Archiv für die Kategorie ‘Redaktion’

Besuch in der Spinnen-Ausstellung

Samstag, 22. Juni 2013

Wir: Hung, Sami, Lienne und Gina von der Kinderredaktion waren zu Besuch im MUSEUM MENSCH UND NATUR. Dort trafen wir Frau Eva-Maria Weber und Herrn. Dr. Apel, den Museumsdirektor. Teil 1 des Interviews steht in der MUEK 23 – hier Teil 2 des Interviews mit bisher unveröffentlichen Fragen und Antworten:

 

Hung: Welche Spinne bewegt sich am ungewöhnlichsten?
Bei der einheimischen Wasserspinne sieht es so aus, als könnte sie schwimmen. In ihrer Taucherglocke sammelt sie dabei ihre Luft zum Atmen. Bei anderen sieht es eben so aus, als könnten sie fliegen, wenn sie ihr Seil vom Wind tragen lassen, mehrere Kilometer weiter. Manche Springspinnen springen fünfzigmal weiter springen als ihre Körpergröße. Das wäre in etwa so, als würde Manuel Neuer aus seinem Tor in den gegnerischen Strafraum hüpfen und ein Tor schießen.

 

Lienne: Welche Spinnen sind vom Aussterben bedroht?

Es gibt u.a. einige Vogelspinnen-Arten, die ihr auch hier in der Ausstellung seht. Die sind so schön und bunt, dass Menschen sie sich als Haustiere halten wollen. Daher hat man sie unter Schutz gestellt. Sie dürfen weder in der Wildnis gefangen noch verkauft aus Sorge, es könnte bald nicht mehr viele oder gar keine mehr geben.

 

Gina: Welche Spinnen werden am meisten getöten?
Oh, das kann ich dir nicht sagen. Wenn eine Spinne durch die Wohnung läuft, wird sie ja gerne gleich mit dem Hausschuh oder der Zeitung totgeschlagen. Das sollte man nicht machen. Denn Spinnen sind ja durchaus nützliche Tiere. Sie fressen Insekten und Schädlinge, die an unsere Vorräte gehen oder an die Pflanzen, die wir nutzen.

Spinnen


Lienne: Stimmt es, dass in Australien Leute Spinnen essen?

Ja. Ich kenne es eher aus Kambodscha, da werden großen Spinnen die Giftzähne entfernt und dann auf dem Markt verkauft. So wie wir hier Krabben essen, ist das in einigen Regionen sogar eine Spezialität. Einfach zubereitet, in heißem Öl frittiert. Das sind dann natürlich nicht so kleine Fitzelspinnen, wie wir sie kennen.

 

Gina: Isst die Bananenspinne nur Bananen?
Nein, alle Spinnen sind Raubtiere, ernähren sich also von anderen Tieren. Bis auf eine Ausnahme, eine seltene Spinnenart in Mexiko, die ausschließlich Pflanzen frisst.

 

Sami: Geben Spinnen Geräusche von sich?
Ja. Sie trommeln mit den Füßen auf dem Boden. Einige können Teile ihres Körpers aneinander reiben und erzeugen so Töne wie bei einer Geige. Andere zupfen an der Spinnenseide wie bei einer Gitarre. Natürlich für unser Ohr unhörbar. Sie machen das, um sich zu verständigen. Spinnen sehen ja schlecht und da kann es passieren, dass Weibchen versehentlich ihr Männchen auffressen, nur weil der kein Zeichen von sich gegeben hat und sie dachte, sie hätte eine ganz normale Beute vor sich.

 

Lienne: Werden die Spinnen nach der Ausstellung wieder freigelassen?

Nein, die Spinnen werden mit der Ausstellung an den nächsten Ort wandern, in ganz Europa. Ob sie dann am Ende in einem Zoo oder Terrarium landen, weiß ich nicht, weil wir nicht für die Spinnen zuständig sind, nur für die Aufbereitung der Ausstellung.

