Autorenarchiv

Das 58. Kinder und Jugendforum

Freitag, 06. Dezember 2013

Am 22.11.13 waren wir als Münchner Kinderzeitung beim 58. Münchner Kinder und Jugendforum. Es fand im großen Sitzungsaal im Rathaus statt und viele Münchner Schulklassen waren zu Besuch. Am KiFo haben Kinder die Möglichkeit Anträge (mit Plakaten) zu stellen. Sie können sagen, wenn sie etwas stört oder wenn sie etwas verbessern oder bekommen wollen. Dabei geht es nicht um eigene Sachen wie z.B. seinen eigenen Computer oder so, sondern um viel allgemeinere Dinge. Beispielanträge waren z.B. ein Fitnessraum in der Schule, eine Kinderdisco, dass bestimmte Fußgängerampeln länger grün sind oder Reinigung der stinkenden Schultoiletten. Die Kinder dürfen dann abstimmen. Man kann dafür oder dagegen stimmen. Wenn man sich nicht entscheiden kann, darf man sich auch enthalten. Dabei waren auch verschiedene Stadträte, für unterschiedliche Dinge. Wenn der Antrag angenommen wurde, wird ein passender Stadtrat ausgewählt und der versucht, dasdann in innerhalb der nächsten drei Monate in die Wirklichkeit umzusetzen. Zur Erinnerung bekommt er eine von den Kindern selbst gemachte funktionierende Uhr. Wir von der Kinderredaktion waren in der Crew. Um die Kinder etwas auf das Thema einzustimmen haben wir davor noch ein paar Theaterszenen gespielt. Davor war ich etwas aufgeregt, aber dann hat es doch großen Spaß gemacht. In der Pause gab es Getränke und Brezen zur Stärkung. Am Ende hat man noch die Möglichkeit Eilanträge zu stellen, die einem noch während des Forums einfallen.

 

Von Julia

Mein erstes Mal in der Kinderredaktion

Freitag, 06. Dezember 2013

Ich heiße Destin und war heute das erste mal in der Kinderredaktion.

Es war ein bisschen chaotisch, weil alle Schmarrn gemacht haben und weil ich nicht wusste, was ich tun sollte. Dann habe ich nachgeschaut was ich als Buchvorstellung machten könnte. Die nächste Ausgabe kommt im März 2014. Ich habe mir „Petterson und Findus“ ausgesucht und ich hoffe dass das Buch kommt, damit ich euch das Buch vorstellen kann.

Eurer Destin. Ich hoffe nächstes Mal wieder dabei zu sein.

Das Kinder- und Jugendforum

Freitag, 06. Dezember 2013

das kinder-und jugend forum findet einmal im jahr im rathaus statt. dort können kinder etwas an münchen verbessern und politiker fragen was sie von den ideen halten .es ist sehr schön zu erfahren was anderen kindern an münchen stört.hier dürfen NUR kinder entscheiden was an münchen geändert werden soll.erwachsene MÜSSEN sich raushalten .die ideen der kinder werden an politiker weitergeleitet.wir hoffen das die meisten ideen umgesetzt werden.

Sami auf dem KIFO

Freitag, 06. Dezember 2013

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Spieletipps

Freitag, 25. Oktober 2013

angriff_hydra01_12_03_21Hallo!

Ich, Hung, Mitarbeiter der Münchner Kinderzeitung stelle folgende Spiele(websites) vor:

  • www.spielen.com: Diese Spielesite bietet viele verschiedene Spiele an, die auf der Homepage in verschiedene Kategorien eingeteilt wurde.
  • www.spielaffe.de: Diese Spieleseite ist genauso vielseitig, wie spielen.com. Minus: Die Spielenamen wurden wortwörtlich ins Deutsche übersetzt!
  • Goodgame Empire: Dieses mittelalterliche Browsergame ist was für Jedermann und kostenlos! In diesem Spiel sollte man eine Burg verwalten und zum Blühen bringen. Minus: Es gibt eine „Premium”-Währung, wie in jedem kostenlosem Browsergame (in diesem Fall sind es Rubine), davon man relativ wenig hat und danach mit echtem Geld kaufen muss. Dieses Spiel gibt es auf spielen.com oder spielaffe.de. NICHT VERGESSEN: Davor auf den entsprechenden Sites anmelden!!!
  • u.v.m.

