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Himmlisches Internatsgeflüster

Donnerstag, 03. März 2011

Himmlisches Internatsgeflüster

Internat1




Spätestens seit Harry Potter sind Internate (wieder) in. Als wir die Benediktinerabtei Schäftlarn südlich
von München besuchten, erwartete uns zwar kein riesiges Schloss voller Magie und Geheimnisse, aber immerhin ein altes Kloster. Dort trafen wir Marco (12 Jahre), Max (11 Jahre), Justin (12 Jahre) und Johann (12 Jahre), die hier mit 25 anderen Jungs im Alter von 10 bis 20 Jahren leben und lernen. Nur am Wochenende geht es nach Hause.



Harriet: Wie sieht ein typischer Internatstag
aus?


Max: Um 6.40 Uhr stehen wir auf, haben vor dem  Frühstück noch eine halbe Stunde Studierzeit, dann erst geht es in die Tagesheimschule zum Unterricht.

Marco: Unterricht haben wir bis Mittag oder Nachmittag. Danach gibt es Silentio und Studierzeiten, in denen wir lernen und Hausaufgaben machen – und natürlich auch Freizeit.


Justin: Gegen 17 Uhr fahren die Mädchen und Jungs aus der Tagesheimschule heim, wir haben dann frei. Die Kleinen gehen früh schlafen, Nachtruhe ist dann um halb zehn.
Johann (grinst): Was nicht immer klappt. Ich würde eigentlich länger aufbleiben.



Luis: Was heißt denn Silentio?


Justin: Das ist Lateinisch und heißt Ruhe. Doch eigentlich ist es nichts anderes als eine Pause.
Julia: Sind die Mönche auch eure Lehrer?

Johann: Früher gab es mehr Mönche, jetzt sind es nur noch neun, fünf davon unterrichten. Ansonsten sieht man die Mönche gar nicht so oft.

Luis: Wir haben immerhin schon drei von ihnen gesehen, draußen in den Gängen. Kein schlechter Schnitt für einen Kurzbesuch.


Annika: Was gefällt dir am Internat?


Marco: Schön ist es, dass wir abends noch zusammen sind und zum Beispiel gemeinsam Filme anschauen oder zu McDonald’s fahren.
Julia: Und was gefällt dir nicht so gut? Marco muss überlegen, dafür springt

Johann ein: Manche Lehrer nerven, aber das ist ja überall so. Doof ist nur, dass die Lehrer einen auch zu den Studierzeiten überraschen können, zum Beispiel mit Vokabeltests.



Harriet: Wie ist das eigentlich so – ohne Mädchen?


Justin: Tagsüber sind wir ja mit Mädchen zusammen, nur abends nicht. Das passt schon.

Johann: Es hat Vor- und Nachteile. Entschuldigung, wenn ich das sagen muss – aber es gibt keinen Zickenkrieg! Auf der anderen Seite ist es nicht leicht, eine Freundin zu haben.
Harriet: Stimmt, wir können schon ganz schön zickig sein.

Julia: Jungs aber auch.Der Internatsleiter, Herr Günzel, fällt lachend ein: Das kann ich nur bestätigen.


Luis: Was ist der Unterschied zwischen einem
Internat und einer Schule?


Max: Dass man mehr Freizeit hat – und hier Freunde sind, mit denen man nicht extra etwas ausmachen muss, um sich zu treffen. Man sieht sich immer.

Justin: Genau – Freundschaft ist hier das Hauptthema! Deswegen bin ich auch hier, weil ich aus einem
kleinen Dorf komme, wo es nicht so viele Kinder in meinem Alter gibt.


Annika: Und was ist, wenn es mal Streit gibt?


Johann: Das passiert schon mal, aber dann geht man sich halt aus dem Weg. Das geht, auch wenn wir hier eigentlich immer zusammen sind. Außerdem gibt es Streitschlichter.
Justin (lacht): Oder man foult sich beim Fußball und danach ist alles wieder gut.


Harriet: Müsst ihr auch Dienste machen?


Johann: Nur Tischdienst – und unsere Zimmer aufräumen. Es gibt auch Sozialdienste, wenn man etwas angestellt hat. Wir haben mal die Studierzeit verpennt und haben dann den Bolzplatz vom Müll befreit.


Luis: Hat jeder sein eigenes Zimmer?



