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Mach mit und gewinne!

Donnerstag, 29. September 2016

Wir verlosen 5 x 2 Freikarten für die FC Bayern Erlebniswelt!

 

fc bayern arena photo

Schreib uns einfach bis 22. Oktober deinen Lieblingsspieler vom FC Bayern

 

– per Mail: redaktion@muek.info oder

– Postkarte: Münchner Kinderzeitung, August-Exter-Str. 1, 81245 München.

 

Viel Glück wünscht euch das MÜK-Team!

 

 

Photo by tobias.munich

Tierisch müde?

Dienstag, 27. September 2016

Keiner weis was ein Tier träumt, soviel steht fest! Wir wissen nur dass sie schlafen, aber ganz anders als wir Menschen. Wir haben uns ein paar besonders kuriose Beispiele für euch angeschaut:

Eichhörnchen

halten keinen Winterschlaf, sie verlangsamen im Winter ihre Aktivität. Das nennt man Winterruhe. Sie schlafen mehr, um ihren Energiebedarf zu reduzieren, weil im Winter weniger Futter zur Verfügung steht. Aber dafür vergraben sie vorsorglich Vorräte.

Eichhörnchen schlafen nachts. Im Sommer halten Eichhörnchen einen Mittagsschlaf.

Jonas

 

Flusspferde

Flusspferde sind wie der Name schon sagt Wassertiere. Allerdings gehen sie zum schlafen nicht an Land sondern lassen sich einfach mit ihren stolzen vier Tonnen Körpergewicht an den Grunde des Gewässers fallen und schlafen dann dort.
– Constantin

 

Giraffen

Giraffen dösen fast nur am Nachmittag wenige Stunden, den Rest des Tages verbringen sie am Baum und futtern Blätter. Die Tiere dösen im Stehen wegen ihren Feinden, den Löwen. Wenn die Giraffe sich hinlegen würde, hätte sie gute Chancen gefressen zu werden. Sie bekommen ihre Kinder sogar stehend (und da fallen die Kinder 2 Meter tief!), die kleinen Giraffen sind dabei aber schon anderthalb Meter groß.
– Alisa

So denken die anderen über Schlaf

Dienstag, 27. September 2016

Nachts ist vieles anders: Tiere, die man tagsüber nicht sieht, kommen raus, Schatten vom Spielzeug werden zu Monstern und Träume werden zur Realität. Sobald das Licht aus ist, erlebt man eine ganz andere Welt. Die Kinder der Klasse 4a der Eduard-Spranger Grundschule am Hasenbergl haben uns erzählt, wovon sie nachts träumen, was sie im Dunkeln erleben und wovor sie ab und zu Angst haben.

 

 Zivorad

Zivorad

Ich schlafe lieber im hellen. Immer wenn ich ins Bett gehe, dauert es immer etwas, bis ich einschlafe. Deshalb mache ich meine kleine Lampe an und schlafe dann ein. Meine Eltern machen die dann aus.“

 

 

Can

Can

Ich habe öfters Albträume. Da ist es ganz gut, dass mein kleiner Bruder im Hochbett über mir schläft, weil ich dann ein bisschen weniger Angst habe.“

 

 

Andreas S

Andreas

Wenn ich Schule habe, gehe ich um zehn ins Bett und Freitag, Samstag, wie ich will. Manchmal sogar bis drei Uhr. Aber ich schlafe lieber mit etwas Licht.“

 

 

Elias A

Elias A.

Wir haben mit der Klasse nachts beim Schullandheim ein Lagerfeuer und Stockbrot gemacht, das war richtig cool.“

 

München im Pokémon-Fieber

Donnerstag, 22. September 2016

Einfach raus gehen und Pokémon fangen? Mit deinem Nachbarn um eine Arena kämpfen? Was lange Zeit zu schön um wahr zu sein schien, hat „Pokémon Go“ nun ermöglicht.

