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Welcher Feiertyp bist du?

Dienstag, 10. Juli 2012

Welcher Feiertyp bist du?

 

 

Die Münchner Kinderzeitung feiert ihren 5. Geburtstag – und du denkst vielleicht auch schon an deinen nächsten Jubeltag? Schön, denn jeder feiert gern Geburtstag, lässt sich von Freunden und der Familie gratulieren (und gerne auch beschenken) – ob im kleinen Kreis in der eigenen Wohnung oder mit der halben Schulklasse im angemieteten Partyraum. Manche gehen’s an diesem besonderen Tag gerne etwas ruhiger an, andere lassen es mal so richtig krachen. Welcher Feier-Typ bist du?
Die Kinderredaktion kennt da vier verschiedene …

 

 

Idee & Text: Kinderredaktion, Reinhard Kapfhammer
Fotos: Adina Huber

 

Der Homie

 

 

 

Du feierst am liebsten im kleinen Kreis, nur mit den besten Freunden aus der Nachbarschaft. Der Aufwand für die Vorbereitungen hält sich in Grenzen. Ihr macht zusammen Spiele oder eine Kochparty mit gemeinsamem Essen.
Vielleicht gibt es auch eine Übernachtungsaktion mit Ge-schichten erzählen und Vorlesen nur mit der Taschen- lampe im dunklen Zimmer oder Zelt. Wenn’s raus geht, dann zum nahe gelegenen Spielplatz. Für gute Laune sorgt auch eine kleine Rallye durchs Viertel.

 

Der Party-Löwe

 

 

 

 

Bei dir ist große Party angesagt, mit vielen Leuten, (fast) der ganzen Klasse und Freunden aus dem Verein. Was man dazu braucht? Ein großes Haus mit Garten oder Partykeller, wo man schön laut sein kann. Oder einen Freizeittreff zum Anmieten irgendwo in der Nähe. Gespielt wird jede Menge Musik, denn jeder darf etwas mitbringen.
Cool ist ein DJ oder Karaoke singen. Zu trinken gibt’s Cocktails, zu essen maximal Chips und Salzstangen. Nicht gefragt sind: Eltern!

 

We are family

 

 

Du hast am meisten Spaß, wenn neben deinen besten Freunden auch die Verwandtschaft mit dir feiert: Geschwister, Großeltern, Cousinen, Onkel, Tanten …
Jeder hat was zum Essen dabei und alle probieren reihum.
Kuchen gibt es mehr als genug und es wird gegrillt – im eigenen Garten, im Park (zum Beispiel im Westpark) oder am See (etwa am Lerchenauer See) oder ihr feiert im Wirtshaus an einer großen Tafel. Wird drinnen gefeiert, stehen Verkleiden, Frisieren, Singen und Fotos anschauen auf dem Programm. Und irgendeiner hält bestimmt eine kurze Rede und lässt dich hochleben.

 

 

Eltern Express

 

 

 

Ganz anders als bei den Party People läuft bei der „Luxus-variante“ unter den Geburtstagsfeiern nichts ohne die tatkräftige Unterstützung von Mama und Papa. Du feierst bevorzugt an besonderen Orten – und da muss man erst einmal hinkommen: ins Sea-Life-Aquarium, in eine Kletterhalle oder in die Therme Erding.
Wer den Eltern-Express bucht, beeindruckt seine Gäste auch gerne mit krassen Aktivitäten wie Kart-Fahren oder einer ausgefallenen Rallye durch den Englischen Garten. Dafür sind es auch nur wenige Kinder, zum Beispiel die von befreundeten Familien.

 

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Hier steppt der Bär:

 

 

Egal, welcher Feiertyp du bist – an diesen Münchner Orten kann man gut und günstig feiern, wenn für ein Fest zuhause entweder der Platz fehlt oder die Lust dazu oder das nötige Verständnis lärmempfindlicher Nachbarn …
Im Westen: Jugendtreff Neuhausen
Sonn- und montags kann der Discoraum gemietet werden, es gilt eine Anmeldefrist von 3 Wochen vor Termin, Miete + Kaution aufAnfrage. Hanebergstr. 14, Tel. 15 69 90, www.jugendtreff-neuhausen.de
Im Norden: Kinder- und Jugendraum RIVA Nord
Raumvermietung für bis zu 40 Personen, Kosten 30-50 Euro, jedes Alter, vorzugsweise aus den Stadtteilen Freimann und Umgebung.
Ingolstädter Str. 243, Tel. 189 231 63, www.rivanord.de
Im Süden: Dschungelpalast
Im Feierwerk stehen zwei Räumeinkl. CD-Player und Küche für Partys zur Verfügung, Fr-So jeweils 14-18 Uhr, Kosten 40-80 Euro, auch toll: die Geburtstags-Mottokisten. Hansastr. 41, Tel. 72 48 82 40, www.feierwerk.de
Im Osten: Internationales Jugendzentrum
Haidhausen – IJZ; Disco-Raumvermietung für bis ca. 30 Personen. Der Raum steht freitags von 16-21 Uhr nur für Kinder und Jugendliche von 10-18 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei zur Verfügung – Voranmeldung dringend nötig. Einsteinstr. 90, Tel. 47 10 40, www.ijz-haidhausen.de
Im Zentrum: Spielhaus Sophienstraße
Für 20-45 Euro kann das Haus für Kindergeburtstage an Wochenenden und Feiertagen gemietet werden.
Sophienstr. 15, Tel. 59 10 98, www.spielhaus-sophienstrasse.de

 

Noch viel mehr Partyräume findest du in einer Übersicht des Jugendinformationszentrums München unter www.jiz-muenchen.de

 

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Gewinne eine Urlaubswoche!

Sonntag, 08. Juli 2012

Gewinne eine Urlaubswoche in einem LANDAL-Ferienpark!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Party-Chamäleons mit den gesuchten Buchstaben findest du im MÜK-Jubiläumsheft!

Viel Erfolg!

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein perfekter Ferientag

Sonntag, 08. Juli 2012

Es sind Sommerferien und du hast keine Idee, was du unternehmen kannst? Das ist kein Grund, zu verzagen. Schau doch mal, was andere Kinder in deiner Stadt gerne unternehmen. Wir haben die Klasse 5a der Artur-Kutscher-Realschule in Moosach und den von Grundschülern besuchten Hort des KinderTages-Zentrum KITZ St. Martin in Giesing besucht.

Hier kommen 20 Top-Tipps – von Kindern für Kinder:

 

 

 

 

 

Adressen zu den Ferientipps:

 

–    Museum Mensch und Natur im Nymphenburger Schloss, Tram 17/Bus 51 Haltestelle Nymphenburger Schloss, Info: www.musmn.de

 

–    Auszog’ne im „Michaeligarten“ im Ostpark, Feichtstraße 10, U5/7, Bus 195/199 Haltestelle Michaelibad, Info: www.michaeligarten.de

 

–    Aquarien im Sea Life im Olympiapark, Willi-Daume-Platz 1, U3 und Bus 173 Olympiazentrum, Info: www.visitsealife.com/Munchen

 

–    Riemer Zirkustage, 13.-18. August, Quax, Helsinkistr. 100, U2 Messestadt West, Info: www.quax-riem.de

 


–    Radlausflug zur Kugleralm, Linienstraße 93, Oberhaching, alternativ zum Rad: In 15 Gehminuten Entfernung ist der S-Bahnhof Furth (S3), Info: www.kugleralm.de

 

–    Bootfahren auf dem Kleinhesseloher See im Englischen Garten, Kleinhesselohe 2b, Bus 144 Osterwaldstraße, Info: Tel. 33 83 53

 

–    Kinderreich im Deutschen Museum, Museumsinsel 1, Tram 16 Haltestelle Deutsches Museum und alle S-Bahnen am Isartor, Info: www.deutsches-museum.de/ausstellungen/kinderreich

