Autorenarchiv

Fingerboarder unter sich

Dienstag, 28. Juni 2011

skateboard08

Eine Ramp und 100 Fans

Vor zwei Jahren, am 7.6.2009, wurde der Basteltipp „So baust du dir eine Fingerboard-Ramp!“ in den Kinderzeitungs-Blog gestellt. Damals haben wir nicht geahnt, wie viele Fingerboard-Fans es unter unseren Leserinnen und Lesern tatsächlich gibt. Sage und schreibe 100 Bastler und Boarder haben mittlerweile auf den Artikel reagiert und einen Kommentar verfasst. Damit ist der Basteltipp bis heute einer der am meisten gelesenen Blogbeiträge überhaupt.

Das von vielen Kommentarschreibern gewünschte Nachfolge-Modell zum einfachen Nachbauen ist schon in Planung…!

 

Münchner Schatz-Orte

Dienstag, 28. Juni 2011

Krone

Der Schatz der Könige

Wenn du mal richtig wertvolle und alte Schätze sehen willst, dann gehe in die Schatzkammer, die mitten im Stadtzentrum (neben der Oper, unweit des Marienplatzes) im Königsbau der Residenz beheimatet ist. Hier ist wirklich alles Gold, was glänzt. Die in 10 Räumen ausgestellten Kronen, Schatullen, Kreuze und Pokale blenden die Besucher förmlich mit funkelndem Goldschmiedewerk, Elfenbein, Bergkristall und Edelsteinen.
Per Audioguide kann man sich spannende Geschichten zu den Glanzpunkten der 3-Sterne-Sehenswürdigkeit er zählen lassen. Oder man schließt sich einer Führung an. Die gibt es auch speziell für Kinder. Und noch eine brillante Idee: Bis 18 Jahre sind alle Besucher frei.

Zur Residenz!


Der Schatz im Flussschlamm

Hast du gewusst, dass man in der Isar winzige Goldflitter finden kann, wenn man nur lang genug schürft? Besser stehen die Chancen in den Flüssen Alz und Traun. Eine Fundgarantie gibt es freilich nicht – aber beim Münchner Goldwascherverein, der mit Sand, Gold und Pfannen zu deinem Schul- oder Geburtstagsfest anrückt.

Zum Goldwascherverein!


Der Schatz der Spielkinder

Eine tolle Idee, die da vom Stadtjugendamt kommt. Sie hört auf den Namen „Münchner Spiele-Schatz“ und geht so: Ab diesem Sommer wird ein stadtweites Spielsystem aufgebaut, mit dem an vielen Münchner Orten (kostengünstige) Spielideen für die ganze Familie gesammelt und gleichzeitig
bislang eher unbekannte „Spielorte“ kennengelernt werden können. Diese werden dann in einer großen Schatzkarte verortet und funktioniert w ie eine Art Großstadtrallye. Auf diese spielerische Art lassen sich bestimmt jede Menge aufregender Einrichtungen entdecken.

Zum Büro der Kinderbeauftragten!


Flohmarkt-Schätze

Über die vielen Flohmärkte und die neuen Hof-Flohmärkte, die es mittlerweile in mehreren Stadtteilen gibt, haben wir in der Kinderzeitung schon öfter berichtet. Jedes Jahr gibt es auch hunderte kleinerer Flohmärkte von Münchner Institutionen und Gruppen (Bewohnertreffs, Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten, Vereinen, Jugendzentren u.v.m.), die nur in der unmittelbaren Nachbarschaft bekannt sind.
Ab sofort gibt es auch ein offizielles Flohmarkt-Portal der Stadt München im Internet: Unter www.muenchner-flohmarktportal.de kann jeder Flohmarkttermine schnell und kostenlos selbst eintragen oder nach Flohmärkten suchen (nach Termin oder Stadtteil).



spitzer mobil: KiKs

Donnerstag, 14. Januar 2010

Mobile Redaktion auf dem Kinder-Kultursommer 2009


Vom 10.-19.7.2009 fand auf der Alten Messe/Theresienhöhe das 2. KiKS-Festival statt. Die Kinderzeitung war auf der Themeninsel “Mittendrin” mit einer mobilen Kinderredaktion dabei. Entstanden ist eine 44-seitige EXTRA-Ausgabe mit tollen Berichten, Foto-Storys, Rätseln und jeder Menge Interviews.