Natürlich gibt’s noch viele, viele andere Spiele(sites)! Am besten suchst du in Google nach kostenlosen Spiele. Es gibt viel, viel mehr Spiele als du denkst!

Persönlicher Tipp: Je nachdem welche Spielekategorie du magst (z.B. Ballerspiele, Simulationen, usw.), tippe diese Kategorie ebenfalls bei Google ein!

 

Bericht von Hung Luong

KIKS 2013 (Platzhalter)

Sonntag, 28. Juli 2013

Heißester KiKS aller Zeiten

Auch beim 7. Kinder-Kultur-Sommer-Festival auf der Schwanthaler Höhe sind wir mit unserer Zeitungswerkstatt dabei.

 

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U.a. entstehen Foto-Geschichten zum nächsten Heftthema „Lüge oder Wahrheit“, Schwindeln und Notlügen, am 1. August von 12.00-16.00 gibt’s die Foto-Aktion an der Riesen-Schnecke mit MÜK-Fotografin Katy Spichal!

 

 

MÜK-Reporter beim KiKS-Festival 2013

Samstag, 27. Juli 2013

Heißester KiKS aller Zeiten

Auch beim 7. Kinder-Kultur-Sommer-Festival auf der Schwanthaler Höhe sind wir mit unserer Zeitungswerkstatt dabei.

 

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Beim KiKS 2013 entstehen Foto-Geschichten und Interviews zum nächsten Heftthema „Lüge oder Wahrheit“, Schwindeln und Notlügen, am 1. August von 12.00-16.00 gibt’s die Foto-Aktion an der Riesen-Schnecke mit MÜK-Fotografin Katy Spichal!

 

 

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Kinderzeitungsmitarbeiter Hung und Kwoh-Wah ließen es sich nicht nehmen, am Samstag trotz 35 Grad persönlich in der mobilen MÜK-Redaktion vorbei zu schauen!

 

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Prahlen an der Isar

Fotogeschichte von Victor & Ben

 

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Unsere Klasse macht einen Ausflug an die Isar. Dabei sehen wir viele Insekten und Fische.

 

 

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Leider mussten wir um 11 Uhr schon wieder in der Schule sein.

 

 

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Nach dem Mittagessen haben wir uns draußen zum Spielen getroffen.

 

 

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Da behauptete Ben: „Heute habe ich an der Isar einen Fisch gesehen, der war mindestens soo groß…!“

 

 

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Victor entgegnet: „Was erzählst du da schon wieder! Das glaube ich dir nicht!“ Er denkt sich: „Ben ist doch ein richtiger Aufschneider…“

 

 

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Eine Woche später:

Victor: „Du hast doch behauptet, dass du letzte Woche einen so großen Fisch gesehen hast!“

Doch Ben kann sich bei der vielen Schwindelei schon gar nicht mehr an seine Geschichte erinnern…!“

 

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Umfrage mit (fast) allen W-Fragen zum Thema Lügen

Hi, ich bin Ben, Reporter für die Münchner Kinderzeitung auf dem KIKS unterwegs. Ich habe die Leute mal zum Thema Lügen befragt

1.Wann haben sie zum letzten mal gelogen?
Frau, ca. 20: vor ca. 2 Jahren
Frau, ca. 30: Gestern
Mann, ca 25: Gestern
Frau, ca. 20: Gestern

2. Was war der Inhalt der Luge?
Ich habe gesagt, dass ich kaffee kaufe, habe dann aber keinen kaffee gekauft
Ich habe gesagt, ich habe kein Netz am Handy und deswegen nicht die SMS bekommen
Ich bin schwarz gefahren
Ich hatte Hunger, habe aber gesagt, ich habe keinen Hunger,

3. Wo?
Zuhause
Zuhause
In der S-Bahn
bei meinem Freund

4. Weshalb?
Weil ich keine Lust hatte, einkaufen zu gehen
Weil ich nicht weggehen wollte
Wegen Rache, weil ich einen Tag kein Studenten mehr war, ich bin einen Tag davor fertig geworden, deswegen fahre ich öfter schwarz. Die vierzig Euro will ich jetzt wieder verfahren.
Weil ich das Essen nicht mochte

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Wie schaust du bei deiner besten Ausrede beim zu Spätkommen in

Arbeit/Schule?

