Autorenarchiv

Halloween, unheimlich lecker!

Freitag, 06. September 2019

 

 

Blutaugenbowle

 


 

 

 

Zutaten:
– Eine Dose Litschis aus dem Supermarkt
– Kirschsaft
– Zitronenlimo

 

So kriegst Du`s hin:
Nimm die Litschis aus der Dose, lege sie in Kirschsaft ein und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank.

Kurz vor der Party packst Du sie in eine große Schüssel und füllst sie mit Zitronenlimo auf.

 

Extratipp:
Supergruslig wird es, wenn Du Dir von Deiner Mama einen sauberen Putzhandschuh geben lässt, ihn auch mit Kirschsaft füllst, zuknotest und ein paar Stunden ins Gefrierfach tust, bis er ganz fest ist. Dann nimmst Du die Kirschhand aus dem Handschuh, sägst vorsichtig ein paar Fingerkuppen ab und lässt das alles oben auf der Bowle schwimmen …. uuahh ….

 

Rezeptfoto: Schüttimaus_Quelle_chefkoch.de

 

Friedhofserde

 


Foto_Andrea1726_Quelle_chefkoch
 

 

Zutaten:
– Schokopudding
– Dunkle Kekse
– Zuckerschrift aus der Tube
– Weingummischlangen
– Schoko-Küsse

 

So kriegst Du´s hin:
Bereite einen ganz normalen Schokopudding zu oder lasse Dir dabei von Deinen Eltern helfen. Wenn er kalt ist, füllst Du ihn in eine Auflaufform. Die Kekse zerbröselst Du mit den Fingern und streust sie drüber, dass es wie Erde aussieht. Dann steckst Du die restlichen Kekse so rein, als wären es Grabsteine … natürlich malst Du vorher Kreuze mit Zuckerschrift drauf!

Um die Gräber legst Du die Schlangen aus und stellst ein paar Schokokuss-Gespenster dazwischen… huuuh …

 

 

 

Mini-Gehirn mit Soße

 

Zutaten:
– Walnüsse ohne Schale
– Puderzucker
– Erdbeermarmelade

 

So kriegst Du`s hin:
Lege die Walnüsse nebeneinander auf einen Teller. Rühre den Puderzucker mit ganz wenig warmem Wasser zu einem Zuckerguss an. Gieße ihn über die Mini-Gehirne, aber so, dass man die „Hirnwindungen“ noch gut sehen kann. Warte kurz, bis der Zucker fest ist. Du kannst Die Walnüsse auch mit Zucker auf andere Kekse kleben. Jetzt packst Du die Marmelade als Blutsoße oben drauf … wäh!

 

Quelle: https://www.pinterest.de/pin/341429215498605056/

 

 

Eklige Wurstfinger

 


Quelle_muddiskochen.de

 

 

Zutaten:
– Zwei Wiener Würstchen
– Mayonaise oder Senf
– Vier Kürbiskerne oder Mandelsplitter (Fingernagel)
– Viel Ketchup

 

So kriegst Du´s hin:
Halbiere die Würstchen und lege sie wie vier Finger auf einen Teller. Schneide an den Spitzen die „Nagelbetten“ heraus und klebe mit einem Klecks Majo oder Senf den Fingernagel ran.
Pack ordentlich Ketchup auf die Schnittstellen und … lass es Dir schmecken, wenn Du`s schaffst!

 

 

 

Im Internet gefunden von: Marie, Marti und Thimo

Text: Kinderredaktion, Ines Beyer

Foto Beitragsbild: pixabay-publicdomainpictures

Mach‘ dich locker!

Donnerstag, 05. September 2019

Viele haben es hinter sich, bei manchen geht’s jetzt richtig los:
Der Stress mit dem Übertritt von der Grundschule auf eine weiterführende Schule. Für viele heißt das lernen, lernen, lernen … Aber halt! Immerzu büffeln ist auch nicht gut. Lieber auch mal Pause machen, und zwar richtig!

Wir haben da ein paar Vorschläge …

 

Steine werfen

Einfach nur auf einer Wiese sitzen ist Dir zu langweilig, aber die Ruhe der Natur beruhigt Dich dennoch?
Dann sammel an einem Fluss (Isar!) oder See Steine und lass sie flippen. Oder bau damit hohe Türme! Noch eine Idee: Halte Ausschau nach
Steinen in Herzform!

 

Auf Fantasiereise gehen

Ab auf den Rücken, Augen schließen und jemandem lauschen, der sich eine Geschichte ausdenkt.

Frei nach dem Motto: „Stell Dir vor, Du stehst an einem Hafen. Dort liegt ein kleines Holzboot. Steige nun in das Boot und paddel los. Kannst Du das Wasser und die Möwen hören? Nun erreichst Du eine kleine Insel …“

 

Schmökern

Schneller kann man kaum auf andere Gedanken kommen als beim Lesen. Wir empfehlen einen ruhigen Ort (etwa auf einem Baum!) und eine fesselnde
Lektüre. Wie wär’s mit der MÜK?

