niederländischen Aktionskünstler Iepe Rubingh erfunden.

 

Blobbing:

Der „Blobber“ sitzt auf dem einen Ende eines im Wasser schwimmenden mit Luft gefüllten Riesenschlauches. Der „Jumper“ springt von einem Turm auf das andere Ende und katapultiert dadurch den Blobber meterhoch in die Luft. Eine fachkundige Jury bewertet die Teams nach Kriterien wie Tricks, Style und Landung.

 

Quidditch:

Beliebt in Colleges in den USA, aber weniger magisch als bei Harry Potter: Statt dem goldenen, fliegenden Schnatz wird ein Tennisball in eine Socke eingewickelt und am Hosenbund befestigt (der Träger ist neutral). Sobald die Socke aus dem Hosenbund des Snitch Runners (Schnatzläufer) gezogen wird, endet das Spiel und die den Schnatz fangende Mannschaft erhält zusätzliche 30 Punkte. Quidditch ist ein Vollkontaktsport, bei dem der Besen als Handicap zwischen den Beinen geführt werden muss.

 

Badewannenrennen:

Erste Disziplin: Man fährt mit einer Badewanne als Boot eine bestimmte Strecke (z. B.: „Kurzsprint“, „Hindernisfahrt“ oder „große Regatta“)

Zweite Disziplin: Derjenige gewinnt, der das schönste schwimmfähige Badewannenboot baut.

 

Mülltonnenrennen:

Teilnehmer fahren auf Mülltonnen eine 350 Meter weite Strecke mit starkem Gefälle entlang.

Unterteilung in Hauptrennen (man verwendet eine unveränderte Tonne; Schnelligkeit zählt) und Showrennen (man baut die Tonne um; Originalität und Ideenreichtum werden bewertet)

 

Shrovetide-Fußball:

Findet alljährlich am Faschingsdienstag und Aschermittwoch statt und wird mindestens seit dem 12. Jhd. ausgetragen. Die Sportart gilt als der Ursprung des Derbys, der sportlichen Auseinandersetzung zweier Lokalrivalen. Das Dorf Ashbourne ist durch einen Fluss geteilt, woraus sich die Teams ergeben. Auf einem 5km langen Feld versuchen sie, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern.

 

Elefantenpolo:

Polo nur auf Elefanten und mit längeren Spielstöcken, kürzeren Spielzeiten und kleineren Spielfeldern. Es wird meistens vormittags gespielt, damit die Elefanten nachmittgs ruhen können. Es wird oft von Tierschützern aufgrund der Halte- und Dressurmethoden kritisiert.

 

Baumstammwerfen:

Wurde in Schottland vor mehreren Jahrhunderten erfunden. Es ist heute fester Bestandteil der jährlichen Highland Games. Wichtig ist nur, dass der 35 bis 60kg schwere Baumstamm gerade fliegt (je schräger er liegt, desto mehr Punktabzug; maximale Punktzahl: 25); wie weit spielt keine Rolle.