Sobald die App geöffnet ist, läuft der Spieler (dein Avatar) auf einer Karte, die an eine Navikarte erinnert. Ist ein Pokémon weiter entfernt sieht das auf der Karte aus, als würden Blätter in die Luft fliegen. Dadurch weiß man, in welcher Richtung man Pokémon findet. Im Umkreis von 50 m sieht man das Pokémon und kann es fangen. Dann klickt man es an, die Handykamera geht an und man sieht die reale Welt in der irgendwo ein virtuelles Pokémon steht. Man wirft einen Pokéball und wenn man trifft ist es gefangen, es kann aber auch ausbrechen. Dann wirft man noch einmal, gibt ihm etwas zu fressen oder man wirft einen besseren Pokéball, den man ab einem gewissen Level bekommt.
Alle Spieler sehen die selben Pokémon am selben Ort und versuchen sie zu jagen.
Wenn einer das Pokémon gefangen hat, kann es kein anderer mehr fangen. Am nächsten Tag gibt es an den gleichen Stellen wieder neue Pokémon, weil immer wieder neue “spawnen” (wachsen).
Nachts gibt es Geisterpokémon und an Gewässern gibt es Wasserpokémon.
Es gibt sehr seltene Pokémon und dann gibt es richtige Massenansammlungen. An bestimmten Plätzen gibt es Arenen in denen man die Pokémon gegeneinander antreten lassen kann. Sie haben verschiedene Eigenschaften, die man einsetzen kann, man kann sich aber auch mit anderen Spielern verbünden.
Manchmal sprechen einen Leute an, weil sie es lustig finden, dass man auf Pokémonjagd ist.
Die Verbindung von virtuellem Spiel und realer Welt macht das Spiel so cool. Die Eltern meckern weniger, man solle nicht mehr daddeln, man geht ja raus und lernt seine Umgebung kennen.
Ich spiele seit genau einer Woche und bin schon 38 km gelaufen und habe 300 Pokémon gefangen. An den ersten 3-4 Tagen waren die Server komplett überlastet und man konnte nicht spielen.
Mein Handy ist geladen ich muss jetzt wieder Pokémon jagen.

 

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David

Schlafwandeln

Dienstag, 20. September 2016

Das kennst du doch sicher auch: Jemand steigt aus seinem Bett, geht herum, öffnet Türen, zieht sich etwas an oder isst sogar etwas – und alles während er schläft.

Man kann sogar dabei die Augen offen haben und mit einem ausdruckslosen oder starren Gesichtsausdruck herum laufen. Das nennt man schlafwandeln, aber keine Sorge es ist keine Krankheit und geht bei den meisten Kindern wieder weg, wenn sie älter werden.

Übrigens schlafwandelt mindestens jeder vierte Mensch. Auch ältere Leute können schlafwandeln, aber meistens weil sie gestresst sind, zu wenig schlafen oder bestimmte Medikamente nehmen. Man kann nichts dafür, denn wahrscheinlich wird es vererbt und dagegen tun, kann man auch nichts.

Vorsicht – Schlafwandler können auch stolpern oder sich irgendwo anstoßen, wegen ihrem schlechten Gleichgewichtssinn. Sie gehen immer gerade aus, auch wenn der Weg zu Ende ist und können sich nur schlecht orientieren.

Früher war es so, dass sie sich immer in Richtung des Mondes bewegt haben, auch wenn sie dazu auf ein Dach, einen Balkon, eine Mauer oder einen Berg klettern musste. Heute orientieren sich Schlafwandler zur nächstbesten Lichtquelle.

Ein guter Tipp ist, dass man keinen Schlafwandler plötzlich aufweckt, da er sich dann erschreckt, am besten versucht man die Person zu seinem Bett zu steuern.

 

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Annabell

MüK unterwegs: White Ravens Festival

Dienstag, 12. Juli 2016

Zeitungswerkstatt beim White Ravens-Festival 2016

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Vom 16.07. – 21.07. fand in der Internationalen Jugendbibliothek in der Blutenburg das White Ravens Literaturfestival statt. Dabei dreht sich alles um besondere Kinder- und Jugendliteratur in all ihren verschiedenen Formen. Autoren, wie zum Beispiel Kirsten Boie (Unser Interview mit ihr), lesen aus ihren Büchern, geben Workshops und Schreibwerkstätten. Auch Gäste aus dem Ausland sind dabei, die Vielfalt ist groß! Die MüK war mit dabei und hat mit fleißigen Kinderreportern einige Eindrücke für euch gesammelt!