Wir wollten mal von den Leuten auf dem KIKS wissen, was ihre beste Ausrede und vor allem, wie sie dabei schauen 🙂

Die U-Bahn ist zu spät gekommen!

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Die S-Bahn ist zu spät gekommen!

 

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Die U-Bahn ist nicht gefahren!
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::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::Fotostory:

„Wer lügt schon seine Freundin an?“ -Fotostory von und mit

Theresa, Emma und Hanna

 

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Der Unterschied zwischen Notlügen und Lügen

Wir sind Rosie und Bahar,
Wir erklären euch heute etwas über Lügen und Notlügen.

Notlügen:

Neulich war meine Freundin beim Friseur und fragte mich, wie ich ihre neue Frisur fand. Ich sagte: „Sehr schön“, obwohl sie mir mit ihrer früheren Frisur besser gefallen hat.

Gestern kam eine Freundin zu mir nach Hause. Wir spielten Superstar, plötzlich fing sie an zu singen. Ich fand es schrecklich. Sie fragte mich, ob ihre Stimme mir gefallen würde, aber ich sagte, dass sie großartig ist.

Das sind zwei typische Notlügen, finden wir.

Lügen

Ich sagte zu meiner Freundin, dass ich einmal einen Klingelstreich gemacht habe. Obwohl das eine Lüge war.

Einmal fragte mich meine Lehrerin, ob ich meine Hausaufgaben gemacht habe. Ich sagte: „Nein, weil ich beim Artzt war“.

Das sind Lügen.

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Interview ohne Worte

Ich bin’s wieder, Bahar.

Ich habe Leute gefragt, wie sie Lügen finden bzw. wie sich zum Thema Lügen finden bzw. wie sie sich fühlen bei Lügen oder schlechtes Gewissen.

Viel Spaß!
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Hi, ich bin’s, die rasende Reporterin Rosie. Ich habe mich mal auf den Weg gemacht und mich mal nachgefragt, ob die Leute hier auf dem KIKS schon mal Notlügen gebraucht haben und ob sie auch bereit sind, mir davon zu erzählen…

Das habe ich raus gefunden:

Mann, 53:
-Ja

-Mein Vater hat so viel erzählt und geredet und dann meinte ich „Ich muss auf’s Klo!“

Frau, 20:
-Nein

 

Mann, 50
-Die U-Bahn ist schuld…

 

Mann, 38

-Ja

 

Frau, 26

-Ja

 

Frau, 25

-Ich kann mich an keine erinnern…

 

Frau, 58

-Ja, aber ich will es nicht sagen, das ist geheim…

 

Mann, 32
-Ich weiß es nicht mehr…

 

Mann, 61:

-Ja

 

Frau, 33

-Ja

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Hi, ich war auf dem KIKS für euch unterwegs und habe mich mal

um gehört, was die Leute so zum Thema Notlügen und Lügen zu

sagen haben.

Frage: Was denken Sie über eine Lüge oder Notlüge?
Frau mit blondem Haar:
Lügen tut man bewusst, eine Notlüge ist nicht sehr bewusst

Frau mit grauem Haar:
Lügen ist nicht in Ordnung, denn man schadet der Person. Notlügen naja…nur wenn man jemanden nicht verletzen will.

Frau mit braunem Haar:
Lügen ist nicht in Ordnung, weil man jemanden verletzen kann. Notlügen sind in Ordnung, aber nur wenn Sie niemandem schaden.

Frage: Sind Notlügen in Ordnung? Wenn ja, warum? Wenn nein, wieso?
-Ja, im schlimmsten Fall.
-Ja, zum Beispiel wenn sich eine Freundin mit verabreden will, aber du schon was vorher hast, dann schon, denn du willst sie ja nicht verletzten

-Wenn man niemanden schaden will, dann ja.

Frage: Wenn eine Freundin eine neue Frisur hätte, aber Sie die Frisur nicht mögen, was würden Sie sagen?
-Ich hätte ihr die Wahrheit gesagt.
-Ich hätte ihr gesagt, ja, du magst sie, aber ich leider nicht.
-Nichts, denn es würde sie verletzen

KIKS-Reporterin, Sidal

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Lügen beim Brettspiel?

