Archiv für die Kategorie ‘Redaktion’

Alles zum Thema: Taschengeld

Freitag, 02. Mai 2014

1. Wie viel Taschengeld sollte ein Kind bekommen?

 

Dies hängt immer davon ab wie viel sich die Kinder davon kaufen müssen. Ich selbst(12 J.)erhalte 8€ im Monat. Die deutschen Jugendämter empfehlen folgende Beträge:

ALTER TASCHENGELD (wöchentlich):

4-5 Jahre: 50 Cent

6-7 Jahre: 1,50-2,00€

8-9 Jahre: 2-3€

10-11 Jahre: 3,25€-4,00€

12-13 Jahre: 5-5,50€

14-15 Jahre: 6,25€-7,50€

16-17 Jahre: 8,75€-11,25€

18 Jahre: 17,50

Hier eine Umfrage wie viel Kinder von 10-12 Jahren bekommen:

GELD (pro Woche) ANZAHL:

25,00€      1

20,00€      1

5,00€        4

4,00€        5

3,00€        5

2,00€        2

2.Sind Eltern verpflichtet ihren Kindern Taschengeld zu geben?

 

Nein, das sind sie nicht. Also haben Kinder kein offizielles Recht auf Taschengeld. Das heißt aber nicht das Kinder kein Taschengeld bekommen sollten. Denn manche Eltern fragen sich: Warum ist Taschengeld für Kinder wichtig?

Was bringt mir Taschengeld – außer mehr Geld?

– sich ihr Geld einzuteilen und damit auszukommen

– selbstständig werden und Verantwortung zu übernehmen

– selbst Entscheidungen treffen und unabhängiger von den Eltern zu sein

– auch später im Erwachsenen Altern sinnvoll mit Geld umzugehen

Außerdem will sich ja jeder mal ein bisschen was kaufen ;o)

3.Wofür geben die meisten Kinder ihr Taschengeld aus?

 

Ich selbst spare immer eine Zeit lang und gebe dann einen Teil für Bücher o.ä. aus

Bücher/Zeitschriften: 42%

Süßigkeiten: 40%

Geschenke für Freunde/Familie: 39%

Kino: 36%

Kleidung und Schuhe: 35%

Getränke: 27%

Computer-und Videospiele: 26%

Handy und Zubehör: 22%

Sport: 15%

DVDs: 15%

Spielzeug: 15%

Clubs/Disco: 15%

Text: Moritz

The Inner World

Freitag, 14. März 2014

In diesem Computerspiel geht es um vorausschauendes Denken. Man muss also immer erst überlegen, dann handeln. Das Ziel ist es, die böse Diebin Laura zu fangen. Um dies zu schaffen, muss man zum Beispiel mit Personen und Geistern reden oder ihnen Gegenstände geben. Im Spiel gibt es auch Dinge, die nicht so gut sind. Mit einigen Personen muss man zu oft sprechen, und dann sagen sie auch noch dasselbe. Leider sinkt dadurch die Spannung im Spiel und nach spätestens einer halben Stunde verliert man die Lust. Das liegt auch an der Hintergrundgrafik, die für Kinder etwas zu düster ist. Man bekommt zwar keine Angst, aber mit einer helleren Grafik hätte man bestimmt noch mehr Spaß.
Dennoch: Die Figuren wirken durch ihre Pinocchio-Nasen und ihre Mini-Beine sympathisch, auch ihre Stimmen sind sehr ansprechend und kindgerecht. Manchmal sind sie aber auch ziemlich gleichgültig. Wenn etwa eine Figur über eine Gefahr berichtet, schwingt in ihrer Stimme keinerlei Sorge mit. Ich empfehle dieses Spiel Kindern, die auch etwas Geduld aufbringen können.

 .

