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Münchner Welten – alles rund um die Zahl 10

Dienstag, 01. Dezember 2009

Münchner Welten – alles rund um die Zahl 10

Juhu! Wir feiert unsere 1O. Ausgabe. Klar, dass ZEHN jetzt unsere Lieblingszahl ist. Wir haben sie mal in der Stadt gesucht.


Windkraft

windkraftWind ist toll zum Drachensteigen und Surfen im Meer. Seit ZEHN Jahren sorgt der Münchner Wind auch für warme Herdplatten: Die Windkraftanlage in Fröttmaning
versorgt rund 1000 Haushalte mit Strom. Anwohner wollten die 67 Meter hohe Anlage
der Stadtwerke München nicht, weil sie Lärm und Schattenwurf auf ihren Grundstücken
fürchteten. Das Problem wurde gelöst: Das Rad dreht sich leiser und wenn die Sonne tief steht, schaltet die Anlage automatisch über einen Lichtsensor ab.




Höfe

hofeDie Residenz, das ehemalige Stadtschloss der bayerischen Könige, wurde nach dem Krieg mit allen ZEHN Höfen wieder aufgebaut. Durch den Kapellenhof betritt man die Hofanlage, der Kaiserhof war der Ort für feierliche Zeremonien, der Brunnenhof war der Platz der Kutschen und das dreieckige Puderhöfchen ist der kleinste Hof. In Kinderführungen kann man viel über die Residenz erfahren. Infos unter www.residenz-muenchen.de, T 089 29 06 71.


Angeln

anglnIn München fangen sich einige Kinder ihr Essen am liebsten selber. Bevor sie angeln dürfen, brauchen sie jedoch einen Angelschein. Und sie müssen dem Verein angehören, der das Gewässer betreut. Mit zehn Jahren kann man im „Fischereiverein München“ mitmachen. Der Verein hat rund um München ZEHN Weiher. www.fischereiverein-muenchen.de




Grimassenmaschine

München hat eine eigene Internetseite für Kinder. Auf der Seite von Pomki gibt es keine störende Werbung, aber dafür viele Tipps und Mitmachaktionen. Das mit Abstand lustigste Spiel wird jetzt ZEHN Jahre alt. In der „Grimassenmaschine kannst du mit der Computermaus die Gesichter der Bürgermeister verzerren. www.pomki.de


10 Millionen

10-millionenAdolf Hitler hatte lange in München gelebt und hier Kriegspläne geschmiedet. In der Stadt erinnert bisher nicht viel an diese Vergangenheit. Im Frühling 2011 wird am Königsplatz ein „NS-Dokumentationszentrum“ gebaut. Dort, wo einst Hitlers Parteizentrale stand. Das Museeum soll für Schüler ein moderner Ort des Lernens sein. Die Stadt gibt dafür ZEHN Millionen Euro aus.


„Hallo Polizei“

polizei

Die Münchner Polizei ist fi x: Wer hier die 110 wählt,
muss im Durchschnitt nur 5,6 Sekunden auf Antwort
warten. Die absolute Obergrenze liegt bei ZEHN Sekunden
Telefonklingeln.




ZOB

29 moderne Parkbuchten, 50 Läden eine Disco – Mehr als 50 Millionen Euro hat der Bau des neuen Super-Busbahnhofes an der Hackerbrücke gekostet. Es sieht hier fast aus wie am Flughafen. Nur ist nicht so viel los. Nach der Eröffnung im September war hier oft gähnende Leere. Die ZEHN Euro Parkgebühr pro Stunde waren vielen Reiseanbietern zu viel. Seit Oktober kostet das Parken im ZOB (Zentraler Omnibus Bahnhof) nur noch 7,50 Euro. Bald sollen dann eine Million Reisende in 100 Bussen am Tag in alle Richtungen Europas abfahren: ins sonnige Südportugal genauso wie ins tiefste Russland.




