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Musenkuss: Zuhause kreativ werden

Mittwoch, 31. März 2021

 

Es wird wohl noch dauern, bis unser kulturelles Leben wieder richtig in Schwung kommt und Events wieder wie gewohnt stattfinden können. Aber wer bis dahin trotzdem kreativ am Ball bleiben will, ist bei Musenkuss München genau richtig. Hier gibt es eine große Auswahl an digitalen Kulturangeboten zum Mitmachen!

Für Kinder und Jugendliche hat die Plattform richtig viel zu bieten, denn es gibt kreative Mitmach-Angebote wie Basteltipps, spannende Experimente, umfangreiche Online-Kurse und Workshops und vieles mehr! Viele der digitalen Formate, die während der Corona-Pandemie entwickelt wurden, sind kostenlos. 

 

Viel Spaß beim Stöbern!

Jakobs Ackerschätze: Yakon

Mittwoch, 17. März 2021

 

Anbau:

 

Den vorgezogenen Setzling im Frühjahr einpflanzen, gießen und ihm beim Wachsen zusehen. Im Herbst, bzw. Winter nach dem ersten Frost sollte die Knolle geerntet werden. Nach dem Ernten erhält man die essbaren Knollen und die Rhizome (den Wurzelballen), die zur Vermehrung für das nächste Jahr verwendet werden können.

 

Lagerung:

 

Knollen und Rhizome am besten in feuchtem Sand und auf jeden Fall frostfrei lagern.

 

Vermehrung:

 

Die Rhizome im Frühjahr mit einem Messer trennen, sodass immer 3 „Nasen“ zusammenbleiben. Auf diese Weise können aus einer Pflanze bis zu 30 neue entstehen. Die Rhizome in Blumentöpfen mit Erde bedecken und am besten auf der Fensterbank vorziehen, bis es in die nächste Anbauphase geht.

 

Anwendung:

 

Herzhaft:

  • Als „besondere“ Zutat in einer Gemüsepfanne

  • Statt geriebener Karotte oder Zucchini in vielen Gerichten

  • Gekocht, wie Kartoffeln

  • In der Suppe

 

Süß:

  • Gebraten, schmeckt Chips-ähnlich und ist ein super Snack

  • Als Kuchen oder Muffin

  • Im Waffelteig

  • Gebraten in Pfannkuchenteig

 

Süße Rezepte:

Schoko-Chili-Inkawurzel-Muffin:

2 Eier mit

125 g Zucker schaumig rühren.

100 ml Sonnenblumenöl

100 ml Sahne

200 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

1 gehäufter Esslöffel Kakao

1 Messerspitze Chili-Pulver

100 g Schokolade mit 80% Kakaoanteil, gehackt

80 g Paranüsse, gehackt

und 100 g geraspelte Inkawurzel mit Zitronensaft beträufelt hinzufügen.

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und auf ein 12er Muffinblech verteilen.

Die Yakon-Minikuchen in vorgeheizten Backofen bei 200°C 20 Minuten backen.

 

(von https://inkatieskitchen.com/2016/12/11/superfood-inkawurzel/)

 

Yakon-Schnitten:

2 Eier schaumig rühren,

100 g Rohrohrzucker mit einem Vanillinzucker einrieseln lassen und

1 Prise Salz zugeben

150 g Dinkelmehl mit 1 Päckchen Backpulver mischen und abwechselnd mit

100 g Rapsöl unterrühren

300 g Yakon reiben und mit etwas Zitrone beträufeln, zusammen mit

150 g gehackten Cashewkernen unterheben, in eine möglichst große Kastenform geben und 40 min bei 175 °C backen

Dazu passt: ein Schokoguss

 

(nach https://www.kochbar.de/rezept/520117/Backen-Yacon-Schnitten-sehr-saftig.html)

 

Yakon-Waffeln:

100 g Zucker mit

3 Eiern schaumig schlagen und

200 g Butter zugeben

100 g Mehl mit

1 Backpulver und

½ TL Zimt und

1 Messerspitze Nelken mischen und zusammen mit

125 ml Wasser unterrühren

220 g Yakon reiben und mit etwas Zitronensaft beträufeln und unterheben.

