Autorenarchiv

KINDERKRIMI: EISKALTE WARE

Montag, 20. September 2021

von Angelos Sarakatsanis, 10 Jahre

 

Es war früh am Morgen, als Luzian mit seinem Hund Klecks aus dem Haus ging. Er wollte zu dem Jägerstand am Waldrand, wo er oft zum Beobachten der Tiere hinging. Seit seinem letzten Ausflug dorthin wusste er, dass dort ein Mäusebussardpaar jagte. Das wollte er sich nicht entgehen lassen.

Auf dem Weg zum Jägerstand ging er bei seinem besten Freund und Schulkameraden Benni vorbei, um ihn zu fragen, ob er mit wolle. Dieser hatte aber vor, an ihrem ersten Ferientag auszuschlafen. Gerade noch bevor Luzian die Klingel drückte, fiel ihm das ein. „Puh, Glück gehabt!“, dachte er sich, als er am Haus vorbeiging. Unausgeschlafen war Benni nämlich eine richtige Nervensäge.

Als Luzian endlich am Jägerstand angelangt war, kreisten schon die Greifvögel über dem benachbarten Feld. Er nahm sein Fernglas und sah, wie das Weibchen – Luzian wusste, dass diese deutlich größer sind als die Männchen – ein Kaninchen erbeutete. Ganz in der Nähe des Feldes gab es eine verlassene Scheune, in der er oft mit Benni und den anderen Verstecken spielte oder selbst erfundene Comics zeichnete. Durch sein Fernglas sah Luzian einen Lieferwagen dorthin steuern. Das war komisch, denn der hatte dort nichts zu suchen. Das wollte er sich mal genauer ansehen. Also stieg der Junge vom Jägerstand herunter zu Klecks, der brav unter der Holzleiter auf ihn gewartet hatte. Mit seinem Zeigefinger auf den Lippen zeigte Luzian ihm, dass er nicht bellen durfte. Das hatte Klecks schon vor Jahren gelernt, denn sonst wäre es ja nicht möglich gewesen, mit ihm zum Jägerstand zu gehen. Alle Vögel wären bei seinem lauten Gebell sofort weggeflogen – aus und vorbei, bevor die Beobachtung überhaupt anfing.

 

GESTOHLENER IMPFSTOFF IM KÜHLLASTER

 

Luzian schlich geduckt mit Klecks zur Scheune. Durch deren hölzerne Ritzen sah er den Lieferwagen. Zwei Männer stiegen aus. Er hörte, wie die Männer redeten. Der etwas Größere sagte: „Lass uns schnell die Klebefolien abreißen und das Nummernschild ändern, sonst fallen wir zu sehr auf.“ Der andere Mann, der etwas kräftiger, aber kleiner war, staunte: „Endlich sagst du mal was Schlaues!“ Luzian sah, wie die Männer das Nummernschild abschraubten und ein neues montierten. Kurze Zeit später hörte er, dass jemand die Klebefolien abriss. Das fand Luzian gar nicht gut, denn immer, wenn er dieses Geräusch hörte, spannten sich seine ganzen Muskeln im Gesicht an und seine Ohren schmerzten sehr. Zum Glück schrie er dieses Mal nicht auf und Klecks blieb auch ruhig.

Als Luzian sah, dass sich die Männer die andere Seite des Lieferwagens vornahmen, schlich er durch seinenGeheimeingang – ein loses Brett in der Scheunenwand – mit Klecks in die Scheune. Da sah er an einer Ecke die weggeworfenen Folien, die davor auf der Karosserie geklebt hatten. Auf diesen stand in fetten Buchstaben BIONTECH. Aus den Nachrichten wusste er, dass BIONTECH die Firma war, die den Corona-Impfstoff herstellte. Erst dann bemerkte er, dass der LieferwagenKälte abstrahlte. Es war ein Kühltransporter.

Luzian hörte, wie sich die Männer unterhielten. Es ging um den Impfstoff und seine Übergabe. Aber genau konnte er nicht hören, wohin die Ware gebracht werden sollte. Irgendwas musste Luzian tun. Er konnte die Diebe doch nicht einfach wegfahren lassen – dann wäre der dringend gebrauchte Impfstoff für immer weg!