ZEHN DINGE, DIE MAN IM WINTER TUN SOLLTE

1. SCHLITTENFAHREN IM OLYMPIAPARK – U3
2. SCHNEEBALLSCHLACHT AN DER ISAR – U3, THALKIRCHEN
3. SCHLITTSCHUHLAUFEN AUF DEM NYMPHENBURGER KANAL – TRAM 17, SCHLOSS NYMPHENBURG
4. SCHLITTSCHUHLÄUFERN AM STACHUS ZUSCHAUEN UND BRATWURST ESSEN – S-/U-BAHN STACHUS
5. KINDERPUNSCH AUF EINEM DER VIELEN WEIHNACHTSMÄRKTE TRINKEN
6. LESESTOFF FÜR KALTE TAGE IN DEINER STADTBIBLIOTHEK HOLEN (WWW.MUENCHNER-STADTBIBLIOTHEK.DE)
7. WÄRMEN AN EINER VON 37 VERSCHIEDENEN SORTEN HEISSER SCHOKOLADE IM TRACHTENVOGL – REICHENBACHSTR. 47, U1/ 2 FRAUNHOFERSTRASSE
8. DIE TIERE IM TIERPARK HELLABRUNN IM WINTER BESUCHEN – U3, THALKIRCHEN, BUS 52
9. IM DANTE-WINTER-FREIBAD SCHWIMMEN GEHE (POSTILLONSTR. 17, U1 WESTFRIEDHOF)
10.LECKERE AUSZOGNE IN DER SCHMALZNUDEL VERZEHREN (BUS 52, VIKTUALIENMARKT)



ZEHN Zahlen zu München

IN MÜNCHEN …
– SPAZIERT MAN 519 METER ÜBER DEM MEERESSPIEGEL.
– LEBEN 1,35 MILLIONEN MENSCHEN.
– GIBT ES 324 ÖFFENTLICHE SCHULEN.
– LIEGT DIE DURCHSCHNITTSTEMPERATUR IM JAHR BEI 10,6°C.
– SIND 6021 POLIZISTEN IM EINSATZ.
– IST DAS GRÖSSSTE HAUS 146 METER HOCH (UPTOWN MÜNCHEN, GEORG-BRAUCHLE-RING).
– LEBEN 13.652 KINDER.
– WOHNEN NUR IN JEDEM SIEBTEN HAUSHALT KINDER.
– GAB ES IM LETZTEN JAHR 7232 HOCHZEITEN.
– GEHEN IM JAHR RUND 1,4 MILLIONEN BESUCHER IN DEN TIERPARK HELLABRUNN.

spitzer LIVE: Fantasy-Nacht am 16.10.2009

Donnerstag, 29. Oktober 2009

LIVE: Fantasy-Nacht am 16.10.2009


Am 16. Oktober trafen sich über 60 junge (und ein paar ältere) Fantasy-Begeisterte zur LIVE Fantasy-Nacht in der Pasinger Fabrik. Eingeladen hatten die Münchner Kinderzeitung und die Süddeutsche Zeitung anlässlich des Starts der neuen Fantasy-Buchreihe der SZ-Edition/Junge Bibliothek. Auf dem Programm standen stimmungsvolle Lesungen und ein phantastisches Büffet.



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Zuerst stellten Anna und Clara „Das Geheimnis des 12. Kontinents“ von Antonia Michaelis vor, in dem das Waisenkind Karl sich mit Unterstützung des Seefahrervolks der Winzigen auf die Suche nach dem 12. Kontinent macht.



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Danach entführten Laura und Laura die Zuhörer in die Welt von „Midgard“ von Heike und Wolfgang Hohlbein, in dem der Junge Lif den Kampf aufnimmt gegen Ungeheuer und viele Gefahren.



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Die von den vier Vorleserinnen vorgetragenen Geschichten begleitete Comiczeichner Samar Ertsey von der Münchner Comicschule WOC World Of Comics live als Schnellzeichner und Illustrator.

Zum Abschluss gab’s für alle, die gut aufgepasst hatten auch noch 10 Fantasy-Bücher zu gewinnen!

spitzer LIVE: Lesung von und mit Markus Burkhard am 29.9.2009

Donnerstag, 29. Oktober 2009

LIVE: Lesung von und mit Markus Burkhard


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LIVE Schulklassen-Lesung:


Im Rahmen des Aktionsprogramms „Schon so lange her…“ zum 20. Jubiläum des Mauerfalls in der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Pasinger Fabrik las der Autor Markus Burkhard aus seinem im Terzio-Verlag erschienenen Buch „Macht ihr eure Wende, ich bin verliebt!“.


Der 9.November 1989 wird dem 15-jährigen DDR-Jugendlichen Paul tief in Erinnerung bleiben. Er trifft seine erste Liebe! Ein für ihn Welt bewegendes Ereignis, das den politischen Geschehnissen in nichts nachsteht.



