Autorenarchiv

Ärger mit den Nachbarn

Mittwoch, 12. März 2014

Irgendwie kann man beide Seiten ja verstehen. Lärm ist eines der häufigsten Streitthemen unter Nachbarn. Um das zu vermeiden, müssen beide Seiten gewisse Dinge beachten. Erwachsene vor allem dies: Kinder sind Kinder. Sie toben und spielen. Das müssen sie sogar, für ihre gesunde Entwicklung. Und sie haben das Recht dazu, wie es in den weltweiten Kinderrechten steht. Kinder dürfen spielen, drinnen und draußen und nicht nur auf Extra-Spielplätzen, sondern auch im Hinterhof oder vor dem Haus. Im Übrigen dürfen das auch deren Freunde.

ärger mit den nachbarn_frau ärger mit den nachbarn_kinder
Wenn viele Menschen in einem Haus leben, ist es immer irgendwo zu laut. Deswegen gibt es gewisse Ruhezeiten (laut Münchner Lärmverordnung: 12-15 Uhr und 18-8 Uhr), an die sich auch Kinder versuchen sollten, zu halten. Natürlich kann niemand verlangen, mittags drei Stunden still zu sitzen, aber laute Musik und Rumspringen sollten vermieden werden. Auch das muss man erst lernen. Das wissen Erwachsene eigentlich. Denn auch sie waren mal Kinder. Sie sollten überlegen, ob die Kinder mutwillig laut sind oder einfach nur ihren natürlichen Spieltrieb ausleben und dabei wieder mal alles andere vergessen. Das Wichtigste aber, was mit tausend Regeln nicht bestimmt werden kann, ist doch immer noch die Rücksicht, oder? Was in der Regel oft hilft: miteinander reden!

 

Text: Mario

 

 

Beim Büro der Kinderbeauftragten

kannst du dir eine „Briefwurfsendung für mehr Kinderfreundlichkeit“ besorgen, mit der du deine Nachbarn informieren kannst. Wenn sich der Ärger mit den Nachbarn nicht so leicht in Luft auflösen lässt wie in unserer Fotostory, gibt’s hier Unterstützung von der Stadt:

 

Tel. 233-20199

und auf der Website

www.muenchen.de/kinderbeauftragte

ärger mit den nachbarn_gartenzwerg

 

Kinderköpfe

Ein T-Shirt geht auf Reisen

Montag, 10. März 2014

Bangladesch, China, Burkino Faso und andere: Ein T-Shirt, das du in Deutschland kaufst, kann bis zu 20.000 Kilometer hinter sich haben, bis es im Laden hängt – einmal um die halbe Welt! Solche Produkt-Marathons sind eine Folge der Globalisierung. Man kann nicht nur mit jedem Winkel der Welt Kontakt aufnehmen, weil alles und jeder miteinander verbunden ist – man kann ihn auch nutzen. Dank moderner Transportsysteme (Riesentanker, Kühllastwagen) lassen sich viele Produkte rund um die Erde schicken, ohne schlecht oder beschädigt zu werden.

a
Die Baumwolle für das T-Shirt kommt etwa aus Pakistan, Indien oder Afrika. Dann wird sie zum Färben nach Asien geschickt, bevor man sie an einem dritten Ort zu Stoff verarbeitet. An einer vierten Stelle wird schließlich das T-Shirt genäht. Zuletzt kommt der Transport nach Deutschland, wo die Sachen verkauft werden.

 a
Und wozu der Aufwand? Besonders in den Entwicklungsländern sind die Löhne sehr niedrig, das spart den Textilunternehmen Geld. Vielleicht findest du das unfair? Da bist du nicht allein! Denn es gibt immer mehr Menschen, die die Produktionsprozesse stärker kontrolliert haben wollen, damit die schlimmen Bedingungen, unter denen die Menschen, oftmals auch Kinder, in den Billiglohnländern arbeiten müssen, ein Ende haben. Edda und Martha

 

weltkartetshirt

DAS ZWEITE LEBEN DEINER KLAMOTTEN

 

Immer wieder sind Zettel im Hausf lur zu finden, in denen Altkleider-Sammler um gebrauchte Textilien oder Schuhe bitten. Eigentlich eine gute Sache, oder? Naja, einerseits landen in einem Jahr rund 10.000 Tonnen Altkleider (das Gewicht von rund 500.000 T-Shirts) im Münchner Restmüll, was schade ist, da dieser „Müll“ wertvoll ist und wiederverwertet werden kann. Altkleidersammlungen können einer solchen Verschwendung entgegenwirken. Andererseits ist Vorsicht geboten, da man nicht allen Organisationen trauen kann. Offenbar gibt es auch unter den scheinbaren Wohltätern schwarze Schafe, die die Ware verkaufen und damit Geld machen.