Was tun? Am besten den Transporter irgendwie verfolgen! Da kam Luzian eine Idee! Er nahm Klecks den GPS-Sender vom Halsband ab (Klecks hatte einen, weil Luzian ihn so sehr liebte und er ihn damit immer orten konnte) und klebte diesen mit seinem Kaugummi unter den Kühltransporter neben den Hinterreifen. Das hatte er mal in einem Film gesehen.

Dann schlich er sich von der Scheune weg. Als er außer Sichtweite war, sprintete er mit Klecks zu seinem Freund Benni. Dort klingelte er und Benni, der gerade aufgestanden war, öffnete. Luzian fragte außer Puste: „Kann ich Klecks für ein paar Stunden bei dir lassen?“ Benni antwortete: „Aber klar!“ Ohne viel zu erklären bedankte sich Luzian bei Benni und rannte zu seinem Opa Gerd. Bei ihm angekommen erzählte er, dass er Klecks verloren hatte und er unbedingt seine Hilfe beim Suchen brauchte. Luzian war klar, dass sein Opa, wenn es um Klecks ging, nicht lange zögern würde. Gerd sagte: „Zum Glück hat Klecks den GPS-Sender!“, und holte sein Smartphone heraus. Gerd klickte auf die GPS-App und gab den Code des Senders ein. Luzian und er sahen, wie sich der Punkt, der den Standort des Senders markierte, bewegte. Sie liefen in die Garage. Gerd zog eine Plane weg und zum Vorschein kam ein Motorradgespann.

 

VERBRECHERJAGD IM NOSTALGISCHEN BEIWAGEN

 

Luzian klappte vor Staunen die Kinnlade herunter. „Wow!“, sagte er erstaunt. „Ich wusste gar nicht, dass du sowas hast!“ Luzian navigierte sie vom Beiwagen aus, indem er das GPS-Signal über das Smartphone im Auge behielt. Sehr bald sagte Gerd misstrauisch: „Ich glaube nicht, dass ein Hund so lange so schnell laufen kann. Erzähl mir sofort, was hier vor sich geht!“ Also fing Luzian an, zu erzählen. Als er fertig war, sagte sein Opa: „Wieso hast du das nicht gleich gesagt?“, und gab kräftig Gas. Nach einer langen Fahrt durch Dörfer und Landschaften bemerkten sie, dass der Sender sich nicht mehr bewegte. Sie kamen auf eine Anhöhe, von der aus sie den Kühltransporter hinter einem großen, gläsernen Gebäude sehen konnten. Auf dessen Dach stand ein Hubschrauber. Opa Gerd parkte das Motorradgespann hinter einem Busch und versuchte, es mit Zweigen zu verstecken.

Mittlerweile war der Himmel rot und die Sonne stand schon sehr tief am Himmel. Luzian und Opa Gerd sahen viele Autos in Richtung des Gebäudehaupteinganges fahren. Es schien, als würde es eine Veranstaltung geben. Schick gekleidete Frauen und Männer wurden am Haupteingang empfangen und ins Gebäude geführt. Der Kühltransporter war noch hinter dem Gebäude geparkt. Nun war es höchste Zeit, die Polizei zu rufen, denn das Smartphone hatte kaum noch Akku. Nachdem Opa Gerd der Polizei alles gemeldet hatte, gingen er und Luzian näher ran. Sie hörten, wie eine große, schlanke Frau sagte: „Ich freue mich schon auf den Impfabend in der Klinik.“ Luzian wisperte: „Wir müssen der Polizei Zeit verschaffen … ich habe da eine Idee!“

 

EINE ZÜNDENDE IDEE IM RICHTIGEN MOMENT

 