 

Hi, wir die KIKS-Reporterinnen, Lisa, Linda und Alicia haben uns auch mal auf den Weg gemacht und uns mal umgehört bei den Besuchern und Besucherinnen von KIKS ob sie schon mal gelogen haben, ob sie schon mal eine Notlüge gebraucht haben und vor allem hat uns interessiert, ob sie schon mal beim Spielen geschummelt, also bei Brettspielen oder Karten spielen oder Fangen spielen…

Hier einige Beispiele, was wir herausgefunden haben, wo oder wann geschummelt wurde:

– beim zu spät in die Schule kommen
– bei einer Frisur, die eigentlich gar nicht schön war…

– die Eltern angelogen
– beim zu spät kommen
– bei dem Spiel „Das verrückte Labyrinth“

 

Linda, Lisa & Alicia

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Wir finden KIKS toll, weil…

man da so viele verschiedene tolle Sachen bauen kann. 2011 waren wir auch schon da und wir finden es immer wieder super her zu kommen.
Unser Verbeserungsvorschlag: KIKS  sollte auch mal in Neuperlach oder Berg am Laim statt finden und an der Schnecke sollte eine Leiter stehen, damit man besser hochklettern kann, Kathi, 12, Jakob, 10

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man da wunderschön geschminkt wird…


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Als ich sieben Jahre alte war

und in die zweite Klasse ging, trennten sich meine Eltern.
Mein Vater musste ausziehen.

 

Eines abends kam mein Vater nicht nach Hause.

 

Mein Bruder und ich fragten meine Mutter wo mein Vater nicht nachhause.

Mein Bruder und ich fragten unsere Mutter wo mein Vater ist.

 

Sie sagte uns das er für ein Jahr ausgezogen ist, weil er ein Buch schreiben muss.

 

Mein Bruder und ich akzeptierten es. Unser Vater kam jeden Sonntag zu uns, um uns abzuholen, wir gingen dann immer ins Kino oder deutsches Museum oder so Sachen.

 

2 Jahre vergingen und unser Vater war immer noch nicht zu uns zurückgezogen.

 

Ich fragte mich immer wieder wann er zurück zu uns kommt.
Einmal hörte ich meiner Mutter ZUFÄLLIG bei einem Telefonat zu und hörte: Verheiratet bin ich am 17.06.1998 und geschieden bin ich am 13.04.2010. Ich war total schockiert“

Jetzt wurde mir alles klar.
Ich konnte aber nix machen.

Ich dachte mir nur immer: cool bleiben.

 

Auch wenn meine Eltern nicht zusammen leben, bin ich ein sehr glückliches Kind! 🙂
Ich finde, das ist ein typisches Beispiel für eine Notlüge.

 

Anonym

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Lüge oder geschummelt?!…

 

Wir wollten von den Leuten wissen,was eine Lüge ist:

„Lügen ist, wenn man etwas verspricht, was man nicht einhalten kann.“

„Schummeln ist z.B., wenn man eine 4 würfelt und den Würfel auf 6 dreht.“

 

Levan & Necati

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Mach‘ dich auf zur Schnecke!

Dienstag, 25. Juni 2013

Cover-Shooting für Heft 23

 

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(Fotos: Katy Spichal, Marion Schäfer)

 

Das Titelbild der tierischen MÜK-Sommerausgabe entstand rund um die Riesenschnecke an der Alten Messe.

Wo das ist? Auf der Theresienhöhe, zwischen Bavariapark und Deutschem Museum – Verkehrszentrum, eine Minute von der U-Bahn Schwanthalerhöhe.

Unsere Models waren Kimia und Mobin Jafadi. Die beiden stammen aus Afghanistan und sind, zusammen mit ihrer Familie, erst seit knapp zwei Jahren in München.

 

Vielen Dank an Mobin und Kimia und an Kinderzeitungsfotografin Katy Spichal!

 

Willst du dich auch einmal von Profis fotografieren lassen?

Dann komm am 1. August zum KiKS-Festival, Treffpunkt Riesenschnecke! Zwischen 12.00 und 16.00 Uhr läuft dort die Riesen-MÜK-Foto-Aktion.

 

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(Foto: Severin Vogl)

 

Münchner Gegensätze

Schon am Wochenende davor, am Freitag, 26. Juli, zwischen 13.00 und 16.00 Uhr und am Samstag/Sonntag, 27./28. Juli, jeweils von 11.00 bis 19.00 Uhr ist die Foto-Redaktion der Münchner Kinderzeitung zu Gast beim KiKS-Festival in der Alten Kongresshalle.