 

Wer ganz sicher gehen möchte, wählt die Container des Abfallwirtschaftsamtes (AWM). Gut: Hier ist „ordnungsgemäße Verwertung“ gesichert. Sprich: Die Spenden werden garantiert in andere Länder gegeben oder zu Dämmstoffen oder Putzlappen wiederverwertet – je nachdem, wie gut sie erhalten sind. Außerdem bringen die Erlöse Vorteile für uns alle: Die Müllgebühren, die auch deine Eltern zahlen, sinken. Also halte Ausschau nach den orangefarbenen Containern! Wo die seit Sommer 2013 stehen, steht hier:

www.awm-muenchen.de

Ilya

Foto: SXC

 

WEITERE INFORMATIONEN UND BUCH-TIPPS FOLGEN!

..

Und Action! Besuch beim Stuntman

Montag, 10. März 2014

Fast kein Actionfilm, in dem nicht irgendetwas in die Luft fliegt, Leute durch Glas springen oder vom Dach fallen. Selbst bei so etwas Unspektakulärem wie einer
Ohrfeige wissen wir, dass dahinter ein Stunt steckt. Doch was steckt hinter den Stunts? Wir von der Kinderredaktion trafen Mac Steinmeier, der jahrelang die Live-Stuntshow in der Bavaria Filmstadt geleitet hat. Leider gibt es sie nicht mehr, ihn aber schon!

 

TEXT: ANNABELL, FANNY, GEORGI, GINA UND SILKE SCHETELIG

FOTOS: KATY SPICHAL

Gina: Haben Sie einen Lieblingsstunt?

Mac Steinmeier: Nicht nur einen! (lacht) Prügeleien, Stürze und Sprünge, also alle Arten von Kampfszenen – die habe ich immer gerne gemacht. Wird man älter, wechselt man als Stuntman eher in den Hintergrund, als Stunt-Koordinator oder Action-Regisseur.

 

Annabell: Was macht ein Stunt-Koordinator genau?

Ich bin fast jeden Tag am Drehort. Dort berät man den Regisseur, zeigt den Schauspielern, was sie selbst machen können und schaut, wie man einen Stunt so gekonnt anlegt, dass man ihn hinterher nicht mehr als solchen erkennt. Die Arbeit fängt natürlich viel früher an, wenn wir das Drehbuch bekommen, das Material organisieren usw.

 

Georgi: Mit welchen Promis haben Sie schon zusammengearbeitet?

Gedoubelt habe ich zum Beispiel Til Schweiger oder die beiden Münchner Tatort-Kommissare, Udo Wachtveitl und Miro Nemec. Da trage ich dann immer weiße Haare, damit’s passt. Mit Hollywood- Stars wie Steven Spielberg, Hugh Grant und Tom Hanks habe ich als Stunt-Koordinator am Set zusammengearbeitet.

 

Annabell: Ist Stuntman ein richtiger Beruf? Wo kann man das lernen?

Stuntman ist kein anerkannter Ausbildungsberuf wie Koch oder Automechaniker. Aber man kann es an einer Stuntschule lernen oder in einem Stuntteam wie bei uns, wenn wir Nachwuchs brauchen. Hier lernt man die Grundlagen, von Prügeleien bis zu Glassprüngen. Andere kommen mit Spezialtalenten, auf denen man dann aufbauen kann. Man muss als Stuntman nicht alles können.

 

Georgi: Und was sollte man schon können?

Irgendwie sportlich sein. Viele, die zu uns kommen, sind Sportlehrer oder -studenten und haben einfach Lust, Stuntman zu werden. Andere sind Freaks wie Basejumper oder Rallyefahrer, die wir für Verfolgungsjagden oder Sprünge aus der Höhe gut gebrauchen können. Es sind also Leute, die eine Sache gut können, gerne machen und dann merken, okay, damit kann man auch beim Film Geld verdienen.

