Archiv für die Kategorie ‘Startseiten-Thema’

Alle für einen, einer für alle

Freitag, 14. Juni 2013

Titel

„Puuh!“, ächzt Moritz, als er die schwere Ein­kaufstüte vor Frau Hermanns Wohnungstür abstellt. Er will gerade klingeln, da hört er von innen, dass Frau Hermann telefoniert. „Das ist ja seltsam“, denkt Moritz, „ich habe Frau Hermann noch nie am Telefon erlebt.“ Und Moritz kennt Frau Hermann schon, seit er vor vier Jahren mit seinen Eltern in die Schillerstraße gezogen ist. Damals hatte sie ihnen einen selbstgebackenen Kuchen vor­beigebracht und seitdem geht Moritz immer wieder mal zu ihr, wenn seine Eltern nicht zu Hause sind – oder wenn er Lust auf ein Stück Schokolade hat.

Frau Hermann ist schon über achtzig und bekommt nie Besuch. Sie hat Moritz einmal erzählt, dass sie einen Sohn hat, der in einer anderen Stadt wohnt. „Der ist schon erwachsen und arbeitet viel“, hat sie gesagt. Aber Moritz wundert sich trotzdem, dass der Sohn seine Mutter nie besucht, denn Frau Her­mann wirkt immer etwas einsam und trau­rig. Seit einem Jahr kann sie auch nicht mehr gut laufen und kommt schlecht die Treppe rauf. Deshalb hat sie Moritz gefragt, ob er nicht ab und zu für sie im Laden an der Ecke einkaufen gehen könnte. Seitdem trägt Mo­ritz einmal in der Woche eine schwere Tüte in den 3. Stock hinauf.

Darin befinden sich all die Dinge, die Frau Hermann ihm aufgeschrieben hat. Dafür be­kommt Moritz jedes Mal fünf Euro. Mama sagt zwar, dass Frau Hermann ihm nicht so viel geben solle, aber die alte Dame besteht darauf. Und Moritz freut sich natürlich. So hat er schneller das Geld für das coole BMX-Rad zusammen, das er unbe­dingt haben möchte.

 

Seltsamer Auftritt eines Enkels

Neugierig belauscht Moritz das Telefonat hinter der Wohnungstür. „Das kann doch gar nicht wahr sein! Ich wusste ja gar nicht, dass Thomas einen Sohn hat! Aber ich habe ihn ja auch schon seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Ja also, das ist aber schön, dass du jetzt an­rufst, ich freue mich ja so, von meinem Enkel zu hören … Aber gerne, komm doch morgen Abend zu Besuch … Also tschüss, bis dann!“ Moritz hört ein Klacken, Frau Hermann hat den Hörer aufgelegt. Jetzt erst klingelt er. Als Frau Hermann die Tür aufmacht, platzt Mo­ritz aufgeregt in die Wohnung hinein. „Sie haben einen Enkel?“, fragt er. „Ja, stell dir vor“, lacht ihn Frau Hermann an, „er heißt Jan und kommt mich gleich morgen Abend besuchen! Ist das nicht wundervoll? Wo ich mir doch immer einen Enkel gewünscht habe!“

Zwei Tage später auf dem Weg zum Fußball­training trifft Moritz Frau Hermann im Trep­penhaus. „War Ihr Enkel denn jetzt da?“, fragt Moritz. „Ja, gestern. Er sieht meinem Sohn wirklich ähnlich. Und er studiert. Er will In­genieur werden. Er hat mir sogar seine Zeug­nisse gezeigt – ausschließlich gute Noten. Nur das Geld zum Studieren fehlt ihm, es ist ja alles so teuer heute! Aber da werde ich ihm natürlich helfen. Ich habe heute schon Geld von der Bank geholt. Das gebe ich ihm gleich heute Abend.“

Zum Fußballtraining muss Moritz eine Station mit der U-Bahn fahren. Er ist immer froh, wenn die U-Bahn nicht gleich kommt und er noch ein paar Comics und Nachrichten auf dem Bildschirm am Bahngleis anschauen kann. Aber heute bleibt er vor einem Plakat der Polizei stehen: „Betrug im Fokus: der En­keltrick“ steht darauf. Darauf ist eine Frau mit weißen Haaren abgebildet, die einem viel jüngeren Mann Geldscheine in die Hand drückt. „Passen Sie auf, wenn sich bei Ihnen ein Enkel meldet, von dem Sie bisher nichts wussten, und er Geld von Ihnen möchte!“, schreibt die Polizei. Moritz stutzt. Er denkt an Frau Hermann und ihren Enkel – das ist ja genau die gleiche Geschichte! ln Moritz’ Kopf schrillen die Alarmglocken.