 

Stress in der Schule? Muss nicht sein! Mit diesen Tipps steuerst Du gegen …

 

Mathi und Lisa haben Kinder interviewt und sie gefragt, was sie am liebsten machen, wenn sie Stress in der Schule haben.

Hier kommen vier grandiose Entspannungstipps:

 

1. Julia, 10 Jahre, 4. Klasse:

„Wenn ich Stress in der Schule habe, dann denke ich nicht nur an die Schule, sondern auch an andere Sachen. Das hilft mir dann immer.“

 

2. Leo, 11 Jahre, 4. Klasse:

„Ich konzentriere mich am liebsten auch auf andere Sachen, zum Beispiel aufs Lesen.“

 

3. Ben, Anton, 10 Jahre, 4. Klasse und Hans, über 20:

„Wir machen am liebsten Yoga, atmen tief ein und aus. Wir sind immer locker und zur Not essen wir eine Kugel Eis. Gegen Stress in der Schule hilft auch Süßigkeiten essen. Und Mädchen ärgern!“

 

4. Merle, 10 Jahre, 4. Klasse:

„Durch die viele Lernerei lasse ich mich nicht stressen.“

 

Und das sagen Kinder, die wir auf dem KiKs dazu interviewt haben:

 

Allgemein:

– Quatsch mit Deinen Eltern über Deine Probleme!

– Setz Dich auf einen Gymnastikball, aber das ist leider voll langweilig. So langweilig, dass Du automatisch müde wirst.

 

Lilli, 9 Jahre alt:

„Ich sage jeden Morgen einige Sprüche dreimal, die mich stärker machen. Zum Beispiel „Ich bin stark und finde immer eine Lösung.“ Wenn man in eine schwierige Situation kommt, schießt der passende Spruch ins Gehirn. Einfach mal tief durchatmen hilft aber auch oder mit einem Freund oder einer Freundin sprechen, die ich gerne mag.“

 

 

Fotos: Ziska Thalhammer

Schulalltag in der Ukraine

Donnerstag, 05. September 2019

+ +  MÜK-exklusiv  + +

 

Als 2018 das Redaktionsteam der MÜK in Nürnberg bei der Gipfelkonferenz der Kinder war, hat MÜK-Reporterin Alisa die 13-jährige Maria aus der Ukraine kennengelernt. Auch nach dem Aufenthalt in Nürnberg blieben die beiden in Kontakt – und beiden fiel auf, dass es doch deutliche Unterschiede zwischen den Schulsystemen gibt. Hier schreibt Maria, welche das sind:

 

Alisa und Maria (rechts) 2018 in Nürnberg

 

 

Schulen in der Ukraine und in Deutschland sind sich grundsätzlich ziemlich ähnlich, haben aber trotzdem einige Unterschiede. In einer Klasse sind im Durchschnitt 30 bis 35 Schüler. Die Schüler werden später noch zusätzlich in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich nach dem Notenschnitt richten. Ab der 7. Klasse werden dann drei verschiedene Gruppen gebildet.

Wir gehen elf Jahre lang zur Schule: Von der 1. bis zur 4. Klasse gehen wir in die Unterstufe, von der 5. bis zur 8. Klasse in die Mittelstufe und von der 8. Klasse bis zur 11. Klasse gehen wir in die Oberstufe. Doch im Gegensatz zu deutschen Schulen bleibt man sein gesamtes Schulleben an einer Schule und meistens auch in einer Klasse.

 

Die Kinder, die in diesem Jahr in die erste Klasse gehen, werden allerdings 12 Jahre zur Schule gehen, weil die Schulzeit verändert wird.

Unser Notensystem besteht aus 12 Punkten: 12-11 entspricht der deutschen Note sehr gut, 10-9 einer 2 und so weiter …

An der Schule gibt es keine Schuluniform, bei der Schulkleidung gibt es aber auch einige Regeln. Man darf nur schwarze Hosen tragen, das heißt dass Jeans oder dergleichen verboten sind. Außerdem muss das Oberteil hell sein. Das ganze Outfit soll also aus einfarbiger, zurückhaltender Kleidung bestehen. Bei besonderen Feierlichkeiten ziehen Jungs ein weißes Hemd mit einer schwarzen Hose und Mädchen eine weiße Bluse und einen schwarzen Rock an.

 

Auch die Schulfächer unterscheiden sich sehr. Bei uns werden in der 8. Klasse Fächer wie Ukrainische Literatur, weltweite Literatur, Algebra, Chemie und Handwerken unterrichtet. Da wir mehr Unterrichtsfächer haben, finden manche nur einmal in zwei Wochen statt. 

Im Fach Handwerken werden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: Jungs und Mädchen. Manchmal arbeiten wir zusammen, aber das ist sehr selten.