 

Fanny: Gibt es auch Kinder als Stuntmen?

Nicht wirklich. Als Erwachsener achtet man ja darauf, dass Kindernund Jugendlichen nichts passiert. Das kann man bei Stunts nie zu 100% ausschließen, eine gewisse Verletzungsgefahr besteht immer. Natürlich gibt es in Kinderfilmen wie TKKG auch Kletterszenen, also sportliche Szenen. Diese übernehmen Jugendliche aus Vereinen, die ihre Sache wirklich gut können und die wir dann entsprechend sichern. In der Regel werden Kinder aber von kleinen erwachsenen Stuntmen gedoubelt.

 

11-stunt-mac16-stunt-mac

27-stunt-mac

 

FOTO: KATY SPICHAL

FORTSETZUNG FOLGT!

..

Pro & Contra: Schulkleidung

Freitag, 07. März 2014

pro

… und ich weiß, wovon ich rede: An unserer Schule sind wir verpflichtet,
jeden Tag ein T-Shirt, eine Jacke oder einen Pulli mit unserem Schul-
Logo zu tragen. Die Anziehsachen gibt es in Hellblau, Dunkelblau, Rot
und Grün. Nicht gut finde ich, dass sie Geld kosten.

Andererseits: Klamotten kosten ja immer etwas. Die Schulkleidung trägt die ganze
Klasse auch bei Wandertagen, damit man gleich erkennt, woher wir kommen.
Wir selbst fühlen uns damit als eine zusammengehörige
Gruppe. Außerdem überlege ich morgens nicht, was ich heute anziehe.
Das spart Zeit! Und es gibt so keinen Unterschied zwischen-
Arm und Reich, zumindest spielt er nicht so eine Rolle.

Trotzdem gibt es viel Diskussion um die Schulkleidung. Das nervt zwar manchmal,
ist aber wichtig und richtig. Weil sich viele Schülerinnen und Schüler
beschwert haben, müssen wir ab der 7. Klasse die Schulkleidung nur
noch an bestimmten Tagen tragen. Natürlich kann ich nur für mich
sprechen– und es gibt ja wirklich nicht viele Schulen mit Kleidervorschriften
– aber so schlimm wie manche meinen ist es gar nicht!

 

 

contra

Klar, bei diesem Thema gibt es verschiedene Aspekte: Man muss unterscheiden
zwischen der Pflicht, eine Schulkleidung zu tragen, und dem
freiwilligen Tragen. Ich bin eigentlich nur gegen eine generelle undpflichtmäßige
Kleiderordnung. Denn man hofft ja, dass damit das
Mobbing aufhört. Aber mal ehrlich, die Mobber werden sich dann aufwas
anderes spezialisieren. Wenn nicht auf die Kleidung, dann auf
die Uhr, die Schuhe, das Aussehen …

Also ich denke, es wird trotzdem weiter gemobbt, auch wenn eine verpflichtende
Schulkleidung eingeführt werden würde. Noch glaubt man ja, alle sehen in dieser Kleidung
gleichaus. Doch das stimmt so nicht. Es gibt Leute, denen steht das
Outfit- einfach besser als anderen. Und manchen schlechter. Gut fände
ich, einen Kompromiss zu machen, nämlich lieber frei als gezwungen.

Und warum nicht coole T-Shirts oder Kapuzenjacken mit Sprüchen
oder witzigen Figuren drauf, die man frei wählen und selbst gestaltenkann?
Dann trägt man auch stolz sein Schul-Logo herum – egal, ob es
einem auf der Schule gefällt oder nicht.

 

TEXT: Annabell, Georgi

FOTOS: Silke Schetelig

ILLUSTRATION: Pauline Karlson

 

……………………………………………………………………………………

Jetzt bist du gefragt!