Herr Günzel: Früher, als es noch über 100 Internatsschüler gab, waren die Kleinen noch in großen Schlafsälen untergebracht. Jetzt hat jeder sein eigenes Zimmer – es sei denn, er möchte mit seinem Bruder oder einem guten Freund zusammenwohnen.


Harriet: Vermisst ihr manchmal eure Eltern oder euer Zimmer zu Hause?



Justin: Ja, es kommt schon mal vor, dass man Heimweh hat. Dann ruft man zu Hause an oder lenkt
sich mit seinen Freunden ab.



Annika: Gruselt ihr euch manchmal im Kloster?


Justin: Natürlich nicht! Nur einmal, als ich ganz neu war, habe ich mich erschreckt, als ich vom Essenssaal kam, weil ich dachte, im Treppenaufgang steht jemand. Derweil war es nur eine Statue. Als ich das
erkannte, musste ich nur noch lachen.


Julia: Wir haben draußen zwei Weiher gesehen. Dürft ihr darin baden?


Marco: Nein, leider nicht, weil die nicht so tief sind. Es ist gefährlich, wenn man reinspringt.

Johann: Jedes Jahr zur Abschlussfeier der Großen versuchen einige aus den fünften Klassen, in den Weiher springen. Das ist so etwas wie eine geheime Regel. Auch wenn die Erwachsenen immer aufpassen – manchmal schafft es einer.

Max: Die Fünftklässer werden hier übrigens Wurzler genannt. Weil sie gerade erst ihre Wurzeln in die Erde vom Kloster Schäftlarn stecken. Und dann gibt’s noch die Erdlinge, das sind die, die zum Probetag
kommen, um zu gucken, ob das Internat etwas für sie ist.


Letzte Frage an den Internatsleiter:
Ein Leben im Internat kostet bestimmt viel, leben dann hier nur Kinder reicher Eltern?


Herr Günzel: Nein, bei Weitem nicht. Natürlich kostet es Geld, aber für uns sind andere Dinge wichtig für die Aufnahme.

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Wo München wild ist

Mittwoch, 02. März 2011

Wo München wild ist

foto dschungel

Weck den Abenteurer in dir! Jenseits des Großstadtdschungels wartet der Naturdschungel. Entdeck ihn! Bau mit Freunden ein Waldlager, halt ein Würstchen übers Feuer oder stell einen neuen Kieselstein-Flipprekord auf! Das geht leichter, als du denkst, denn dazu musst du die Stadt gar nicht verlassen – das nächste Wildnisabenteuer liegt nicht weit.



Wo München wild ist1


Genervt von Hausaufgaben oder den ewig gleichen Computerspielen? Dann nichts wie raus in die Natur! Du wirst staunen, wie gut frische Luft tut und wie viel Spaß es macht, die grünen Seiten deiner Stadt zu   entdecken. Und davon gibt es wahrlich einige. Entlang der Isar finden sich herrlich verwilderte Abschnitte und seit der Renaturierung ergeben sich ständig neue Flussläufe, an denen man tolle Staudämme anlegen kann. Und hast du gewusst, dass der Englische Garten nördlich vom Kleinhesseloher See erst richtig losgeht? Hier warten richtige Dschungel. Wer nicht allein auf Entdeckungstour gehen will, der sucht sich Gleichgesinnte.





Bei den „Naturindianern“ in Berg am Laim etwa werden Streifzüge durchs Unterholz angeboten – und danach gemütliche Runden im Indianertipi. Ein tolles Outdoor-Programm legt auch das Ökologische Bildungszentrum (ÖBZ) auf, inklusive Wildnistagen, dem Club der „Graslöwen“ sowie  Workshops à la „Das Ein-Streichholz-Feuer“. So was lässt sich auch bestens bei den Pfadfindern lernen. In München gibt es sowohl von den katholischen St.-Georgs-Pfadfindern als auch vom konfessionslosen BdP etliche Gruppen. Keine Sorge, mit Militärdrill hat das nichts zu tun, hier geht es um Gruppenspaß für junge Leute, die gerne zelten und Abenteuer in der Natur erleben. Das gilt auch für die „Junior Ranger“, die eine regelrechte Nationalparkausbildung erfahren – die findet dann allerdings außerhalb der Stadt statt.