Die Mädchen machen etwas aus Stoff, zum Beispiel Kissen oder Kleidungsstücke, wie Kleider, T-Shirts oder Socken, die Jungs arbeiten mit Holz.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Schulsystem in der Ukraine. Auch die Regelungen bei der Schulkleidung stören mich nicht.

 

 

Maria, 13, Ukraine

So denken andere…

Donnerstag, 05. September 2019

…über (Un)Gerechtigkeit

 

Was findest Du ungerecht?

In der Familie, in der Schule oder auf der ganzen Welt? Gibt es Dinge, die Du ändern würdest? Das fragten wir die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c des Maria-Theresia-Gymnasiums in der Au.

Lies selbst, wie vielfältig die Antworten sind!

 

BEN

Ich habe fünf Geschwister und finde es oft etwas ungerecht, vor allem wer was wann im Haushalt machen muss. Aber es gibt viel schlimmere Ungerechtigkeiten auf der Welt: Vor einiger Zeit wurde doch zum Beispiel ein Mädchen in München von einem Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt und in manchen Ländern wäre das so, dass ein Mädchen, das von so etwas schwanger wird und abtreibt, eine härtere Strafe kriegen würde als der Verbrecher. Das ist so unfassbar ungerecht!

 

MARTIN

Wenn ich in den Nachrichten wieder von irgendeinem Krieg höre, finde ich es so ungerecht, dass Menschen leiden müssen, nur weil sich Politiker streiten. Diese Menschen, die sicher keinen Krieg wollen, werden mit Bomben beworfen. Schlimm finde ich es auch, wenn Leute schlecht behandelt werden, bloß weil sie anders sind oder sie ein schwieriges Leben haben. Oder gegen Ausländer wettern, das finde ich auch total unfair. Mensch ist Mensch und nicht anders!

 

LOUIE

Mein Bruder bekommt sein erstes Tablet viel früher als ich – ungerecht! Überhaupt sollten alle Kinder gleich fair behandelt werden, überall auf der Welt. Warum geben Reiche nicht etwas ab, damit auch Kinder aus armen Ländern zur Schule gehen und etwas aus sich machen können? Wenn ich unter Freunden etwas ungerecht finde, versuche ich zu schlichten. Bei den Eltern ist das schwieriger: Die haben oft Argumente, gegen die man schwer was sagen kann. Etwa wenn es darum geht, im Haushalt mitzuhelfen …

 

Warum geben Reiche nicht etwas ab, damit auch Kinder aus armen Ländern in die Schule gehen und etwas aus sich machen können? Die können doch gar nichts dafür und haben genauso ein Recht auf Bildung! Wenn ich in meiner Umgebung etwas ungerecht finde, zum Beispiel unter Freunden, dann versuche ich zu schlichten.

 

Bei den Eltern ist das schwieriger: Die haben oft Argumente, gegen die man schwer was sagen kann. Zum Beispiel wenn es darum geht, im Haushalt mitzuhelfen. Aber grade für jüngere Kinder ist halt Spielen einfach manchmal wichtiger.

 

FELIX

Oft find ich es gemein, dass Eltern immer sagen dürfen, was die Kinder tun sollen. Schade, dass wir nicht viel selbst bestimmen können. Manchmal ist es aber auch gut, zum Beispiel wenn einen die Großen daran erinnern, Sonnencreme zu benutzen. Alle Kinder auf der Welt sollten beschützt und unterstützt werden, nicht nur hier bei uns. Überhaupt könnte jeder irgendetwas tun, um Menschen zu helfen, denen es schlechter geht. Vielleicht einfach mal was schenken, etwas Gutes zu essen oder so.

 

Ich finde es schlimm, wenn Erwachsene insgesamt immer sagen, man müsste was tun, gegen den Klimawandel oder die Armut und trotzdem macht keiner was und alle reden nur. Dann ändert sich nie etwas und arme Kinder bleiben immer arm, außer sie sind echte Naturtalente und schaffen es irgendwie allein raus.

 

Alle Kinder auf der Welt sollten beschützt und unterstützt werden, nicht nur hier bei uns. Überhaupt könnte jeder irgendetwas tun, um Menschen zu helfen, denen es schlechter geht. Vielleicht einfach mal was schenken, etwas Gutes zu essen oder so.

 

VIKTOR

Ich hab noch nie auf einem Wahlplakat gelesen: „Wir helfen allen Kindern!“ Warum eigentlich nicht? Wenn jemand ungerecht behandelt wird, zum Beispiel von anderen aus der Klasse, dann kann man auch was dagegen tun: Man kann miteinander reden und klarmachen, dass man auf seiner Seite ist.

Was ich mir als zusätzliches Kinderrecht wünschen würde? Dass sich alle Lehrer mit den Hausaufgaben absprechen und wir nicht den halben Nachmittag daran sitzen müssen.