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KiKs-Blog

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Das Münchner Kinderrechtteam


Im Kinderrechteteam ist es toll, weil wir dort viele Sachen machen. Zum Beispiel gehen wir zum Bürgermeister und erfahren viel über Kinderrechte. In das Team sind wir durch Zufall gekommen, deswegen kann ich euch leider keinen Tipp geben, wie ihr ins Team kommt. Wisst ihr überhaupt was das Kinderrechteteam ist? Wir, das Kinderrechteteam, machen Kinderrechte bekannter. Viele wissen zum Beispiel gar nicht, dass es Kinderrechte gibt! Du auch nicht? Es gibt insgesamt 10 Hauptkinderrechte. Das sind die zehn wichtigsten Rechte des Kindes. Ein Recht heißt: Das Recht auf Gesundheit. Auch das Recht auf Privatsphäre ist ein sehr wichtiges Recht: Deine Eltern dürfen deine Briefe nicht öffnen und du hast das Recht darauf ein Privatleben zu führen. Jetzt weißt du etwas über Kinderrechte!

von Isabella

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Comic: Eine kleine Kunstgeschichte

Donnerstag, 03. Dezember 2009

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10 Kinder plus 2 Erwachsene

Dienstag, 01. Dezember 2009

10 Kinder plus 2 Erwachsene

 

Wenn Alexandra für ihre Familie Spaghetti Bolognese kocht, braucht sie einen riesigen Topf und einen Berg Nudeln. Jeden Tag füttert sie 12 hungrige Münder. Sie und ihr Mann Arthur, der von Beruf Metzger ist, haben neun eigene Kinder: Julia, 19, Victoria, 17, Ludwig, 15, Cynthia, 13, Samantha, 1O, Ferdinand, 8, Gwendolin, 6, Leopold, 5, Jakob, 1, und dazu noch zwei Pflegekinder von denen Fabian, 7, auch bei unserem Hausbesuch in Laim dabei ist.

SIND SIE SELBER IN EINER GROSSFAMILIE AUFGEWACHSEN

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Buchtipp: „Das Leben mit Supermom“

Dienstag, 01. Dezember 2009

buch

Buchtipp: „Das Leben mit Supermom“


Als Urps, die australische Baumkröte in der Waschmaschine auftaucht, bringt sie die Familie Hansen völlig durcheinander. Urps isst Puppenstubenteppiche und Gedichte.
Und Urps spuckt in Handtaschen. Rosina mag ihren neuen Freund zwar gerne bei sich haben, aber mit der Zeit geht der Kröterich ihr immer mehr auf die Nerven. Vor allem als sie ihren Geburtstag feiert und ihre Gäste nur Geschenke für die kleine, bunte Baumkröte mitbringen. Urps kann nicht länger bei Familie Hansen bleiben und zieht weiter zu den Nachbarn. Ob es ihm dort genauso gut gefällt? Ich finde das Buch sehr lustig und glaube, es ist vor allem für kleinere Mädchen gut geeignet. Ich habe es selber gelesen, bin mir aber sicher, dass es auch toll ist, wenn man es vorgelesen bekommt.

ANNA
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HILKE ROSENBOOM
„DAS LEBEN MIT SUPERMOM,
SUPERPOP UND DER AUSTRALISCHEN BAUMKRÖTE
URPS“
BOJE VERLAG, 9,95 EURO, AB 6 J.

Buchtipp: „Macht ihr eure Wende, ich bin verliebt“

Dienstag, 01. Dezember 2009

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Buchtipp: „Macht ihr eure Wende, ich bin verliebt“

Der 15-jährige Paul lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester in Faulenrost
in der DDR. Plötzlich verändert sich sein Leben schlagartig: Die Mauer fällt und die Grenze zur Bundesrepublik wird geöffnet. Viele DDR-Bürger fahren nach Westdeutschland,
die Preise steigen und in der Schule müssen die Lehrer den neuen Lehrplan selber noch lernen. Paul interessiert sich für all das nicht, denn er ist verliebt. Er bemerkt nur, dass sich in seiner Heimat sehr viel verändert und viele Menschen mit der Wiedervereinigung gar nicht so zufrieden sind. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl es an manchen Stellen
schwierig zu lesen ist. Für Kinder unter 10 Jahren ist das Buch nichts. Es gibt viele Abkürzungen und man muss einiges über die DDR wissen, damit man das Buch versteht.
SABRINA
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MARKUS BURKHARDT
„MACHT IHR EURE WENDE,
ICH BIN VERLIEBT!“
EDITION QUINTE, 10,90 EURO, AB 13 J.