TEXT: CHRISTIAN HAAS

FOTO: VIVARIUM/SILKE SCHETELIG


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Wilde Adressen (zu den im Heft beschriebenen Einrichtungen):


Naturindianer: Markgrafenstr. gegenüber Nr. 14, Trudering/Berg am Laim, Tel. 67 97 15 08, www.naturindianer.de


Ökologisches Bildungszentrum ÖBZ: Englschalkinger Str. 166, Tel. 93 94 89-60, www.oebz.de


Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (konfessionslos, nicht an eine Religion gebunden): http://bayern.pfadfinden.de listet Gruppen in München auf, zum Beispiel Stamm Pegasus, Pestalozzistr., Glockenbachviertel, www.bdp-pegasus.de


St.-Georgs-Pfadfinder (katholisch): www.dpsg.de, Beispiel für München: Stamm Sankt Ansgar, Solln, www.sanktansgar.de


Junior-Ranger: EUROPARC Deutschland e.V., www.junior-ranger.de


Vivarium, größte mobile Reptilienausstellung der Welt: 15.4.-26.6 im Postpalast, Wredestr. 10 Nähe Circus Krone, täglich 10-18 Uhr, Kinder bis 14 Jahre 8 Euro, Tel. 0157/83 04 80 93, www.vivarium-online.de


Tropische Schmetterlingsausstellung, bis 3.4. im Botanischen Garten München, täglich 9-16.30 Uhr, Kinder unter 12 Jahren sind frei, sonst 3 Euro, Tel. 178 61-316, www.botmuc.de


Ausstellung „Wildlife Fotografien des Jahres 2010“ im Museum Mensch und Natur (Schloss Nymphenburg), bis 27.3., Di-So 9/10-17/18 Uhr, Do bis 20 Uhr, Kinder unter 18 Jahren gratis, Tel. 17 95 89-0, www.musmn.de


Wo München wild ist

Donnerstag, 10. Februar 2011

Großstadt-Dschungel… und andere wilde Themen in Heft 15:

 

Spannende Artikel rund um das Thema „Wo München wild ist“, unter anderem ein Interview mit dem Dschungelkind Sabine Kuegler und ein Bericht über die Münchner Reptilienauffangstation.

 

foto dschungel

Außerdem erfährst du wie es ist, in einem Internat zu wohnen. Die Kinderredaktion war exklusiv für dich im Internat Schäftlarn und hat Kinder über ihren Alltag im Kloster befragt.

 

Wir haben uns außerdem gefragt „Wie funktioniert eigentlich ein Elektroauto?“ und was spricht für oder gegen Olympia 2018 in München.

 

 

 

foto sabine krügle

 

Natürlich gibt es auch wieder jede Menge Rätsel, einen coolen Basteltipp und viele Veranstaltungstipps rund um München.

Freu dich mit uns auf die neue Ausgabe, die am 1. März erscheint! 🙂

Lösung für Rätsel aus Heft 14

Mittwoch, 01. Dezember 2010

 

Auflösung der Rätsel aus Heft 14- Seite 14/30/31

Hier findest du die Lösungen für das T-Rätsel auf Seite 14, das Buchstaben-Sudoku und das Suchspiel auf Seite 30/31.


T-Tangram

 

Sudoku-Auflösung

Wimmelbild_Lösung

 

 

 

 

 

Comic – Der Spätzünder

Dienstag, 30. November 2010

comic


Paula & Ali – Folge 10 „Der Spätzünder“, Idee und Illustration: Jakob Werth
(Zu klein? Klick‘ auf den Comics-Tag!)

Pro & Contra – Persönlich Geschenke oder Geld

Dienstag, 30. November 2010

Pro & Contra – Persönliche Geschenke oder Geld?