Die Waffeln mit einem Waffeleisen backen und mit Puderzucker verzieren.

 

Des Weiteren kann auch ein einfacher Rührteigkuchen mit Yakon-Stücken belegt werden.

 

Rätsellösung Heft 53

Freitag, 12. März 2021

 

Heldenrätsel:

 

 

Grüntöne:

Diese Grüns gibt es wirklich:

Maigrün, Minzgrün, Verkehrsgrün, Lichtgrün, Weißgrün, Flaschengrün

 

Und diese nicht: 

Aprilgrün, Basilikumgrün, Ampelgrün, Schattengrün, Orangegrün

 

 

 Zahlenrätsel:

Klar, das zeigt die 49

 

Rein ins Grüne

Donnerstag, 11. März 2021
 
Wer exotische Pflanzen sehen möchte, ohne zu verreisen – hier sind sie mitten in der Stadt:

 

Im Botanischen Garten in Nymphenburg: Hier wachsen Pflanzen aus allen Kontinenten, von Orchideen bis zum Riesenmammutbaum. Der Vorteil im Winter: In den Gewächshäusern herrscht tropisches Klima, es ist oft so warm das man sich fast wie im Urlaub fühlt. Infos: http://www.botmuc.de 

 

 

 

Im Tierpark Hellabrunn: Hier gibt’s nicht nur Tiere, sondern auch jede Menge Natur: Von Orchideen bis zum Mammutbaum. Besonders toll: Das Dschungelhaus, wo sich neben Tigern, Löwen und Co. viel Grün befindet. Oder die exotischen Wasserpflanzen im Aquarien-Bereich!

Infos: http://www.hellabrunn.de/umweltschutz-in-hellabrunn/pflanzen-im-tierpark/umwelt-und-artenschutz

 

 

Frage an Frau Dietl

Donnerstag, 11. März 2021
Wir hätten da mal ‘ne Frage, Frau Dietl:
 
Wie kann München (noch) grüner werden?“

 

Münchens 3. Bürgermeisterin (SPD) antwortet:

 

„Die Stadt München legt großen Wert auf Grünflächen und öffentliche Parks. Sie wirken sich positiv auf das Klima in der Großstadt aus. In den letzten zehn Jahren ist die Gesamtfläche der städtischen Grünflächen um mehr als 3.300 Fußballfelder gewachsen. Auch bei neuen Bauvorhaben schauen wir immer, dass wir Parks und nutzbare Erholungsflächen mit dabei haben. Erschwinglicher Wohnraum und freie Grünflächen müssen kein Widerspruch sein. Natürlich achten wir auch darauf, dass es genügend Grün- und Spielflächen für Kinder gibt.

 

München hat viele schöne Parks und Erholungsflächen. Als Laimerin ist mir der Westpark ans Herz gewachsen. Dort bin ich als Kind schon Fahrrad gefahren und gerodelt, heute verbringe ich dort gerne Zeit mit meiner Familie. Die Stadt setzt sich auch sehr für den Erhalt von Bienen und Insekten ein. Besonders freue ich mich über die schöne, bienenfreundliche Bepflanzung vor und an dem Rathaus. Mehr als 1.000 Pflanzen säen die Mitarbeiter*innen vom städtischen Gartenbau extra dafür an. Diese Blumenmischung bietet reichlich Nahrung für Bienen und andere Insekten. Früher gab es Geranien am Rathaus. Die sind zwar dekorativ, bieten aber keine Nahrung für Bienen.

