Archiv für die Kategorie ‘Startseiten-Thema’

Skurrile Sportarten

Dienstag, 16. Juni 2020
High Heels Run:

Wettrennen auf 100 Metern in Stilettos mit einer bestimmten Mindesthöhe in verschiedenen Metropolen der Welt. Voraussetzungen weichen je nach Wettbewerb voneinander ab, da es kein offizielles Regelwerk gibt.

 

Gummistiefelweitwurf:

Wurde schon im 19. Jhd. in Finnland erfunden. Männer werfen mit Größe 43, Frauen mit Größe 38.

Weltrekord: rund 68 Meter; seit 1975 ist der Gummistiefelweitwurf offizieller Mannschaftssport; 1992 war die erste Weltmeisterschaft.

 

Käserollen:

Offizieller Name des Events: The Cooper’s Hill Cheese-Rolling and Wake

Findet seit über 200 Jahren am Cooper’s Hill bei Brockworth in der Grafschaft Gloucestershire im Südwesten Englands statt. Teilnehmer stürzen sich den Hang hinunter mit dem Ziel, einen Käselaib einzuholen.

 

Frauentragen:

Jeder Mann muss eine Frau (mind. 17 Jahre alt + 49kg schwer) durch einen 254m langen Hindernisparkour tragen. Der Gewinner bekommt das Gewicht der Frau in Bier aufgewogen. Neben dem schnellsten Paar erhalten das unterhaltsamste Paar, das am besten kostümierte Paar und der stärkste Träger je einen Preis. Die Erfinder der Sportart wurden inspiriert durch eine Legende aus einem finnischen Dorf, in der Räuber Frauen entführt haben.

 

Fischerstechen:

Seit 1962 duellieren sich 15 historisch verkleidete Stecherpaare mit gepolsterten Stangen auf Booten auf der Donau in Ulm. Die Sportart wird allerdings auch in Frankreich und in der Schhweiz praktiziert. Eine ähnliche Form war bereits im alten Ägypten ein sportliches Freizeitvergnügen.

 

Schachboxen:

Bei der klassischen Variante werden in maximal sechs Runden 3-minütige Schachpartien bis zu fünfmal von 3-minütigen Boxrunden unterbrochen (dazwischen Pausen von ca. 1 Minute). Ein Sieg kann durch Matt, eine unerlaubte Zeitüberschreitung, K.O. oder Aufgabe des Gegners erzielt werden. Schachboxen wurde 2003 – zunächst als Kunstperformance gedacht – vom niederländischen Aktionskünstler Iepe Rubingh erfunden.

 

Blobbing:

Der „Blobber“ sitzt auf dem einen Ende eines im Wasser schwimmenden mit Luft gefüllten Riesenschlauches. Der „Jumper“ springt von einem Turm auf das andere Ende und katapultiert dadurch den Blobber meterhoch in die Luft. Eine fachkundige Jury bewertet die Teams nach Kriterien wie Tricks, Style und Landung.

 

Quidditch:

Beliebt in Colleges in den USA, aber weniger magisch als bei Harry Potter: Statt dem goldenen, fliegenden Schnatz wird ein Tennisball in eine Socke eingewickelt und am Hosenbund befestigt (der Träger ist neutral). Sobald die Socke aus dem Hosenbund des Snitch Runners (Schnatzläufer) gezogen wird, endet das Spiel und die den Schnatz fangende Mannschaft erhält zusätzliche 30 Punkte. Quidditch ist ein Vollkontaktsport, bei dem der Besen als Handicap zwischen den Beinen geführt werden muss.

 

Badewannenrennen:

Erste Disziplin: Man fährt mit einer Badewanne als Boot eine bestimmte Strecke (z. B.: „Kurzsprint“, „Hindernisfahrt“ oder „große Regatta“)

Zweite Disziplin: Derjenige gewinnt, der das schönste schwimmfähige Badewannenboot baut.

 

Mülltonnenrennen:

Teilnehmer fahren auf Mülltonnen eine 350 Meter weite Strecke mit starkem Gefälle entlang.

Unterteilung in Hauptrennen (man verwendet eine unveränderte Tonne; Schnelligkeit zählt) und Showrennen (man baut die Tonne um; Originalität und Ideenreichtum werden bewertet)

 

Shrovetide-Fußball:

Findet alljährlich am Faschingsdienstag und Aschermittwoch statt und wird mindestens seit dem 12. Jhd. ausgetragen. Die Sportart gilt als der Ursprung des Derbys, der sportlichen Auseinandersetzung zweier Lokalrivalen. Das Dorf Ashbourne ist durch einen Fluss geteilt, woraus sich die Teams ergeben. Auf einem 5km langen Feld versuchen sie, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern.