Ohne dass Gerd etwas erwidern konnte, schlich er sich zurück zum Motorradgespann und zog sich die Lederjacke und die Sonnenbrille von seinem Opa an. Jetzt ging er in Richtung Klinik und schlug den Kragen der Jacke hoch. Opa Gerd sah entsetzt zu, als Luzian ihm zuwinkte, bevor er durch den Hintereingang ins Gebäude verschwand. Gerd schlug sich mit der Hand auf die Stirn. Als er nochmal die Polizei anrufen wollte, um zu fragen, wann diese endlich kommen würde, merkte er, dass sein Handy nicht mehr da war. Luzian fand mittlerweile im Gebäude eine Tür mit der Aufschrift „Bühne“. Daneben stand ein Wachmann, der so groß war wie ein Schrank. Als dieser Luzian sah, fragte er misstrauisch: „Wer bist du denn?“ „Der Breakdancer, den Sie für die Show bestellt haben“, antwortete Luzian selbstsicher. „Du bist ja noch ein Kind!“, sagte der Mann abfällig und fügte noch hinzu „und außerdem weiß ich nichts von einem Auftritt.“

In dem Moment wollte ein Mann mit einem Arztkittel an ihnen vorbei. „Hallo, Chef. Der Kleine hier meint, Sie hätten ihn als Breakdancer engagiert. Darf er rein?“, fragte der Wachmann. „Das kann gut sein, hm … das organisiert meine Frau … ich mache das nämlich nie … und schließlich ist das ja der Bühneneingang“, antwortete dieser genervt und ging durch den Eingang. Luzian nutze seine Chance und hechtete ihm hinterher.

Der Klinikchef stellte sich an ein Mikrofon. „Meine Damen und Herren, gleich nach einer kurzen Show beginnen die Impfungen! Richten Sie bitte Ihre Aufmerksamkeit auf den Breakdancer- Jungen!“ Luzian nahm das Smartphone, wählte das Lied „Freestyler“ und koppelte es mit dem Verstärker. Er fing an, Breakdance- Bewegungen vorzuführen. Das konnte er richtig gut und das Publikum klatschte im Rhythmus. Doch die Musik verstummte, denn der Akku war leer und ein anderes Geräusch war jetzt zu hören. Auf Luzians Gesicht erschien ein Lächeln. Als der Klinikchef und die Gäste die Polizeisirenen hörten, wollten alle schnellstmöglich das Gebäude verlassen.

 

FINALE IM HUBSCHRAUBER

 

„Wusste ich es doch! Du bist kein Breakdancer, sondern irgendein stinknormaler Junge, der uns abgelenkt hat.“ Der Klinikchef packte Luzian am Arm und zerrte ihn hoch, auf das Dach. Von dort aus sah Luzian die Polizei angefahren kommen. Als der Arzt ihn in den Hubschrauber schubste, fiel Luzian zu Boden und stieß sich den Kopf. Der Klinikchef schrie den Piloten an: „Starten Sie!“ Als der Pilot sich umdrehte, dachte Luzian seinen Opa zu erkennen. Doch konnte das sein? Das musste er sich eingebildet haben. Der Klinikchef wiederholte sehr gereizt: „Wieso starten Sie nicht?“ In dem Moment kam auch schon die Polizei und Luzian wurde schwarz vor Augen.

Als Luzian wieder zu sich kam, lag er in einem Bett. Er war im Krankenhaus. Sein Schädel brummte und er hatte eine dicke Beule. Sein Opa saß neben ihm auf der Bettkante. Luzian fragte: „Wie bist du eigentlich in den Hubschrauber gelangt oder habe ich das nur geträumt?“ Opa Gerd schilderte Luzian, wie er gesehen hatte, dass Luzian die Treppen nach oben gezerrt wurde. Da war er die Feuertreppe hochgesprintet. Oben angekommen hatte er den Piloten aussteigen und durch eine andere Tür verschwinden sehen. „Ich wollte schon immer Pilot werden!“, sagte Opa Gerd lächelnd. Natürlich erzählte er ihm auch von der Festnahme des Klinikchefs, seiner Helfer und der Gäste der illegalen Impfveranstaltung.