 

Text: Moritz

Bilder von den Saalreportern

Freitag, 06. Dezember 2013

KIFO 2013

Angela Merkel aus der Ferne

Freitag, 06. Dezember 2013

Heute Abend war ich auf dem Odeonsplatz wo sich ca. 5-7.000 Menschen versammelt
haben, um Angela Merkel zu sehen, die mit anderen deutschen und bayrischen Politikern
eine Rede hielt. Am Anfang ist sie durch die Menge gelaufen und hat mir fast ein
Autogramm gegeben, doch dummerweise hat genau eine nebenmir eins ergattert, sodass ich
leer ausging. Aber klar, sie kann ja nicht jedem ein Autogramm geben, dann wäre sie heute
noch nicht fertig ;-)

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Natürlich waren viele Polizisten und Bodyguards da, die auf sie aufgepasst haben. (sogar durchs
Fenster hatten sie per Walkie Talkie einen Überblick), aber im Vergleich zu Obama, der oft hinter schussdichten Glasscheiben unter die Menge geht, wurde wenig Aufwand gemacht.

Angela Merkel sah eigentlich genauso aus, wie ich sie mir vorgestellt habe, ihr Stimme
war schon etwas heiser, weil sie in der letzten ja viele Reden gehalten hat. Ihre Rede
hat sie super gehalten und ganz frei gesprochen – und das über 30min lang!

Von Julia

Das 58. Kinder und Jugendforum

Freitag, 06. Dezember 2013

Am 22.11.13 waren wir als Münchner Kinderzeitung beim 58. Münchner Kinder und Jugendforum. Es fand im großen Sitzungsaal im Rathaus statt und viele Münchner Schulklassen waren zu Besuch. Am KiFo haben Kinder die Möglichkeit Anträge (mit Plakaten) zu stellen. Sie können sagen, wenn sie etwas stört oder wenn sie etwas verbessern oder bekommen wollen. Dabei geht es nicht um eigene Sachen wie z.B. seinen eigenen Computer oder so, sondern um viel allgemeinere Dinge. Beispielanträge waren z.B. ein Fitnessraum in der Schule, eine Kinderdisco, dass bestimmte Fußgängerampeln länger grün sind oder Reinigung der stinkenden Schultoiletten. Die Kinder dürfen dann abstimmen. Man kann dafür oder dagegen stimmen. Wenn man sich nicht entscheiden kann, darf man sich auch enthalten. Dabei waren auch verschiedene Stadträte, für unterschiedliche Dinge. Wenn der Antrag angenommen wurde, wird ein passender Stadtrat ausgewählt und der versucht, dasdann in innerhalb der nächsten drei Monate in die Wirklichkeit umzusetzen. Zur Erinnerung bekommt er eine von den Kindern selbst gemachte funktionierende Uhr. Wir von der Kinderredaktion waren in der Crew. Um die Kinder etwas auf das Thema einzustimmen haben wir davor noch ein paar Theaterszenen gespielt. Davor war ich etwas aufgeregt, aber dann hat es doch großen Spaß gemacht. In der Pause gab es Getränke und Brezen zur Stärkung. Am Ende hat man noch die Möglichkeit Eilanträge zu stellen, die einem noch während des Forums einfallen.

 

Von Julia

Mein erstes Mal in der Kinderredaktion

Freitag, 06. Dezember 2013

Ich heiße Destin und war heute das erste mal in der Kinderredaktion.

Es war ein bisschen chaotisch, weil alle Schmarrn gemacht haben und weil ich nicht wusste, was ich tun sollte. Dann habe ich nachgeschaut was ich als Buchvorstellung machten könnte. Die nächste Ausgabe kommt im März 2014. Ich habe mir „Petterson und Findus“ ausgesucht und ich hoffe dass das Buch kommt, damit ich euch das Buch vorstellen kann.

Eurer Destin. Ich hoffe nächstes Mal wieder dabei zu sein.

Das Kinder- und Jugendforum

Freitag, 06. Dezember 2013

das kinder-und jugend forum findet einmal im jahr im rathaus statt. dort können kinder etwas an münchen verbessern und politiker fragen was sie von den ideen halten .es ist sehr schön zu erfahren was anderen kindern an münchen stört.hier dürfen NUR kinder entscheiden was an münchen geändert werden soll.erwachsene MÜSSEN sich raushalten .die ideen der kinder werden an politiker weitergeleitet.wir hoffen das die meisten ideen umgesetzt werden.