Vielen Dank für das Interview – und viel Erfolg mit ihrer Ausstellung!

Interview mit dem Regisseur Steffen Zacke

Samstag, 22. Juni 2013

Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte

– wir von der Kinderredaktion waren bei der Premierenfeier im Münchner Mathäser Kino!

Premiere

Anna: Wie lange dauert es ungefähr bis ein Film fertig gedreht ist?
Es dauert ungefähr zwei Jahre insgesamt vom Schreiben am Drehbuch bis dann der Film gedreht ist und dann dauert es nochmal ein halbes bis dreiviertel Jahr bis dann der Film komplett fertig ist, mit Schnitt, Ton und allem drum und dran.

 

Anna: Wie kommt man denn zu guten Schauspielern?
Eine Möglichkeit ist Filme zu schauen, dann fallen einem Schauspieler auf, die einem gefallen und schaut hinterher, wer ist denn das und versucht den irgendwo zu treffen. Die andere Möglichkeit ist, über Agenturen zu gehen. In der Regel ist jeder Schauspieler über eine Agentur vertreten. Dann schaut man sich bei denen die entsprechenden Videobänder an, schaut ob sie zur Film passen, wählt sie aus, fragt über die Agentur an, ob sie Zeit & Lust haben, mitzumachen.

 

Anna: Machen sie denn auch Castings, um an Schauspieler zu kommen?
Ja klar, das machen wir auch. Denn es in der Regel ganz gut, sich mehrere anzuschauen, weil man vorher ja gar nicht weiß, ob man überhaupt gut zusammenarbeiten kann. Und so probiert man das mal beim Casting aus, ob alles so klappt, wie man sich’s vorgestellt hat.

 

Anika: Wenn man eine Schauspielausbildung hat – was muss man dann machen, um bei solch einem Film mitzuspielen?
Die meisten Schauspieler suchen sich eine Agentur, die nehmen einen dann in die Kartei auf und auf ihre Homepage, mit allen Infos, Fotos und Video-Ausschnitten, von dem, was man schon so gemacht hat. Oftmals lernen Schauspielstudenten auch schon vorher Filmmenschen kennen, wenn sie in ihrer Ausbildung mit Studenten von der Filmhochschule zusammenarbeiten.

Regisseur_1

Anna: Haben sie schon mehrere Filme als Regisseur gemacht?

Also bei einem so langen Film wie bei diesem hier, noch nicht. Aber bei vielen kürzeren Filmen.

 

Martha: Und wann haben sie als Regisseur ihren ersten Film gemacht?

Meinen allerersten Film habe ich noch in der Schule gemacht, in einer Video-AG.
Dann im Studium macht man natürlich immer wieder Filme – und dann habe ich auch relativ viele Werbe- und andere Filme gemacht bis jetzt zu diesem hier, dem letzten und aufwändigsten Filmprojekt bis hierher.

 

Georgi: Sind alle Schauspieler Deutsche?
Jasmin Meierhofer, die die Prinzessin Qwendolin spielt, ist aus Südtirol, die Prinzessin Clara und der Hofnarr, also die beiden Hauptfiguren sind aus München.

Unbedingt anschauen, jetzt im Kino!

Mittwoch, 22. Mai 2013

Wir von der Kinderredaktion waren am Samstag, den 18. Mai zur Filmpremiere eingeladen.

Es war wirklich klasse, vor allem, dass der Regisseur noch vorher die Ruhe hatte mit uns zu sprechen (hier geht’s zum Interview), dass sich der Schauspieler Michael Kranz (Hofnarr) (hier geht’s zum Interview) nach dem Film noch Zeit für unsere Fragen genommen haben – und als Happy End auch noch Maite Kelly sich zu uns setzte!

kino

 

 

Vielen Dank für alles und viel Erfolg für Euren Film, der wirklich gut ist.

Läuft aktuell, z.B. im Mathäser, Nähe Stachus. Filmtipp von Sami:

Das Märchen von der Prinzessin,
die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte


…ist eine sehr spannende, schöne und lustige Geschichte.