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Im Anschluss an die Lesung, in die Markus Burkhard immer wieder Erklärungen und Erinnerungen einflocht, stand der Autor den Schülerinnen und Schülern auch noch für Fragen zur Verfügung.



Vielen Dank an Markus Burkhard, dem es auf sehr persönliche Art und Weise gelang, den jungen Zuhöreren ein wenig Geschichte und Alltag der ehemaligen DDR nahe zu bringen!

spitzer LIVE: Lesung von Joshua Doder

Donnerstag, 29. Oktober 2009

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LIVE: Lesung von Joshua Doder


Am 28. November 2008, ist das Publikum etwas jünger besetzt. Joshua Doder liest aus seinem Kinderbuch „Ein Hund namens Grk“, erschienen im Verlag Beltz und Gelberg. Es ist eine zweisprachige Lesung, auf Deutsch (Schauspieler Marian Funk) und Englisch – denn der Autor stammt ursprünglich aus London.
Die Geschichte des Hundes Grk und dessen Freundschaft zum zwölfjährigen Timothy wird spannend erzählt und das junge Publikum hat viel Spaß.
Auch hier wurde die Gelegenheit, dem Autor viele Fragen zu stellen, ausgiebig genutzt.


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Moderatoren und Joshua Doder             Autogrammstunde…



Über das Buch:
Schräge Figuren, eine große Prise Humor und jede Menge Action sind Zutaten einer neuen Kinderbuchreihe, die ihresgleichen sucht.
„Grk“ ist stanislavisch und bedeutet soviel wie treu, lieb und ein kleines bisschen doof. Grk ist zugleich der Name des Hundes der stanislavischen Botschafterfamilie in London, die gezwungen wird, in ihr Heimatland zurückzukehren. Grk bleibt alleine zurück. Einsam trottet er durch die Straßen der großen Stadt, bis plötzlich der zwölfjährige Timothy Malt seinen Weg kreuzt – und eine großartige Freundschaft beginnt…



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Auszeichnungen:
Die besten 7 Bücher für junge Leser (Focus/Deutschlandradio), Februar 2008

Presse-/Leserstimmen:
»Hundsgemeine Gauner, die schwierigste Sprache der Welt – und in England längst Kult.« bücher

Interview: CLUESO

Freitag, 23. Oktober 2009

Interview: CLUESO

Der Sänger Cluso kommt aus der ehemaligen DDR. Als Neunjähriger erlebte er die Wiedervereinigung. Am 9.Novembr ist es zwanzig Jahre her, dass die Berliner Mauer fiel. Vor seinem Konzert auf dem Tollwood-Fest hat die KINDERZEITUNG den Musiker (Album: „So sehr dabei“, Hit: „Gewinner“) getroffen, der seinen Namen von Inspektor Clouseau aus dem Pink Panther-Film gemopst hat.

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BEIM MAUERFALL WARST DU GERADE NEUN JAHRE ALT. KANNST DU DICH DARAN NOCH ERINNERN?

Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass meine Eltern sehr aufgeregt waren. Das fing ja schon vorher an. Beim Mauerfall selber war in der Schule extremes Chaos. Viele Lehrer sind gekündigt worden und
viele, die geblieben sind, sind nicht mehr richtig klargekommen, weil es ein komplett neues Schulsystem gab. Die mussten den neuen Lehrplan erst mal selber studieren und waren im Unterricht unsicher. Da haben wir dann angefangen zu malen, um uns anderweitig zu beschäftigen.

 


WAS HABT IHR ALS ERSTES GEMACHT, ALS DIE GRENZEN GEÖFFNET WURDEN?

Ich kann mich erinnern, dass wir in Richtung Kassel gefahren sind. In Eschwege (BRD) waren wir dann im Supermarkt und sind völlig durchgedreht. Ich hab mir zehn Dosen Ananas gekauft und hab die gefressen. Seitdem esse ich keine Ananas mehr. Die ganzen Gerüche waren für meinen Bruder und mich neu. Das war eine richtige Flut. Aber es ist echt Wahnsinn, wie schnell man sich daran gewöhnen kann.

 



WAS HAT SICH DURCH DIE WIEDERVEREINIGUNG IN DEINEM LEBEN VERÄNDERT?