 

Schau‘ vorbei und werde Fotoreporter! Wir fotografieren „Münchner Gegensätze“ (groß & klein, arm & reich, sauber & schmutzig…) für die 24. Ausgabe, die im November 2013 erscheinen wird.

 

KIKS-Programmheft

 

Übrigens,

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(Paul McCarthy – Foto: guardian.co.uk/Amanda Marsalis)

 

die über sechs Meter lange Schnecke ist eigentlich ein Kunstwerk, heißt „Süße, braune Schnecke“ und stammt von den Amerikanern Jason Rhoades und Paul McCarthy. Paul McCarthy hatte zum Beispiel 2005 eine große Ausstellung im Münchner Haus der Kunst.

 

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(Foto: Wilfried Petzi)

 

Paul McCarthy mag’s gern etwas größer:

 

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(Fotos: hauserwirth.com/Philippe de Gobert, Marco De Scalzi)

 

Mit Stephan Knösel durchs Hasenbergl, Teil 2

Samstag, 22. Juni 2013

Wir, Anna und Georgi, waren mit Stephan Knösel, im Hasenbergl. Zuerst in der Stadtbücherei und dann noch auf der Panzerwiese, im Mira und vor der Grohmannstraße und dem Feld davor: alles Schauplätze seines letzten Romans „Jackpot“.

Lest hier bisher unveröffentlichte Fragen & Antworten – nur für Euch!

Georgi: Haben sie ausländische Vorfahren?

Nicht, dass ich wüsste. Meine Familie kommt aus Norddeutschland und lebt da seit ewigen Zeiten. Mein Vater war der erste, den es in die große Stadt gezogen hat, über Hannover bis nach München. Und so bin ich hierhergekommen.

 

 Anna: Wie sind sie auf die Idee gekommen, Autor zu werden?
Ich bin keiner, der als Kind schon wusste, dass er einmal Schriftsteller wird. Mein Berufswunsch war: immer Sommerferien haben (lacht)! Ehrlich gesagt, hatte ich damals keine Ahnung. Also habe ich das Übliche gemacht, bin zur Bundeswehr gegangen, danach habe ich angefangen Jura zu studieren, doch bald wieder damit aufgehört, weil ich es fast so schrecklich fand wie bei der Bundeswehr.

 

Ich bin immer schon gerne ins Kino gegangen und habe gerne gelesen. Ein wahnsinnig guter Freund hat mir dann vorgeschlagen, mit ihm als Kameramann einen Film zu drehen und den Text dafür zu schreiben. „Okay“, dachte ich mir „was besseres fällt mir jetzt auch nicht ein…“ – und dann habe ich einfach angefangen und dabei gemerkt, dass es mir das Schreiben richtig viel Spaß macht.  Es war Liebe auf den ersten Blick – wie bei einer Frau, nur eben mit dem Schreiben.

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Georgi: Haben sie eine bestimmte Strategie beim Buchschreiben?

Nein. Es gibt nur eine feste Regel, die mir echt wichtig ist: nicht langweilig zu schreiben. Also schreibe ich gerne was Spannendes, vom Genre her Richtung (Anti-) Krimis oder Thriller so wie bei „Echte Cowboys“ und „Jackpot“. Gerade möchte ich eine Liebegeschichte schreiben, von der ersten großen Liebe, möchte das erste Verliebtsein einfangen, das interessiert mich gerade.

 

Ich überlege also zuerst meist, welche Schublade ich bedienen möchte. Dann kommen kleine Geistesblitze oder Ideen, die der Frage folgen „Was wäre wenn…?!“. Nach und nach summiert sich das alles, ein Dominostein wirft den nächsten um – und ich wälze das Ganze solange im Kopf herum bis es eine runde Sache wird. Es gibt also keine feste Reihenfolge – mir ist wichtig, da frei zu bleiben. Denn das Schreiben soll ja Spaß machen und keine Quälerei sein, sonst ist es beim Lesen auch eine Quälerei.

 

Anna: Also kommt es bei ihnen nicht vor, dass sie plötzlich eine Idee haben und dann sofort losschreiben müssen?