 

In der Geschichte geht es darum, dass Prinzessin Klara keine Freunde hat – außer dem Hofnarren. Im Gegensatz zu ihrer Schwester, die viele Freunde hat: weil sie in einem Märchen vorgekommen ist und sie nicht.

 

Die zwei Schwestern hassen sich über alles. Deshalb versucht Prinzessin Klara alle Märchen nach zu machen um endlich auch Freunde zu haben, z.B. Rapunzel , Hänsel und Gretel , Rotkäppchen usw.

 

Ob sie am Ende in einem Märchen vorkommt und Freunde findet, was es mit den beiden Prinzen Ermelin und Pfauenherz auf sich hat, dass will ich euch noch nicht verraten, dann ist ja die ganze Spannung weg – das müsst ihr euch schon selbst im Kino ansehen.

 

Ich fand die Geschichte gut, weil sie  – in egal welchem Alter –  Spaß gemacht hat sie anzuschauen. Wie schon gesagt war die Geschichte sehr spannend, schön, humorvoll  und lustig. Meine Meinung: Nur zum weiter Empfehlen !!!

 

Sami

Filmdreh auf dem Spielplatz

Samstag, 27. April 2013

Am Freitagnachmittag hat uns Matthias in der Redaktionsrunde besucht. Er macht gerade einen neuen Film für den Kinder-Aktionskoffer. Damit andere Kinder sehen können, was Kinder und Jugendliche alles bewegen können, wenn sie ihre Meinung sagen und sich für ihre Wünsche einsetzen. Denn das der Spielplatz hinter der Pasinger Fabrik so aussieht, wie er jetzt aussieht – dafür haben Kinder gesorgt! Klar, dass wir da mitmachten – und Spaß haben kann man dort allemal, selbst wenn man schon etwas älter ist:

Übrigens: Dass es die Münchner Kinderzeitung überhaupt gibt, hat auch damit zu tun, dass Kinder es wollten! Damals haben sie auf dem Münchner Kinder- und Jugendforum einen Antrag gestellt, für eine Zeitung, in der Kinder nicht nur lesen können, was in ihrer Stadt passiert, sondern auch mitmachen können, schreiben, recherchieren, interviewen, fotografieren – und anderen mitteilen, was einem wichtig ist. Komm doch auch mal im Rathaus vorbei, nächsten Freitag:

 

Deine Meinung zählt!

Was brauchen Kinder und Jugendliche in der Stadt? Was muss für euch verändert und verbessert werden? Wo sollten Mädchen und Jungs mitreden und mitentscheiden? Diskutiert beim Kinder- und Jugendforum mit Stadträten und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, stellt Anträge und stimmt ab, was für eine kinderfreundlichere Stadt getan werden muss!

Freitag, 3. Mai, 14.30-17.00 Uhr

Rathaus, Marienplatz

Infos: www.kinderforum-muenchen.de

bunt gestrickt!

Samstag, 27. April 2013

Der Bismarck-Brunnen wurde 1913 von Josef Floßmann gestaltet und zur Verschönerung des Wensauer Platzes gestiftet. Nun hat ihn irgendjemand noch schöner gemacht – zumindest den Reiter, jetzt sieht er fast echt aus!

Wir finden für dich heraus, wer das gemacht hat und melden uns wieder, mit den neusten News aus Pasing!

Leo

Tiere auf dem Bauernhof

Samstag, 27. April 2013

Auf dem Bauernhof sind viele Tiere, zum Beispiel: Hühner. Hühner leben schon seit Tausenden von Jahren mit dem Menschen zusammen. Ursprünglich kommen sie aus Südostasien. Es gibt weiße Braune und gemusterte Haushühner.

Pferde schlafen nachts im Stall. Tagsüber bringt man sie auf ein gezäunte Weiden, die Koppeln. Hier können sie grasen oder herum toben.
Ein Bauernhof ist ein Ort,an dem viele verschiedene Tiere zusammenleben.