„Der Enkel von Frau Hermann ist vielleicht auch nicht echt, sondern bloß ein Betrüger! Er will nur das Geld und dann verduften!“, denkt Moritz. „Ich muss Frau Hermann warnen!“ Und schon rast Moritz zurück nach Hause. Als er im 3. Stock ankommt, steht vor der Tür von Frau Hermann ein junger Mann mit ei­nem Strauß Blumen in der Hand und klingelt gerade. „Nein, jetzt kommt der Enkel schon! Ich bin zu spät!“, denkt Moritz und geht un­auffällig an dem Mann vorbei, weiter die Treppe hinauf. „Was soll ich bloß tun?“, fragt er sich, als er im nächsten Stockwerk stehen bleibt. Wenn er jetzt nach unten geht und bei Frau Hermann klingelt, wird die ihm doch nie im Leben glauben! Er schließt seine Wohnungstür auf. ln seinem Zimmer fällt sein Blick auf ein Foto vom letzten Hallenturnier. Dort hatte seine Mannschaft den Pokal gewonnen. Zusammen sind sie einfach die Besten! Bestimmt wundern sich jetzt beim Training alle, wo er bleibt…

 

illu Enkel

 

Starker Auftritt der elf Freunde

Da kommt ihm die rettende Idee: Sie werden den falschen Enkel verfolgen, wenn er das Haus verlässt, und dann die Polizei verstän­digen. ln diesem Moment klingelt sein Han­dy. Es ist sein Mannschaftskapitän Dennis: „Wo bleibst du, Mann, wir trainieren schon seit einer halben Stunde! Und am Samstag ist das entscheidende Spiel gegen den FC Mies­bach!“ „Ich weiß“, sagt Moritz „aber ich sitze hier fest. Meine alte Nachbarin wird gerade von einem falschen Enkel betrogen.“ Schnell erzählt er Dennis die Geschichte. „Cool!“, sagt Dennis, „das ist ja ein echter Krimi! Ich komme mit der ganzen Mannschaft und dann schnappen wir uns den Kerl!“

Eine Viertelstunde später sind alle im Hin­terhof versammelt. „Andi, Tom und Gustav, ihr versteckt euch hinter der Litfasssäule auf der anderen Straßenseite. Tobi, Korbi und David, ihr geht zur nächsten Straßenecke links, falls er nach dort verschwinden will. Und Maxi, Mohammed und Jakob, ihr stellt euch an die U-Bahn-Rolltreppe“, teilt Moritz seine Freunde ein.“ Dennis und ich, wir ver­stecken uns im Treppenhaus. Wenn der En­kel das Haus verlässt, pfeifen wir und dann bleiben wir ihm auf den Fersen – aber alles gaaanz unauffällig! Wenn wir wissen, wo er wohnt, rufen wir die Polizei. Alle für einen, einer für alle – an die Arbeit, Jungs!“

Alle rennen zu ihren Posten. Als der falsche Enkel mit dem Geld von Frau Hermann in der Tasche das Haus verlässt, ertönt ein Pfiff. Er sieht sich verwundert um, entdeckt aber nur drei Jungen, die auf die Plakate an einer Litfasssäule gucken. Zügig geht er die Stra­ße hinunter. Was er nicht bemerkt, sind elf Kinder, die ihm unauffällig folgen. Immer wieder verstecken sie sich hinter Bäumen und Straßenecken, bleiben an Zeitungskäs­ten und vor Schaufenstern stehen. Dennis hat sein Skateboard dabei und tut ab und zu so, als ob er seinem Freund Moritz ein paar Skater-Tricks zeigt. Plötzlich verschwindet der Mann in einer Gasse. Als die Freunde dort ankommen, sehen sie niemand mehr. „Mist, der hat uns abgehängt!“, flucht Korbi. Schnell rennen sie weiter und entdecken dann eine Hofeinfahrt. „Stopp“, sagt Moritz, „bestimmt ist er dort hineingegangen.“ Vorsichtig lugen sie um die Ecke in den Hof. Dort sehen sie zwei Männer. Einer davon ist der falsche Enkel, den anderen kennen sie nicht. Sie lauschen.