 

–    Michaelibad, Heinrich-Wieland-Str. 24, U5/7, Bus 195/199 Haltestelle Michaelibad, Info: www.swm.de

 

–    Westbad, Weinbergerstr. 11, Tram 19, Bus 57 Haltestelle Westbad, Info: www.swm.de

 

–    Münchner Ferienpass, alle Angebote und Infos unter Tel. 233-20060 oder www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Jugendamt/Ferienangebote/Ferienpass.html

 

–    Mit dem Schiff zur Roseninsel im Starnberger See: Mit der S6 nach Feldafing, dann zum Glockensteg laufen, wo die Fähre zur Roseninsel ablegt, Juni bis Sept. 10-18 Uhr

 

–    BMW Welt, Am Olympiapark 1, U3 und Bus 173 Olympiazentrum, Info: www.bmw-welt.com

 

–    Eisdiele Sarcletti am Rotkreuzplatz, Nymphenburger Str .155, U1 und Tram 12 Rotkreuzplatz, Info: www.sarcletti.de

 

–    Sauschütt Grünwald, Tram 25 Grünwald und dann Bus 271 bis Waldfriedhof, Info: www.sauschuett.de

 

–    Grillen am Flaucher, z.B. an der Tierparkbrücke, U3 Tierpark oder Bus 52 Alemannenstraße

 

–    Lollihop Aubing, Colmdorfstr. 3, S4 Aubing, Bus 143 direkt vor das Lollihop, Info: www.lollihop.de

 

–    Mini-München im Olympiapark, 31.7.-18.8., 11-18 Uhr (So./Mo. geschlossen), U3 und Bus 173 Olympiazentrum, Infos: Tel. 34 16 76 und www.mini-muenchen.info

 

–    Kletterzentrum Thalkirchen, Thalkirchner Str. 207, U3/Bus 54 Brudermühlstraße, Bus Info: www.kletterzentrum-muenchen.de

Bubbletea

Sonntag, 08. Juli 2012

Trinkst du noch oder bubbelst du schon?

Riesenthema auf dem Pausenhof! Schlangen vor den Bubble-Tea-Läden! Keine Frage: Bubble Tea ist DAS Kinder- und Jugendgetränk des Jahres. Doch warum ist das bunte Tee-Getränk so beliebt? Die Kinderredaktion will es wissen.

TEXT: KATHI, LUIS, SAVA UND SILKE SCHETELIG

 

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Was ist eigentlich drin?
Grundlage für das Getränk ist schwarzer, grüner oder Jasmin-Tee, dem verschiedene Geschmacksrichtungen zugesetzt werden, z.B. Mango oder Kiwi. Der Tee wird dann geschüttelt und mit einem „Topping“ versehen: entweder mit bohnenförmigen Jellys oder kleinen Natates, beides geleeartige Stückchen, wieder mit neuem Geschmack. Am beliebtesten sind jedoch Popping Bobas: kleine, mit einer Art Sirup gefüllte Bällchen, die beim Kauen aufplatzen.

 

 

Unser Rezept für Popping Bobas zum Ausprobieren – viel Erfolg!
2g Alginat
250g Fruchtsaft
3g Calciumchlorid
500ml Wasser

·    Alginat mit dem Fruchtsaft mixen (zuerst nur wenig Saft, damit es sich ordentlich auflöst, dann mit dem restlichen Saft mischen). 30 Minuten stehen lassen
·    Calciumchlorid im Wasser auflösen
·    Den Fruchtsaft-Alginat-Mix mit einer Spritze / Pipette aufziehen und langsam, tröpfenweise in die Calciumchlorid-Wasserlösung tropfen
·    Die Tropfen bzw. Perlen in der Lösung 1 Minute lang kochen lassen und mit Mineralwasser abspülen, fertig

 

Ist Bubble Tea wirklich ungesund?
Die Krankenkassen warnen mittlerweile vor übermäßigem Bubble-Tea-Trinken. Ein 0.2l Becher enthalte mit 300-500 Kalorien rund ein Drittel des Tagesbedarfs an Energie von Kindern. Eine echte Süßigkeit also, dank des Sirups und der enthaltenen Süßstoffe. Zum Durstlöschen also lieber Mineralwasser oder eine Schorle trinken!

 

 

Sommerrätsel Heft 20

Sonntag, 08. Juli 2012

Sommerrätsel

Lösung des Rätsels aus Heft 20, Seite 31:

Die Gebrauchsanweisung

Sonntag, 08. Juli 2012

Die Gebrauchsanweisung

von Josephine Margarete Bauer

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Annegret war hin- und her gerissen. Gestern hatte sie vom Krimiwettbewerb erfahren und sie hatte sofort gewusst, das war genau was sie wollte. Aber was sollte sie bloß schreiben? Jetzt saß sie vor ihrem Laptop und alle Ideen waren wie weggeblasen. Da fing sie an, wie jeden Tag, in ihr Online-Tagebuch zu schreiben. Vielleicht konnte ihr ja ein anderer User ein paar Tipps geben? Hatte sie nicht erst neulich von diesem Dürer-Gemälde in der Zeitung gelesen, das plötzlich alle haben wollten?
„Selbstbildnis im Pelzrock“, genau. Und so fing sie an, unter „www.mein-online-tagebuch.de“ ihre Gedanken aufzuschreiben: am 16. Februar um 17.10 Uhr verließ die Cafeteria-Mitarbeiterin Resi die Alte Pinakothek durch den Fahrradkeller, genau wie jeden Tag. Nur eines war heute anders. Sie schob ihr Rad heraus, schwang sich drauf und radelte los. Bevor die schwere Tür ins Schloss fiel, schlüpfte ER durch. Sie hatte es nicht bemerkt. ER war nun im Fahrradkeller. Was ER noch wusste war, dass neben dem Fahrradkeller der Elektroraum lag, und dass um 20 Uhr der Schichtwechsel der Wachmannschaft war. ER brauchte also nur bis 19.58 Uhr zu warten, in den Elektroraum zu gehen, das Kabel für die Alarmanlage des Dürers zu ziehen und zu hoffen, dass das rote Blinklicht in der Schaltzentrale für fünf Minuten keinem auffiel. So lange dauerte es üblicherweise, bis die Wachmänner der Nachmittagsschicht ihren Kram weggepackt hatten und sich gebührend laut von den Männern der Nachtschicht verabschiedet hatten. Diese fünf Minuten reichten IHM, unbemerkt durch das Bild der Überwachungskamera zu huschen, das „Selbstbildnis im Pelzrock“ mitzunehmen und durch den Fahrradkeller wieder zu verschwinden, aber nicht ohne ein schönes neues Fahrrad.
Als die Wachmänner der Nachtschicht ihre Brotdosen verstaut, ihre Thermoskannen mit ganz viel Kaffee für die Nacht ausgepackt und die Jacken über die Stuhllehnen geschwungen hatten, war es 20.04 Uhr, und ER war schon an der nächsten Fahrradampel. Da war es IHM egal, dass das rote Blinklicht bemerkt wurde. Der Kaffee würde heute Nacht kalt werden.