Sami auf dem KIFO

Freitag, 06. Dezember 2013

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Mit Stephan Knösel durchs Hasenbergl, Teil 2

Samstag, 22. Juni 2013

Wir, Anna und Georgi, waren mit Stephan Knösel, im Hasenbergl. Zuerst in der Stadtbücherei und dann noch auf der Panzerwiese, im Mira und vor der Grohmannstraße und dem Feld davor: alles Schauplätze seines letzten Romans „Jackpot“.

Lest hier bisher unveröffentlichte Fragen & Antworten – nur für Euch!

Georgi: Haben sie ausländische Vorfahren?

Nicht, dass ich wüsste. Meine Familie kommt aus Norddeutschland und lebt da seit ewigen Zeiten. Mein Vater war der erste, den es in die große Stadt gezogen hat, über Hannover bis nach München. Und so bin ich hierhergekommen.

 

 Anna: Wie sind sie auf die Idee gekommen, Autor zu werden?
Ich bin keiner, der als Kind schon wusste, dass er einmal Schriftsteller wird. Mein Berufswunsch war: immer Sommerferien haben (lacht)! Ehrlich gesagt, hatte ich damals keine Ahnung. Also habe ich das Übliche gemacht, bin zur Bundeswehr gegangen, danach habe ich angefangen Jura zu studieren, doch bald wieder damit aufgehört, weil ich es fast so schrecklich fand wie bei der Bundeswehr.

 

Ich bin immer schon gerne ins Kino gegangen und habe gerne gelesen. Ein wahnsinnig guter Freund hat mir dann vorgeschlagen, mit ihm als Kameramann einen Film zu drehen und den Text dafür zu schreiben. „Okay“, dachte ich mir „was besseres fällt mir jetzt auch nicht ein…“ – und dann habe ich einfach angefangen und dabei gemerkt, dass es mir das Schreiben richtig viel Spaß macht.  Es war Liebe auf den ersten Blick – wie bei einer Frau, nur eben mit dem Schreiben.

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Georgi: Haben sie eine bestimmte Strategie beim Buchschreiben?

Nein. Es gibt nur eine feste Regel, die mir echt wichtig ist: nicht langweilig zu schreiben. Also schreibe ich gerne was Spannendes, vom Genre her Richtung (Anti-) Krimis oder Thriller so wie bei „Echte Cowboys“ und „Jackpot“. Gerade möchte ich eine Liebegeschichte schreiben, von der ersten großen Liebe, möchte das erste Verliebtsein einfangen, das interessiert mich gerade.

 

Ich überlege also zuerst meist, welche Schublade ich bedienen möchte. Dann kommen kleine Geistesblitze oder Ideen, die der Frage folgen „Was wäre wenn…?!“. Nach und nach summiert sich das alles, ein Dominostein wirft den nächsten um – und ich wälze das Ganze solange im Kopf herum bis es eine runde Sache wird. Es gibt also keine feste Reihenfolge – mir ist wichtig, da frei zu bleiben. Denn das Schreiben soll ja Spaß machen und keine Quälerei sein, sonst ist es beim Lesen auch eine Quälerei.

 

Anna: Also kommt es bei ihnen nicht vor, dass sie plötzlich eine Idee haben und dann sofort losschreiben müssen?

Plötzlich geschieht bei mir wenig (lacht), dazu bin ich zu langsam und mache auch zu wenig. Eine Kollegin von mir, die ist so eine Maschine. Sie hat in einem Jahr 3 Bücher geschrieben und nebenbei noch für das Fernsehen gearbeitet. Das bewundere ich schon sehr. Ich bin froh, wenn ich e i n e Sache machen kann.