„Ich muss Klecks abholen!“, rief Luzian plötzlich. „Der übernachtet heute bei Benni. Mach dir keine Sorgen, ich habe schon alles geklärt“, beruhigte ihn sein Opa. „Morgen früh können wir hier losfahren, aber heute musst du dich noch ausruhen.“ Am nächsten Morgen war ein Foto von Luzian in der Zeitung und er war ein Held. Das war ein Start in die Sommerferien!

Ende

Foto: hitthatswitch, Flickr

Pro & Contra: Trachten tragen

Mittwoch, 16. September 2015

contra

 

Wir finden Trachten super! Sie sind traditionell und einfach typisch für Bayern und München. Toll, dass es so viele verschiedene Dirndl gibt: teure, günstigere, welche aus Seide oder aus Baumwolle, moderne und „alte“, also solche, die aussehen wie vor 100 Jahren. Obwohl die Klei­der meist eher teuer sind, kann man das zu klein gewordene Dirndl ja verkaufen und das Geld für ein neues verwenden. Schließlich braucht doch (fast) jede immer wieder eines! Tipp: Frag mal deine Verwandten oder Freunde, ob sie noch eine Tracht für dich haben, die ihnen nicht mehr passt, aber vielleicht dir. Wir sind der Meinung: Dirndl (und na­türlich auch Lederhosen) zu tragen ist immer etwas Besonderes, auch zu vielen anderen Festen und Anlässen und nicht nur zur Wiesn. Es ist einfach zeitlos! Und wenn in einer großen Gemeinschaft alle ein Dirndl oder eine Lederhose tragen und zusammen feiern, ist das ein­fach ein schönes Gefühl dazu zu gehören.

 

pro

 

Um das gleich mal klar zu stellen: Wir mögen Dirndl und Lederho­sen! Wogegen wir aber was haben, ist, dass jeder München mit dem Oktoberfest und mit Trachten verbindet. Dabei hat unsere Stadt doch viel mehr zu bieten! Und die Wiesn auch. Wenn wir sagen, wir gehen mit Jeans auf die Wiesn, dann guckt man uns an, als wären wir von ei­nem anderen Planeten! Außerdem gibt es jedes Jahr andere Dirndl-und Lederhosentrends: kurz, lang, bunt, mit Spitze oder ohne. Wenn du dann mit deiner alten Tracht daherkommst, bist du ja sowas von uncool! Und diesem Trend-Gehetze wollen wir uns nicht aussetzen! Übrigens: Sich aus einem Dirndl ein neues Kleid nähen oder ein Kos­tüm für Fasching oder Halloween – dagegen ist wirklich nichts einzu­wenden! Das verstößt doch nicht gegen die Tradition, sondern macht Spaß! Und noch ein guter Aspekt: Das Wiederverwenden hilft auch der Umwelt, wenn man aus Altem was Neues macht!

 

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Text: Fanny, Julia, Annabell, Ella & Salome

Illustration: Pauline Karlson

Fotos: Katy Spichal

Trachtler: cc by pixabay

 

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Jetzt bist du gefragt!

 

Dirndl und Lederhose auf der Wiesn, das muss sein, und gerne auch das ganze Jahr über zu besonderen Anlässen – oder findest du, mann kann locker auch mit normalen Klamotten aufs Oktoberfest gehen?!

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Musik aus allen Rohren

Montag, 06. Oktober 2014

 

In München hört man immer öfter von Bläserklassen, aber was ist das eigentlich? Hier darf man sich in der Schule ein Instrument aussuchen, das man für ein bis zwei Jahre spielt. Meistens zahlt man insgesamt so um die 45 Euro im Monat, auch für den Unterricht. Alle Kinder zusammen ergeben dann ein Orchester, die sogenannte Bläserklasse. Es gibt auch Streicherklassen.
Das Instrument gehört dir nicht, du leihst es nur. Das finde ich sehr schade, denn mir ist zum Beispiel meine Klarinette richtig ans Herz gewachsen. Sie wieder zurückzugeben und mich an eine andere zu gewöhnen, wird mir schwer fallen, selbst wenn sie genauso aufgebaut ist. Seit letztem Schuljahr spiele ich jetzt in der Bläserklasse, und es ist total toll. Allein hört sich ein Lied vielleicht etwas langweilig an, aber mit anderen Instrumenten klingt es richtig gut.