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Mittlerweile war Annegret fast eingeschlafen und dabei war morgen Schultag: der 10. Februar. Das Telefon klingelte penetrant. Konrad Jägermeister drehte sich auf die andere Seite, aber das Klingeln hörte nicht auf. In seinem Kopf schien das Geräusch beständig anzuschwellen. Er blinzelte mit einem Auge in Richtung Radiowecker: es war 22.47 Uhr. Es musste schon was verdammt Wichtiges sein, um ihn eine halbe Stunde nachdem er ins Bett gegangen war, wieder herauszuklingeln. Er nahm den Hörer ab.
Zehn Minuten später war er wieder vollständig angezogen und raste in seinem Dienstwagen in Richtung Alte Pinakothek. Die Kollegen von der Spurensicherung waren bereits vor Ort und hatten ganze Arbeit geleistet. Der dreiste Dieb hatte es wohl gezielt auf den Dürer abgesehen. Seine Nacht würde Kommissar Jägermeister nun damit verbringen, die Videoaufzeichnungen des Museums zu sichten, um die Wege des Einbrechers zu rekonstruieren. Ade Vierjahreszeitendaunenkassettenbettdecke.
Der Morgen des 17.Februar war grau und wolkenverhangen. Annegret stapfte missmutig durch die Schneereste zur Schule. Heute würde es Zwischenzeugnisse geben. Aber noch Schlimmer: sie hatte immer noch nicht ihren Krimi für den Wettbewerb geschrieben. Plötzlich blieb sie wie angewurzelt stehen. Im Zeitungskasten an der Ecke hing die neueste Schlagzeile: „Selbstbildnis im Pelzrock von Dürer aus der Alten Pinakothek gestohlen! Täter flieht durch den Fahrradkeller!“

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Kommissar Konrad Jägermeister saß vor seinem Computer und war ratlos. Er war hundemüde. Seit fast 12 Stunden zerbrach er sich den Kopf, wie er den Kunstdieb fassen sollte. Auf den Überwachungskameras war er nur schemenhaft zu erkennen und ansonsten hatte er praktisch keine Spuren hinterlassen. Aus einer totalen Ratlosigkeit heraus, googelte Konrad Jägermeister die Begriffe „Pinakothek, Dürer, Pelzrock, Fahrradkeller“, und landete einen Treffer. Er öffnete den Link und das Blut gefror ihm in den Adern. In seinem Kopf pochte es. Der Dieb war sich seiner Sache so sicher, dass er seinen dreisten Kunstraub sogar im Internet angekündigt hatte! Na warte, Bürschchen, dich
krieg ich auch noch, dachte sich Konrad Jägermeister, während er zum Telefonhörer griff. Er wählte die Nummer seiner Kollegen der Internetfahndung. „Hallo Kollegen, ich schicke Euch einen Link per e-mail. Könnt ihr mir die URL rausfinden und sagen, wo ich den zugehörigen Computer finde? Es geht um den Kunstraub aus der Pinakothek.“ Wenn der Kerl schlau genug war, hat er sich von einem öffentlichen Rechner aus eingeloggt. Wenn er nicht schlau genug war, würde er, Kommissar Konrad Jägermeister, den spektakulären Kunstraub innerhalb der nächsten Stunden aufgeklärt haben. Er sah sich vor seinem geistigen Auge vor dem Ministerpräsidenten stehen und sich für den Orden bedanken.
„Gorweilerweg 100a“. Das war die knappe und präzise Antwort der Internetfahnder gewesen. Jägermeister war auf dem Weg dorthin. Das Sondereinsatzkommando hatte bereits mit 120 bewaffneten Kollegen das kleine Einfamilienhaus umstellt. Alles schien so ruhig. Aber so war es doch immer: das Verbrechen grassiert da, wo man es nicht vermutet. Sollte er das Haus stürmen lassen?

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Während er noch in Gedanken das Für und Wider abwägte, öffnete sich quietschend das Gartentürchen und Annegret stand vor ihm. „Hallo“ sagte sie, „kann ich Ihnen helfen?“ Kommissar Konrad Jägermeister war baff. Mit allen Eventualitäten hatte er gerechnet, aber nicht mit einem Kind. Er brauchte ein paar Sekunden bis er sich wieder gefangen hatte. „Sind deine Eltern zu Hause?“ Was für eine blöde Frage, aber ihm fiel sonst nichts ein. „Nein“. Annegret überlegte. Natürlich wusste sie, dass sie keinem Fremden die Tür öffnen durfte, wenn Mama nicht zu Hause war. Natürlich wusste auch Konrad Jägermeister, dass das Mädchen niemanden hinein lassen durfte, wenn die Eltern nicht da waren. Inzwischen war er von einer Erstürmung des Hauses abgerückt. So wollte er die Diretissima versuchen. „Kennst Du Albrecht Dürer?“ Annegret bekam weiche Knie, ihr wurde schummrig vor Augen. Sie war schon immer schlecht im Schummeln gewesen. Sie hatte es noch nicht einmal geschafft, die Tüte Gummibärchen geheim zu halten, die sie aus der Speisekammer gemopst hatte. Mama hatte es am nächsten Tag gemerkt. „Sie meinen das Selbstbildnis im Pelzrock? Äehm, ja.“ Schweigen. „Sind sie….?“ „Von der Polizei, genau.“ vervollständigte Kommissar Jägermeister.
„Und ich würde jetzt gerne von Dir wissen, wo das Bild ist.“ Annegret brach in Tränen aus, dicke Bäche flossen ihr über die Wangen. Jetzt war alles aus, der Polizist würde sie verhaften und ins Gefängnis stecken. Sie hockte sich auf die Stufe und der Kommissar setzte sich zu ihr. Sie fing zu erzählen an, erzählte von dem Krimiwettbewerb, dem Online-Tagebuch und davon, dass jemand erst „ihre“ Idee geklaut hatte und dann das Bild. Wo das Bild jetzt sei, wisse sie auch nicht, und ob sie den Eumel, ihren Teddybär, mit ins Gefängnis nehmen dürfe. Der Kommissar war erst sprach- und dann wieder mal ratlos. Er kratzte sich am Kopf. Und in eben diesem Kopf nistete sich eine Idee ein…..
„Liebe User, ich habe eine Idee, wie ich meinen Krimi für den Wettbewerb fortsetzen könnte. Bitte schreibt mir, ob ihr das gut genug findet.“ Annegret tippte schwitzend in ihr Online-Tagebuch.

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Kommissar Jägermeister saß grinsend hinter ihr und sah ihr über die Schulter. Ganz schön gewitzt für eine Drittklässlerin, dachte er bei sich. „Am 18. Februar, gegen 17.00 Uhr, fuhr ER mit seinem neuen Fahrrad die Arnulfstrasse entlang und bog zum Hauptbahnhof ein. Seltsamerweise ging IHM gerade durch den Kopf, dass das schöne Rad bestimmt geklaut wird, wenn ER es unversperrt vor dem Bahnhof abstellt. Aber was solls, ER hatte Wichtigeres vor. Das Schliessfach mit der Nummer 9417 lag hinten links in der mittleren Reihe. So konnte keine Kamera und auch sonst niemand in das Fach sehen, wenn ER die geöffnete Tür mit seinem Rücken verdeckte. Es war gerade Berufsverkehr und viele Leute waren unterwegs, aber keiner beachtete IHN, jeder schien mit sich selbst beschäftigt. C3PO war die Zahlenkombination, und sie funktionierte. Alte Schinken sollte man ja eigentlich nicht zusammenrollen wie eine Tapete, aber IHM war das herzlich egal. ER tauschte die grüne Sporttasche gegen seinen alten Rucksack aus. Zu Hause würde ER in Ruhe nachzählen, ob es tatsächlich 15 Millionen Euro waren. Das neue Rad war noch da und ER nahm sich fest vor, von dem Geld ein Fahrradschloss zu kaufen.“ Annegret sah den Kommissar an und er nickte. Dann drückte sie auf den Button „hochladen“.
Am 18. Februar hatten sich schon weit vor 17.00 Uhr diverse Polizisten im Hauptbahnhof platziert und die grüne Sporttasche war im Schliessfach Nummer 9417 eingeschlossen. Diese enthielt allerdings keine 15 Millionen Euro, sondern 97,50 Euro Spielgeld aus Annegrets ausrangiertem Kaufladen und ein paar alte „Süddeutsche Zeitungen“. Jägermeister hielt sich unauffällig am Zeitungskiosk neben der Schliessfachhalle auf. Er begann langsam, die „Quietsch-Bunte“ und „Das güldene Blatt“ nervig zu finden, als er um 17.03 Uhr über seinen Knopf im Ohr die Nachricht bekam, dass sich jemand am Schliessfach 9417 zu schaffen machte. Jetzt galts. Die Kollegen vom Sondereinsatzkommando hatten bereits die Eingänge verstellt. Jägermeister trat, die Hand an seiner Waffe, von hinten an IHN heran. „Hände hoch!“ rief er „Nicht umdrehen!“ Die Sporttasche fiel zu Boden. Der Kommissar ließ die Handschellen klicken, dann drehte er die Person um und staunte nicht schlecht. „Hallo Herr Finanzminister, klauten Sie den Dürer für die Nürnberger, oder um die Staatsfinanzen zu subventionieren?“