 

„Gute Arbeit, Kumpel“, sagt der fremde Mann. „Damit gehört der Ferrari so gut wie uns!“

Die Elf haben genug gehört! Nach einer Weile verschwinden die Männer in einem der Hauseingänge und kurz darauf sieht Moritz sie hinter einem Fenster im Erdgeschoss.

Schnell zieht Jakob sein Handy aus der Tasche:…110… „Hallo, hier spricht Jakob Schneider, wir haben gerade einen Mann erwischt, der der Nachbarin meines Freundes viel Geld abgenommen hat… ja, natürlich, der Enkeltrick… kommen Sie, wir sind in der Littinggasse, Ecke Domstraße… ja klar, wir warten auf Sie!“ Kurze Zeit später trifft Kommissar Plattner mit zwei Polizeibeamten bei den Jungs ein. Im Schnelldurchgang erzählt Moritz, die ganze Geschichte und was sie beobachtet haben. „Und ihr habt sie wirklich hinter dem Fenster im Erdgeschoss gesehen?“, fragt der Kommissar. „Dann nehme ich mir die Männer doch mal vor! Jungs, Ihr wartet hier mit meinen Kollegen hinter der Mauer“.

Als Kommissar Plattner an der Erdgeschosswohnung klingelt, geschieht zunächst gar nichts. Er klingelt noch einmal, dann klopft er laut an die Tür und ruft „Polizei! Öffnen Sie!“

Zur gleichen Zeit beobachten die elf Freunde. wie die zwei Männer aus einem Fenster der Erdgeschosswohnung springen und zur Hofeinfahrt rennen. Schnell schiebt Ihnen Tobi eine leere Mülltonne in den Weg, über die einer der beiden stürzt und gleich von den Polizisten festgehalten wird. Der andere, der falsche Enkel, entkommt in die Gasse in Richtung Rosenstraße. Alle Kinder sind ihm dicht auf den Fersen. „Er will in den Audi da vorne!“, schreit Mohammed. In diesem Moment nimmt Dennis sein Skateboard und lässt es auf den Mann zubrettern. Der stolpert darüber und fällt der Länge nach hin. Bevor er wieder aufstehen kann, hält Kommissar Plattner den Mann fest.

„Super Jungs, die Typen kennen wir schon. Sie haben schon vielen alten Leuten in anderen Städten Geld mit dem Enkel-Trick abgenommen und werden dringend gesucht.“

Nachdem die Männer im Streifenwagen sitzen und zur Polizeistation fahren, begleiten Moritz und seine Freunde Kommissar Plattner zu Frau Hermann. Die ist entsetzt als sie hört, dass sie auf den Enkel-Trick hereingefallen ist. Aber natürlich ist sie auch sehr froh, dass sie ihr gespartes Geld nun wiederbekommt.

Noch an diesem Tag überreicht Kommissar Plattner den elf Fußballfreunden die Belohnung von 500 Euro. Davon können sie endlich ein neues Fußballtor kaufen. Am nächsten Tag sitzen sie in der Eisdiele und essen an ihren großen Schoko-Sahne-Eisbechern, für die das restliche Geld noch gut gereicht hat.

 

Und Moritz? Der bekommt von der glücklichen Frau Herrmann noch 100 Euro extra.

Jetzt hat er endlich genug Geld für sein BMX!

 

Von Leo Jehle, 9 Jahre

 

Aufruf

 

 

Foto sxc_Sava

 

Sendlinger Baumhaus eingeweiht

Freitag, 14. Juni 2013

Endlich ist es da, das erste Münchner Baumhaus nach amerikanischem Vorbild, wurde am 7. Juni in der Grünanlage am Neuhofener Berg in Sendling eröffnet. Ein langer Steg für zu drei halb offenen Häuschen in verschiedenen Farben und Größen, die allesamt 3,5 Meter über dem Abgrund schweben.
Gut gelöst: Das außergewöhnliche Bauwerk ist sogar barrierefrei, das heißt zum Beispiel auch für Rollstuhlfahrer problemlos zugänglich.