 

Für mich bedeutet Gerechtigkeit, dass arme Kinder genauso wie wir zur Schule gehen können. Sonst geht das alles immer weiter auseinander und es gibt keine Freundschaften mehr unter Kindern aus verschiedenen Schichten. Ich hab noch nie auf einem Wahlplakat gelesen: „Wir helfen allen Kindern!“ Warum eigentlich nicht?

 

Wenn jemand ungerecht behandelt wird, zum Beispiel von anderen aus der Klasse, dann kann man auch was dagegen tun: Man kann miteinander reden und klarmachen, dass man auf seiner Seite ist, also ihn da rausholen oder direkt zu denen gehen, die sich gemein verhalten und ihnen die Meinung sagen.

 

RUBY

Ich mag es nicht, wenn Eltern die Schuld für irgendetwas nur auf ein Kind schieben, ohne genau zu wissen, was los war.
So richtig ungerecht finde ich, dass viele Politiker zum Thema Klimawandel einfach sagen: Das ist schon alles ok und einfach nichts dagegen tun. Auch das Thema Essen ärgert mich: Warum werden jeden Tag so viele Lebensmittel weggeschmissen und woanders gibt es Kinder, die an Hunger sterben?

 

Manchmal find ich es unfair, wenn ich gerade dann viel im Haushalt mithelfen muss, wenn ich viel lieber was anderes machen würde. So richtig ungerecht finde ich, dass viele Politiker zum Thema Klimawandel einfach sagen: Das ist schon alles OK und einfach gar nichts dagegen tun. Das betrifft doch alle Menschen auf der Welt und viele können sich einfach nicht dagegen wehren! Außer Umweltschutz im Kleinen natürlich, wie z.B. weniger Plastik kaufen.

 

Auch das Thema Essen ärgert mich: Warum werden jeden Tag so viele Lebensmittel weggeschmissen und woanders gibt es Kinder, die an Hunger sterben?

Insgesamt finde ich, Kinder sollten mehr Sachen selbst entscheiden dürfen. Man muss das ja auch lernen! Auch, wenn man dann manchmal aus eigenen Fehlern klüger wird.

 

EMILY

Ich habe einen kleinen Bruder und wenn wir uns streiten, bin ich für unsere Eltern oft die Schuldige, obwohl ich nichts gemacht habe, das finde ich ungerecht. Ich würde auch gern zu den Fridays for Future-Demos gehen, aber man muss ja offiziell in die Schule und das Risiko, dann irgendeine Strafe zu bekommen, ist eben schon hoch. Wahrscheinlich würden noch viel mehr Kinder da hingehen, wenn sie nicht befürchten müssten, Verweise zu bekommen.

 

Total unmöglich finde ich, wenn sich Leute über andere lustig machen, zum Beispiel gibt es bei uns im Vierte zwei Männer, die sprechen einfach nur mit sich selbst und dem Hund und einmal ist einer vorbeigekommen und hat ganz abfällig über die gesprochen. Oder Rollstuhlfahrer anglotzen ist auch blöd. Am schlimmsten sind Leute, die bei Verkehrsunfällen stehenbleiben und fotografieren. Stellt euch vor, ihr liegt selber dort!

 

Überhaupt sollten Behinderte ganz genau dieselben Rechte haben wie nicht Behinderte, es sollte am liebsten keine schlimmen Krankheiten mehr geben, keine Kinderarbeit auf der ganzen Welt und jedes Kind sollte zur Schule gehen können. Und ganz wichtig: Wenn Kinder gemobbt werden, weil sie anders aussehen oder aus einem anderen Land kommen, dann muss man was dagegen tun.

 

AMEL

Total ungerecht finde ich jede Form von Rassismus. Ich bin selbst dunkelhäutig und werde auf der Straße manchmal blöd angeguckt und dann denkt man sich „Ich hab doch nichts gemacht“. Bloß weil irgendein Dunkelhäutiger mal was Schlimmes macht, dann doch nicht gleich alle! Überhaupt wird in den Nachrichten viel über das Schlechte in anderen Ländern berichtet, aber selten über das Gute! Wenn ich könnte, würde ich unser ganzes Schulsystem ändern und die Noten abschaffen. Lieber mehr Übungen!

 

Total ungerecht finde ich jede Form von Rassismus. Ich bin selbst dunkelhäutig und werde auf der Straße manchmal blöd angeguckt und dann denkt man sich „Ich hab doch nichts gemacht“, denn bloß weil irgendein Dunkelhäutiger was Schlimmes macht, dann machen doch nicht gleich alle was Schlimmes. Überhaupt wird in den Nachrichten viel über das Schlechte in anderen Ländern berichtet, aber selten mal über das Gute!

 

Einmal war ich auf der Straße und ein Mann hat gefragt, ob ich Wasser oder Geld brauche. Ich habe natürlich nein gesagt, weil ich habe eigentlich alles. Und da musste ich so lachen, weil er dachte, dass ich ein Flüchtling bin und bettle und dabei wollte ich nur nach Hause gehen. Ich bin aber in Deutschland geboren.