 

Ich kann Bläserklassen echt nur empfehlen, auch für die, die eigentlich keine klassische Musik mögen. Es ist ein Erlebnis und man lernt viel. Vor allem auch, zusammen zu arbeiten.

 

Ronja

 

 

Bläserklassen-2

 

Übrigens:
Bei den Bläsern der Klasse 6a der Artur-Kutscher-Realschule gab es im Juli eine Umfrage zu unserem letzten Heftthema „Geld“.
Hier die erstaunlichen Ergebnisse:

 

Ihr verdient Geld mit Musikmachen?
In diesem Schuljahr sind wir öfters, meist nach den Konzerten, als Straßenmusikerinnen aufgetreten. Etwa am Rotkreuzplatz, am Moosacher Bahnhof vor dem OEZ. Wir haben Klarinette, Querflöte, Trompete, Saxophon und Euphonium gespielt. Unsere Stücke waren „Sweet Caroline“ oder „Gorillas im Nebel“ … alles Stücke, die wir gut können.
Wie viel Geld habt ihr eingenommen und wie lange habt ihr jeweils gespielt?
Einmal 38 Euro, öfter auch mehr – einmal fast 100 Euro. Meistens haben wir zwischen einer halben Stunde und einer ganzen Stunde gespielt.

 

Wie haben die Zuschauer reagiert?
Sie waren begeistert und haben geschrien „Weiter!“ Und sie waren überrascht, weil wir noch so jung sind.
Was habt ihr mit den Einnahmen gemacht?
Geteilt und damit unser Taschengeld aufgebessert. Manche waren danach auch bei McDonalds.
Musstet ihr euch überwinden, um öffentlich aufzutreten?
Am Anfang ja – wir haben uns erst nicht getraut. Doch dann haben wir Geld bekommen und uns öfter getraut.
Würdet ihr es nochmal versuchen?
Ja, immer wieder. Vielleicht auch jetzt in den Ferien!
Nina, Kimberley, Vivian, Isabel, Chiara, Pauline
(alle aus der Klasse 6a, alle zwischen 11 und 13 Jahre alt)

Wir treffen: Tim Acid – jung, cool und stimmgewaltig

Mittwoch, 20. August 2014

Das Gesicht kenn’ ich doch, wird sich der eine oder andere denken. Und ja: Tim Peltzer, der sich neuerdings Tim Acid nennt, ist als Sänger bei „The Voice Kids“ einem Millionenpublikum bekannt geworden. Jetzt hat der 16-Jährige Münchner seine erste Single veröffentlicht. Sehr cool! Wir von der Kinderredaktion haben ihn und seinen musikalischen Partner Philip Röder zu einem ganz persönlichen Interview getroffen – mitten in München.

 

Gina: Wieso ziehst du dir so bunte Klamotten an?

Tim: Das ist mein Geschmack. Das hat sich alles so ergeben, viele Sachen habe ich auch in Second-Hand-Shops bekommen. Ich mache auch selber Klamotten: Hosen, Schuhe oder Geldbeutel. Daheim habe ich auch eine Nähmaschine.

 

Anna: Inwiefern hat sich dein Alltag nach „The Voice Kids“, wo du 2013 den 2. Platz geschafft hast, verändert?

Tim: Ich habe eine Facebook-Seite erstellt und bekomme immer mehr Likes. Viele Leute erkennen mich auf der Straße und wollen Fotos machen, deshalb gehen meine Freunde auch nicht so gerne mit mir in die Stadt. Sogar in New York wurde ich schon angesprochen …

 

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Salome: Wie bist du zum Singen gekommen?

Tim: Als ich sechs Jahre alt war, ist in die Schule ein Mann gekommen. Durch ihn habe ich dann sechs Jahre lang eine Gesangsausbildung gemacht.

 

Julia: Hattest du schon Stimmbruch?