Plötzlich geschieht bei mir wenig (lacht), dazu bin ich zu langsam und mache auch zu wenig. Eine Kollegin von mir, die ist so eine Maschine. Sie hat in einem Jahr 3 Bücher geschrieben und nebenbei noch für das Fernsehen gearbeitet. Das bewundere ich schon sehr. Ich bin froh, wenn ich e i n e Sache machen kann.

 

Wenn ich mit einem Buch fertig bin, bin ich erleichtert – aber auch ziemlich schnell wieder gestresst, weil ich denke: „Jetzt fällt mir garantiert nichts mehr ein…“ Dann mache ich mich meist auf der Suche nach der nächsten Geschichte wie auf eine Abenteuerreise, ganz frei und locker. Wenn die Panik mal abgelegt ist, finde ich auch eine Geschichte – und dann nimmt das ganze seinen gewohnten Gang. Anna: Darüber könnte man eine Geschichte schreiben, über das Suchen nach einer Geschichte.

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Anna: Haben Sie mehr Zeit für ihre Familie als andere Menschen mit festen Job, z.B. als Busfahrer oder Ingenieure?

Ich glaube, das ist ganz unterschiedlich. Beim Busfahrer ist es ja tariflich geregelt, wie lange er arbeitet und wie viel Rest Freizeit er hat. Denke schon, dass ich mehr Zeit habe als andere Familienväter. Wenn ich mir da so meinen Freundeskreis anschaue, die verlassen um 8 Uhr das Haus, frühstücken und kommen um 8 oder später am Abend nachhause – und können gerade noch „Gute Nacht“ sagen. Zwischendurch muss ich aber richtig ranklotzen, wenn ich für’s Fernsehen arbeite, das ist dann auch so ein 8-bis-8Uhr-Job und ich habe kaum Zeit für mich und meine Familie. Aber in der Regel verdiene ich da so gut, dass ich den Rest des Jahres mein Ding durchziehe und schreiben kann.

 

Wenn ich an meinem Manuskript arbeite, dann ist es selten, dass ich 8 Stunden an einem Stück schreibe. Das geht auch gar nicht, so lange Zeit geistig fit zu bleiben. Da habe ich dann schon mehr Zeit bzw. kann sie mir flexibler einteilen als andere. In meinem Büro im 4ten Stock  – unsere Wohnung liegt im 1. Stock, das ist sehr praktisch – habe ich aber schon feste Bürozeiten. Nur kann es dann eben auch mal sein, dass ich Däumchen drehe bis mir was einfällt, aber das gehört einfach dazu und ist ja auch genutzte Zeit.

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Georgi: Was ist ihr Lieblingsbuch?

Oh, das ist schwer zu sagen, das sind viele Lieblingsbücher. Im Jugendbuch sind es Klassiker wie FÄNGER IM ROGGEN (J.D: Salinger) oder DIE OUTSIDER (S.E. Hinton), die kann ich beide echt jedem empfehlen. Von den neueren Büchern mag ich TSCHICK (Wolfgang Herrndorfer) sehr gerne oder auch LÖCHER (Louis Sacher), ein Jungsbuch, das ja auch richtig gut verfilmt wurde.

 

Anna: Welche Tipps haben sie für Leute, die gerne schreiben?  (49.15min)
Als ich dann wusste, dass ich Schreiben zu meinem Beruf machen wollte, habe ich einen Kinderbuchlektor kennengelernt und ihn gefragt, was ich machen soll, ob ich z.B. Germanistik studieren soll. Und er meinte: „Wenn du Schriftsteller werden willst, gibt es nur eins: Du musst schreiben, schreiben, schreiben!“ Lesen ist gut – und leben ist auch wichtig, weil man ja Erfahrungen sammeln muss, über die man schreiben kann.

 

Und er hat mir ein Buch in die Hand gedrückt: DEUTSCH FÜR PROFIS (Wolf Schneider), vom Chef der Journalistenschule in Hamburg. Da stehen viele gute praktische Tipps drin, wie man gut und interessant schreibt. Auch seine anderen Bücher zur Sprache kann ich echt allen, die schreiben wollen, nur empfehlen. Mit diesen Bücher habe ich mir u.a. meinen grausamen Schreibstil, den ich zu anfangs hatte, abgewöhnt. Der Schreibstil, den du in der Schule lernst, ist ja nicht gerade unterhaltsam – und davon musste ich erst mal loskommen.