 

 

So, und jetzt hab ich noch eine Frage an dich: „Hast du Ideen, was jeder Einzelne für den Bienen- und Insektenschutz tun kann?“

 

SCHREIB UNS DEINEN VORSCHLAG

an redaktion@muek.info 
oder an die MÜK, August-Exter-Str. 1, 81245 München .
Wir leiten alles gesammelt an Verena Dietl weiter.
Und wenn du eine neue interessante Frage hast, die du der 3. Bürgermeisterin stellen willst, her damit!

 

 

 

Gefährliche Pflanzen

Donnerstag, 11. März 2021

 

Mit diesen drei Gewächsen ist nicht zu spaßen:

 

 

Steckbrief Manchinelbaum

Südamerika, auch „Äpfelchen des Todes“ genannt – zu Recht: Die Früchte sehen wie grüne Äpfel aus, sind aber hochgiftig. Dazu tropft Milchsaft aus den Blättern: Verätzungen auf der Haut! Und beim Verbrennen entstehen Gase, die blind machen können!

 



Steckbrief Titanwurz

Größte Blume der Welt: Bis zu vier Meter hoch! Blüht nur alle 2-3 Jahre. Stinkt für Menschen unerträglich, lockt aber durch den Geruch Insekten zu ihrem Blütenkelch – die Larven „verspeist“ sie. Zu sehen in Indonesien oder im Münchner Botanischen Garten (siehe unten).

 

 

 

Steckbrief Kannenpflanze

Wächst im Regenwald. Zieht Insekten mit ihrem Nektarduft an. Fängt und verdaut ihre Nahrung in einem Beutel, der bis zu 80 Zentimeter lang ist – innen ist er so rutschig, dass nichts mehr rauskriechen kann. Das kann sogar für kleine Nagetiere gefährlich werden.


 

 

MÜK-Interview mit der Leiterin des BIOTOPIA Labs

Mittwoch, 10. März 2021

1. Inwiefern haben Sie bei den Ideen und Planungen zum BIOTOPIA Lab uns junge Besucher*innen (8 bis 14 Jahre) berücksichtigt? Und was ist daran (für uns) so besonders?

 

Dr. Dora Dzvonyar: Die jungen Besucher*innen sind uns sogar besonders wichtig! Das BIOTOPIA Lab wird ab Eröffnung ein vielfältiges Programm für Schulklassen bieten. Zum Beispiel könnt ihr zusammen mit euren Lehrer*innen zu uns kommen und Bodenproben unter dem Mikroskop betrachten, um etwas über das spannende Leben im Boden zu erfahren. Oder Ihr lernt etwas über Schleimpilze – das sind Organismen, die aus nur einer Zelle bestehen, aber trotzdem intelligent sind und den kürzesten Weg aus einem Labyrinth finden können. Unser Ziel ist es, durch die Ausstattung im Lab eine tolle Ergänzung zum Programm im Unterricht zu bieten, denn bei uns könnt ihr etwa mikroskopieren, draußen bei unseren Hochbeeten Pflanzen pflegen oder im Botanischen Garten Wasserproben nehmen. Die Inhalte wurden im Hinblick auf die Lehrpläne ausgearbeitet, werden mit Lehrkräften weiterentwickelt und können für verschiedene Altersgruppen angepasst werden.

Aber auch außerhalb der Schule gibt es viel zu erleben. Kommt ihr zum Beispiel am Wochenende vorbei, könnt ihr in unserem offenen Programm schon mal in die Inhalte reinschnuppern und kleinere Experimente machen. Diese Programme wechseln wir ab, sodass Ihr bei jedem Besuch immer wieder etwas Neues erlebt! Auch unser Flugsimulator Birdly ist sehr spannend für junge Besucher*innen, denn hier könnt ihr euch in die Perspektive eines Vogels begeben und über Naturschutzgebiete fliegen.