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Am Nachmittag des 27. März stand Annegret zitternd vor Aufregung im Rathaus und alle applaudierten. Selten war sich die Jury so einig gewesen, wem sie den ersten Preis des
Krimiwettbewerbs überreichen wollten. Am lautesten klatschte Kommissar Konrad Jägermeister, der als Annegrets persönlicher Ehrengast geladen war. Nachdem der Bürgermeister, die Jury und die anderen Autoren gratuliert hatten, war Jägermeister an der Reihe: „Annegret, ich hoffe, Du magst mich nächste Woche auch als Ehrengast begleiten, wenn ich vom Ministerpräsidenten meinen Orden überreicht bekomme!“

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Streetart 2

Mittwoch, 16. Mai 2012

Auf Münchens Straßen fotografiert:

 

 

 

 

 

 

 

 

:: Zum Streetart-Artikel aus Heft 19

 

 

Special Olympics-Werkstatt Messestadt

Montag, 14. Mai 2012

Special Olympics:
Schreib- und Fotowerkstatt in der Messestadt Neu-Riem

 

Wir, die Klasse 6g (Ganztagsklasse) der Mittelschule Lehrer-Wirth-Straße aus München Riem, haben am Donnerstag, den 26., und am Freitag, den 27. April 2012, von 9.00-12.30 Uhr im Kulturzentrum der Messestadt das Projekt „Schreib- und Foto-Werkstatt“ mit der Münchner Kinderzeitung durchgeführt. Am ersten Tag besuchte uns eine Gruppe von fünf Buben und einem Mädchen von der Sonderschule Otto-Steiner-Straße (Geistigbehinderte) aus Dachau, die uns Judoübungen vorgeführt und gezeigt haben. Ein paar von uns durften mitmachen und wir haben von ihnen einiges gelernt! Die 18 Schülerinnen und Schüler aus unserer Klasse wurden in Gruppen aufgeteilt. Einige durften fotografieren, Interviews mit den Judokämpfern machen und verschiedene Berichte für die Kinderzeitung schreiben.
Am zweiten Tag wurden alle Informationen verarbeitet und im Computer gespeichert, damit
diese im Internet (www.muek.info/special) und in der Kinderzeitung verbreitet werden
können. Die zwei Tage haben uns sehr gut gefallen, weil wir erfahren durften, wie man eine Zeitung herstellt. Die vier Betreuer haben uns dabei sehr geholfen.

Melina und Beate

 


Die Judoka sind Schüler des Förderzentrums Otto-Steiner-Schule und wurden begleitet von ihrem Trainer Alwin Brenner, der bei den Sportfreunden Harteck eine von ihm gegründete G-Judoka-Gruppe mit Menschen mit geistiger Behinderung leitet.
Übrigens: Alwin Brenner wurde für sein besonderes Engagement im Januar 2012 vom
Deutschen Judo-Bund als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet.

Die Redaktion

 

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Im Gespräch mit den Judokämpfern

 

 

 

 

Wer hat Judo erfunden?
Der Japaner Kano. Judo ist aus verschiedenen Kampftechniken entstanden. Die Kampfkunst
Judo ist nicht gefährlich, deshalb wird sie „Der sanfte Weg“ genannt.

Was ist beim Judo wichtig?
Dass man sich konzentriert und den Gegner beobachtet. Und dass man keine Angst hat.

Haben sich von euch schon welche im Kampf verletzt?
Bisher hat sich von uns noch niemand wirklich verletzt. Es ist wichtig, dass man sich gut
aufwärmt.

 

 

Macht es Spaß, Judotrainer zu sein?
Es ist immer spannend. Und es macht Spaß, den Kindern etwas beizubringen.

Tut es weh, sich auf den Boden zu schmeißen?
Nein, man ist ja auf der Matte. Und ganz wichtig beim Judo ist, sich richtig abzurollen.

Was ist im Judo verboten?
Den Gegner zu schlagen und zu treten. Würgegriffe sind höchst gefährlich und dürfen deshalb
von Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

Was hat es mit den verschiedenen Farben der Gürtel auf sich?
Die bezeichnen den Rang des Judoschülers. Der niedrigste ist der weiße Gürtel, der höchste
der schwarze. Es gibt weiß, weiß-gelb, gelb, gelb-orange, orange usw. Ein Kämpfer mit
höherem Gürtel hat für die weniger Erfahrenen eine Vorbildfunktion.

Worauf freut ihr euch bei den Special Olympics am meisten?
Auf die Kämpfe und die Medaillen!

Wir bedanken uns, dass wir euch befragen durften und ihr uns sehr anschaulich Informtioen
über Judo gegeben habt und wünschen den Special Olympics-Teilnehmern viel Erfolg!

Die Fragen stellten Martin und Can

 

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Wir lernen Judo kämpfen

 

 

 

Am 26.4. kamen geistig behinderte jugendliche Judokämpfer in das Kulturzentrum
Messestadt-West. Um 11.00 Uhr kamen sie an. Es waren genau ein Trainer, sechs Judoka. Sie
hatten Stoffklamotten an. Jeder von ihnen hatte unterschiedliche Gürtelfarben. Sie kamen um
uns zu zeigen, wie man sich wehrt und wie man richtig hinfällt. Sechs Kinder aus unserer
Klasse durften mitmachen. Sie haben uns Tricks gezeigt, wie man hinfällt, ohne sich weh zu
tun und die Judoka haben uns Tricks von sich selbst gezeigt. Wir drei Jungs und drei
Mädchen (Arduan, Tülin, Ali, Raphael, Claudia, Sinem). Wir fanden es voll toll, was sie uns
gezeigt haben und das einer von den judoka ein Deutscher meister war. Als wir eine Übung
über vorsichtiges Hinfallen geübt haben, hatte man das Gefühl, dass einem was passieren
kann. Aber zum Glück, ist nichts passiert.

 

 

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Interview rund um die Special Olympics

 

Kennen Sie die Special Olympics?
6 der Befragten in der Messestadt haben mit JA geantwortet, 3 mit NEIN.
Würden Sie die Special Olympics besuchen?
6 JA, 3 NEIN
Was ist das Besondere an den Special Olympics?
Das ist die Olympiade der Geistigbehinderten
Hat etwas mit Behinderten zu tun
Gut, dass diese Menschen trotz ihrer Behinderung Sport ausüben können.
Gut, dass es das gibt.
Das ist eine tolle Sache!

Beate und Melina

 

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Foto-Aktion:
Was ist schon normal?!

 

 

 

 

 

 

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Die Special Olympics

Die Special Olympics sind die weltweit größte, vom Olympischen Komitee (IOC) offiziell
anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

Sieben Dinge, die ihr wissen müsst:
1. Vom 20. bis 26. Mai sind die Special Olympics in München
2. 5000 Athletinnen und Athleten zeigen ihr können in 19 verschiedenen Sportarten.
3. Insgesamt 14.000 Teilnehmer
4. 2000 Trainer
5. 2000 freiwillige Helfer
6. Die Special Olympics finden u.a. im Olympiapark statt.
7. Im Olympiapark gibt es Beachvolleyball, Handball, Judo, Kraftdreikampf und Radssport.