 

Wenn ich mit einem Buch fertig bin, bin ich erleichtert – aber auch ziemlich schnell wieder gestresst, weil ich denke: „Jetzt fällt mir garantiert nichts mehr ein…“ Dann mache ich mich meist auf der Suche nach der nächsten Geschichte wie auf eine Abenteuerreise, ganz frei und locker. Wenn die Panik mal abgelegt ist, finde ich auch eine Geschichte – und dann nimmt das ganze seinen gewohnten Gang. Anna: Darüber könnte man eine Geschichte schreiben, über das Suchen nach einer Geschichte.

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Anna: Haben Sie mehr Zeit für ihre Familie als andere Menschen mit festen Job, z.B. als Busfahrer oder Ingenieure?

Ich glaube, das ist ganz unterschiedlich. Beim Busfahrer ist es ja tariflich geregelt, wie lange er arbeitet und wie viel Rest Freizeit er hat. Denke schon, dass ich mehr Zeit habe als andere Familienväter. Wenn ich mir da so meinen Freundeskreis anschaue, die verlassen um 8 Uhr das Haus, frühstücken und kommen um 8 oder später am Abend nachhause – und können gerade noch „Gute Nacht“ sagen. Zwischendurch muss ich aber richtig ranklotzen, wenn ich für’s Fernsehen arbeite, das ist dann auch so ein 8-bis-8Uhr-Job und ich habe kaum Zeit für mich und meine Familie. Aber in der Regel verdiene ich da so gut, dass ich den Rest des Jahres mein Ding durchziehe und schreiben kann.

 

Wenn ich an meinem Manuskript arbeite, dann ist es selten, dass ich 8 Stunden an einem Stück schreibe. Das geht auch gar nicht, so lange Zeit geistig fit zu bleiben. Da habe ich dann schon mehr Zeit bzw. kann sie mir flexibler einteilen als andere. In meinem Büro im 4ten Stock  – unsere Wohnung liegt im 1. Stock, das ist sehr praktisch – habe ich aber schon feste Bürozeiten. Nur kann es dann eben auch mal sein, dass ich Däumchen drehe bis mir was einfällt, aber das gehört einfach dazu und ist ja auch genutzte Zeit.

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Georgi: Was ist ihr Lieblingsbuch?

Oh, das ist schwer zu sagen, das sind viele Lieblingsbücher. Im Jugendbuch sind es Klassiker wie FÄNGER IM ROGGEN (J.D: Salinger) oder DIE OUTSIDER (S.E. Hinton), die kann ich beide echt jedem empfehlen. Von den neueren Büchern mag ich TSCHICK (Wolfgang Herrndorfer) sehr gerne oder auch LÖCHER (Louis Sacher), ein Jungsbuch, das ja auch richtig gut verfilmt wurde.

 

Anna: Welche Tipps haben sie für Leute, die gerne schreiben?  (49.15min)
Als ich dann wusste, dass ich Schreiben zu meinem Beruf machen wollte, habe ich einen Kinderbuchlektor kennengelernt und ihn gefragt, was ich machen soll, ob ich z.B. Germanistik studieren soll. Und er meinte: „Wenn du Schriftsteller werden willst, gibt es nur eins: Du musst schreiben, schreiben, schreiben!“ Lesen ist gut – und leben ist auch wichtig, weil man ja Erfahrungen sammeln muss, über die man schreiben kann.

 

Und er hat mir ein Buch in die Hand gedrückt: DEUTSCH FÜR PROFIS (Wolf Schneider), vom Chef der Journalistenschule in Hamburg. Da stehen viele gute praktische Tipps drin, wie man gut und interessant schreibt. Auch seine anderen Bücher zur Sprache kann ich echt allen, die schreiben wollen, nur empfehlen. Mit diesen Bücher habe ich mir u.a. meinen grausamen Schreibstil, den ich zu anfangs hatte, abgewöhnt. Der Schreibstil, den du in der Schule lernst, ist ja nicht gerade unterhaltsam – und davon musste ich erst mal loskommen.

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Vielen Dank für das Interview, Stephan Knösel!

Interview mit dem Hofnarr

Samstag, 22. Juni 2013

Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte

– wir von der Kinderredaktion waren bei der Premierenfeier im Münchner Mathäser Kino!