 

Elefantenpolo:

Polo nur auf Elefanten und mit längeren Spielstöcken, kürzeren Spielzeiten und kleineren Spielfeldern. Es wird meistens vormittags gespielt, damit die Elefanten nachmittgs ruhen können. Es wird oft von Tierschützern aufgrund der Halte- und Dressurmethoden kritisiert.

 

Baumstammwerfen:

Wurde in Schottland vor mehreren Jahrhunderten erfunden. Es ist heute fester Bestandteil der jährlichen Highland Games. Wichtig ist nur, dass der 35 bis 60kg schwere Baumstamm gerade fliegt (je schräger er liegt, desto mehr Punktabzug; maximale Punktzahl: 25); wie weit spielt keine Rolle.

Rätselbild-Lösung aus Heft 50

Dienstag, 16. Juni 2020
Alle 50 Monster auf einen Blick:

Pro & Contra: Medaillen für E-Sport?

Dienstag, 16. Juni 2020

 
PRO

Wir sind dafür, dass der E-Sport als offizieller Sport anerkannt wird. So kann man Leuten eine Chance geben, durch das professionelle Spielen von Videospielen berühmt und sogar reich zu werden. Beim E-Sport treten mehrere Teams gegeneinander an. Ein bekanntes Beispiel ist Rocket League: Hier geht es darum, einen Ball mit Autos ins Tor des Gegners zu schießen. Dabei treffen sich alle Teammitglieder in großen Arenen und messen sich mit anderen Teams. Man muss dabei richtig gut sein und das geht nur durch viel Training – wie im „echten“ Sport. Die E-Sport-Szene wächst in Deutschland immer weiter. In Korea oder Japan wurde das Computerspielen bereits als Sport eingeführt und ist sehr populär! Die meisten E-Sport-Spieler streamen auch öfter mal auf Plattformen wie Twitch oder Mixer. So gut wie jedes E-Sport-Spiel hat eigene Turniere (der Spieler „Ninja“ aus den USA ist da sehr erfolgreich) und auch ein WM-Finale. Der Vorteil ist wie bei jedem E-Sport: Man muss nicht nach draußen gehen, um Sport zu betreiben.

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CONTRA

Was hat E-Sport schon mit normalem Sport zu tun? Irgendwie nicht so viel. Man bewegt sich eigentlich gar nicht, sondern sitzt die ganze Zeit vor einem Monitor – schlecht für die Augen. Bei echtem Sport ist man auch häufig an der frischen Luft und sollte auf seine Ernährung achten, um fit zu bleiben. Nicht so beim E-Sport. Da essen viele Spieler oft Fast Food, um im Spiel zu bleiben. Echter Sport ist außerdem sozialer, denn man trifft Leute und spielt im Team. Zwar kann man bei E-Sport auch über Video- oder Sprachchat miteinander reden und sich sehen, aber es ist eben nicht dasselbe. Server, Computer, Headsets und Co. verbrauchen über einen längeren Zeitraum jede Menge Strom und das einfach nur, damit ein paar Leute Spaß haben. Tischtennis spielen hingegen ist emissionsfrei! Und zu guter Letzt hält kein Computer für immer. Viele Hersteller lassen Geräte sogar absichtlich nach wenigen Jahren kaputtgehen, damit Nutzer sich neue kaufen. Da kommen auch die ,,Sportler“ nicht drumherum.

 

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Jetzt bist du gefragt!

 

Ist E-Sport „echter“ Sport?

 

Naturerlebnis-Set „Sommer-Zeit“

Mittwoch, 03. Juni 2020

Bald ist Sommer! Die Natur ist in dieser Jahreszeit oft der beste Spielplatz, den man sich vorstellen kann. Was gibt es Schöneres, als einen heißen Sommertag am Wasser zu verbringen – sich abzukühlen und sich von dem Gewimmel der Libellen, Frösche, Enten und vieler anderer Tiere inspirieren zu lassen. Der Sommer hat aber auch für einen ausgedehnten gemeinsamen Naturspaziergang mit der ganzen Familie einiges zu bieten.