 

Ergebnis der Abstimmung anzeigen


 

 

Gehupft wie gesprungen

Freitag, 07. März 2014

Jugendliche, die über Geländer springen oder Wände hochlaufen, sieht man an vielen Orten in München, erst recht jetzt im Frühjahr: im Olympiapark, an der Münchner Freiheit, auf der Schwanthaler Höhe und anderswo. Keine Frage: Parkour ist „in“. Und macht riesig Spaß. Das haben wir von der Kinderredaktion beim Hallentraining von FAM München e.V. in Giesing selbst erleben dürfen.

a

MACH MIT! Hier findet ihr den richtigen Ort! Alle Infos und Termine unter www.fam-muenchen.de

 

Laufen, Springen, Klettern – all das gehört zum Parkour. Man versucht einfach, auf schnellstem Weg von A nach B zu kommen. Und zwar nicht ganz normal auf Straßen, Gehsteigen und an Mauern vorbei, sondern auf neuen Wegen: über Mauernoder kleine Gräben, auf Zäunen oder Treppengeländern. Jeder Traceur (wird Trasör gesprochen) plant seine eigene Route und rennt diese dann durch, ohne anzuhalten.

a

Viele Traceure machen davon Videos und stellen sie dann zum Beispiel auf Youtube, um zu zeigen, was sie schon können und andere anzuregen, es ihnen nachzumachen und die Tricks weiterzuentwickeln. Manche können richtig tolle Akrobatik. Die erfordert dann aber besonderes Training. Ohne das geht es sowieso nie. Auch die besten Traceure haben mal klein angefangen und von den Erfahreneren oder aus anderen Sportarten gelernt. Vor allem wie man bei der Landung den Aufprall ableitet, indem man sich abrollt und so Verletzungen vermeidet. Wenn das gut sitzt, dann geht es ab ins Freie. Sabrina

 

TEXT: ANNABELL, FANNY, HUNG, KWOH-WAH, MORITZ, SABRINA UND TINA

FOTOS: KATY SPICHAL

 a

_MG_8418

a

_MG_8482

a

_MG_8684

a

a

MAKING OF:

_MG_8965

a

)
)
)
)
)

Welcher Schulweg ist Trumpf?

Freitag, 07. März 2014
streifenkarte Nicht jeder hat das Glück wie Julian, der nur 100Meter von seiner Schule entfernt wohnt. „Wenn die Schule um acht Uhr beginnt, geh‘ ich um Viertel vor los. Zur Not schaffe ich’s auch in fünf Minuten.“ Von Julians Mitschülern der 5a der Artur-Kutscher Realschule in Moosach wollten wir ebenfalls wissen, wie sie zur Schule kommen und welche Schulnoten sie für dieverschiedenen Möglichkeiten vergeben. 

 

Beispiel: „Stress = 1“ bedeutet: „null Stress/voll entspannt“, „Zeit = 4-5″ bedeutet: „Dauert recht lang“.

 

TEXT: REINHARD KAPFHAMMER

FOTOS: SEVERIN VOGL

 

Das sagen Florian und Samuel: „Wir wohnen in derselben Straße und gehen jeden Tag zusammen zur Schule. Zu Fuß gehen macht Spaß. Uns wird nie langweilig, auch wenn wir eine halbe Stundeunterwegs sind.“a 

 

Das sagt die Klasse: Zu Fuß gehen ist gut für die Umwelt und kostetnichts. Man hat sich schon mal ausgetobt und kann prima telefonieren.
Das sagt die Umfrage: In der Klasse 5a gibt’s elf Fußgänger.

zu_fusszu_fuss_wertung

_MG_4129

 

_MG_4114

 

_MG_4103

_______________________________________________________________________________

bus.bus_wertung Das sagen die Zwillinge Aylin und Esra: „Wir brauchen jeden Tag gleich mehrere Verkehrsmittel für unseren Schulweg. Zu Fuß geht‘s gar nicht, weil wir ziemlich weit weg wohnen. Das würde mehrere Stunden dauern.. Erst fahren wir mit der Tram. Wenn die sich verspätet, verpassen wir oft den Anschluss mit der U-Bahn.a 

 

Das sagt die Klasse: Bus und U-Bahn sind meistens pünktlich und auf jeden Fall umweltfreundlicher als Autos. Manchmal haben sie aber auch Verspätung, morgens sind Tram und Bus meistens ziemlich voll.

 

 

Das sagt die Umfrage:In der 5a gibt’s elf MVV-Fahrer.