Tim: Ja, bei „The Voice Kids“ habe ich ja viel höher gesungen und es war traurig, weil ich dann nicht mehr so hoch singen konnte, aber man kann sich die Höhe auch wieder erarbeiten: durch hartes Training, wenn man an der Stimme arbeitet.

 

Annabell: Wie bist du dazu gekommen, mit Philip zusammen zu arbeiten?

Tim: Angefangen hat alles nach „The Voice Kids“. Da wurde mein jetziger Agent auf mich aufmerksam und durch einen Zeitungsartikel haben Philip und ich uns dann getroffen.

 

Salome: Wie produziert man einen Song?

Philip: Wir treffen uns einmal in der Woche in meinem Studio und schreiben dort Songtexte und nehmen sie auf. Manche Instrumente werden vom Computer, andere echt eingespielt.

 

Gina: Lasst ihr euch auch inspirieren?

Philip: Ja, zum Beispiel von der Band The XX. Wir sitzen oft zusammen im Studio, wenn wir erschöpft sind und zeigen uns gegenseitig Songs. Danach sind wir wieder motiviert, weiterzuschreiben.

 

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Julia: Was hat man zuerst: Melodie oder Text?

Philip: Wenn wir anfangen, einen Song zu schreiben, haben wir schon eine Melodie im Kopf und ein grobes Gerüst. Es kommen immer neue Ideen dazu, dann basteln wir den Song drumherum.

 

Salome: Wie lange habt ihr für das erste Lied gebraucht?

Philip: Bis der Song komplett fertig war – so, wie man ihn sich jetzt runterladen kann – haben wir 2-3 Monate gebraucht. Das war eigentlich recht schnell, wir hatten auch Zeitdruck.

 

Anna: Hast du vor einem großen Auftritt Lampenfieber?

Tim: Bei meinem ersten Auftritt im Fernsehen haben ungefähr vier Millionen Menschen zugeschaut, da war ich schon sehr aufgeregt. Bei „The Voice Kids“ habe ich aber gelernt, wie man sich beruhigen kann. Zum Beispiel durch so langes Ausatmen, bis es nicht mehr geht.

 

Julia: Wie haben deine Freunde reagiert?

Tim: Viele fanden es nicht so gut, dass ich bei „The Voice Kids“ war, weil sie meinten, dass Casting-Shows nicht so zu mir passen. Im Endeffekt fanden sie es dann aber schon ganz cool.

 

Annabell: Hast du noch Kontakt mit anderen Teilnehmern von „The Voice Kids“?

Tim: Ja, mit der Gewinnerin Michèle schreibe ich ab und zu oder mit Lena Meyer-Landrut habe ich mich im „Bayerischen Hof“ getroffen (das hat die Kinderredaktion übrigens neulich auch! Siehe Heft 25), aber sie hat viel zu tun.

 

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Von links nach rechts: Annabell, Gina, Tim Acid, Philip Röder, Salome, Anna, Julchen

 

Gina: Hat dich schon mal ein Gefühl zu einem Lied inspiriert?

Tim: In meinem Song „Silver Linings“ geht es darum, wie die Zeit einen verändert und in dem neuen Song, den wir gerade schreiben, geht es darum, dass jeder Mensch auch eine dunkle Seite hat und nicht immer liebenswert ist.

 

Salome: : Was interessiert dich sonst noch außer Musik?

Tim: Viele Mode-Labels oder Fashionblogger und Schauspielerinnen und Sängerinnen. Alles, was anders und ein bisschen ausgeflippt ist.

 

 

Interview: Kinderredaktion
Fotos: Franziska Thalhammer

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 Musikmonster
Neugierig geworden?
 
Hier kannst du Tim Acids erste Single „Silver Linings“ kostenlos auf Soundcloud anhören!
Kaufen kannst du den Ende Juni erschienenen Song auf iTunes und Amazon.
Neugierig, was noch kommt? Dann folge Tim auf Facebook und Instagram!
 