 

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Foto-Aktion: Siegerposen

 

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Interview

Kennen Sie persönlich einen Behinderten?
5 JA, 2 NEIN

Wie sollte man Ihrer Meinung nach mit Behinderten umgehen?
Mit Respekt
Ganz normal
Wie mit jedem anderen auch
Hilfsbereit
Respektvoll und nett
Tolerant
Man soll sie integrieren
Ganz normal
Ganz normal

Glauben Sie, dass die Riem-Arcaden behindertengerecht sind?
Ja, eigentlich schon
Ja
Die Eingänge sind sehr breit
Ein paar Verbesserungsmöglichkeiten gibt es schon.
Weiß nicht
Aufzug: Daumen hoch
Da habe ich mir noch keine Gedanken gemacht

 

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Cyborgs

 

 

 

 

 

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Bilderrätsel

 

Special Olympics München 2012

Dienstag, 03. April 2012

Was ist schon normal?!

Schreib- und Foto-Workshops zu den Special Olympics München 2012

 

Startblock 7 Druck

 

Vom 20.- 26. Mai 2012 finden die Special Olympics München 2012 statt. Bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung geben über 14.000 Teilnehmer, darunter 5.000 Athletinnen und Athleten mit und ohne geistige Behinderung, in 19 Sportarten ihr Bestes.

 

Kultur & Spielraum e.V. und die Münchner Kinderzeitung begleiten das Sportereignis mit dem „Aktionszelt Literatur-Foto-Kunst“ mitten in der Olympic Town auf dem Coubertin-Platz im Münchner Olympiapark. Vom 22.-25.5. werden dort u.a. die Ergebnisse der vier Schreib- und Foto-Werkstätten in Milbertshofen, in der Messestadt Neu-Riem, in Schwabing und in Freimann präsentiert. Dabei haben sich Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren im Vorfeld des großen Sport-Events unter dem Motto „Was ist schon normal?!“ mit dem Thema Behinderte und Nichtbehinderte auseinandergesetzt, Experten befragt und Straßeninterviews durchgeführt, Reportagen, Fotos und Illustrationen produziert – und sich fit gemacht für die Special Olympics in München 2012!

 

Das Programm „Was ist schon normal?!“ wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München (Special Olympics-Kulturprogramm).

 

 

Schreib- und Foto-Werkstatt
Kulturhaus Milbertshofen
3./4.4.

Schreib- und Foto-Werkstatt
Kulturzentrum Messestadt
26./27.4.

Schreib- und Foto-Werkstatt
Nachbarschaftstreff Ackermannbogen
(Schwabing)
3./4.5.

Schreib- und Foto-Werkstatt
Mohrvilla (Freimann)
12./13.5.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktionszelt Literatur-Foto-Kunst
Olympiapark – Coubertinplatz
22.-25.5.

Das Special Olympics-MÜK-Team:Florian Gass (Grafik & Illustration), Severin Vogl, Adina Huber (Fotografie), Ina Welling, Nadja Khan, Silke Schetelig, Marion Schäfer, Hellena Boutos, Reinhard Kapfhammer (Textwerkstatt & Organisation)Vielen Dank an die beteiligten Einrichtungen und allen Special Olympics Reporterinnen und Reportern fürs Mitmachen!

 

Special Olympics Milbertshofen

Dienstag, 03. April 2012

Milb2

 

Schreib- und Foto-Workshop
für die Special Olympics

im Kulturhaus Milbertshofen
3./4.4.2012

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„5 Teams aus München sind auch mit dabei…“

Interview mit einer der Organisatorinnen der Special Olympics: Manuela Brehmer

 

 

Manuela Brehmer leitet das Büro des Bayrischen Landesverbandes der Special Olympics in München und sie ist Familienbeauftragte. Wir haben Ihr einige Fragen zu den Special Olympics gestellt, die vom 20.-26. Mai in München stattfinden.

 

Welche Aufgaben hat man da so?

Sie versucht im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen ein Netzwerk  für Familien aufzubauen,

die mit behinderten Angehörigen alle ähnliche Probleme haben. Familien können sich so gegenseitig helfen und sehen, was ihre Kinder alles leisten können.

 

Wie finden Sie ihren Beruf?

Sie findet ihn interessant.

 

 

Wie kommt man zu so einer Aufgabe?

Ihr Bruder ist selbst von einer Behinderung betroffen (Down- Syndrom). Und sie hat an ihrem Bruder erkannt, dass die Teilnahme als Athlet an den Special Olympics den Betroffenen sehr viel an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl geben können.

 

 

Wie lange machen sie diesen Beruf schon?

Sie hat diesen Beruf ursprünglich ehrenamtlich angefangen und macht ihn seit mittlerweile 8 Jahren.

 

 

Wie sind die Special Olympics überhaupt entstanden?

Die Idee ist auch von einer Familie entstanden und zwar aus der Familie Kennedy-Shriver, die sehr sportlich war. Eine der Schwestern des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy hatte eine Behinderung und durfte deshalb nicht an sportlichen Wetbewerben teilnehmen. Die Familie wollte sich damit nicht abfinden und nahm die Sache selbst in die Hand: Sie veranstalteten ein sportliches Gartenfest für circa 100 Leute, das sehr gut angenommen wurde. Daraus entstand die Idee der Special Olympics. Der Neffe von John F. Kennedy, Tim Shriver, ist heute noch Vorsitzender der Internationalen Special Olympics.

 

 

Wie viele Münchner Teams nehmen dieses Jahr teil?

5 Teams nehmen dieses Jahr teil. Aber auch viele Vereine aus dem Münchner Umfeld.

5000 Sportler aus ganz Deutschland.

 

 

Aus welchen Altersgruppen sind die Sportler?

Die Jüngsten fangen mit 12 an und die Hauptaltersgruppe ist 18-26 Jahre alt, weil da jeder Mensch

auf seinem sportlichen Höhepunkt ist.

 

 

Haben die Sportler Familie und nehmen sie diese mit?

Es haben sich ganz viele Familie angemeldet und es kommen ca. 1000 bis 1500 Familienangehörige mit.

 

 

Arbeiten sie auch mit den Sportlern persönlich zusammen?

Ja, sie betreut auch eine Sportgruppe von ca. 40 Sportlern in der Nähe von Olching, wo sie auch wohnt. Sie begleitet sie pro Woche zwei Mal zum Training.

 

Herzlichen Dank für das Interview!

Mario, 14

 

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In- und Out-Liste April 2012

 

Klamotten

IN

Röhrenjeans

 

Leopardenmuster

 

Rückenfrei

 

Hot-Pants

 

Boots

 

Riesenschals (auffällige Farben)

 

Hohe Schuhe

 

Überdimensionale Ketten

OUT

Breite Hosen

 

Trachten

 

Rollkragen

 

Beige, dunkelgrün,

 

Sandalen

 

Ballerinas mit Socken

 

Wanderschuhe

 

Skaterfrisur

 

Musik

IN

Jessi J.

 

Olly Murs

 

Rihanna

 

Nicki Minaj

 

Bruno Mars

 

Michael Jackson

 

Lady Gaga

 

Beyonce

 

BossHoss

 

Xavier Naidoo

 

OUT

Justin Bieber

 

Schlagermusik

 

Vanessa Hudgens

 

Miley Cyrus

 

Dieter  Bohlen

 

Tokio Hotel

 

Pink

 

Pietro Lombardi

 

Jimmy Blue Ochsenknecht

 

Avril Lavigne

 

Filme

In

Die Tribute von Panem

 

Hugo Cabret

 

Step up 3D

 

Das Streben nach Glück

 

Underworld

 

Ziemlich beste Freunde

 

Horror Filme (z.b.Saw)

 

Twilight

 

Illuminati

 

Titanic in 3D

 

Out

Harry Potter

 

Wiki und die starken Männer

 

Never Say Never

 

Hannah Montana der Film

 

Die wilden Kerle

 

Alice im Wunderland

 

Mr. Bean

 

Herr der Ringe

 

Avatar

 

Batman

 

 

Von Laura,Sara,Zahra<3

 

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Rätselbild: Suche die 10 Unterschiede

 

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Was ist Dir wirklich wichtig?