pro&contra michaelMeiner Meinung nach sind Geld-Geschenke besser, da man sich Wünsche selber erfüllen oder auf etwas sparen kann, wozu man noch mehr Geld braucht. Außerdem ist es für die Schenkenden leichter,
wenn man mal nicht weiß, was man schenken soll. Für den Fall, dass man vergessen hat, für ein Fest ein Geschenk zu besorgen, lässt sich Geld auch gut als „Last-Minute“-Geschenk verwenden. Gutscheine sind etwas persönlicher, weshalb ich den Gutschein einem Geldschein vorziehe und als Weihnachtsgeschenk schätze. Gutscheine kommen meistens von Herzen, denn man kann noch einen kleinen Text hinzufügen und so zeigen, dass man sich Gedanken darüber gemacht hat, was der Beschenkte mag. Zum Beispiel beschäftige ich mich gerne mit Computern und da freue ich mich immer über einen Gutschein für einen Medienladen. Die große Gefahr bei persönlichen Geschenken ist ja, dass man sich etwas gewünscht hat und sich schon darauf freut – und dann bekommt man es doch nicht. Oder noch schlimmer, man bekommt
etwas, was man überhaupt nicht mag oder braucht und hat es dann rumliegen. Darauf kann ich echt verzichten.






Ich finde es besser, persönliche Geschenke zu bekommen, weil so die Überraschung größer ist.

Ich mag pro&contra annaÜberraschungen! Denn, wenn man Geld oder Gutscheine bekommt, weiß man ja schon, was man sich kauft, und muss es dann auch noch selber tun. Außerdem vergisst man, von wem man etwas geschenkt bekommen hat. Dann kann es passieren, dass man auch noch vergisst, sich zu bedanken oder den Gutschein einzulösen. Ein Gutschein ist ja  meistens nur ein ganz normaler Zettel. Mir sind schon drei Gutscheine weggef logen. Bei Geschenken ist es anders, die fliegen nicht weg, sind etwas Handfestes, etwas Schönes, etwas, was man erst auspacken muss. Die Spannung steigt, ob man das bekommt, was man sich gewünscht hat, oder etwas Überraschendes. Ich bin dann immer ganz aufgeregt, schon Tage vor Weihnachten oder
meinem Geburtstag. Ein Geschenk erinnert einen immer auch an den Schenkenden, wann immer man es benützt. Es zeigt das Verhalten des Schenkers. Wenn dir ein Gutschein oder Geld geschenkt wird, heißt das doch: Hmm, ich weiß nicht, was du magst, und mich interessiert es auch nicht.

3D-Film

Freitag, 26. November 2010

3d


Konferenz der Tiere, Dinosaurier 3D, Sammys abenteuer und avatar: Die Kinos sind voll mit 3D-Filmen. Und voll mit begeisterten Zuschauern. aber wie funktioniert eigentlich der dreidimensionale Spaß?


Am 18. November war es soweit: Der von vielen Kindern und Erwachsenen sehnsüchtig erwartete Film „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ kam endlich in die deutschen Kinos. Wer sich zudem gefreut
hat, die Abenteuer von Harry, Ron und Hermine mit der 3DBrille zu gucken, wird aber leider enttäuscht. Teil eins flimmert trotz gegenteiliger Ankündigung erst mal ganz normal, also flach und ohne räumliche Effekte, über die Kinoleinwand.


Warum? Weil so ein 3D-Film, bei dem einem Voldemorts tödliche Blitze nur so um die Ohren fliegen und Flugbesen durch den Kinosaal zu schwirren scheinen, eine Menge  zusätzliche Arbeit beim Filmen und Bearbeiten macht. Wobei das Prinzip an sich gar nicht so schwierig ist. Wir haben sogar unseren eigenen 3D-Generator im Kopf: unsere beiden Augen. Sie stehen ein bisschen auseinander und so sehen wir, wenn wir etwa auf einen Ball schauen, den Ball mit dem einen Auge ein bisschen von rechts und mit dem anderen Auge ein bisschen von links. Unser Gehirn verbindet die Bilder zu einem – und im Kopf entsteht das Bild vom runden, kugeligen Ball.



3d dinoWir können eben nicht nur oben und unten, rechts und links, sondern auch vorne und hinten unterscheiden. Macht zusammen drei Ebenen beziehungsweise Dimensionen – und dafür steht auch die Abkürzung 3D. Und wie geht das im Kino? Die Filmemacher nutzen die Tricks unseres Gehirns. Sie verwenden eben nicht nur eine Kamera, sondern zwei. Die werden dicht nebeneinander aufgestellt, mit einem kleinen Abstand. Genau wie unsere Augen. Guckt man einen so gedrehten Filmstreifen an, dann sieht der aber einfach nur unscharf aus.