Mit diesem Set möchte der Verein Ökoprojekt MobilSpiel Anregungen  für eine Entdeckungsreise in die Natur geben. Im Set befinden sich verschiedene Spiel- und Bastelanleitungen sowie leckere Rezeptideen zum Thema Wasser als wichtigstes Lebenselement für Tiere, Pflanzen und uns Menschen.

 

 

Das Set schicken wir auf Anfrage gerne kostenlos direkt nach Hause:

www.oekoprojekt-mobilspiel.de/themen-aktionen/gemeinsam-natur-erleben/familienspaziergaenge-zu-den-vier-jahreszeiten

Bei Bestellung des Sets gibt es die Möglichkeit an einer großen Überraschungs-Verlosung teilzunehmen. Unter allen Einsendungen werden drei Gewinner*innen ausgelost, die ein kleines Geschenk zugeschickt bekommen.

Das Set enthält:

  • Wasser-Quiz mit der Möglichkeit zur Teilnahme an unserer Verlosung
  • Phantasiereise „Das Leben eines Wassertropfens“
  • Bastelanleitung: Magische Wasserblume
  • Bastelanleitung: Kescher selber bauen
  • Bastel- und Spielanleitung: Natur-Bingo
  • Bastel- und Spielanleitung: Boote bauen aus Naturmaterialien & Bootsrennen
  • Ausmalbild & Experiment Mini-Wasserkreislauf im Glas
  • Experiment: Mini-Wasserkläranlage
  • Rezept: Blüten-Eiswürfel
  • Rezept: Zitronenlimonade
  • Erlebnis-Umfrage zum Set

 

 

 

THW-Jugend über Herausforderungen

Mittwoch, 03. Juni 2020

So denkt die THW-Jugendgruppe München-Ost über…Herausforderungen

 

Nico (13 Jahre)

Warum ich beim THW bin? Weil‘s Spaß macht, man lernt neue Sachen dazu. Mein Vater ist ja auch dabei – er hat mich dazu gebracht.

Bei welchen Einsätzen/Veranstaltungen ich schon dabei war? Bei einigen, auch größeren Jugendlagern (Zeltlager der THW-Jugend, alle 3 Jahre bundesweit) mit bis zu 4000 Leuten.

Eine Situation, vor der ich mich gefragt habe, ob ich sie schaffe? (Lacht) Ja den Mastwurfknoten (Anm.: Das ist ein wichtiger Knoten im THW zur Befestigung, eigentlich der Wichtigste, den braucht man ständig).

 

Welche Herausforderung besonders anstrengend oder schwierig ist? Schwierig ist für mich nach wie vor einen Dreibock zu binden und aufzustellen. Er besteht aus 3 ca.4m langen Hölzern, die an der Spitze mit einem Seil verbunden werden. Der Knoten ist echt kompliziert und man braucht viel Kraft um ihn zu binden. Ein Fehler und man muss wieder von vorne anfangen. Dauert ewig.

Was in Situationen hilft, die ganzen Einsatz erfordern? Tief durchatmen und alles noch mal Schritt für Schritt im Kopf durchgehen. Das hilft auf alle Fälle.

Wie ich mit Stress umgehe, auch privat? Ich bleib eigentlich immer ruhig und versuch dem Stress aus dem Weg zu gehen, aber klar krieg ich schon auch mal schwitzige Hände wenn es eng wird.

 

Daniel (12)

Warum ich beim THW bin? Wir machen so viele verschiedene Sachen im THW, die machen alle Spaß, da wird es selten langweilig.

Bei welchen Einsätzen/Veranstaltungen ich schon dabei war? Freizeitfahrten übers Wochenende. Kleine Einsatzübungen bei uns auf dem Gelände.

Meine größte Herausforderung? Auf unserem Gelände gibt es eine Übungsanlage mit einem Tunnelsystem, da hinunterzusteigen war nicht ohne. Da musste ich mich schon überwinden.

Eine Situation, vor der ich mich gefragt habe, ob ich sie schaffe? Am Tag der offenen Tür hatte unsere Jugendgruppe eine Vorführung mit Zuschauern – da hatte ich schon Bammel, da war ich noch nicht so lange dabei.

 

Was in Situationen hilft, die ganzen Einsatz erfordern? Ich versuche mich zu fokussieren, ermutige mich selbst und versuche alles andere erst mal auszublenden.

Wie ich mit Stress umgehe, auch privat? Wenn ich Stress habe, ziehe ich mich am liebsten zurück, für mich ist es am besten dann alleine zu sein.