Bist Du auch manchmal total genervt, wenn Du morgens aufstehst und Du vor dem Spiegel einen Pickel entdeckst? Oder wenn deine Freundinnen ein cooles neues T-Shirt haben und du nicht?

 

Viele Dinge, über die wir uns oft aufregen, sind oft gar nicht so wichtig. Was alle 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Schreibwerkstatt im Kulturhaus Milbertshofen richtig wichtig in Ihrem Leben finden, kannst Du in der Wörterwolke nachlesen. Jeder hat die 5 wichtigsten Dinge in seinem/ihrem Leben angegeben. Die Wörter, die am größten sind, sind uns allen am wichtigsten…

 

 

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Psychotest: Was für ein Sporttyp bist du?

 

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Witze

1.  Was sagt ein Tintenfisch zu seiner Freundin?

„Darf ich deine Hand ,Hand,Hand,Hand,Hand,Hand,Hand,Hand halten?

2.Warum dürfen Insekten nicht in die Kirche gehen?

Weil sie in Sekten sind.

3.Fritz und seine Oma machten ein Spaziergang.Auf dem Weg fand Fritz einen 50€ Schein,den er aufheben wollte.Dann sagte die Oma :“Was auf dem Weg liegt, darf man nicht aufheben“. Als sie weiter gingen, war eine Bananenschale auf dem Boden.Daraufhin rutschte die Oma auf der Banane aus und landete auf den Boden. Sie sagte zu Fritz:“Kannst du mich aufheben,bitte?“ Fritz antwortete:“Ich darf nichts vom Boden aufheben, hast du mir gesagt.“

4. Der Trainer sagt zu seiner Fußballmannschaft:“Dieses Jahr sind wir ja viel gerechter als letztes Jahr,weil wir unsere Gegner im Krankenhaus besuchen.“

5.Was liegt am Strand und spricht undeutlich?

Eine Nuschel.

6.Herr „Dumm“wohnt im Erdgeschoß eines Hauses. Herr „Niemand“wohnt im 1.Stock des Hauses,und Herr „Keiner“wohnt im 2.Stock. Herr“Dumm“schaut aus seinem Fenster,Herr“Niemand“spuckt Herrn“Dumm“auf den Kopf und Herr“Keiner“hat es gesehen. Als Herr“Dumm“zur Polizei geht, sagt er:“Niemand hat mir auf den Kopf gespuckt und Keiner hat es gesehen.“ Da sagte der Polizist“Sind sie dumm, oder so?“ Darauf antwortete Herr Dumm:“Ja,höchstpersönlich!“

 

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Was ist schon normal?

 

Für manche Leute ist der Alltag normal, wie sie ihn immer leben. Z.B. ist es in England normal, dass man zum Frühstück Bohnen auf Toast ist. Das finden manche Leute in Deutschland unnormal. Im Libanon, da wo ich her komme, gibt es z.B. nicht so viele Gesetzte wie bei uns in Deutschland und auch nicht so viele Polizisten. Deshalb bin ich dort sogar schon einmal Auto gefahren. Das wäre in Deutschland nicht normal, weil man bei uns einen Führerschein braucht.

 

Was man für normal hält, hängt also davon ab, wo man lebt und wie man lebt.

 

Damit ihr seht, was für Familien alles normal ist, zeigen wir Euch Bilder von verschiedenen Familien beim Frühstück.

(Bilder folgen noch…)

 

Die Bilder sind von Robin, Nasim und Florian, der Text ist von Karim, 12

 

   

 

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Umfrage zum Thema: „Was war der schönste Moment in Ihrem Leben?“

Für viele Sportlerinnen und Sportler der Special Olympics gehört es zu den schönsten Momenten im Leben, wenn sie sich an den Spielen beteiligen oder sogar auf dem Siegertreppchen stehen. Wir wollten wissen, was der schönste Moment im Leben der Menschen war, die wir vor dem Kulturhaus Milbertshofen trafen:

Von 7 befragten Personen sagten 4, dass die Geburt ihres Kindes der schönste Moment im Leben war, weil es ein schönes Gefühl ist, ein Kind im Arm zu halten.

Eine Person antwortete, dass ihre Hochzeit der schönste Moment im Leben war, weil es ein schönes Gefühl ist, mit einem Menschen in den man verliebt ist, einen festen Bund einzugehen.

Eine Person gab an, dass das Leben vor der Schule am schönsten war: „Da war noch kein Krieg.“

Und ein Person sagte, dass der schönste Moment in seinem Leben erst noch kommt…

 

Und was war der schönste Moment in Deinem Leben?

von Karim, Kai und Daniel

 

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Fotoaktion Stärken und Schwächen

 


Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Manche Dinge kann man gut, bei anderen tut man sich schwer. Hier die Ergebnisse der Umfrage aus der Zeitungswerkstatt in Milbertshofen.


Was kannst du gut?
Wo tust du dich schwer?
Was würdest du gerne können?

 

 

 

Karim kann gut schwimmen und zwar am liebsten kraulen.
In Mathe ist er nicht gut. Er würde gerne boxen lernen.

 

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Nasim kann gut Fussball spielen, im Schwimmen ist er nicht so gut und sehr gerne würde er Auto fahren lernen.

 

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Schreibwerkstatt Milbertshofen 073

 

Yara kann gut Gitarre spielen. Werfen fällt ihr schwer. Aber fliegen würde sie sehr gerne lernen.

 

 

 

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Mein Bruder Nick braucht kein Mitleid

 

Mein Bruder Nick ist 12 Jahre alt. Seitdem er zwei Jahre alt ist, weiß er, dass er Rheuma hat.  Wegen seiner Krankheit ist er in seiner Bewegung eingeschränkt: Er kann nicht weit gehen, kann wenig Sport machen und kann nicht schwimmen. Er hat einen Roller zum Sitzen, damit er in die Schule kommt. Er wird jetzt zusätzlich einen  Rollstuhl bekommen.

 


Er besucht die 5. Klasse der Realschule der Stiftung Pfennigparade. Allerdings ist er im Moment seit zwei Wochen in Garmisch in der Rheumaklinik, weil er sich immer schlechter bewegen konnte.  Wegen seiner Schmerzen ist er schon seit Monaten nicht mehr in die Schule gegangen. In der Früh konnte er sich fast nicht mehr bewegen. Statt der Spritzen, die er bis jetzt bekam, bekommt er jetzt Infusionen.

 

Sein größter Wunsch ist es zur Zeit, das Krankenhaus zu verlassen und wieder öfter in die Schule zu gehen.

 

Mein Bruder ist lustig und wir haben Spaß. Wenn wir spielen und rumtoben, vergesse ich oft, dass er eine Behinderung hat und ich Rücksicht nehmen muss. Ich muss aufpassen, dass ich ihn nicht so stark anrempel oder stoße. Er hat dabei sehr große Schmerzen und kann sich auch leicht etwas brechen.

 

Er findet es ätzend, dass er beim Einkaufen oder auf der Straße von wildfremden Leuten oft angestarrt wird (er trägt auch Handschienen). Ihn würde es nicht stören, wenn ihn die Menschen fragen würden, was er hat. Schlimm findet er vor allem die Blicke. Am liebsten wäre es ihm, wenn sich die Leute bei ihm verhalten, wie bei jedem anderen Menschen auch. Manchmal freut er sich auch, wenn man ihm Hilfe anbietet. Wenn er aber keine Hilfe will, sollte man es aber gut sein lassen.