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Vielen Dank für das Interview, Stephan Knösel!

Interview mit dem Hofnarr

Samstag, 22. Juni 2013

Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte

– wir von der Kinderredaktion waren bei der Premierenfeier im Münchner Mathäser Kino!

 

Interview mit Michael Kranz, der im Film den Hofnarren spielt (die 2. Hauptrolle):

 

Anna: Ist es eigentlich schwer Schauspieler zu sein?
Nö, eigentlich nicht. Es ist natürlich immer die Frage, ob man damit viel Geld verdient und ob man davon leben kann. Aber erst mal macht es riesig viel Spaß und das ist ja das Wichtigste.

 

Anna: Haben sie noch einen anderen Beruf oder ist Schauspielerei ihr einziger?
Schauspielerei ist mein einziger Beruf – und seit kurzem studiere ich hier in München an der Hochschule für Film und Fernsehen wie man Dokumentar-Filme macht.

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Martha: War das ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm?
Ich hatte schon Hauptrollen in zwei kleineren, sehr schönen Filmen („Tage die bleiben“, „Die Hummel“, die sind nicht so groß rausgekommen wie dieser Märchenfilm hier.

 

Sami: Hatten sie in echt eine Glatze im Film – oder war das nur so geschauspielert oder vom Computer bearbeitet?
Fast, ich hatte so eine Art Plastiktüte aus Silikon auf dem Kopf und die hat man so angemalt als ob das meine Haut wäre von der Farbe her – und dann sieht das aus wie eine Glatze. Hat man das denn im Film gemerkt, dass es nicht echt war? Georgi: Nein.

 

Anika: Wieso hatten sie im Film so blaue Augen?
Keine Ahnung (lacht). Da hat man nichts gemacht. Das sind meine normalen Augen. Aber es kann sein, dass es durch die Scheinwerfer bei den Aufnahmen im Film stärker rauskommt, das Blau meiner Augen.

 

Edda: Wie sind sie drauf gekommen Schauspieler zu werden?
Das hat mit dem Schultheater angefangen. Da hatte ich einen ganz engagierten Lehrer, der hat mich begeistert für das Schauspielern, er war total leidenschaftlich und so habe ich meinen Spaß daran entdeckt. Nach der Schule habe ich mich ganz normal auf einer Schauspielschule beworben und bin genommen worden.

 

Beryll: Wie lange hat es für Sie gedauert  – vom Casting bis jetzt zur Premiere?
Das ging relativ schnell bei diesem Film. Das kann schon mal 2 Jahre dauern bis ein Film fertig ist. In diesem Fall waren es 9 Monate, das ist echt schnell für so einen großen Film.

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Sami: Haben Sie schnell Ihren Text auswendig gelernt?

Das mit dem Text lernen ist so eine Sache, so schwer ist das gar nicht aber es ist eben echt Arbeit. Wenn du einen Text tausendmal sagst, dann weißt du den irgendwann auswendig. Das würdest du auch hinkriegen. Bei diesem Film ging es echt schnell, weil der Regisseur da auch offen war. Viele Sachen, die ich in dem Film sage, standen nicht so haargenau im Drehbuch, die habe ich mir spontan ausgedacht und deswegen war das so eine bunte, spielerische Arbeit mit gelernten und spontan eingefallenen Texten.

 

Anna: Hatten sie denn zwischen den Szenen auch mal Pause, wo Sie sich den Text nochmal anschauen konnten?
Ja, das ist ja beim Film ganz oft der Fall, dass man Pausen hat. Das stellt man sich ja so gar nicht vor als Zuschauer. Man wartet wahnsinnig viel. Man sitzt ganz viel rum – und klar, schaut man sich da den Text nochmal an oder entspannt, nur Einschlafen darf man natürlich nicht (lacht).

 

Anika: Gab’s denn mal lustige Pannen, z.B. mit den Tieren?
Hofnarr: Das Pferd ist einmal der Prinzessin auf den Fuß gestiegen. Als wir die Szene mit den Schafen im Zimmer drehten, haben die natürlich alles angeknabbert, haben die Blumen aufgefressen und (lacht) dementsprechend auch alles vollgekackt. Das war eigentlich das Lustigste!

 

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Vielen Dank für das Interview, MIchael Kranz!