 

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Reporterinnen bei der Arbeit

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Ente Gut! – Interview mit dem Regisseur

Mittwoch, 08. Juni 2016

Der Gewinnerfilm der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ läuft seit Ende Mai im Kino! Die Kinderredaktion hat ihn sich einmal angeschaut und sogar mit den beiden Hauptdarstellerinnen und dem Regisseur gesprochen!

 

 

Interview mit Regisseur Norbert Lechner

Was hat Sie denn zu dem Film inspiriert?

 

Hr. Lechner: Das war eine meiner Drehbuchautorinnen Antonia Rothe-Liermann. Die kommt nämlich aus Halle an der Saale und deren Großmutter war früher Lehrerin. Sie bietet seit 10 Jahren Deutschkurse für Migrantenkinder an, da sind immer wieder viele vietnamesische Kinder dabei. Die Drehbuchautorin hat die Geschichten dieser Familien immer mitbekommen und hat daraufhin selbst angefangen, zu recherchieren und daraufhin diese Geschichte entwickelt.

 

 

Und gab es Szenen, die Sie sich cool vorgestellt haben, aber ziemlich schwer waren, sie auch umzusetzen?

 

Hr. Lechner: Ja, da gab es schon ein paar Sachen, die nicht so ganz einfach waren. Da gibt es ja zum Beispiel die Konfettiszene zum Geburtstag der kleinen vietnamesischen Schwester: Ein Konfetti-Reigen zwischen den Hochhäusern, bei dem alle Hochhausbewohner dann Konfetti werfen. Das war schon eine große Herausforderung, weil das dann natürlich auch nach etwas aussehen soll. Da hatte ich der Ausstattungsabteilung gesagt, besorgt mal genug Konfettis, nicht dass die uns ausgehen. Und dann haben die 20 Säcke (so groß wie die großen Müllsäcke) eingekauft und alle haben schon Panik bekommen, dass die ganze Halle dann mit Konfettis bedeckt sein wird (er lacht). Es war dann aber doch nicht so schlimm, weil wir dann viele Konfettis hinterher noch digital einsetzen konnten.

 

 

Und wie lange dauert es, so einen Film zu drehen?

 

Hr. Lechner: Wir hatten 50 Drehtage. Das ist aber natürlich nicht die ganze Zeit der Arbeit. Also ich hatte ungefähr ein Jahr Vorbereitungszeit mit Casting und Drehortsuche und dann ungefähr ein halbes Jahr nach dem Dreh, in dem wir dann den Film geschnitten haben, Musik komponiert und den Ton bearbeitet haben, usw.

 

 

Und wie ging das dann mit den Kindern? Ich habe gehört, dass Kinder nicht die ganze Woche durchdrehen dürfen.

 

Hr. Lechner: Ja, man darf jeden Tag nur 3 Stunden mit den Kindern drehen. Und das hat schon eingeschränkt, man kann immer an einem Tag nicht so lange arbeiten. Das heißt, die Drehzeit wird dann etwas länger gestaltet, damit man dann alles schafft.

 

 

Das heißt also, man muss sich dann ziemlich genau überlegen, was man an dem Tag dann macht, damit man auch weiterkommt, oder?

 

Hr. Lechner: Ja, man muss schauen, dass es keine Leerlaufzeiten gibt. Das stimmt.

 

 

Vielen Dank an Norbert Lechner für das Interview! Das Interview mit den Schauspielerinnen Lisa Bahati Wihstutz (Pauline) und Lynn Dortschack (Linh) findet ihr hier!

 

Interview: Ella & Charlotte

„Ideen kommen mir immer“ – Kirsten Boie

Dienstag, 07. Juni 2016

Wir von der Kinderredaktion waren im März bei der Eröffnung des 15. Kinder-Krimifestes. Mit dabei: Die für ihre Bestseller „King-Kong“ und „Eitter Trenk“ bekannte Kirsten Boie. Sie las aus ihrem neuen Buch „Thabo“ und wir durften ihr danach einige Fragen zu ihrer Arbeit als Autorin und „Thabo“ stellen!

 

 

Wie kommen Ihnen immer die Ideen?