 

SORAYA

Ich finde das Schulsystem nicht gerecht. Es wird viel zu wenig Allgemeinbildung vermittelt und man geht kaum auf die Interessen der einzelnen Kinder ein. Deswegen möchte ich, wenn ich groß bin, auch mal in die Politik gehen und etwas verändern. Ich finde es auch wichtig, dass viele Kinder zu den Freitagsdemos gehen, denn sonst passiert ja offenbar nichts gegen den Klimawandel. Überhaupt kann man auch als Kind etwas tun, man muss sich nur reinhängen!

 

Ich finde das Schulsystem nicht gerecht. Es wird viel zu wenig Allgemeinbildung vermittelt und man geht kaum auf die Interessen der einzelnen Kinder ein. Man sollte lernen dürfen, was einen wirklich interessiert und nicht nur einzelne Fächer haben, in denen die Themen einfach so eines nach dem anderen durchgehauen werden. Das ist anstrengend und stressig. Deswegen möchte ich auch mal in die Politik gehen, wenn ich groß bin und etwas verändern.

 

Ich finde es auch wichtig, dass viele Kinder zu den Freitagsdemos gehen, denn sonst passiert ja offenbar nichts gegen den Klimawandel, dabei geht es hier um die Zukunft aller Menschen.

 

Überhaupt kann man sich auch als Kind schon intensiv mit Sachen beschäftigen und etwas tun, anstatt sich nur zu denken „Ich wünschte, das wäre so und so …!“ Man muss sich nur reinhängen!

 

 

HANNA

Kinder wegen einer anderen Hautfarbe oder einer Behinderung zu mobben, finde ich sehr ungerecht. Viele denken zum Beispiel sofort, dass dunkelhäutige Menschen arm sind. Oder Behinderte nicht so schlau.So ein Quatsch! Es gibt so viele Vorurteile! Absolut schlimm finde ich es, wenn Menschen verurteilt werden und im Gefängnis sitzen und dann stellt sich nach Jahren heraus, dass sie völlig zu Unrecht bestraft wurden.

 

Kinder wegen einer anderen Hautfarbe oder einer Behinderung zu mobben, finde ich sehr ungerecht. Viele denken zum Beispiel sofort, dass dunkelhäutige Menschen arm sind. Oder behinderte Menschen nicht so schlau. So ein Quatsch! Es gibt so viele Vorurteile! Da muss man sich mit der ganzen Klasse und den Lehrern oder eben den anderen Leuten zusammensetzen und unbedingt was machen. Überhaupt ist die ganze Einteilung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium richtig blöd, denn wenn diese Trennung nicht wäre, würden sich alle Kinder viel mehr mischen und besser kennenlernen und es gäbe nicht so viele Vorurteile.

 

Absolut schlimm finde ich es, wenn Menschen verurteilt werden und im Gefängnis sitzen und dann stellt sich nach Jahren heraus, dass sie gar nichts gemacht haben und zu Unrecht verurteilt wurden.

 

 

Text: Ines Beyer, Fotos: Anna Wolff

IJB wird 70

Sonntag, 01. September 2019

 

 

Zeitungs-Werkstatt

beim IJB-Familienfest

am 20.9.2019

 

MÜK-Reporterinnen und Reporter unterwegs beim 70. Geburtstag der Internationalen Jugendbibliothek!

 

 

Weltraum an der Blutenburg

 

Heute beim 70. Geburtstag der Internationalen Jugendbibliothek in der Blutenburg gab es viele verschiednene Stände, wie zum Beispiel einen zum Thema Mondfahrt. Dort konnte man eine Marssonde auf dem Computer fahren lassen. Es war eine tolle Simulation, aber leider nicht sehr realistisch. Aber trotzdem für Klein und Groß ein tolles Erlebnis!

 

 

Dies ist die Sonde warthog und das leitet sich von dem Organisationsnamen WARR ab.

 

Autor: Justus

 

 

Ein Interview von Rosa, Anton und Lorenz

 

 

Reporter: Was haben Sie denn da an?

Anna: Das ist eine Schweizertracht.

 

Reporter: Warum haben Sie das gerade heute an?

Anna: Ich vertrete die Schweitzer hier beim 70 Jahre Jubiläum der Internationalen Jugendbibliothek.

 

Reporter: Vielen Dank! 🙂

 

Autoren:

Lorenz (6); Anton (9); Rosa (10)

 

 

Die Aktivitäten der Blutenburg

 

Am Mittag kam der Wunschdrache mit seiner Leiter (er ist erst 453 Jahre alt) und die Kinder konnten hochklettern und ihm ins Maul flüstern. Warum ins Maul? Der Wunschdrache hat keine Ohren! Wenn du ihn ein weiteres Mal triffst, dann wird der Wunsch erfüllt. 