 

Biotopia Lab
Foto: Andreas Heddergott

 

2. Wird das Lab nach der Museumseröffnung im Museum eigentlich weitergeführt?

 

Das BIOTOPIA Lab dient als vorübergehender Ort, an dem wir mit Besucher*innen ins Gespräch kommen, Programme und Formate testen können. Im künftigen Museum BIOTOPIA wird es sogar mehrere Labore geben, die für Besucher*innen offen sind, und zwar zu Themen wie Essen und Ernährung, Biologie und Neurobiologie und BioArt – samt Kunst und Designobjekten und der Möglichkeit, selbst zu werkeln. Man wird hier wechselnden Gästen aus den Bereichen Wissenschaft und Kunst live bei ihrer Forschungsarbeit über die Schulter schauen und auch selbst experimentieren können. Denn bei BIOTOPIA geht es ums Mitmachen, Anfassen und Erforschen mit allen Sinnen!

 

3. Wie kommen Sie auf die Ideen für die vielen tollen Experimente? Geht da auch mal etwas schief? Wie viele Menschen arbeiten im Lab und welche Berufe haben sie?

 

Wenn ihr ins Lab kommt, werdet ihr von unseren BIOTOPIA Lab Pilot*innen empfangen. Das Team besteht aus etwa 15 BIOTOPIA-Teammitgliedern und Studierenden, die mit unseren Inhalten viel Erfahrung haben und diese vor allem extrem gerne Besucher*innen zeigen. Hinzu kommen nochmal so viele freiberufliche Workshopleiter*innen, die Profis in der Arbeit mit Schulklassen sind.

Die Ideen für diese Experimente bekommen wir aus den verschiedensten Bereichen: Manche sind angelehnt an das bestehende Programm, andere werden von unseren Lab Pilot*innen vorgeschlagen. Das Regrow-Experiment etwa wurde von unserer Lab Pilotin Monika vorgeschlagen, die Agrarwissenschaften studiert und sich daher viel mit Nahrungsmitteln beschäftigt.

Und klar, während der Experimente machen wir alle wertvolle Erfahrungen: Bei den ersten Bodenproben frisch aus unseren Beeten haben unsere Lab Pilot*innen anfangs nicht sehr viel unter dem Mikroskop entdeckt. Das lag daran, dass sich die vielen Kleinstlebewesen im Boden in tieferen Erdschichten verstecken und sehr träge sind, wenn es nachts kalt wird. Als wir die Proben rechtzeitig ins warme Lab geholt und auch mal etwas tiefer im Komposthaufen gegraben haben, war die Begeisterung umso größer.

Das Schöne beim Experimentieren ist, dass man das Ergebnis des Versuchs noch nicht genau kennt und viel herumprobieren muss – ähnlich wie in der Wissenschaft spielen auch der Zufall und ein bisschen Glück eine Rolle. Als wir zum Beispiel Wolle mithilfe von Pilzen gefärbt haben, kamen zum Teil andere Farben heraus, als wir erwartet hatten. Das macht auch für uns den Prozess so spannend…

 

 

4. Haben Sie sich schon als Kind für Naturwissenschaften interessiert? Und/oder wie wurde Ihre Begeisterung geweckt – gab es da einen Auslöser?

 

Ich komme eigentlich aus der Informatik, das habe ich studiert und auch in dem Bereich an der TU München promoviert. Für Naturwissenschaften habe ich mich tatsächlich schon als Kind interessiert und wollte unbedingt etwas mit Computern machen. Im Studium und in der Promotion entdeckte ich dann meine Begeisterung für die Lehre: Ich liebe es, Menschen etwas beizubringen, und wenn das durch eine kleine Aufgabe oder ein Experiment passiert, umso mehr! Durch das BIOTOPIA Lab darf ich nun solche Formate entwickeln. Das Gefühl, wenn jemand durch unsere Inhalte etwas Neues erfährt oder lernt, ist wunderbar! Das Team freut sich übrigens auch sehr über Rückmeldungen zu unseren Experimenten und später zum Lab Programm.

 

5. Waren Sie schon früh gerne in Museen und wie fanden Sie diese? Was hätten Sie sich damals (als Kind/Jugendliche) von einer Ausstellung gewünscht?