Ich hab einen Haufen Leute kennengelernt, die ich sonst wahrscheinlich nicht kennen würde. Ich bin damals auch von der Schule geflogen und danach aus der Friseurlehre. Ich hab immer meinen Mund aufgemacht. Mit meiner Art hätte ich zu DDR-Zeiten wahrscheinlich viel mehr Probleme gekriegt. Viele sind nach der Wende arbeitslos geworden, auch meine Mutter war teilarbeitslos. Die Eltern waren also sehr mit sich beschäftigt. Ich glaube, dass mein Jahrgang ein besonders kreativer geworden ist, weil wir uns früh um uns selber kümmern mussten.

 

 

WAS WOLLTEST DU DAMALS WERDEN?

Ich wurde später mal angerufen von einer Freundin, die ein Poesiealbum hatte. Da hatte ich schon als Junge reingeschrieben, dass ich Musiker werden wollte.

FINDEST DU, DASS SICH DAS LEBEN IN OST- UND WESTDEUTSCHLAND HEUTE NOCH UNTERSCHEIDET?

Die Leute im Osten sind schon anders drauf. Man ist vor allem in der Öffentlichkeit zurückhaltender. Es gibt zum Beispiel nach wie vor nur wenige Cafés mit Stühlen draußen. Das gab es in der DDR ganz selten, da man Angst hatte, dass man bespitzelt wird. Das ist den Leuten geblieben. Und die Menschen telefonieren zum Beispiel nicht so laut in der Öffentlichkeit am Handy, wie Menschen im Westen das tun.

 

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MÖCHTEST DU MIT DEINER MUSIK ETWAS VERÄNDERN?

Ich denke nicht, dass der Einzelne etwas verändern kann. Nur gemeinsam mit anderen kann man das. Ich habe auch nicht eine Botschaft, die ich der Welt mitteilen möchte. Eher viele verschiedene, die ich dann auch in meine Lieder packe.

 

TEXT: KINDERREDAKTION
FOTOS: JULIA ROTTER

Comic:Musik liegt in der Luft

Freitag, 23. Oktober 2009

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Buchtipp: TOT ODER LEBENDIG

Freitag, 23. Oktober 2009

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Buchtipp: „Tot oder lebendig“

Als Nobody Owens ein Kleinkind ist, wird seine Familie ermordet. Er ist der Einzige, der überlebt hat. Durch einen Zufall wird er von Toten gefunden und von ihnen auf dem Friedhof großgezogen. Er lernt von den Toten zum Beispiel, wie man unsichtbar wird. Trotz allem darf er aber den Friedhof nicht verlassen, da die Tten ihn nur dort vor Jack – das ist der Mann, der Nobodys Familie umgebracht hat – beschützen können. Mit tollen Tricks und der Hilfe der Toten überlistet er die Gruppe der Killer, zu denen Jack gehört, und kann dann auch wieder in die Menschenwelt ziehen.

Das Buch ist lustig und spannend zugleich und hat mir sehr gut gefallen. Besonders toll fand ich, wie die Toten übr die „Untoten“ sprechen. Außerdem erschrickt man regelmäßig bei spannenden Stellen.

von ISI

NEIL GAIMAN “ Das Graveyard-Buch“ Arena Verlag, 14.95 Euro

Buchtipp: Allah für alle

Freitag, 23. Oktober 2009

Buchtipp: „Allah für alle“

karla-und-sengulKarla und ihre Mutter ziehen um. Da sich ihre Eltern vor kurzem getrennt haben und sie in ihrer neuen Umgebung niemanden kennt, fühlt sie sich einsam. Doch dann platzt Sengül in ihr Leben: Sengül, die Türkin. Sengül, die Muslimin. Sengül, mit ihrer großen Familie in der Nachbarswohnung. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, unternehmen in den Ferien spannende Dinge und haben sogar einen Geheimplatz. Karla erfahrt über ihre neue Freundin eine Menge über den Glauben an Gott und überhaupt sehr viel über den Islam. So lernt sie durch Sengül die Welt aus einer ganz neuen Sicht kennen.

Mir hat das Buch gefallen, da es die Unterschiede der verschiedenen Religionen zeigt, aber auch ihre Gemeinsamkeiten. Außerdem beweist es, dass sich Christen und Muslime auch sehr gut verstehen können. Das Buch ist wirklich spannend und interessant erzählt. Am besten ist, ihr lest es selbst!

AMANA

Nicola Huppertz

„Karla und Sengül und das Fenster zur Welt“

Gabriel Verlag, 8,90 Euro