 

 

Nicht weit entfernt von dem Wunschdrachen war ein Stand mit Kaffeefiltern. Es gab ganz viele Bilder, wie zum Beispiel so eines:

 

 

Autorin: Amaya

 

Ein Interview von Amaya mit Alexander Fast

 

 

 

Einsatz in Blutenburg

 

 

 

Freitag Nachmittag im Blutenburghof waren nahe dem eingang ganz laut Sirenen zu hören und Feurerwehrleute kamen angelaufen. Ist etwas passiert? Sie liefen in ein nahestehendes Gebäude. Als die Feuerwehrleute herauskommen, erklärt uns was passiert ist: Im ersten Stock war ein Alarm, dass der Aufzug kaputt sei und sie haben nachgeschaut, ob alles in Ordnung ist. Aber es handelte sich um einen Fehlalarm. Sie sind also ganz umsonst mit ihrem großen Löschauto gekommen.

 

Ein Interview mit Andreas Steinhöfl von Hannah und Micha

 

Autoren: Hannah, Micha

 

 

 

Eindrücke von Lucia (8), Matilda (7) und Simon (8)

 

In der Blutenburg gibt es eine sehr schöne Kirche

 

Es wurde auf einem Schweizer Horn geblasen

 

Inder Bibliothek gibt es viele Bücher

 

Die kann man hier auch gemütlich lesen

 

Es gibt einen Wunderdrachen, der heißt Paul. Dazu muss man ihm seinen Wunsch ins Maul flüstern.

 

 

Eindrücke von Valentino

 

Schuhe aus den Niederlanden

 

Bücher aus Slowenien

 

Mit diesem sind sie von Italien nach Amerika gereist

 

Ein Glücksbringer in Form eines Kopfes aus Indien

 

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Interaktiver Parcours „meinungsfit“ 2019

Sonntag, 02. Juni 2019

 

Interaktiver Parcours rund ums Thema

Meinungsfreiheit, Meinungsbildung, Meinungsmache

 

Schulklassen/Gruppenprogramm für die 4.–8. Jahrgangsstufe

Ort: Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig Rosenheimer Straße 5
Zeit: 10.–17. Juli 2019, Montag–Freitag, 9.00–12.00 Uhr, Nachmittagstermine nach Vereinbarung

MÜK-Schulaktion in Zusammenarbeit mit der Münchner Stadtbibliothek

Einladung „Mach dich meinungsfit!“

 

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Hochstapler 2018

Donnerstag, 12. April 2018

 60.000 bunte Bauklötze warten auf eure Idee!

 

11.–28.4.2018

Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Pasinger Fabrik

 

Wer baut Münchens höchsten Turm? Wer entwirft das schönste Pixelbild? Und wer gestaltet das phantasievollste Stadtmodell? Ideen und Konzentration sind gefragt, wenn ihr euch – allein oder im Team – daran macht, ein noch nie dagewesenes Bauwerk hochzuziehen. Nehmt ihr die Herausforderung an?

 

 

 

Baubetrieb für alle:

(ab 7 Jahren)
Mittwoch–Samstag, 14.30–18.00 Uhr

 

Bauzeit für Schulklassen:

Mittwoch–Freitag, 9.30–12.30 Uhr

 

Samstags-Extras:

14.4. Turmbau-Challenge
21.4. Pixelbilder
28.4. Stadt der Zukunft

 

Eine Baustelle, die Spaß macht!

 

Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Pasinger Fabrik, Tel. 888 88 06

Betreten der Baustelle nur ohne Schuhe!

 

 

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Galerien
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Hochstapler-Tag 11.4.18

 

Hochstapler-Tag 12.4.18

 

Hochstapler-Tag 13.4.2018

 

Hochstapler-Tag 14.4.2018

 

Hochstapler-Tag 18.4.2018

 

Hochstapler-Tag 19.4.2018

 

Hochstapler-Tag 20./21.4.

 

Hochstapler-Tag 25.4.2018

 

Hochstapler-Tag 26.4.2018

 

Hochstapler-Tag 27.4.2018

 

Hochstapler-Tag 28.4.2018

Die neue App-Redaktion geht an den Start

Freitag, 26. Januar 2018

In der Funkstation ging’s heute los mit dem App-Workshop der Münchner Kinderzeitung.

„Feuer, Wasser, Erde, Luft“ wird das große Thema der nächsten Ausgabe sein, die am 1. März erscheint. Klar, dass auch bei den jungen App-Journalistinnen und Reportern sich alles um die vier Elemente dreht.

water photo  soil photo  heaven photo

Photo by Luca Bove, proudcanadianeh , Photographing Travis , brewbooks,  SimonRahn

Die Teilnehmer am ersten Tag sind:

Alessandro, Marc, Jonas, Severin, Denisa, Aylin, Leon, Theresa, Amon, Theresa, Ekaterina und Maxi.