 

Eines ist klar: Er braucht kein Mitleid. Diese Erfahrung habe ich auch bei meinem Praktikum in der Physiotherapie gemacht. Die Leute wollen, dass man mit ihnen ganz normal umgeht. Ihr einziger Unterschied ist, dass sie eine Schwäche haben.
Oft benehmen sich Menschen mit Behinderung normaler als Menschen ohne Behinderung.

 

 

 

Laura

 

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KONY 2012

Die Bevölkerung setzt sich für den Arrest eines der schlimmsten Verbrechers der Geschichte ein


Joseph Kony wurde 1961 als Kind einer armen Familie in Uganda geboren. Angeblich erhielt er 1986 den Befehl vom „heiligen Geist“ den christlichen Staat Uganda zu schaffen. Seine Vorstellung eines christlichen Staates beruht auf der Basis der Bibel und der 10 Gebote.

 

Der ehemals soziale Junge trat zum ersten Mal 1987 im Alter von 26 Jahren mit seiner neu gegründeten Gruppe „Lord’s Resistance Army“ („LRA“ – auf Deutsch Widerstandsarmee des Herrn) auf. Er terrorisierte die Bevölkerung im Norden Ugandas, in der Zentralafrikanischen Republik, in der Demokratischen Republik Kongo sowie im Südsudan. Außerdem erklärte er der Regierung Ugandas den Krieg, den er schon seit 20 Jahren führt.
Um seine Macht zu demonstrieren, verschleppte er 30.000 bis 60.000 Kinder, die er unter Zwang zu Kindersoldaten ausbildete, vergewaltigt, versklavt oder ermordet und Mädchen zur Prostitution gezwungen hat. Er griff die Zivilbevölkerung an und plünderte zahlreiche Dörfer. Außerdem entstellte er Kindergesichter und ließ Kinder ihre eigenen Angehörigen ermorden.
Trotz 33 verschiedener Anklagepunkte des Internationalen Strafgerichtshofs wegen den vorher genannten Punkten konnte er bis heute nicht gefasst werden. Joseph Kony ist seit März 2005 auf Platz 1 der Liste der „MOST WANTED“ des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC).

 

Als Jason Russel, ein34-jähriger Amerikaner, auf einer Safari mit Freunden in Uganda den ugandischen Jungen Jacob traf, der wie viele andere Kinder durch Kony den Tod seines Bruders und anderer Angehöriger ansehen musste, immer unter Angst von Entführung durch der LRA lebte und die Lust am Leben verloren hatte, versprach Russell alles zu machen um die Lage der Kinder zu verbessern. Dazu gründete Jason Russell die Kampagne KONY 2012. Ziel der Kampagne ist die Festnahme Joseph Konys bis zum Ende des Jahres 2012. Dies soll durch das Bekanntmachen Konys erreicht werden.

 

Dafür wurden Plakate, Armbänder und Sticker von Kong entworfen, die jeder tragen sollte. Außerdem bat man um Spenden. Obwohl die amerikanische Regierung die Bitten von Russell zuerst nicht ernst nahm, weil dies nicht als finanzielles oder sicherheitliches Interesse der Außenpolitik galt, musste sie nach etlichen Protestmärschen der Bevölkerung einräumen, dass dieses Problem nicht nur Afrika oder Amerika, sondern die ganze Welt betrifft. Somit schickte Barack Obama 100 Hilfsberater nach Uganda.
Ohne das Interesse der Leute würde das Projekt scheitern und die Verbrechen Konys würden weiter fortgesetzt werden. Um das Interesse der Leute aufrecht zu erhalten, müssen alle Menschen der Welt von Kony erfahren. Und um das zu schaffen, wird unter anderem das „Cover-the-Night“ Event in jeder großen Stadt veranstaltet. Darin wird in einer Nacht von acht Uhr Abends bis in die Morgendämmerung die jeweilige Stadt mit Anti-Kony-Plakaten „verziert“. Dies ist am 20-21. April 2012. Außerdem setzen sich 20 Promis und 12 Politiker mit ihrem Einfluss für die Kampagne ein. Zu den Promis gehören unter anderem Rihanna, Mark Zuckerberg, Justin Bieber, Angelina Jolie, Jay-Z, Bill Gates, Lady Gaga und George Clooney. Gegen Spenden oder für 30$ bieten sie das „Action-Kit“ an, in dem unter anderem Werbeplakate für die Aktion sind. Diese waren aber schon trotz hunderttausendfacher Auflage nach kurzer Zeit bis heute ausverkauft. Das bisher Gesagte ist in dem Youtube-Video von Jason Russell zusammengefasst. Das Video „Kony 2012“ ist zurzeit mit über100 Millionen Klicks in 6 Tagen das am schnellsten gewachsene Video der Geschichte. Die Facebook-Gruppe „Invisible-Children“ hat 3,2 Millionen Likes.

 

Dieses Thema hat mich, meine Freunde und viele andere Menschen auf der Welt tief getroffen. Ich unterstütze diese Kampagne auch. Bevor ich das Video „Kony 2012“ gesehen habe, haben ich und viele andere nicht einmal von Joseph Kony und seine Verbrechen gehört. Indem ich diesen Artikel schreibe, helfe ich dieser Kampagne, weil ich Joseph Kony auch bekannt mache. Ich hoffe, dass dieser Artikel viele Kinder auf dieses Thema aufmerksam macht und dadurch Joseph Kony bis Ende 2012 gefasst wird.

 

Daniel (13) mit Hilfe von Kai (13)

 

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Heldengeschichte von Karim: Wo ist das Flugticket?

„In jedem von uns steckt ein Held!“ ist das Motto der Special Olympics. Hast Du Dich schon einmal wie eine Heldin oder ein Held gefühlt???
Hier die Heldengeschichte von Karim:

 

Vor dem Flug


2008 wollten wir im Sommer in den Libanon fliegen, doch am Abflugtag hat mein Vater plötzlich die Tickets nicht mehr gefunden. In 2 Stunden ging unser Flug!
Mein Vater wurde ganz hektisch und rot und fing an zu schreien: „Sucht mit!!!“ Daraufhin hat unsere ganze Familie gesucht wie  verrückt! In allen Schränken und sogar in den gepackten Koffern und Taschen.

 

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Da kam unser Bekannter Sigi, um uns zum Flughafen zu fahren. Anfangs glaubte er, wir würden ihn auf den Arm nehmen, doch dann half er auch mit zu suchen.

 

Mein Vater telefonierte verzweifelt mit dem Flughafen und wir glaubten schon, dass wir nicht in den Urlaub fahren können.

 

Fast hätten wir die Hoffnung schon aufgegeben und ich überlegte mir schon, was ich in 6 Wochen Sommerferien machen sollte, weil alle meine Freunde im Urlaub waren.

 

Da bat mich mein Vater einen Stift zu holen, um noch schnell eine Telefonnummer aufzuschreiben. Ich schaute in einer herumliegenden Bauchtasche nach einem Stift und fand ein paar Tickets. Bei genauerem Hinschauen erkannte ich, dass és unsere Flugtickets waren!

 

Ich konnte es erst fast nicht glauben, doch dann rannte ich voller Freude zu meinen Eltern die mich glücklich umarmten.

 

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Karim, 12 Jahre

 

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Filmtipp: Margarethe Steiff kämpft sich durchs Leben

 

Wir haben mal mit der Klasse den Film  „Margarethe Steiff“  gesehen und weil er uns gefallen hat erzählen wir euch jetzt,  was darin passiert.

Einführung: Im Film geht es um ein mutiges Mädchen namens Margarethe Steiff, die eine Kinderlähmung  hatte. Trotz ihrer Behinderung wollte sie zur Schule gehen, obwohl sie nicht laufen konnte.  Ihre Mutter war dagegen, denn ihr Bruder musste sie immer tragen. Deshalb haben sie eine Schubkarre gebaut, damit sie zur Schule fahren kann. Der Film ist in echt mal passiert.