 

Foto_Marion Schäfer_2s

 

 

Die Idee zu dem Haus kam aus Cincinnati (USA). In der Münchner Partnerstadt steht bereits ein ähnliches „Treehouse“. Damit die kleinen und großen Bewohner der bayerischen Landeshauptstadt auch solch luftige Ausblicke genießen können (bei schönem Wetter bis in die Alpen), gab es aus der Partnerstadt sogar einen Zuschuss zu den Baukosten.

 

Heft 1 Titel „Wo geht’s rauf?“ fragten wir im ersten Baumhaus-Bericht
schon in der Ausgabe 1 der Münchner Kinderzeitung (früher
„Spicker“) im Sommer 2007.
Dass es so lange gedauert hat, lag unter anderem an
der schwierigen Suche nach einem geeigneten Standort
für das Münchner Treehouse.

 

 

Foto_Marion Schäfer_1s

 

Der Münchner Stadtrat Paul Bickelbacher (links) eröffnet gemeinsam mit Baureferentin Rosemarie Hingerl (rechts) und einer Vertreterin des Park Board, Cincinnati, USA (Mitte) das neue Baumhaus am Neuhofener Berg.

 

Fotos: Paul Schinzler, MÜK

 

Wenn du in der Nähe
des schwebenden Hauses
wohnst, schau‘ doch mal
vorbei und schick‘ uns
deine Fotos, die zeigen,
was man dort alles
machen kann
!

Kamera

 

 

Pro & Contra: Fleischesser / Vegetarier

Donnerstag, 13. Juni 2013

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Ich bin kein Vegetarier, weil ich glaube, dass der Mensch Fleisch braucht, um gesund zu sein. Menschen sind nun mal Fleischfresser, somit ist es ganz natürlich für uns, Fleisch zu essen. So sieht die Nahrungskette aus. Außerdem haben Fleischesser viel mehr Auswahl und größere Abwechslung beim Essen.

Abgesehen davon schmeckt es mir total gut. Mein Vater kommt aus Kroatien – dort essen sie gerne viel Fleisch. Ich wurde auch so erzogen. Und in Deutschland und besonders hier bei uns in Bayern ist es meiner Meinung nach ebenfalls total schwer, auf Fleisch zu verzichten. Denn wenn die Eltern Fleisch essen, wird es für uns Kinder fast unmöglich, sich für ein vegetarisches Leben zu entscheiden. Dann müsste man ja immer noch etwas extra dazu kochen, um sich gesund zu ernähren. Das würden meine Eltern nicht mitmachen.

Außerdem: Wenn man Bio-Fleisch kauft und darauf achtet, dass das Fleisch von Tieren kommt, die gut behandelt wurden, finde ich, kann man auch als Tierliebhaber Fleisch mögen und essen. Man muss es ja auch nicht jeden Tag zu sich nehmen. Aber ganz darauf verzichten? Nein, das könnte ich nicht.

 

 

ProContra_harriet

Wir sind Vegetarier, weil wir es schrecklich finden, dass Menschen Tiere töten. Sie haben wie wir ein Recht auf Leben und Freiheit. Viele von ihnen sehen in ihrem ganzen Leben keinen einzigen Sonnenstrahl, nur künstliches Licht. Dann werden sie geschlachtet, nur um bei uns auf dem Teller zu landen. Warum machen wir das mit unseren
Mitlebewesen? Unsere Haustiere essen wir (in den meisten Fällen) ja auch nicht auf.

Außerdem gibt es inzwischen so viele Schlachttiere, dass es langsam zum Problem wird. Warum? 1. brauchen die Tiere ja auch etwas zu essen, allein das verbraucht sehr viel Energie. 2. rülpsen und pupsen z.B. Kühe alle 40 Sekunden und schaden durch das ausgestoßene Methan dem Klima. Und 3. benötigt der Transport in den Schlachthof und von dort zum Verpacken und in den Laden auch wieder sehr viel Energie, was der Umwelt wiederum stark schadet.

Wenn du kein Vegetarier werden willst, dann mach bitte einmal in der Woche einen „Kein-Fleisch-Tag“, das würde schon helfen. Übrigens ist der stärkste Mann Deutschlands auch ein Pflanzen(fr)esser! Das zeigt doch, dass man auch ohne Fleisch stark und gesund sein kann.