_MG_3528

 

_MG_3619

 

_MG_3722

_______________________________________________________________________________

Das sagt Melissa: „Ich benutze das Fahrrad, solange es das Wetter zulässt. Nur wenn es schneit, wäre das lebensgefährlich! Aber sonst macht’s mit dem Radl echt Spaß, weil man auf dem Schulweg Freunde trifft. Ich muss aber immer einen ganzen Berg hochfahren. Zum Glück geht‘s auf dem Rückweg wieder runter.a a 

 

Das sagt die Klasse: Beim Radfahren gibt‘s jede Menge frische Luft, man ist schneller in der Schule und das morgendliche Strampeln macht einen so richtig wach. Der Nachteil an der Sache: Wenn’s regnet, wird man nass.

 

 

Das sagt die Umfrage: Elf Kinder aus der Klasse benutzen für den Weg zur Schule überwiegend Fahrrad und Roller.

radlradl_wertung

_MG_4219

 a

_MG_4300

 

_MG_4287

_______________________________________________________________________________

.autoauto_wertung Das sagt Vanessa: „Ich habe zur Zeit einen weiten Schulweg, weilich bei meiner Oma wohne. Deshalb werde ich jeden Tag vonmeiner Mutter mit dem Auto zur Schule gebracht. Ich könnte zwarauch mit Bus und U-Bahn fahren, aber das würde noch länger dauern. Einmal musste ich es schon machen, weil unser Auto vereist war. An dem Morgen bin ich zu spät gekommen.“a 

 

Das sagt die Klasse: Mit dem Auto zu fahren ist die bequemste und gemütlichste Art, den Schulweg zurückzulegen. Auch deshalb, weil man dabei seine Schultasche nicht tragen muss, die manchmal ganz schön schwer ist. Gegen das Auto fahren spricht aber auch einiges: Benzin ist teuer, oft gibt’s Stau und für die Umwelt ist es die schlechteste Lösung. Außerdem ist man von den Eltern abhängig und kann nicht so viel Quatsch am Schulweg machen.

 

 

 

Das sagt die Umfrage: Fünf Kinder sind morgens regelmäßig mit dem „Eltern-Taxi“ unterwegs.

_MG_3858

 

_MG_3952

 

_MG_3960

_______________________________________________________________________________

Mitmachen und eine Kinovorstellung für die ganze Klasse gewinnen!

 

Wie aufregend der Schulweg in anderen Ländern sein kann, zeigt der Film „Auf dem Weg zur Schule“. Da muss der 11-jährige Jackson aus Kenia gefährlich nah an Elefanten, der gleichaltrige Carlito aus Patagonien gefährlich nah am Abgrund vobei – auf seinem Pferd! Zahira (12) muss vier Stunden durch die Berge Marokkos wandern, bis sie ankommt. Ohne seine kleinen Brüder würde es der 13-jährige Samuel aus Indien gar nicht schaffen, denn er sitzt im Rollstuhl. Sie schieben und zerren ihn durch Sand, Kies und Wasser – täglich vier Kilometer. Hin und zurück! Was alle eint: Ihr Schulweg ist sehr lang und gefahrvoll, doch ihre Lust am Leben und am Lernen ist größer.

 

Ein toller Film für jedes Alter! Mit etwas Glück könnt ihr ihn umsonst ansehen! Wie das geht? Schickt uns eure schönsten und/oder aufregendsten Schulwegerlebnisse und gewinnt eine Kinovorstellung für die ganze Klasse im Monopol-Kino!

 

Schreibt an: schulweg@muek.info
Einsendeschluss: 25. März!

Foto: Senator Film

Er Tarzan, sie Jane

Donnerstag, 06. März 2014

Zum Start des Films „Tarzan 3D“ kamen Sängerin Lena und Schauspieler Alexander Fehling, die Filmstimmen von Tarzan und Jane, nach München. Wir von der Kinderzeitung durften die Stars im Nobelhotel „Bayerischer Hof“ treffen. Ein großer Spaß, inklusive Hasenohren beim Gruppenfoto und Quatschmachen beim halbstündigen Interview.

 

Wie lange habt ihr gebraucht, um eure Rollen einzusprechen?

Lena: Ich habe 44 Tage gebraucht, Alexander drei Minuten. (lacht)

Alexander: Im Ernst: Ich bin vier Tage im Studio gewesen, Lena zwei. Das liegt aber nicht daran, dass ich so langsam bin (lacht). Tarzan ist halt, auch wenn er nicht so viel Text hat, ständig im Bild. Und da muss man immer Präsenz zeigen, etwa indem man lauter atmet oder ein bisschen hustet oder so.