 

Kirsten Boie: Bei „Thabo – Der Nashorn-Fall“ ist es ziemlich klar: während eines Aufenthalts in Afrika. Das mit den Nashörnern ist gerade in Swaziland ein schlimmes Problem, denn den Nashörnern werden die Hörner wirklich abgeschnitten. Für ein Horn bekommt man bis zu 200.000 Euro. Da ist es den Tätern egal, was mit den Nashörnern passiert. Sie wollen nur das Horn, um daraus ein Pulver zu gewinnen, das vor allem in Asien als Medizin gilt. Manchmal kommen mir die Ideen aber auch woanders – einmal etwa in einem langen Stau vor dem Elbtunnel in Hamburg.

 

 

Und was machen Sie, wenn Sie mal keine Ideen haben?

 

Dann freue ich mich, mal etwas anderes machen zu können als schreiben! (lacht) Meistens kommen mir aber immer Ideen. Wenn ich an einem Buch sitze und mal nicht weiter­weiß, dann räume ich meinen Keller auf oder mache sonst irgendetwas „Normales“. Dabei fällt mir meist ein, wie die Geschichte weitergehen könnte.

 

 

Wie alt ist Thabo wirklich? Im Buch verrät er es nicht, weil er ja ein Gentleman sein will.

 

Na, dann gehört sich das für mich ja eigentlich auch nicht, das zu verraten, oder? (lacht) Soll ich sagen, wie alt er in meinem Kopf ist? Ich denke, er ist ungefähr zwölf Jahre alt. Das könnt ihr euch aber auch anders denken.

 

 

 

Woher wussten Sie die ganzen afrikanischen Wörter? Sind die ausgedacht oder echt?

 

Alle Wörter sind echt. Ich unterstütze ja seit neun Jahren ein Projekt für Aids-Waisen in Swaziland und bin auch einmal im Jahr da. Die Sprache dort heißt Siswati und ist unglaublich kompliziert, deshalb kann ich auch nur ein paar Redewendungen. Für die Wörter im Buch habe ich Hilfe bekommen, damit sie auch stimmen.

 

 

Ist es Ihnen peinlich, wenn Sie mal einen Rechtschreibfehler machen?

 

Ich bin in einer tollen Position: Das, was ich schreibe, geht an einen Verlag, in dem eine Lektorin (oder ein Lektor) arbeitet, die den Text liest und verantwortlich dafür ist, jeden Fehler rauszukorrigieren. Insofern gibt es selten Rechtschreibfehler. Gestern war ich im Münchner Stadtmuseum zu einer Lesung. Anschließend durfte ich ins Gästebuch schreiben. Weil sie alle so nett zu mir waren und mir auch noch einen Cappuccino schenkten, habe ich mich darin auch dafür bedankt – und erst hinterher gemerkt, dass man Cappuccino mit zwei „p“ schreibt. D a s ist mir peinlich! (lacht)

 

 

„Wir Kinder aus dem Möwenweg“ ist ja eine Buch-Reihe. Was hat sie daran fasziniert, dass sie so viele Bände dazu schreiben?

 

Wenn Kinder Bücher lesen oder auch Filme schauen, dann passiert darin immer etwas Spannendes. Und man denkt: im Vergleich dazu ist mein Leben total langweilig. Doch eigentlich stimmt das nicht. Auch ein normales „langweiliges“ Leben kann richtig schön sein und voller Abenteuer! Und darüber wollte ich schreiben.

 

 

Wussten Sie von Anfang an, dass es eine Buch-Reihe wird?

 

Nein, zuerst wollte ich nur ein Buch schreiben. Dann kamen Anfragen von Kindern, wie es denn weitergeht – und ich habe so viele Fortsetzungen geschrieben bis ich merkte, jetzt ist Schluss. Das habe ich dann auch gesagt. So 2-3 Jahre später, kam mir die Idee für „Ferien im Möwen-weg“ und ich dachte mir, das kannst du jetzt nicht bringen. Da lachen dich alle aus, wenn du jetzt doch noch was schreibst. Aber ich hab’s gemacht. Denn wenn ich Möwenweg-Geschichten schreiben und vom Schreibtisch aufstehe, habe ich gute Laune!

 

 

Die Geschichten gibt es auch als Trick-Film. Sind die im Film anders oder ähnlich wie im Buch?