 

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ProContra_Header

 

 

Jetzt bist du gefragt!

 

 

Ergebnis der Abstimmung anzeigen

Mit Stephan Knösel durchs Hasenbergl

Donnerstag, 13. Juni 2013

Header

 

München dient oft als Kulisse für Filme und Fernsehserien, seltener für Bücher, noch dazu solche, die sich an Kinder und Jugendliche richten. So wie Stephan Knösels Geschichten – „Echte Cowboys“ spielt am Westkreuz.

Wir von der Kinderredaktion haben den Münchner Autor getroffen und wandelten mit ihm auf den Spuren seines neuen Buches „Jackpot“ durch das Hasenbergl. Diesen Stadtteil hatten wir uns ganz anders vorgestellt, viel grauer und düsterer, nicht so hell und modern. Gut, dass wir da waren!

TEXT: Anna, Georgi, Silke Schetelig
FOTOS: Katy Spichal

 

Und hier geht’s zum Teil 2 des Interviews: KLICK!

Mira

 

 

ANNA: Wie sind Sie auf die Idee zu „Jackpot“ gekommen?
STEPHAN KNÖSEL: Bei mir sind‘s meist mehrere Ideen. Eine davon hat hier mit der Gegend zu tun. Meine Söhne sind an der Ecke der Panzerwiese in den Kindergarten gegangen. Nachdem ich sie hingebracht hatte, bin ich immer gejoggt. Durch den Wald, immer an der Autobahn entlang. Da ist es total laut und beängstigend. Manchmal bin ich echt ein kleiner Schisser und habe mich gefragt, was eigentlich wäre, wenn mir jetzt ein Auto vor die Nase kracht, die Böschung herunter. Zum Glück ist das nie echt passiert, aber mir gefiel der Gedanke, dass dies der Beginn einer Geschichte sein könnte.

Abdrüke
GEORGI: Und warum ist es ausgerechnet ein Geldtransporter, der den Unfall hat?

In der Zeit, als ich die Ideen für mein Buch hatte, war ich total pleite. Das passiert schon mal, wenn man freiberuf lich ist und sich von Auftrag zu Auftrag hangelt. Dann spiele ich Lotto, wenn der Jackpot über zehn Millionen beträgt – so wie der Vater in der Geschichte. Es ist natürlich total unwahrscheinlich, dass man gewinnt. Aber so kann man sich eine Nacht lang reich träumen – und überlegen, was eigentlich wäre, man so viel Geld hätte. Und so kam eine weitere Idee für meine Geschichte dazu.

 

Knösel Gespräch
ANNA: Ist in echt schon mal so etwas Ähnliches passiert?
Auf der dortigen Autobahn, der A99, sind wirklich schon dubiose Sachen passiert. So hat vor Jahren ein Geldtransporte während der Fahrt seine Geldkofer verloren! Alles wurde abgesucht, nichts gefunden. Eine Woche später tauchte dann ein Bundeswehrsoldat an irgendeiner Polizeiwache auf und gab sie einfach komplett zurück. Verrückt, oder?

 

Abdrüke
GEORGI: Was möchten Sie mit diesem Buch lehren?
Zuerst einmal möchte ich, dass das Buch Spaß macht. Lehren will ich eigentlich nichts, ich bin ja kein Lehrer, sondern Autor. Natürlich gibt es so etwas wie eine Moral von der Geschichte. Ein Funke, der diese Geschichte zum Brennen gebracht hat, war die Frage, was eigentlich wäre, wenn meine Frau und ich uns mal nicht mehr um unsere Söhne kümmern könnten. Und da würde ich mir wünschen, dass die beiden zusammenhalten.

Mira_innen
ANNA: Wie sind Sie eigentlich genau auf die Grohmannstraße 36a gekommen?
Alle Orte, die in dem Buch beschrieben werden, gibt es wirklich. Doch darf es natürlich nicht zu realistisch sein. Im Haus mit der Nummer 36 wohnen ja echte Menschen und denen will ich nicht auf den Schlips treten oder sie verdächtigen. Denn in dem im Buch beschriebenen Haus geht es ja ziemlich heftig zu. Deswegen habe ich das „a“ an die 36 drangehängt. Von der Bauweise und der Art, wie die Leutehier in der Wohnsiedlung leben, passt aber alles ganz gut.