Also was jetzt? Jetzt kommt die berühmte 3D-Brille ins Spiel! Die kriegt jeder im Kino. Die  Brille bewirkt, dass das rechte Auge nur die Bilder sieht, die mit der rechten Kamera gedreht wurden. Und das linke Auge die links gedrehten Bilder. Jetzt schaltet sich unser Gehirn wieder ein – und macht aus zwei flachen Fischen einen, der wie echt auf uns zugeschwommen kommt. Einfach, aber ganz schön viel Aufwand. Dazu kommt noch, dass die Kinos neben den Brillen ganz besondere Projektoren und Leinwände brauchen – deswegen sind die Karten für 3D-Filme auch teurer als normale.


Das ist nicht der einzige Nachteil: Wem schon einmal im Bus oder auf dem Schiff schlecht geworden ist, der kann auch im 3DFilm die Reisekrankheit kriegen. Und wenn so ein Film den Magen aus dem Gleichgewicht bringen kann, schafft er es bestimmt auch mit unseren Träumen. Denn was scheinbar näher kommt, erschreckt einen  auch mehr. Besser ist es also, sich freundliche, nicht ganz so gruselige und spannende Filme in 3D anzusehen. Und nicht alleine.

Weil es 3D-Filme aber gerade wie Sand am Meer gibt, findet jeder bestimmt einen, der für sein Alter passt. Trost gibt es für alle Harry- Potter-Fans: Der zweite Teil der „Heiligtümer“ kommt im nächsten Juli ins Kino – und dann aber wirklich in 3D! Haben die Filmemacher zumindest ganz fest versprochen.


3d was läuft


Text: Iris Wehn

Illustration: Felix Walter

Medientipps

Freitag, 26. November 2010
medientipps
Skeleton Creek – Band 1

skeleton creek



In Skeleton Creek, der kleinen Stadt am Rand der Berge, geht etwas Seltsames vor. Mitten im Wald steht ein alter Bagger, in dem es angeblich spukt. Als Ryan und Sarah versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen, bricht Ryan sich das Bein, worauf er die nächsten Wochen ans Bett gefesselt ist. Sarah nimmt nun die Nachforschungen allein in die Hand, ihre Videokamera ist immer mit dabei. Alles, was sie filmt, schickt sie Ryan.


Toll: Der Leser kann sich diese Videos ansehen, da dem Buch eine DVD beigelegt ist. Die Videos  sind richtig gruselig, weshalb das Buch echt erst was für Ältere ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend ist, und das mit den Videos ist schon etwas Besonderes.


Clemens

Patrick Carman: cbj Verlag, 16,95 Euro, ab 12 Jahren



7 Wege reich zu werden – 7 Wege arm zu werden


Wie jeder weiß, verändert sich die Wirtschaft schnell, aber im Moment ist dieses Buch topaktuell. Es ist 7 wegesprachlich wunderbar geschrieben und anschaulich. Man versteht gleich alles. Voll mit Zitaten berühmter Persönlichkeiten wie Adam Smith, tollen Beispielen und lustigen Situationen, die von grünen Kühen erlebt werden und zu den Kapiteln passen.Der Autor hat keine Angst zu kritisieren und macht das ganz geschickt.


Allerdings: Man sollte das Buch lieber nicht in einem Stück lesen sonst verliert es seinen Reiz. Besser sind ein bis zwei Kapitel in der Woche. Am Ende gibt es eine Übersicht mit fast allen Fremdwörtern und in vielen Kapiteln Hinweise zu Webseiten. Als ich das Buch angefangen habe, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Meiner Meinung nach kann man sich kein besseres Sachbuch wünschen. Einfach super!


Ilya

Nikolas Nützel: cbj Verlag, 16,99 Euro, ab 12 Jahren



Youda Legend – Der Fluch des Amsterdamer

Diamanten Purple Hills,  9,99 Euro, ohne Altersbeschränkung

Fluch der Amsterdamer


Bei diesem Spiel startest du am Amsterdamer Hauptbahnhof und suchst Dinge und Diamanten, die in der ganzen Stadt verstreut sind. Die Gegenstände stehen immer am Rand. Ein Kompass hilft dir bei
der Suche und wenn du nicht weiterkommst, kannst du Tipps abgeben, die dich allerdings Punkte kosten. Wenn du alles gefunden hast, gelangst du in ein Hotelzimmer, wo du aus zehn Papierschnipseln eine Landkarte zusammensetzt.