 

In der Regel versucht man, dicht am Buch zu bleiben, das finde auch ich am schönsten. Manche Dinge müssen aber für einen Film geändert werden. Die Möwenweg-Geschichte wird von einem Mädchen erzählt, der Tara, und im Film kannst du sie ja nicht die ganze Zeit sprechen lassen, das wäre ja langweilig. Das heißt, die Filmer übersetzen die Sprache in Bilder. Man muss auch kürzen, weil du ja keinen 8-Stunden-Film sehen willst. Insofern verändert sich immer etwas.

 

 

Ist es Ihnen schon mal passiert, dass Sie ein Buch fast aufgegeben hätten, weil Sie gerade nicht so richtig gute Ideen dafür hatten?

 

Ich habe schon viele Bücher aufgegeben und dementsprechend viele Geschichtenanfänge, von denen ich dachte, daraus könnte ein Buch werden. Doch nach 40 oder 60 Seiten – leider nicht nach 5 Seiten, das wäre ja praktischer gewesen – gemerkt, das wird nichts. Da stimmt was nicht in der Geschichte oder die Menschen würden sich nicht so oder so verhalten. Das passiert einfach manchmal, ist aber auch nicht schlimm.

 

 

Wie lange schreiben Sie noch?

 

Ich möchte so lange schreiben, wie mir noch etwas einfällt. Das ist sozusagen die natürliche Grenze. Dazu muss es aber auch Menschen geben, die das lesen wollen, was ich schreibe. Wenn ich 1.000 Ideen habe, aber keiner liest mehr meine Bücher, dann muss ich auch aufhören. Und so hoffe ich, das geht noch eine Weile weiter.

 

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Vielen Dank an Frau Boie für das Interview!

 

Interview: Moritz, Jonas und Ella

 

Alles im grünen Bereich

Montag, 06. Juni 2016

Du zeltest gern? Dann haben wir hier genau die richtigen Adressen für dich! Auf diesen Campingplätzen kannst du in München dein Zelt aufschlagen und zum Beispiel in den Sommerferien ein Abenteuer im Freien erleben – vielleicht sogar noch dazu Grillen und das leckere Stockbrot mit Oktopus-Würstchen verputzen! Für diejenigen, die regelmäßig in der Natur und im Zelt unterwegs sein wollen, haben wir auch einige Pfadfindergruppen in München rausgesucht.

 

Campingplätze in München

 

Campingplatz Thalkirchen

Zentralländstr. 49

81379 München

www.campingmuenchen.de

 

 

Campingplatz München Obermenzing

Lochhausener Straße 59

81247 München

www.campingplatz-muenchen.de

 

 

Campingplatz Nord-West

Auf den Schrederwiesen 3

80995 München

www.campinplatz-nord-west.de

 

 

Campingplatz Langwieder See


Eschenrieder Str.119

81249 München

www.camping-langwieder-see.de

 

 

Kapuzinerhölzl THE TENT

In den Kirschen 30
80992 München

www.the-tent.com

 

 

Grill-Plätze in München findest du hier!

 

Anleitung zur Oktopus-Wurst

Das brauchst du: Bratwurst, Putenwiener oder andere Würstchen

1. Zuerst werden die Würstchen halbiert, das Ende der Wurst bildet dann den Kopf des Oktopus.

2. Dann schneidet man an der aufgeschnittenen Seite vier Mal bis zur Hälfte der Wurst ein.

3. Auf einen Spieß stecken und entweder in der Pfanne oder über dem Grill anbraten und: Fertig sind die Oktopus-Würstchen!

Idee: Annabell

 

 

 

Pfadfinder München

BdP Landesverband Bayern e.V.


Severinstr. 5 / Rgb.

81541 München

Tel. 089 6924396

http://bayern.pfadfinden.de

 

 

DPSG Diözesanverband München-Freising

Jugendwerk St. Georg e.V.
Preysingstraße 93

81667 München
Telefon 089/48092-2114

www.dpsg1300.de

 

 

Europapfadfinder St. Michael

Pfadfinderstamm Patrona Bavariae
c/o Pfarrei St. Theresia
Dom – Pedro – Str.: 39
80637 München

www.pfadfinder-muenchen.de

„Wir sind eben mehr geworden!“

Sonntag, 05. Juni 2016

Beim letzten Münchner Kinder- und Jugendforum am 15.4.2016 im Großen Rathaussaal hatte die Kinderredaktion Gelegenheit, dem Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter ein paar Fragen zu stellen. Hier seine Antworten!