 

Ich bin im Großraum München aufgewachsen und in meiner Kindheit war das Deutsche Museum ein beliebtes Wochenendziel – ich erinnere mich heute noch, wie sicherlich viele andere, an die Hochspannungs-Vorführungen, die jedes Mal toll waren! Auch die großen, eindrucksvollen Schiffe und Züge hinterließen einen bleibenden Eindruck. Ich hätte mir etwas mehr Interaktion mit anderen Kindern oder Besucher*innen gewünscht, damit man gemeinsam etwas erleben oder erarbeiten kann.

 

Biotopia Lab
Foto: Andreas Heddergott

 

6. Was ist Ihr Ziel, was möchten Sie mit dem Lab erreichen? Wovon träumen Sie?

 

Das Lab ist unsere vielfältige Spielwiese: Wir können hier Programme testen, die auch im großen Museum interessant sein könnten und die Lust machen sollen, das Leben zu entdecken. Dafür haben wir schon viele spannende Pläne und freuen uns wahnsinnig, die Gedanken und Vorschläge der Besucher*innen direkt in die Planung des künftigen Museums BIOTOPIA einfließen lassen zu können.

Wir wollen, dass BIOTOPIA ein Lieblingsort für sehr viele Münchner*innen und natürlich auch Gäste aus aller Welt wird. Und wir alle dort gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir einen nachhaltigen Planeten schaffen können.

Verrückte Wintersportarten

Dienstag, 02. Februar 2021

Wegen Corona ist dieser Winter anders als sonst, das ist klar. Warum also nicht auch mal andere Sportarten ausprobieren? Oder zumindest zusehen!

Wir haben mal einige verrückte Ideen rausgesucht, von Airboarden bis Schneezorbing. Was sie gemein haben: Langweilig wird’s bestimmt nicht!

 

Snowfing

Was?

Fast wie Windsurfing : Du gleitest auf einem speziellen wintertauglichen Surfbrett über Schnee-Ebenen oder zugefrorene Seen.

 

Wie?

Weil die Reibung zwischen Brett und Schnee oder Eisfläche gering ist, kann das bei gutem Wind ziemlich abgehen! Helm nicht vergessen!

 

Wo?

Überall da, wo es die Temperaturen hergeben. In Bayern treffen sich Snowfer gern am Ammersee oder Chiemsee.

 

Um Snowfer in Aktion zu sehen, kannst du hier klicken!

 

 

Schneezorbing

Was?

Die Wintervariante von Zorbing. Für die gibt es mancherorts sogar extra Pisten!

 

Wie?

Es geht rund: Du steckst in einer durchsichtigen Riesen-Plastikkugel und rollst den Berg runter. Klingt einfach, doch auf der Bahn zu bleiben, ist knifflig und höllisch anstrengend!

 

Wo?

Es gib immer mehr Zorb-Pisten weltweit, besonders in der Schweiz und in Österreich (etwa in Flachau).

 

Ein Video über’s Schneezorbing findest du hier!

 

 

Unterwasserhockey

Was?

Findet tatsächlich unter Wasser statt! Zum Beispiel in Sportbädern – und sogar in zugefrorenen Seen unter Eis!

 

Wie?

Sechs Spieler pro Team versuchen, den bleiernen Puck ins gegnerische Tor zu kicken. Dabei atmen sie durch Schnorchel! Bei der seltenen See-Variante sind Profis im Luftanhalten am Start

 

Wo?

Weltweit finden offizielle Wettkämpfe statt! Irre: Seit 1998 nehmen deutsche Nationalteams beu Europa – und Weltmeisterschaften teil!

 

 Wie genau das funktioniert, kannst du hier sehen!

 

 

Airboarding

Was?

Stell dir vor, du rast kopfüber auf einer Luftmatratze den Berg runter …

 

Wie?

Du legst dich mit dem Bauch auf einen Luftkissenschlitten mit Rillenprofil. Lenken funktioniert durch Gewichtsverlagerung. Super Abfederung!

 

Wo?