 

Jakob (14)

Warum ich beim THW bin? Ich finde es gut zu lernen, wie man später vielleicht anderen Menschen helfen kann. Im Moment sind ja auch viele THW Helfer wegen Corona im Einsatz.

Bei welchen Einsätzen/Veranstaltungen ich schon dabei war? Jugendlager, Freizeitfahrten , bei verschiedenen THW-Aktionen, Veranstaltungen im Stadtteil, Öffentlichkeitsarbeiten.

Meine größte Herausforderung? (Lacht) Nicht so viel Spezi trinken, nein ernsthaft: mir fällt es manchmal sehr schwer ruhig zu bleiben. Ich habe so eine quirlige Art.

Eine Situation, vor der ich mich gefragt habe, ob ich sie schaffe? Ich habe beim THW mein erstes Leistungsabzeichen in Bronze gemacht, da war ich mir so gar nicht sicher, ob ich das schaffe.

 

Was in Situationen hilft, die ganzen Einsatz erfordern? Ich versuch mich auf das Ergebnis zu konzentrieren. Es hilft, wenn man immer ein bestimmtes Ziel vor Augen hat.

Wie ich mit Stress umgehe, auch privat? Für mich ist Stress nicht gut, ich hab Gott sei Dank nicht viel Stress. Ich lass mich auch nicht so leicht stressen.

 

 

Matteo (11)

Warum ich beim THW bin? Mmh, die Technik gefällt mir halt, für die Feuerwehr bin ich leider noch zu jung, aber das THW hat auch tolle Fahrzeuge und viele technische Geräte.

Meine größte Herausforderung? Da muss ich mal überlegen, wenn man etwas Neues lernt, ist es eigentlich immer eine kleine Herausforderung.

Eine Situation, vor der ich mich gefragt habe, ob ich sie schaffe? Ich hab immer ein wenig Schiss, wenn ich mit meinem Dudelsack jemandem vorspiele muss oder aber auch in der Schule bei einem Referat.

 

Welche Herausforderung besonders anstrengend oder schwierig ist? Wenn man etwas macht und man ist sich nicht sicher dabei. Oft glaubt man ja, ich kann es noch nicht so gut. Man traut es sich erst mal nicht zu.

Was in Situationen hilft, die ganzen Einsatz erfordern? Mein Motto: Augen zu und durch.

Wie ich mit Stress umgehe, auch privat? Hinterher freut man sich dann, wenn man es geschafft hat, ich hab aber auch kein bestimmtes Ritual.

 

Quirin (11)

Warum ich beim THW bin? Mir gefällt es anderen zu helfen, und ich interessiere mich auch für die ganze Technik im THW.

Meine größte Herausforderung? Obwohl wir ja viel mit technischen Geräten arbeiten, haben wir im THW mal versucht mit einem Bogen Feuer zu bohren. Nicht so typisch für das THW. Das war für mich eine große Herausforderung. War super. Da braucht man sehr viel Geduld.

Welche Herausforderung besonders anstrengend oder schwierig ist? Besonders schwierig für mich: Eine Vorführung am Tag der offenen Tür im THW. Da habe mir nur gedacht, hoffentlich merkt es niemand, wenn ich was falsch mache oder es nicht so klappt wie es soll.

 

Was in Situationen hilft, die ganzen Einsatz erfordern? Bevor es los geht. Mein Tipp: Noch eine kurz Pause machen. Dann klappt alles besser.

Wie ich mit Stress umgehe, auch privat? Einfach mal abschalten, auch mal an was anderes denken, ablenken eben. Oder einfach nur mal kurz zum Fenster rausschauen.

 

Finean (14)

Warum ich beim THW bin? Weil es einfach Spaß macht, die ganzen Übungen und die vielen Freizeitfahrten am Wochenende oder Jugendlager.

Bei welchen Einsätzen/Veranstaltungen ich schon dabei war? Bei Einsatzübungen zusammen mit der Jugendfeuerwehr.

Meine größte Herausforderung? Auf jeden Fall meine Höhenangst. Darauf wird aber viel Rücksicht genommen.

Eine Situation, vor der ich mich gefragt habe, ob ich sie schaffe? Eine Bachdurchquerung bei einer Einsatzübung über einen steilen Hang. Mit meiner Höhenangst nicht einfach. Ich habe es versucht und dann auch geschafft.

Welche Herausforderung besonders anstrengend oder schwierig ist? Alles was hoch ist. (Höhenangst)

 

Was in Situationen hilft, die ganzen Einsatz erfordern? Es hilft mir meinen Kopf wieder frei zu bringen, wenn ich innerlich vor mich hin singe.