 

Abdrüke

 

 

ANNA: Wieso schreiben Sie immer über reale Orte – haben Sie keine Phantasie?

Lustige Frage. Im Kinderbuchbereich spielen viele Geschichten in einer unbestimmten Stadt, damit möglichst viele damit etwas anfangen können. Ich persönlich finde es besser, wenn eine Geschichte irgendwo verwurzelt ist, dann ist sie einfach echter! Und München ist für mich einfach die Stadt, die ich am besten kenne.

 

Abdrüke

 

Und das sagen die „Experten vor Ort“ – Schüler der Mittelschule an der Bernaysstraße

(liegt am Harthof, gleich neben dem Hasenbergl)

Antwort Bernays_2

Antwort Bernays_3

Antwort Bernays_1

 

 

Abdrüke

 

Stefan Knösel

 

Zu unserem Buchtipp „Jackpot“

jackpot

 

 

 

„In meinem Krapfen ist Ketchup!“

Mittwoch, 16. Januar 2013

4. MÜK-Journalisten-Workshop

„Witze und Rätsel“ mit Stefanie Duckstein

Witze-Workshop 2

 

Am 25./26. März 2013 hieß es wieder: Die Münchner Kinderzeitung bildet aus!

Diesmal trafen sich 16 Kinder zum Witze- und Rätsel-Workshop mit der Illustratorin und Autorin Stefanie Duckstein in der Pasinger Fabrik.

Stefanie Duckstein verriet viele Rezepte aus ihrer wunderbaren Witze-Küche. Ein paar der von den Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmern entwickelten Witze nach dem Muster „Beschwert sich der Kunde beim Ober“ gibt’s hier zum Anhören:

 

• Blut im Kaffee

Finger ab

Hörgerät

Kakao

Kontaktlinse

Kotze

Krapfen

Schweinsbraten

Spinne 1

Spinne 2

Stinktier

Toter Hai

Vogel

 

 

Witze-Workshop 1

 

Aktiv werden lohnt sich

Montag, 19. November 2012

Wer etwas unternimmt, kann auch etwas bewirken –

das zeigt eines von zwei Beispielen aus der Ausgabe 21:

Der Pausehof an der Peslmüller-Mittelschule

 

Kinderredaktion

Mittwoch, 11. April 2012

Hier sind wir!

christian undu samiWir, die Kinderredaktion besteht aus über 20 Kindern und Jugendlichen, zwischen 9 und 15 Jahren. Treffen tun wir uns jeden Freitag um 16 Uhr in der Pasinger Fabrik – neue Reporter sind jederzeit willkommen!

 

Damit ihr wisst, wer wir sind und was wir so machen, möchten wir uns vorstellen.

Was wir so machen, seht ihr hier und hier und unsere aktuelle IN & OUT-Liste!
Einfach auf die unterstrichenen Worte klicken und selbst sehen!

 

 

 

christian

Mein Name: Christian (rechts)

 

Ich bin 10 Jahre alt.

 

Meine Lieblingszahl ist 10.

 

Wohin würde ich gerne mit der Zeitmaschine reisen?

In die Kreidezeit, weil ich einmal in einem Museum war und viel darüber gelesen habe.


Ich mache bei der Münchner Kinderzeitung mit, weil:

es lustig ist. Meine Spezialität sind die Medientipps,
ich schreibe gerne über Computerspiele und Bücher.


In der nächsten Woche folgen die Anderen, hier seht ihr schon mal Rahel und Harriet. Bald gibt es noch mehr davon! Hier grinsen euch noch Julia, Anika, Anna und Julia an.

 

Julia P., Anika, Anna, Julia S.

 

 

Automatenbild Harriet Rahel

Mein Name: Rahel (links)

Ich bin  11 Jahre alt.

Meine Lieblingszahl ist: 7


Wohin würde ich mit einer Zeitmaschine reisen:

In die Zeit in der ich klein war, da das die schönste Zeit im Leben war!


Ich mache bei der Münchner Kinderzeitung mit, weil…:

…es Spaß macht mit so vielen anderen zusammen zu arbeiten.

Außerdem macht es Spaß Artikel zu schreiben und sie dann in der

Zeitung wieder zu finden.


harriet_rahel_1

Mein Name: Harriet (rechts)

Ich bin 10 Jahre alt.