Hättest du nicht auch gerne ein Lämmchen zum Freund?

Laila

 

Freizeittipp:
In München gibt es 2 Kinder- und Jugendfarmen, eine in Ramersdorf und eine in Neuaubing. Dort gibt es eine bauernhofähnliche Anlage mit Tieren, einen Gemüsegarten, eine Holzwerkstatt und viel Platz zum Toben und Spielen. Schau doch mal vorbei! Es lohnt sich:

Öffnungszeiten Sommer:
Dienstag bis Freitag 12.30 – 18 Uhr
Samstag und Schulferien 10 – 18 Uhr

Info: www.jugendfarm.org

Neues aus der Redaktion

Sonntag, 13. Januar 2013

Bilder vom Besuch der Bowlingbahn
DREAMBOWL von Georgi

Freudentanz

Samstag, 12. Januar 2013

Freudentanz – das grenzenlose Tanzprojekt

Freudentanz, habt ihr den Namen schon mal gehört? Also bevor ich die Ehre hatte dieses Projekt zu besuchen, war es mir fremd.

Doch was ist es nun eigentlich?

Freudentanz ist eine Organisation der Caritas. Sie wurde im Oktober 2000 ins Leben gerufen. Das Projekt hat schon viel erreicht, z. B. wurde es eines der 10 besten Jugendprojekte Deutschlands. Die Leiterin Eva-Maria Weigert wurde 2001 zur kinderfreundlichsten Bürgerin in ganz München gewählt.

Worum geht’s bei dem Projekt?

Es geht  darum, dass Kinder aus unterschiedlichen Ländern zusammen tanzen und einfach Spaß haben. Die Kinder sollen lernen, dass alle Menschen, egal woher sie kommen, die gleichen Rechte haben. Es geht um Toleranz und Nächstenliebe. Das Selbstvertrauen der Kinder wird gestärkt und innerhalb der Gruppe entwickelt sich langsam Vertrauen.

Der Tanzwettbewerb im November 2012

Wir, also Rahel und ich aus der Kinder- und Jugendredaktion, waren dabei und haben uns bei einem Tanzwettbewerb mal genauer umgeschaut. Überall waren Kinder und Jugendliche, die sich auf diesen Wettbewerb freuten. Alle waren total gespannt, was die anderen Gruppen vorbereitet hatten. Es gab verschiedene Arten zu Tanzen, von Breakdance über Ballett, bis hin zu Hip-Hop.Die kleinsten waren gerade mal 4 Jahre alt, die ältesten waren schon 15.

Woher kommen die ganzen Kinder?

Die Kinder, die dort mitmachen, sind meistens Migranten und Flüchtlinge. Mit ihren Tänzen bewegten sie alle Zuschauer, diese schwingen ihre Hüften und lassen sich von der verbreiteten Freude anstecken. Es geht den Kindern gar nicht darum zu gewinnen, sie freuen sich einfach, dass sie mitmachen können und Spaß haben. Das ist für die meisten das Wichtigste, Abwechslung zum harten Alltag. Freudentanz ist es gelungen, dass alle Kinder gemeinsam ein Erlebnis teilen, auf welches sie sich freuen können.

Weitere Infos findet ihr hier: http://www.freudentanz.net/

Beryll

Aufnahmen aus der Kinderredaktion

Samstag, 24. November 2012

 

Und hier noch 2 kleine aber feine Clips, einfach draufklicken: los geht’s!

Gönn deinen Augen 1
Gönn deinen Augen 2

Die aktuelle IN & OUT-Liste aus der Kinderredaktion

Freitag, 23. November 2012

Ihr findet sie hier, einfach draufklicken: In and Out von Laura, Sami, Julia,erstellt am 23.11.2012. Was findet Ihr gerade IN? Was OUT? Schreibt es uns, wir würden es gerne wissen! Gleich unten im Kommentar! Wir antworten, versprochen!!