Wie ich mit Stress umgehe, auch privat? Ganz unterschiedlich, kommt immer auf die Situation an. Erst mal gut überlegen, ich mache mir meistens einen Plan. Was mache ich zuerst oder was ist am wichtigsten. Geht es vielleicht auch anders? Kann man etwas verschieben …

 

 

Per Ole (17 Jahre)

Warum ich beim THW bin? Mir macht es einfach Spaß sich mit Technik, Handwerk und Personenrettung zu befassen, zudem entstehen in der Gruppe natürlich auch Freundschaften. Man kann viele Aspekte mit einem normalen Sportverein vergleichen, nur dass bei uns eben nicht Fußball der kleinste gemeinsame Nenner ist, sondern der Katastrophenschutz. In meinem Fall muss ich dazu sagen, dass ich generell relativ blaulichtaffin bin und deshalb auch noch anderweitig im Sanitäts- und Rettungsdienst tätig bin.

Meine größte Herausforderung? Das ist nicht einfach zu sagen, da man an seinen Herausforderungen wächst, aber ich würde sagen der Übertritt aufs Gymnasium und nun das Abitur sind meine bisher größten Herausforderungen.

 

Eine Situation, vor der ich mich gefragt habe, ob ich sie schaffe? Ja so etwas erlebt man ständig: Oft in der Schule und auch im THW fragt man sich gerade in einer Übung ob man alles richtig macht, wobei es in der Übung ja genau darum geht Fehler zu machen um aus ihnen zu lernen; Anders find ich ist es für mich im Sanitätsdienst, wenn dein Patient wirklich krank oder verletzt ist und seine Gesundheit wirklich von deinen Entscheidungen abhängen kann, dann fragt man sich schon ob man alles richtig gemacht und vor allem nichts übersehen hat.

Welche Herausforderung besonders anstrengend oder schwierig ist? Nichts tun zu können-gerade in der Corona Kriese- empfinde ich persönlich immer als besonders schwer, da man ja helfen möchte aber nicht kann oder darf.

Was in Situationen hilft, die ganzen Einsatz erfordern? Ich finde Ruhe zu bewahren ist immer das wichtigste, wenn man hektisch/panisch ist macht man Fehler, außerdem strahlt deine eigene Ruhe im Dienst auch auf deine Patienten aus, was allein schon viel hilft. Um mich gut zu konzentrieren muss ich vor allem vorher genug geschlafen haben und wenn das nicht möglich ist hilft notfalls auch Kaffee.

Wie ich mit Stress umgehe, auch privat? Ich versuche einerseits genug zu schlafen, andererseits den Stress nicht an mich heran zu lassen und mir Prioritäten zu setzen um mich nicht bei eigentlich Unwichtigem zu erschöpfen.

 

Emilia (17)

Warum ich beim THW bin? Ich wollte mich schon immer ehrenamtlich engagieren. Eine Freundin kam dann auf die Idee, wir könnten uns die THW-Jugendgruppe einmal ansehen, da wir beide technikinteressiert sind. Es war sehr interessant und wir sind geblieben. Inzwischen ist es jedoch mehr als nur das ehrenamtliche Engagement für mich. Die wöchentlichen Treffen sind eine Gelegenheit für mich, meine Freunde gesammelt regelmäßig auch außerhalb der Schule zu sehen, was besonders in Klausurenphasen zeitlich schwierig ist, wenn jeder noch zusätzlich einzelne Hobbys hat. Gemeinsam unternehmen wir mit der Jugendgruppe Ausflüge und fahren sogar in Sommerlager. Wir sind beim THW eine große Gemeinschaft mit gemeinsamen Interessen, das gefällt mir.

Bei welchen Einsätzen ich schon dabei war? Ich habe schon an einem Jugendlager teilgenommen und bin mit auf Hüttenwochenenden gefahren, die drei bis viermal jährlich stattfinden. Außerdem war ich bei diversen Übungen gemeinsam mit dem BRK und der Feuerwehr dabei und habe im Winter mehrmals beim jährlichen Christbaumsammeln geholfen.

Meine größte Herausforderung? Bis jetzt gab es in meinem Leben eher viele kleine Herausforderungen, zum Beispiel bei Sportwettkämpfen oder, wenn ich ein neues Akrobatikelement lernen wollte. Die aktuellste größere Herausforderung war die Führerscheinprüfung im letzten Jahr, die ich dann zum Glück bestanden habe. Die nächste Hürde, die auf mich zukommt ist das diesjährige Abitur.