 

 

Jetzt erzählen wir euch, wie es weitergeht und endet.
Ihr Bruder fuhr sie immer mit der Schubkarre zur Schule. Sie war eine gute Schülerin, aber sie machte gerne Witze über den Lehrer. Eines Tages erfuhr sie, dass es in Wien ein Krankenhaus gibt,  das Kinderlähmungen durch eine Operation heilen kann. Sie wollte unbedingt dort hin, doch ihre Eltern hatten wenig Geld. Ihr Vater und ihre Mutter gingen zu einem Kloster und  überredeten den Pfarrer ihnen Geld zu geben, damit ihre Tochter nach Wien gehen kann und die Operation machen kann. Als sie in den Zug einstieg, kam ihr ein Mann entgegen  und setzte sich auch zu ihr. Er erzählte ihr von seinen Geschäftsreisen, indem er  Menschen Gegenstände brachte, die modern sind. Er wusste nicht, dass Margarethe eine Kinderlähmung hatte, er erfuhr es erst später.

Als Margarethe Steiff  in Wien ankam, setzte sie eine Krankenschwester in einen neuen modernen Rollstuhl. Der Arzt hat versucht sie zu operieren. Als das geschehen ist, versuchte er sie hinzustellen aber sie knickste um. Danach war sie sehr traurig und nahm ein Bad,  in dem sie schon vorher drin schwamm. Sie bekam den Rollstuhl mit als Geschenk und fuhr mit dem Zug zurück nach München. Als sie ankam, sah ihre Familie, dass sie immer noch nicht laufen kann.  Alle waren sehr enttäuscht.  Sie war einerseits froh über den Rollstuhl,  andererseits  war sie enttäuscht.

Nach einer langen Zeit besuchte sie der Mann, den sie mal im Zug gesehen hatte, der Julius hieß. Er bot ihr und ihrer Familie eine neue Nähmaschine an. Er ging nach Amerika, um die Maschine dort abzuholen. Margarethe und ihre Familie warteten auf ihn, bis er kam. Als er kam, hatte er die Nähmaschine dabei. Margarethe kaufte die Maschine und sie nähte ein Kleid, damit ihre beste Freundin Charlotte es auf einem Fest anziehen konnte.

 


Ihre Freundin zog das Kleid auf das Fest an und sie tanzte mit Julius. Margarethe war eifersüchtig, weil sie sich in Julius verliebt hatte. Danach gingen sie alle schwimmen und Margarethe sprang ins Wasser und Julius küsste sie. Margarethes Bruder Fritz war eifersüchtig auf Julius, weil sie nur noch Zeit mit ihm verbrachte. Ein paar Tage später wollte Julius wieder abreisen und Charlotte heiraten.

Als er mit Charlotte abreiste, war Margarethe traurig, doch sie kam drüber hinweg und sie war sauer auf ihren Bruder, weil er davon wusste und ihr alles verschwieg. Lange später versöhnte sie sich wieder mit ihrem Bruder. Sie  nähte mit ihrem Bruder Stofftiere, verkaufte sie auf einem Markt und dann später  gründete sie eine Bärenfabrik. Die Bären waren etwas Besonderes, sie waren beweglich. Die Fabrik wurde langsam pleite, weil keiner die Bären kaufte, weil sie zu teuer waren. Doch eines Tages kamen Männer und hielten ihr einen Vertrag hin, denn sie war ja pleite. Sie wollte nicht den Vertrag unterschreiben, denn sie liebte die Fabrik über alles. Wie es ausging könnt ihr euch selber anschauen.

Wir fanden den Film schön und traurig. Wir fanden es auch schön, weil  man sieht wie sie sich durch das Leben kämpft.

 

 

 

 

 

 

Sara 13 und Zahra 14

 

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Haben Sie sich schon mal als Held gefühlt?

„In jedem von uns steckt ein Held“ ist das Motto der Special Olympics. Wir wollten wissen, wer sich schon mal selbst als Held oder Heldin gefühlt hat und machten dazu eine Umfrage:

 

Ja, als ich einen Familienring wieder gefunden hatte.

Ja, als ich bei einem Verkehrsunfall zwei Menschen geholfen hatte.

Ja, als ich meine Kinder groß zog.

Ja, als ich zwei Leuten in Seenot half.

Ja, als ich ein Handy fand und es zurück geben konnte.

Ja, denn ich habe schon öfters den Krankenwagen gerufen.

Ja, als ich beim Ski fahren schneller als alle anderen war.

Ja, ich tue es jeden Tag weil ich in München überlebe.

Ja, als meine Tochter auf die Welt kam.

Ja, als meine Kinder auf die Welt kamen.

Ja, als sie einer Schülerin ihr Leben gerettet hat, weil sie zu viel Tabletten zu sich nahm.

 

4 von 6 befragten Personen kannten die Special Olympics nicht, als wir den Personen es erklärten

fanden sie die Idee super .

 

Und wann hast Du Dich schon mal wie eine Heldin oder wie ein Held gefühlt?

 

Yara und Melisa und Didem

 

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Das ist Vetrauen!

 

Geheimnis

 

ist manchmal

 

schlimm oder schön

 

wenn ich zu dir

 

sind sehr vertraulich.

 

Ich vertraue

 

dir

 

 

 

Sport

 

Sportskanonen

 

spielen gerne

 

draußen im Park,

 

weil sie nicht in

 

der dunklen Stube

 

hocken wollen.

 

Sport

 

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Berfragung auf der Straße !

 

Haben sie sich je als held gefühlt ?

 

Ja , als meine Tochter auf die Welt kam.
Ja , als meine Kinder auf die Welt kamen.
Ja , als sie einer Schülerin ihr Leben gerettet hat , weil sie zu viel Tabletten zu sich nahm.

 

4 von 6 befragten Personen kannten die Special Olympics nicht , als wir den Personen es erklärten
fanden sie die Idee super .

 

Didem, Melisa

 

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Filmtipp: Ziemlich beste Freunde


Die wahre Geschichte über die Freundschaft zweier Menschen, die sich alleine durch einen Zufall kennen gelernt haben. Driss, ein im Senegal geborener junger Mann wächst in einem Pariser Vorort auf. Um Arbeitslosengeld zu erhalten, braucht er nur noch eine Arbeitsabsage mit Unterschrift. Diese will er, kurz nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, von dem reichen, aber querschnittsgelähmten, Philippe bekommen. Dieser sucht gerade eine neue Pflegekraft. Anders als alle anderen Bewerber hat Driss kein Mitleid mit Philippe. Dadurch will Driss die Unterschrift und die Absage erhalten. Philippe will allerdings genau so einen Menschen wie Driss, der ihm ohne Mitleid begegnet. Am nächsten Tag kommt Driss wieder zu Philippe, in der Meinung seine Unterschrift zu bekommen. Doch er bekommt einen festen Arbeitsplatz. Während der Zeit als Pfleger werden die beiden die besten Freunde. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, er geht wirklich ans Herz und verändert das eigene Anschauungsbild über Behinderte. Sie wollen einfach wie normale Menschen behandelt werden; ohne Mitleid oder Mitgefühl. Leid haben sie in ihrem Leben schon genug erfahren, sie wollen nicht noch geheucheltes  Leid in Form von Mitleid bekommen. Sie wollen Menschen wie Driss, die sie so akzeptieren, wie sie sind.
Ich persönlich habe schon viele gute Meinungen über den Film von verschiedensten Personen gehört, bevor ich mit meinem französischen Austauschpartner selbst den Film gesehen hatte. Zuerst war ich ein bisschen skeptisch über den Film, da ich absolut keine Ahnung hatte wovon der Film handelt. Aber der Film lässt einen mitfiebern und entwickelt auf seine eigene Art Spannung. Ich würde den Film jedem empfehlen. Allerdings sollte man ca. 10 Jahre alt sein um den Hintergrund der Story zu blicken.

 

Kai, 13