 

Interview mit Michael Kranz, der im Film den Hofnarren spielt (die 2. Hauptrolle):

 

Anna: Ist es eigentlich schwer Schauspieler zu sein?
Nö, eigentlich nicht. Es ist natürlich immer die Frage, ob man damit viel Geld verdient und ob man davon leben kann. Aber erst mal macht es riesig viel Spaß und das ist ja das Wichtigste.

 

Anna: Haben sie noch einen anderen Beruf oder ist Schauspielerei ihr einziger?
Schauspielerei ist mein einziger Beruf – und seit kurzem studiere ich hier in München an der Hochschule für Film und Fernsehen wie man Dokumentar-Filme macht.

Hofnarr 2

 

Martha: War das ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm?
Ich hatte schon Hauptrollen in zwei kleineren, sehr schönen Filmen („Tage die bleiben“, „Die Hummel“, die sind nicht so groß rausgekommen wie dieser Märchenfilm hier.

 

Sami: Hatten sie in echt eine Glatze im Film – oder war das nur so geschauspielert oder vom Computer bearbeitet?
Fast, ich hatte so eine Art Plastiktüte aus Silikon auf dem Kopf und die hat man so angemalt als ob das meine Haut wäre von der Farbe her – und dann sieht das aus wie eine Glatze. Hat man das denn im Film gemerkt, dass es nicht echt war? Georgi: Nein.

 

Anika: Wieso hatten sie im Film so blaue Augen?
Keine Ahnung (lacht). Da hat man nichts gemacht. Das sind meine normalen Augen. Aber es kann sein, dass es durch die Scheinwerfer bei den Aufnahmen im Film stärker rauskommt, das Blau meiner Augen.

 

Edda: Wie sind sie drauf gekommen Schauspieler zu werden?
Das hat mit dem Schultheater angefangen. Da hatte ich einen ganz engagierten Lehrer, der hat mich begeistert für das Schauspielern, er war total leidenschaftlich und so habe ich meinen Spaß daran entdeckt. Nach der Schule habe ich mich ganz normal auf einer Schauspielschule beworben und bin genommen worden.

 

Beryll: Wie lange hat es für Sie gedauert  – vom Casting bis jetzt zur Premiere?
Das ging relativ schnell bei diesem Film. Das kann schon mal 2 Jahre dauern bis ein Film fertig ist. In diesem Fall waren es 9 Monate, das ist echt schnell für so einen großen Film.

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Sami: Haben Sie schnell Ihren Text auswendig gelernt?

Das mit dem Text lernen ist so eine Sache, so schwer ist das gar nicht aber es ist eben echt Arbeit. Wenn du einen Text tausendmal sagst, dann weißt du den irgendwann auswendig. Das würdest du auch hinkriegen. Bei diesem Film ging es echt schnell, weil der Regisseur da auch offen war. Viele Sachen, die ich in dem Film sage, standen nicht so haargenau im Drehbuch, die habe ich mir spontan ausgedacht und deswegen war das so eine bunte, spielerische Arbeit mit gelernten und spontan eingefallenen Texten.

 

Anna: Hatten sie denn zwischen den Szenen auch mal Pause, wo Sie sich den Text nochmal anschauen konnten?
Ja, das ist ja beim Film ganz oft der Fall, dass man Pausen hat. Das stellt man sich ja so gar nicht vor als Zuschauer. Man wartet wahnsinnig viel. Man sitzt ganz viel rum – und klar, schaut man sich da den Text nochmal an oder entspannt, nur Einschlafen darf man natürlich nicht (lacht).

 

Anika: Gab’s denn mal lustige Pannen, z.B. mit den Tieren?
Hofnarr: Das Pferd ist einmal der Prinzessin auf den Fuß gestiegen. Als wir die Szene mit den Schafen im Zimmer drehten, haben die natürlich alles angeknabbert, haben die Blumen aufgefressen und (lacht) dementsprechend auch alles vollgekackt. Das war eigentlich das Lustigste!

 

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Vielen Dank für das Interview, MIchael Kranz!