 

Eine Situation, vor der ich mich gefragt habe, ob ich sie schaffe? Tatsächlich war ich bisher eigentlich immer zuversichtlich, alles was ich mir vornehme oder was mir aufgetragen wird, zu schaffen. Ich vertraue da meinen Fähigkeiten. Aber besonders vor der Führerscheinprüfung habe ich ein bisschen gezweifelt, da ich sehr viele kenne, die dort beim ersten, manchmal auch beim zweiten Mal, durchgefallen sind. Das hängt vom jeweiligen Prüfer ab und der Verkehrssituation zur Zeit deiner Prüfung. Auch in der Schule gab es Zeiten, in denen ich mich gefragt habe, wie ich den Berg an Arbeit (etwa vor Tests, wenn man gleichzeitig für mehrere Fächer lernen muss) zeitlich bewältigen soll.

Welche Herausforderung für mich persönlich besonders anstrengend oder schwierig ist? Was im Alltag oft schwierig ist, ist einen Ausgleich zwischen dem Lernen, dem Freunde-Treffen, den Hobbys und der Zeit für sich zu finden, das ist besonders in der Oberstufe immer anstrengender geworden. Manchmal fehlt einem einfach die Zeit, sich um all diese Dinge gleichermaßen zu kümmern. Wenn man das nicht schafft und wegen der Schule etwa kaum Zeit mit Freunden verbringen kann, ist man gestresst.

 

Was mir hilft in Situationen hilft, die meinen ganzen Einsatz erfordern? Ich sorge dafür, dass es keine Ablenkungen gibt, nur so kann man sich voll und ganz auf eine Sache konzentrieren. Beim Lernen heißt das zum Beispiel, dass ich das Handy weglege und mir einen ruhigen Ort suche, wo ich ungestört bin. Bei Sportwettkämpfen ist das wiederum schwieriger, man kann ja nicht einfach fordern, dass alle anderen die Wettkampfhalle verlassen, nur damit man selbst ungestört ist. In solchen Situationen hilft es, die Umgebung einfach auszublenden. Man fokussiert sich in Gedanken voll und ganz auf das, was man gleich tun wird, geht zum Beispiel Bewegungsabläufe noch einmal durch, und denkt in diesem Moment nur an sich selbst.

Was auch hilft, besonders in anstrengenden Situationen, ist, sich eine Belohnung für danach zu versprechen. Nach einer langen Lernphase kann man sich abends etwa mit einem Film und Snacks entspannen. So hat man etwas, worauf man sich nach getaner Arbeit freuen kann und kann sich währenddessen konzentrieren. Auch regelmäßige Pausen helfen, konzentriert zu bleiben. Man kann zwischendurch etwas essen oder trinken, oder einfach kurze Zeit entspannt nichts tun, um den Körper und den Geist ausruhen zu lassen.

Kinderfotopreis 2020

Dienstag, 12. Mai 2020

Corona schränkt uns in vielerlei Hinsicht ein. Es soll euch aber nicht daran hindern, beim Kinderfotopreis mitzumachen, denn er wird auch dieses Jahr verliehen mit dem heurigen Thema „Wundervoll“.

 

 

Wenn Du zwischen 3 und 12 Jahren alt bist und Freude am Fotos schießen hast, dann mach mit und reiche dein Bild bis zum 31. Mai ein!

Weitere Infos findest Du hier: https://www.kinderfotopreis.de/muenchen-und-oberbayern/so-kann-man-mitmachen/

Proberäume in München

Montag, 30. März 2020

Proberaum mit Klavier:

Adresse: Konradinstraße 26, 81543 München

Fläche: 25 m²

Kosten: 39,00 € pro Monat; Mietkaution: 99,00 €

Kontakt: Tel.: 01774925121; E-Mail: bakir@mein-proberaum.com

eigene Website: www.mein-proberaum.com

 

Proberaum Proberaum für junge Bands von 11 bis 21 Jahren in München:

Adresse: Fallmerayerstraße 2, 80796 München

Fläche: 20 m²

Kosten: 20,00 € pro Monat

Kontakt: Tel.: 089 30 40 73; E-Mail: heller@mopjugendtreff.de

eigene Website: mopjugendtreff.de/bandarbeit

 

Proberaum im Feierwerk e.V./ Funkstation:

Adresse: Margarete-Schütte-Lihotzky-Str. 36, 80807 München

Fläche: 20 m²

Kosten: 12,00 € pro Bandmitglied/ pro Monat

Kontakt: Tel.: 089 55 29 80 63; E-Mail: funkstation@feierwerk.de

eigene Website: www.feierwerk.de

 

Proberaum im Feierwerk e.V./ Südpolstation:

Adresse: Gustav-Heinemann-Ring 19, 81739 München

Fläche: 20,5 m²

Kosten: 12,00 € pro Bandmitglied/ pro Monat

Kontakt: Tel.: 089 6373787; E-Mail: andreas.huber@feierwerk.de

Website: www.feierwerk.de

 

Bandraum für junge Bands und Musiker:

Adresse: Burmesterstraße 27, 80939 München

Fläche: 20 m²

Kosten: 20,00 € pro Monat

Kontakt: Tel.: 089 32 33 342; E-Mail: fzt.freimann@kjr-m.de

eigene Website: www.freizeittreff-freimann.de

 

 

Proteste weltweit

Donnerstag, 05. März 2020

Von Leni

 

Sicherlich kennst du die weltweiten „Fridays for Future“-Demos. Doch es gibt noch viel mehr Gründe, weshalb Menschen auf der ganzen Welt protestieren … hier ein paar Beispiele:

 

Europa:

Vor allem in Deutschland protestieren Bauern gegen strengere Regeln in der Landwirtschaft, indem sie mit ihren Traktoren durch große Städte fahren. Manche fordern eine bessere Umweltpolitik, andere haben jedoch das Gefühl, dass gerade mehr Gesetze für die Umwelt die Bauern zu sehr einschränkt und sie dann nicht mehr genug verdienen.

In Spanien hingegen gehen seit Jahren die Befürworter bzw. Gegner der Unabhängigkeit von Katalonien, einer Region in Spanien, auf die Straße. Hier kommt es zum Teil zu gewalttätigen Protesten. Auch in Frankreich protestieren viele Menschen gegen einige Entscheidungen des Präsidenten, wie steigende Benzinpreise. In den letzten beiden Jahren gingen die sogenannten „Gelbwesten“ auf die Straße, jetzt streiken vor allem Eisenbahner, Busfahrer und Lehrer gegen die Rentenreform.

 

Südamerika:

In vielen Ländern Südamerikas protestieren die Menschen gegen bestechliche Politiker, Ungleichheit und Ungerechtigkeit, sowie gegen schlechte Lebensbedingungen. In Brasilien fanden außerdem Proteste gegen die Regierung statt, die nichts gegen die schlimmen Waldbrände im Regenwald unternimmt und Umweltschützer vom Helfen abhält. Viele demonstrieren auch gegen den Präsidenten Jair Bolsonaro, der sich immer wieder rassistisch und frauenfeindlich geäußert hat. Schüler und junge Leute in Chile protestieren außerdem gegen soziale Ungerechtigkeit.

 

Naher Osten:

Durch die Wirtschaftskrise im Libanon hat sich das Land hoch verschuldet. Demonstranten werfen vielen Politikern Bestechlichkeit vor. Durch den angekündigten Rücktritt des Präsidenten dauert es noch länger, bis das Land wieder stabilisiert werden kann. Im Irak ist außerdem ist die Arbeitslosenquote sehr hoch. Auch hier gibt es viele korrupte Politiker. In dem Nachbarland Iran geht es um die USA, die in den Augen der Bevölkerung ungerecht handelt.

 

Asien:

Hongkong liegt in China, wurde jedoch 150 Jahre lang von Großbritannien regiert. 1997 ging die Staatshoheit wieder an China zurück. Das heißt, dass Hongkong nun nach den strengeren Gesetzen Chinas regiert wird. Ein erster Schritt war das Auslieferungsgesetz: Häftlinge sollten direkt nach China überführt werden dürfen. Aus Angst vor dem Verlust von Demokratie und Freiheit sind vor allem viele junge Menschen auf die Straße gegangen. Es kam zu großen Protestaktionen, z.B. in Universitäten. Das neue Gesetz wurde schließlich gestrichen.

 

Nordafrika:

Viele Menschen in Algerien fühlen sich von den Politikern ungerecht behandelt. Sie fordern den Rücktritt der alten Machthaber. Der Präsident reagierte darauf nur mit einer Unterbindung der Proteste und ignorierte das Anliegen der Demonstranten. Und auch in Ägypten wollen die Menschen, dass der Präsident zurücktritt, nachdem die Bevölkerung jahrelang unter steigender Armut gelitten hat.