Weiter geht’s morgen…

So denken andere … über Freundschaft

Montag, 18. September 2017

Freundschaft ist nicht gleich Freundschaft. Nur mit einigen ist man eng befreundet, mit den besten Freunden! SchülerInnen der Ü(bergangsklasse) 5 der Mittelschule Perlacher Straße – einer Klasse für Kinder aus ver­schiedenen Ländern, die erst seit Kurzem in Deutschland sind – haben uns von ihren Erfahrungen berichtet und Tipps zum Thema Freundschaft gegeben!

 

Abass

 

abass

 

Ich habe einen Freund. Fakhruddin. Wir haben uns in der Schule kennengelernt. Wir spielen zusammen und wir helfen uns. Und wenn wir etwas haben, dann teilen wir das. Und wenn wir Probleme haben, dann helfen wir uns. Wenn wir Streit haben mit Freunden, wir uns beleidigen oder schlägern, oft beim Fußball, dann ist am nächsten Tag wieder alles ok und vergessen, und dann gibt’s wieder Streit und dann ist es wieder vergessen. Wir haben viele Regeln in der Schule, wir helfen uns, wir hören uns gut zu. Und wenn man nicht zuhört, gibt es Strafpunkte. Wichtig in Freundschaften ist, sich immer zu helfen.

 

Elie

 

elie

 

Ich habe hier in der Klasse und in anderen Klassen Freunde. Alle sind nett. Wir spielen, treffen uns, gehen ins Freibad und in den Freizeittreff, spielen Billard, Playstation, Fußball. Wenn wir Probleme haben, zum Beispiel Schlägereien, dann lösen wir die gemeinsam im Klassenrat. Den haben wir einmal die Woche. Es gibt dort einen Moderator, einen Zeitwächter, einen Regelwächter. Und wir haben einmal die Woche einen Morgenkreis und fragen uns da alle, wie es uns geht, was wir am Wochenende oder in den Ferien gemacht haben. Mit den Mädchen sind wir auch befreundet. Noch nie haben die Mädchen gestritten und wenn entschuldigen sie sich nach einer Minute. Die Mädchen sind alle miteinander befreundet. Wichtig ist unter Freunden, immer höflich zu sein. Man darf sich nicht schlagen. Jeder ist pünktlich.

 

Fakhruddin

 

fahkruddin

 

Abbas und ich sind beste Freunde. Wir gehen immer zusammen heim und zur Schule und wir haben viel Spaß zusammen. Abbas und ich haben nie Streit. Ich hatte keine Angst vor der neuen Schule. Für mich ist es egal, ob ein Freund ein Junge oder ein Mädchen ist. Und als ich hier hergekommen bin, habe ich als erstes eine Schlägerei mit einem Mädchen gehabt. Sie war total unhöflich und hat sich mit mir gestritten.

Wichtig ist es, eine Sprache zu haben, in der man miteinander sprechen kann. Abbas hat am Anfang mit jemandem englisch gesprochen und das habe ich gesehen, und dann konnte ich auch mit ihnen englisch reden.

 

Mirna

 

mirna

 

Ich hatte ein bisschen Angst vor der neuen Situation, der neuen Schule, den neuen Freunden als ich aus Bosnien vor neun Monaten hier hergekommen bin. Weil ich nicht gerne allein bin und Dinge nicht gerne allein mache. Aber dann war alles leicht. Zu meinen Freunden in Bosnien habe ich noch ein wenig Kontakt. Sie fehlen mir manchmal.

Wenn man nicht dieselbe Sprache spricht, ist es gut außer der Muttersprache noch eine Sprache zu sprechen, englisch zum Beispiel. Und es ist wichtig, überhaupt zu sprechen, also offen zu sein, und zu zeigen, dass man neu ist und eine Freundschaft will.

Wir haben auch sehr viel Spaß mit den Jungs, außer dass wir Mädchen und sie Jungs sind, sind wir auch Menschen. Bei Geheimnissen muss man vorsichtig sein. Weil einige Mädels auf Instagram gehen. Manchen kann ich erzählen, was ich will, weil wir uns verstehen und sie dieselben Probleme haben. Ob Freunde größer oder kleiner sind ist nicht so wichtig, wenn die anderen lustig sind und man dieselben Interessen hat.

 

Nedo

 

nedo

 

Als ich neu in Deutschland war, hatte ich das Gefühl, alle schauen mich an, weil ich neu bin, aber jetzt ist das nicht mehr so, jetzt kann ich auch schon ein bisschen Deutsch.

Ich habe meine Freunde in der Schule kennengelernt, manchmal machen wir Ausflüge mit anderen Klassen, da lernt man dann die anderen Schüler kennen. Manchmal habe ich Streit mit Freunden, wenn diese nicht teilen wollen, zum Beispiel Schokolade, oder eine will rausgehen und die andere nicht, oder man spielt etwas zusammen und einer verliert. Ich glaube auch, dass die Mädels mehr streiten als die Jungs.