Buchtipp: Das Geheimnis des 12.Kontinents

Dienstag, 01. Dezember 2009

das-geheimnis-des-12-kontinentsBuchtipp: „Das Geheimnis des 12. Kontinents“

Die ersten Seiten sind ein bisserl langweilig. Aber leg das Buch auf keinen Fall weg! Karl ist ein Waise und lebt ineinem Kinderheim. Seine Betreuerin hat ihm erklärt, sein Vater sei Kapitän und werde ihn eines Tages abholen, um ihn mitzunehmen. Alles verändert sich schlagartig, als Karl erfährt, dass die Geschichte erfunden war, um ihn zu trösten. Er läuft aus dem Heim weg. Als Gepäck hat er nur sein Modellschiff und seine Zahnbürste. Unterwegs trifft er auf die Winzigen, ein fingerkleines Seefahrervolk, das vor kurzem Schiffbruch erlitten hat. Er isst einen ihrer Schiffszwiebäcke, wird davon genauso klein wie sie und schließt sich ihnen an. Auf seinem Modellschiff segeln sie los und das Abenteuer beginnt. Die fantastische Geschichte erzählt von Freundschaft, der Liebe zwischen Eltern und Kindern und wie nützlich manchmal auch Wutanfälle sein können. Ein wunderbares Buch.

MARIO
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ANTONIA MICHAELIS:
„DAS GEHEIMNIS DES 12. KONTINENTS“
SZ JUNGE BIBLIOTHEK, 8,90 EURO, AB 9 J.

Der Wurm in der Essiggurke

Dienstag, 01. Dezember 2009

Der Wurm in der Essiggurke


In der ganzen Stadt sind seit ein paar Wochen Bilder von Essiggurken zu sehen. Sie werben aber nicht für einen Supermarkt, der günstige Konserven verkauft, sondern für eine Kunstausstellung. Der Künstler Erwin Wurm hat Autos, Stühle, lustige Bilder und Essiggurken nach München gebracht. Wir haben den Österreicher aus Wien getroffen als er noch beim Aufbau seiner Ausstellung war und durften ihn fragen, wie man Künstler wird.

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Recht auf Betreuung bei Behinderung

Dienstag, 01. Dezember 2009

kinderrechte

Recht auf Betreuung bei Behinderung


Weil Kinder Schutz und auch Hilfe brauchen, gelten für sie eigene Kinderrechte. Diese Grundrechte wurden vor 20 Jahren in einem weltweit gültigen Vertrag festgeschrieben.

Aber welches Kind weiß schon Bescheid über all diese Rechte? Wir stellen euch in einer vierteiligen Serie einige Rechte vor. Im vierten Teil geht es um das „Recht auf Betreuung bei Behinderung“. Betrifft dich nicht? – Stimmt nicht!

Kinder und Jugendliche, die behindert sind, haben das Recht auf besondere Unterstützung und Förderung. Außerdem soll ihnen ermöglicht werden, aktiv am Leben in der Stadt teilzunehmen. Manche Kinder können nicht laufen, die Bewegungen ihres Körpers nicht steuern oder nicht sehen. Sie sind körperlich behindert. Andere können nur sehr langsam lernen oder sie verstehen vieles nicht. Das nennt man geistig behindert. Kinder mit Behinderung haben die gleichen Rechte wie alle anderen Kinder. Und das Recht auf besondere Hilfe.


Victoria ist körperlich behindert. Die Schülerin erzählt uns über ihr Leben, ihre Wünsche und über Schwierigkeiten im Alltag.

blh„Ich heiße Victoria und bin 14 Jahre alt. Seit meiner Geburt bin ich körperlich behindert. Ich habe eine spastische Diplegie. Das bedeutet, die Bewegungen meiner Beine werden von meinem Gehirn nicht richtig gesteuert. Sie sind immer unter Spannung und gehen dadurch in die X-Beinstellung. Meine zwei Geschwister sind nicht behindert und gehen ganz normal mit mir um. Ich besuche die Bayerische Landesschule für Körperbehinderte und bin dort in der 7. Klasse. Hier gefällt es mir eigentlich gut. In der ersten Klasse war ich in einer Regelschule. Dort hatte ich leider auf Grund meiner Behinderung Probleme mit meinen Mitschülern. Sie ärgerten und hänselten mich. Das passiert mir hier nicht. Hier geht jeder ganz normal mit mir um. Die Behinderung steht an unserer Schule nicht im Vordergrund.


In meiner Freizeit mache ich Dinge wie alle anderen auch: Ich treffe mich gerne mit Freunden, gehe ins Kino. Seit einem Jahr habe ich auch Gitarrenunterricht. Was mich von anderen unterscheidet ist, dass ich nicht so schnell gehen kann und schneller ermüde. Außerdem muss ich, um meine Füße zu stabilisieren, Schienen tragen.


In der Öffentlichkeit schauen mich andere Menschen manchmal komisch an, manche beleidigen mich sogar. Zum Beispiel wenn ich wie jeder andere shoppen gehe. Ich wünsche mir, dass ich als normaler Mensch akzeptiert werde und die Menschen respektvoll mit mir umgehen. So, wie sie es auch mit anderen machen. Außerdem möchte ich die Schule gut abschließen und meinen Wunschberuf Friseurin ausüben können. Und vor allem einfach ein ganz normales Leben leben.“