 

Meine Lieblingszahl ist 8.

 

Wohin würde ich mit einer Zeitmaschine reisen:

In die Zukunft und dann wieder zurück in die Gegenwart.


 

Ich mache in der Münchner Kinderzeitung mit weil…

…ich Spaß am Schreiben habe.


 

Das möchte ich euch noch erzählen:

Ein Gedanke, wie ich es mir in der Zukunft vorstelle:
Es gibt Roboter, die alles für einen erledigen wenn man es nur will und sie können Wunschbestellungen aus dem Gehin herauslesen. Und es gibt natürlich auch den neusten Technikkram + keine Übergewichtige mehr! Und viel, viel, viel Spaß!

 

 

 

 

streetart

Donnerstag, 08. März 2012

Kunst auf offener Straße

streetart8

Ein mit Legosteinen gefülltes Mauerloch, ein
buntes Graffito an der Tunnelwand, ein mit
Wolle verziertes Häuschen: Kunst gibt es nicht
nur im Museum zu sehen, sondern auch mitten
in der Stadt.

Hier zeigen wir dir, was wir in München
so alles entdeckt haben …

Und was siehst du so?

Schick uns deine Foto – wir veröffentlichen sie hier!
Einfach eine Mail an redaktion (at) muek.info

Nicht vergessen: Name und Alter, danke!

 

TEXT: Christian Haas

 

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Special Olympics

Mittwoch, 07. März 2012

In jedem von uns steckt ein Held!


2012 ist Olympia-Jahr – nicht nur in

London, wo die Olympischen Spiele

und die Paralympics stattfinden. Sondern

auch in München, dem erstmaligen

Gastgeber der nationalen Special

Olympics für geistig Behinderte.


„Gemeinsam stark” – unter diesem Motto finden vom 20. bis 26.

Mai in München die Special Olympics statt. Rund 5000 Sportler-

Innen mit geistiger und mehrfacher Behinderung werden in 19

Sportarten an den Start gehen. Auch Jugendliche ab 12 Jahren sind

da dabei. Beim Zuschauen ohnehin. Wer noch näher dran sein will,

kann das auch! Schulklassen und Gruppen von Jugendlichen über 16

Jahren können z.B. am Volunteer-Programm teilnehmen. Jüngeren

steht das Fan-Projekt offen. Mit dem Kreieren von Plakaten, Musik

und Fan-Gesängen sowie dem Besuch der Wettbewerbe ist es dabei

nicht getan – man bekommt zudem interessantes Begleitmaterial

und Infos zum Gratis-Rahmenprogramm inklusive Riesenmikado

und Kegelparcour. Kurz: Es ist für jeden ein Gewinn. Für die Sportler,

die das Anfeuern sicher genießen, aber ebenso für Menschen ohne

Behinderung, lernen sie doch so echtes Verständnis für die Bedürfnisse

des anderen zu entwickeln. Alle Infos, Termine und

Veranstaltungsorte, allen voran der Olympiapark,

findest du unter www.specialolympics.de.


Du kannst bei den Special Olympics mit dabei

sein, also mach dich in den Schreib- und Fotowerkstätten

fit dafür! Fange Stimmungen ein, recherchiere,

treffe Experten und finde heraus, wie Kinder und Jugendliche

mit geistiger Behinderung in München leben.

Deine Reportagen, Interviews und Bilder landen direkt

im Blog der Münchner Kinderzeitung (www.muek.info/spe

cial). Zum Abschluss erhältst du einen Presseausweis, mit dem du

während der Special Olympics im Olympiapark live dabei sein und das

Aktionszelt Literatur-Foto-Kunst mitgestalten kannst.

Ab 10 Jahren, Di./Mi. 3./4.4. 10-15 Uhr, Kulturhaus Milbertshofen, sowie Sa./So. 12./13.5.,

11-16 Uhr, Mohrvilla Freimann, Anmeldung: anmeldung@kulturundspielraum.de,

KOSTENLOS!


Rätsellösung

Mittwoch, 07. März 2012

Verflixt und zugenäht!



Hast du den Weg zu allen Ostereiern gefunden?

Schaue nach, ob deine Lösung richtig ist!



Rätsellösung