 

Wart ihr auch mal zusammen bei der Aufnahme?

Alexander: Ne, wir waren sogar zu unterschiedlichen Zeiten da.

Lena: Als Synchronsprecher ist man immer allein im Studio. Denn beim Aufnehmen muss absolute Stille sein, damit man genau die richtigen Geräusche auf dem Mikrofon hat. Nicht dass man hört, wenn ich mich grad am Kopf kratze (kratzt sich am Kopf ) … denn dann hat man ja so Kratzgeräusche auf dem Tonband. Das wär’ nicht so gut.

 

Und wenn ihr euch mal räuspern müsst?

Alexander: Wir haben immer ein Glas Wasser neben uns stehen. Und manchmal muss man auch ’ne Pause machen, wenn man sich nicht mehr konzentrieren kann …

Lena: Ja, ich hatte einmal einen richtigen Lachanfall. Da konnte ich gar nicht mehr aufhören. Manchmal sind einem die eigenen Geräusche auch peinlich. Als ich im Film die Klippe runterfiel, hab ich mir die Seele aus dem Leib geschrien … Andererseits ist das echt befreiend!

 

Habt ihr euch mit eurer Figur identifiziert?

Alexander: Mir hat das Spaß gemacht. Ist natürlich ein bisschen so ein Jungstraum. Da ist man ja auch oft auf Bäume geklettert, von dem her erinnert man sich ein bisschen an früher. Auf Dauer wäre es mir als Tarzan zu kalt, weil mit so einem dünnen Lendenschurz ist man ja doch recht leicht bekleidet.

 

 

IMG_5762

 

 

IMG_5728

 

IMG_5705

 

IMG_5730

 

IMG_5748

 

FOTOS: Severin Vogl

 

Hier geht’s zum Kinotrailer!

 

Tarzan

 

Foto: Constantin Film

 

Wir und die sagenhafte Saubande

Freitag, 14. Februar 2014

Wir waren in einem Cafe am Isartorplatz, und haben eine Autorin interviewt und die Autorin hieß Nina Weger. Sie hat ihr drittes Buch namens Die sagenhafte Saubande herausgegeben. Insgesamt hat sie drei Bücher geschrieben und zwar : Helden wie Opa und ich, Ein Krokodil taucht ab und ich hinterher und Die sagenhafte Saubande.

http://cover.allsize.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/Die-sagenhafte-Saubande---Kommando-Kanguru-9783789151309_xxl.jpg

Wir haben am Anfang viel mit ihr geredet (Der ganze Artikel kommt im nächsten Heft), dann haben wir uns noch ein bisschen mit den Tieren (ein Pudel und ein Schwein) beschäftigt und haben noch zwei Bücher geschenkt bekommen.

 

Destin Sanders

 

Und hier kommt noch eine Zeichnung von Ronja, die sich vom Buch-Cover

hat anregen lassen:ronjas tiere

 

wp-content/gallery/saubande

Bilder von den Saalreportern

Freitag, 06. Dezember 2013

KIFO 2013

Angela Merkel aus der Ferne

Freitag, 06. Dezember 2013

Heute Abend war ich auf dem Odeonsplatz wo sich ca. 5-7.000 Menschen versammelt
haben, um Angela Merkel zu sehen, die mit anderen deutschen und bayrischen Politikern
eine Rede hielt. Am Anfang ist sie durch die Menge gelaufen und hat mir fast ein
Autogramm gegeben, doch dummerweise hat genau eine nebenmir eins ergattert, sodass ich
leer ausging. Aber klar, sie kann ja nicht jedem ein Autogramm geben, dann wäre sie heute
noch nicht fertig ;-)

DSC00678

Natürlich waren viele Polizisten und Bodyguards da, die auf sie aufgepasst haben. (sogar durchs
Fenster hatten sie per Walkie Talkie einen Überblick), aber im Vergleich zu Obama, der oft hinter schussdichten Glasscheiben unter die Menge geht, wurde wenig Aufwand gemacht.

Angela Merkel sah eigentlich genauso aus, wie ich sie mir vorgestellt habe, ihr Stimme
war schon etwas heiser, weil sie in der letzten ja viele Reden gehalten hat. Ihre Rede
hat sie super gehalten und ganz frei gesprochen – und das über 30min lang!

Von Julia