Geht in Lenggries, am Schliersee und im Allgäu – alles gut per Bahn erreichbar.

 

Klicke hier, um ein Video über Airboarding zu sehen!

 

 

Skijöring

 

Was?

Ähnlich wie Wasserski, nur auf Schnee.

 

Wie?

Man lässt sich auf Skiern von einem Pferd, einem Hund oder einem Motorschlitten über den Schnee ziehen. Da gibt es richtige Rennen!

 

Wo?

Hauptsächlich in der Schweiz, aber auch an anderen Orten mit viel Schnee. Auf Skijöring spezialisiert hat sich der Ort Gunzenhausen in Franken.

 

Hier kannst du Skijöring in Aktion sehen!

 

 

Skifahren trotz Umweltbelastung?

Donnerstag, 17. Dezember 2020
Das aktuelle Pro&Contra der Münchner Kinderzeitung:

 

Sportlich die Natur genießen…

 

Skifahren macht so viel Spaß, erst recht mit Familie oder Freunden! Zwar kostet ein Skipass einiges Geld und man braucht spezielle Ausrüstung, doch die gibt es oft auf Basaren – eine günstige und umweltschonende Alternative. mit diesem Sport kann man seine Ausdauer prima verbessern, etwa auf kilometerlangen Pisten. Man trainiert auch, nicht so leicht aufzugeben: Wer hinfällt, steht wieder auf und macht weiter. Zwar belastet der künstliche Schnee die Umwelt, man kann sich aber doch auch Pisten mit Naturschnee aussuche. Ok, die Autofahrten in die Berge sind kritisch jedoch könnte man dafür auf Wandertouren verzichten oder der Umwelt zuliebe mit der Bahn hinfahren. Dort ist extra Platz zum Lagern der Skier und Snowboards. Gerade von München aus gibt es tolle Möglichkeiten, etwa mit der BOB. Ich finde, besonders beim Skifahren kann man die winterliche Natur genießen. Da das Skifahren als olympische Disziplin gilt, motiviert es zudem viele Jugendliche, überhaupt Sport zu treiben, an Meisterschaften teilzunehmen und vielleicht als Profi später mal selbst Geld damit zu verdienen.

 

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…oder der Natur einen Gefallen tun!

 

Allein in Deutschland gibt es über zehn Millionen Ski- und Snowboardfaher! Die brauchen viel Platz! Also werden unzählige Bäume gefällt, Waldböden platt gemacht, und Speicherseen ausgehoben. Du fragst dich, wofür die Seen sind? Damit (und den bunten Maschinen am Pistenrand) wird Kunstschnee hergestellt, damit Menschen auch dann Ski fahren können, wenn es gar nicht schneit. Verrückt! Und dafür muss viel Wasser her- gar nicht gut für die Umwelt! AUßerdem werden überall Straßen gebaut, damit Gäste mit ihren Autos auch nah an die Pisten heranfahren können. Dann kommen Hotels und Restaurants dazu, oft auf Kosten der Natur. All das zerstört den Lebensraum von Pflanzen und Tieren. Und die Berge können durch das Roden und die Belastung der Pisten mit Tausenden von Skiern und Snowboards großen Schaden nehmen, was zur echten Gefahr werden kann: Der Boden wird hart und kann kaum noch Wasser aufnehmen, dann kommt es zu mehr Überschwemmungen und sogar Schlamm- und Gerölllawinen! Deshalb finde ich: Man kann doch mal auf den Skiurlaub verzichten und damit der Natur einen Gefallen tun!

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Und jetzt ist deine Meinung gefragt:

Findest du Skifahren trotz Umweltbelastung okay?

Ja, wo samma denn?

Freitag, 04. Dezember 2020

Hier die Lösung für die Verdreherbahnhöfe in Heft 52:

– Hasenbergl

– Thalkirchen

– Daglfing

– Unterföhring

– Milbertshofen

– Fasanerie

– Buchenau

– Fürstenfeldbruck