 

 

Was haben Sie in München in den nächsten paar Jahren noch vor?

 

Dieter Reiter: Es geht ganz viel um bezahlbare Wohnungen. Allein in den vergangenen Jahren sind wir in München 200.000 Menschen mehr geworden – die wollen alle irgendwo wohnen! Wir haben auch noch einige tausend geflüchtete Menschen aufgenommen, sodass wir jetzt mit allem Nachdruck schnell und viel bauen müssen. Das hat höchste Bedeutung. Außerdem haben wir beschlossen, weitere U-Bahn-Linien zu bauen, damit die Menschen nicht alle Auto fahren müssen. Dazu gehört auch der Ausbau von Radlwegen und des Busangebots.

 

 

In die Schulen wird auch viel Geld gesteckt?

 

Dieter Reiter: Ja, und wie! Neun Milliarden Euro! Bildung und Schulen ist der größte Haushaltsposten. Schließlich sind unsere Schulen teilweise ein bisschen in die Jahre gekommen. Gerade erst haben wir alle Toiletten renoviert, jetzt sind die Klassenräume und die Ausstattung dran. Wir bauen auch neue Schulen, weil wir viel mehr Kinder geworden sind.

 

 

Wie viel müssen Sie als Bürgermeister arbeiten?

 

Dieter Reiter: Ich bin eigentlich immer im Dienst, denn auch am Wochenende habe ich viele Termine. Es gibt in München Tausende von Vereinen, Schulen, Organisationen und die Menschen erwarten einfach, dass bei einem Jubiläum oder einer Feier der OB kommt. Da gehört auch dazu, mal zu einem Fußballspiel zu gehen. Es ist alles nicht so schlimm, wie sich’s anhört, wenn man jeden Tag was vor hat. Nur, den Tag, wo ich sagen kann, ich mach’ jetzt einfach was ich will, den gibt’s nur ganz selten. Alle drei Monate vielleicht.

 

 

Beim Oktoberfest müssen Sie ja immer das erste Bierfass anstechen. Mussten Sie das eigentlich üben?

 

Dieter Reiter: Müssen nicht, aber ich hab’s getan, weil es auf der ganzen Welt keine Amtshandlung gibt, bei der einem Oberbürgermeister mehr Menschen zuschauen. Wir haben geschätzt 250 Millionen Fernsehzu­schauer, die in diesem Moment zusehen, wie ich auf das Ding draufhau’. Und deswegen versucht man natürlich, das nicht ganz falsch zu machen. Münchens 1. OB nach dem 2. Weltkrieg, Thomas Wimmer, hat bei seinem ersten Versuch 17 Schläge gebraucht. Das wollte ich mir nicht antun. Daher werde ich auch dieses Jahr vorher wieder üben.

 

 

Haben Sie ein Vorbild?

 

Dieter Reiter: Ein politisches Vorbild habe ich sicher, das ist Willy Brandt. Ein Sozialdemokrat, der wahrscheinlich das Vorbild vieler Sozialdemokraten ist, weil er ein unglaublich begeisternder Politiker war, der mit seiner Ostpolitik viel zum Frieden, den ihr Gott sei Dank alle erleben dürft seit ihr geboren seid, beigetragen hat. All dieses ist heute wichtiger denn je, denn wenn man sieht, wie sich heutzutage auf der welt die Sicherheitslage entwickelt, dann wäre es schön, wenn die Ideen Willy Brandts, nämlich eines Zusammenwachsens dieser Welt, auch einer Europäischen Union, wieder mehr Gewicht finden würden. Ansonsten habe ich hier eine Reihe prominenter Vorgänger als Oberbürgermeister und die haben das alle, glaube ich, ganz gut gemacht.

 

 

Hatten Sie einen lustigen Spitznamen in der Schule?

 

Dieter Reiter:(lacht) Ich heiße ja Dieter und viele haben mich Didi genannt.

 

 

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Reiter!

 

Dieter Reiter: Macht’s gut, bleibt weiter so neugierig und mischt euch ein! Ich habe mich immer in meinem Leben eingemischt und das war nie zu meinem Nachteil. Macht einen gescheiten Schulabschluss, dann könnt ihr euch überlegen, was ihr werdet und müsst nicht Politiker werden so wie ich. (alle lachen)

 

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Interview: Hung, Charlotte und Ella