Ich fand‘ das Spiel toll, weil die Räume und Dinge so verschieden waren und es immer schwieriger wurde, sie zu finden. Nicht gefallen hat mir, dass die Bilder meist sehr dunkel waren und sich vieles wiederholte. Man musste immer nur suchen! Also lieber leihen als kaufen! P.S.: Du solltest lesen können oder einen Erklärungsvorleser haben!


Harriet

Rodelhügel

Donnerstag, 25. November 2010

Münchens beste Rodelhügel

 

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Rund 70 Schlittenberge gibt es in der Stadt. Sie liegen in Parks und Grünanlagen (im Winter besser: Weißanlagen!), sind groß, klein, rasant und sanft. Kurz: eben so verschieden wie Kinder. Und Kinder waren es auch, die vier bekannte Hügel getestet haben.

 

TEXT: Ilya, Georgi , Mario , Emi l, Marie , Gaby und Silke Schetelig

 

 

rodelhügel

Winterzeit ist Rodelzeit! Wenn genug Schnee fällt, muss man für dieses Vergnügen gar nicht erst lange mit dem Auto ins Gebirge fahren.

Denn München hat selbst viele Schlittenhügel: etwa 70 Stück, hübsch verteilt auf alle Stadtteile. Wenn es wieder so viele Schneetage wie im vergangenen Jahr gibt, kannst Du theoretisch jeden Tag einen neuen ausprobieren!

So einen Hügel hinunterzukommen, dafür gibt es fast genauso viele Möglichkeiten: mit dem Holzschlitten samt Hörnern und Lehne, oder dem Plastikbob, dem einfachen Po-Rutscher, der Plastiktüte oder auf dem Hosenboden.

Oder wie wär’s für die Größeren mit einer Fahrt auf einer Zeltplane oder auf dem Gummi-reifen? Eigentlich egal, Hauptsache mit Freunden unterwegs
und gewusst wo!

 

 

 

 

 

 

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Neben unseren vier getesteten Hügeln kannst du dein Rodelglück auch hier probieren:

 

Monopteros/Englischer Garten: Für Kleine und Touristen!

Maximilianeum:Kurz, aber aufregend! Obacht vor den Bäumen!

Olympiaberg:Steil, lang und beliebt!

West- und Ostpark: Alles dabei: leicht, mittel, schwer!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wusstest du, dass der Deutsche Wetterdienst im Winter 2005/6 in München stolze 83 Tage mit Schnee zählte? Im Jahr darauf waren es nur 27 Tage. Und noch etwas ist interessant: 2002 fiel der 1. Schnee bereits am 24. September!

 

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Text: Ilya, Georgi, Mario, Emil, Marie, Gaby und Silke Schetelig

Illustration: Florentine Heimbucher

Das hat München gerade noch gefehlt

Donnerstag, 25. November 2010

Das hat München gerade noch gefehlt



Ampel2Du kennst das sicherlich: Die Fußgängerampel zeigt schon eine Weile grün und man weiß nicht, ob man es noch über die breite Straße schafft oder ob ohnehin gleich rot kommt. Stehen oder gehen, lautet dann die Frage.


Für dieses Problem gibt es jedoch eine einfache Lösung – die asiatischen Metropolen Singapur, Shanghai, Hanoi und selbst die deutschen Städte Hamburg und Bochum machen es vor: Neben der Fußgängerampel ist eine gut sichtbare Digitalanzeige angebracht, die die Grünphase im Sekundentakt herunterzählt.


So weiß man genau, wie viele Sekunden noch grün ist und ob es sich noch lohnt, zu starten. Ebenso wird bei rot ein Countdown gestartet, wie lange es noch bis grün dauert.


Wir finden: München braucht auch Ampeln, die einem das Warten verkürzen! Und wenn das schon nicht klappt,  könnte man sich zumindest so behelfen, wie es ebenfalls schon in x anderen Städten praktiziert wird:


Wenn das grüne Männchen anfängt zu blinken, bedeutet das: Man darf zwar weiter gehen, wenn man schon auf der Straße ist, aber man soll nicht mehr mit einer Überquerung beginnen.


Hast du auch eine Idee, die es zwar woanders gibt, aber (noch) nicht in München? Dann schreib‘ uns: kinderzeitung[at]kulturundspielraum.de