Pro & Contra: Schulfach Klimaschutz?!

Donnerstag, 05. März 2020

 

PRO

Viele Kinder wissen gar nicht, wie es in der Welt zugeht. Oder sie wissen, dass das Klima geschützt werden muss, aber nicht, warum oder wie. Mit Klimaschutz als Schulfach, das Italien gerade neu einführte und in Deutschland diskutiert wird, können Kinder viel darüber erfahren. Wer jetzt sagt „Noch mehr lernen müssen ist doch blöd!“, dem kann man antworten: Es muss ja kein langweiliger Unterricht sein! Solche Themen lassen sich auch interessant und spielerisch vermitteln.

 

Was uns besonders wichtig ist: Die Kinder sollten den Unterricht im Schulfach „Klimaschutz“ selbst mitgestalten und wirklich Spaß beim Lernen haben. Sie könnten Tipps bekommen wie zum Beispiel, dass sie ihre Heftumschläge fürs nächste Schuljahr aufheben und nicht ständig neue kaufen. Oder die Klasse entwickelt eigene Umweltschutzideen. Da können alle gemeinsam daran arbeiten, ihre Schule insgesamt umweltbewusster zu machen. Das alles ist sehr wichtig, da wir in einer ernsten Klimakrise stecken und Deutschland an seiner Klimapolitik viel verbessern könnte. Und wir können das schaffen!

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CONTRA

Kein Mensch möchte freiwillig mehr Unterrichtsstoff – erst recht nicht, wenn man das Thema als eigenes Schulfach sinnlos findet. Das gehört doch eher als Ergänzung zu Erdkunde oder Biologie! Ohnehin reden schon so viele Vertretungslehrer über Klimaschutz, dass man dafür kein Extrafach braucht. Das hätte man ja dann nicht nur in einer Jahrgangsstufe, sondern in jeder, und was man dort bespricht, erfährt man doch auch über die Nachrichten! Wenn einem das alles auch noch in der Schule hinter die Ohren geschrieben wird, nervt das. Viele haben am Ende gar keine Lust mehr, sich für den Klimaschutz zu engagieren.

 

Es gibt eh schon etliche Schülerinnen und Schüler, die finden, dass sich Greta Thunberg viel zu sehr aufregt. Die würden die Lehrer und das Fach dann vielleicht auch gar nicht ernst nehmen. Leider ist es ja auch so: Solange die Erwachsenen ganz normal weiter Auto fahren und fliegen, wird die Welt nicht besser, wenn man den Pausenhof säubert und den Müll trennt. Da wäre Klimaschutz als Fach nur eine Ablenkung von den Problemen außerhalb der Schule.

 

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Jetzt bist du gefragt!

 

Würdest Du in der Schule gerne mehr über den Klimaschutz lernen?

 

Ergebnis der Abstimmung anzeigen

Das kleine YouTube-Lexikon

Donnerstag, 05. März 2020

Banner: Großes Bild auf der Kanal-Startseite

 

Clickbait: Reißerische/ werbewirksame Bilder oder Titel, die nicht wirklich etwas mit dem Inhalt des Videos zu tun haben bzw. diesen übertrieben darstellen

 

Content: Englisch für „Inhalt“ – von Videos, einem Kanal …

 

Creator: Englisch für „Schöpfer“ – so werden YouTuber bezeichnet

 

Green Screen: Grüner Hintergrund, der in der Nachbearbeitung durch einen anderen Hintergrund ersetzt wird

 

Merch: Kurz für merchandise (englisch Handelsware“); Werbeartikel, z.B. mit dem Logo eines bekannten YouTubers

 

Play Button: Auszeichnung für eine erreichte Abonnentenzahl. Den ersten, silbernen gibt es ab 100.000 Abonnenten

 

Product Placement: Meist bezahlte Darstellung von Produkten in Videos. Muss gekennzeichnet werden

 

Review: Test und Bewertung zum Beispiel eines Films oder Spiels

 

Streamen: Videos in Echtzeit teilen – meist bei Videospielen, damit auf Kommentare aus dem Publikum geantwortet werden kann

 

Struggle: Englisch „Kampf“, beschreibt meist Probleme mit YouTube, wenn verbotene Inhalte (wie Kinofilme oder Ausschnitte davon) hochgeladen werden

 

Thumbnail: Englisch „Daumennagel“ – das kleine Titelbild eines Videos