Wichtig ist in einer Freundschaft füreinander da zu sein, wenn man traurig ist. Aber auch beisammen zu sein, wenn man gerade glücklich ist. Weinen, lachen, alle Gefühle zu teilen.

Es gibt Freunde und beste Freunde. Nur mit den ganz engen, den besten Freunden kann man alles teilen. Sie sind wie Geschwister. Ihnen kann man alles erzählen, sie hören zu, suchen nach Lösungen und helfen.

Familie und Freunde sind beide wichtig. Die Familie zeigt einem den Weg und die Freunde begleiten einen auf dem Weg. Schwierig ist es, wenn die Eltern die Freunde nicht mögen.

 

Nashbir

 

nahbir

 

Zuerst hatte ich Kontakt mit Freunden aus dem Irak, die dieselbe Sprache sprechen. Und danach hatte ich dann andere Freunde gefunden. Ich habe die Freunde alle in München kennengelernt, in der Schule, aber auch über andere Freunde – zum Beispiel beim Fußball. Wenn neue Leute in die Klasse kommen, muss man mit ihnen reden und immer wieder auf sie zugehen. Wenn einem langweilig ist, kann man etwas unternehmen, gute Sachen machen und zusammen lachen.

Viele Freunde sind gut, aber beste Freunde hat man nur ein paar. Mit ihnen kann man alle privaten Sachen teilen.

 

Silvestar

 

silvestar

 

Ich habe schnell Freunde gefunden, nicht nur in der Schule, sondern auch beim Fußball oder Tischtennis. Im Winter spielen wir gerne Playstation. Die Mädchen haben oft andere Interessen. Wir gehen dann spazieren und quatschen.

 

Khalid

 

khalid

 

Freunde aus dem Internet, die man noch nie gesehen hat, können auch gute Freunde sein. Ein Lehrer kann auch ein Freund sein, glaube ich.

 

Irnes

 

irnes

 

Ich lebe erst seit drei Monaten in Deutschland. Im Moment spreche ich noch englisch, wenn ich jemanden kennenlerne. Das geht gut. Deutsch lerne ich hier in der Schule. Meine Lehrerin ist gut, sie hilft mir dabei. Ich habe viele Freunde in Bosnien. Wir haben Kontakt über Messenger oder Viber.

 

Interviews: Verena Euler und Laura Lefèvre (auch Fotos)

 

Die perfekte Welle

Sonntag, 17. September 2017

Auch wenn das Meer weit weg ist: München ist weltberühmt fürs Wellenreiten. Aber Kinder und Jugendliche hatten am Eisbach und an der Floßlände bislang das Nachsehen, da für sie dort das Surfen offiziell nicht erlaubt ist. In der neuen Jochen Schweizer Arena darf man auf Münchens 1. Indoor- Welle ab 8 Jahren ran! Und hat auf dem Brett sofort Erfolgserlebnisse, also genau wie unsere Reporter Andrei, Kwoh-Wah und David  von der Kinderzeitung …

 

Kwoh-Wah

 

Nachdem in der letzten Ausgabe die Mädchen beim Bodyflying nebenan aktiv waren, war das Indoor-Surfen nun eine reine Jungs-Angelegenheit (wenngleich natürlich genauso gut Jungen in den Windkanal und Mädchen aufs Surfbrett können!). Auf jeden Fall legten wir nach einer kurzen Einweisung auch gleich los.

 

Wir haben ein Surfbrett und einen Neoprenanzug bekommen, obwohl man ihn nicht braucht, da das Wasser 24 bis 26 Grad warm ist. Da wir alle noch nie auf einem Surfbrett standen, bekamen wir Starthilfe in Form einer Stange, die über der sieben Meter breiten Welle (die bei Profis bis 1,40 Meter Höhe erreichen kann!) platziert wurde. Schon nach ein paar Runden kam die dann aber weg – und wir schafften es ganz alleine, die Welle zu reiten. Ein super Gefühl! Dennoch war es gut, dass ein Surflehrer ständig an der Seite stand und uns beim Aufsteigen auf das Surfbrett Hilfe leistete, wenn wir sie brauchten.

 

Hier noch ein paar Tipps für alle, die auch mal aufs Brett wollen: Wenn du auf das Surfbrett steigst, solltest du das Gewicht sofort nach hinten verlagern und die Spitze des Bretts nie untertauchen lassen! Außerdem ist es gut, wenn du beachtest, dass die Welle am höchsten Punkt schneller und somit stärker fließt. Also gilt: Je höher du kommst, desto mehr solltest du das Gewicht nach vorne verschieben und umgekehrt.

 

Andrei

 

Und der beste Tipp von allen: Keine Angst haben, denn es kann nichts passieren, wenn du, einen Arm deinen Kopf schützend, ins seichte Wasser fällst. Das ist sogar richtig erfrischend!

Kwoh-Wah