 
 
 
 

Pasinger Bauhütte 2014

Freitag, 02. Mai 2014

Eine Baustelle, die Spaß macht

 

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Ab 30.5.2014 wird in der Pasinger Fabrik wieder gebaut, gestapelt und gepixelt. 60.000 Holzquader in zehn verschiedenen Farben  in der Größe 6x2x2 cm liegen im Steinbruch bereit. Das Programm ist immer von Mittwoch-Samstag am Nachmittag von 14.30-18 Uhr geöffnet (für Schulen gibt es vormittags ein spezielles Angebot).

Mehr Infos zum Programm

 

 

 

    muekreporter_150        Die MÜK ist Medienpartner bei Hochstapler und mit einer Redaktion vor Ort. Schau vorbei und werde Hochstapler-Reporter!          Hochstapler_GIF_sm_2   

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 Foto-Galerien:

 

 30.4. Und noch eine Fußball-Arena

 

2.5. Die erste Schulklasse

 

3.5. Familientag

 

7.5. Schwarzer Hase und Leuchtturm

 

8.5. Volle Blüte

 

9.5. Dampfer unter Brücken

 

10.5. Samstags-EXTRA: Turmbau-Challenge

 

13.5. Zwischen Synagoge und Siegestor

 

14.5. Straßen, Brücken, Roboter

 

15.5. Westbad und Wasserfall

 

16.6. Ein Stadion im Wald

 

17.5. Pixelmania – Pixelbilder-Tag

 

21.5.

 

22.5.

 

23.5.

 

24.5 Aliens ÜBER-ALL

 

 

 

 

judoks 2013 – Filmworkshops

Mittwoch, 20. November 2013

judoks 7 – Junge Dokumentarfilme 2013

Filmwerkstatt 20.11.
Pasinger Fabrik

Redaktionsgruppe Filmportraits

 

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Foto (c) wandaogo production
 

Krokodile ohne Sattel

 

Julia im Sattel

„An dem Tag an dem du nicht mehr weißt,wohin du gehen kannst,erinnere dich woher du gekommen bist.“

Ich bin Julia und ich habe den Film „ Krokodile ohne Sattel“ heute Vormittag zum ersten mal gesehen.

Der Film wurde in Deuschtland 2012 veröffentlicht.Er dauert 15 Minuten 30 Sekunden.Geschrieben und gedreht wurde der Film von Britta Wandaogo. Sie ist die Mutter von Kaddi Wandaogo,die Hauptperson in dem Film.

In dem Fim geht es darum, dass Kaddi (ca. 14 Jahre) immer in die Zukunft denkt und was da wohl passieren wird und dass sie in Deutschland aufgewachsen ist und ihr Vater aus Afrika kommt und dass sie jetzt nicht weiß, welche Wurzeln sie hat. In dem Film sieht man Kaddi als Baby, als Kleinkind, als Schulkind und als Teenager. Sie wird immer größer und macht sich immer mehr Gedanken um sich und um die Welt. Der Film spielt in Deutschland und in Afrika. In einer Szene sieht man wie Kaddi – damals ungefähr 4- und ein Junge auf Krokodilen reiten durften, weil sie die vorher mit Hühnern gefüttert hatten.

Kaddi sagt, da sie ja nicht weiß,welche Wurzeln sie hat (Deuscht oder Afrikanisch),dass sie eine „ Afrodeutsche“ ist.
Der Film hat schon vieeeeele Preise abegräumt, unter anderm den BPB-Preis

Ich finde den Film gut verständlich, Kaddis Gedanken und dass es in Afrika nicht überall gefährlich ist und dass Afrika nicht nur arm ist. Ich habe entdeckt, dass man auf Krokodilen reiten kann (wenn man sie vorher füttert). Als Kaddi ein Kleinkind war, war sie sehr süß….sie hat in einer Szene einen Tuchring, mit dem sie eine Schüssel tragen sollte und dass nicht gemacht hat. Ich finde den Film interessant, da die Unterschiede von Deutschland und Afrika gut gezeigt werden. Es wirkt so, als ob in Afrika die Menschen nett sind. Der Film ist insgesamt realistisch und gut überlegt.

Den Film würde ich für Kinder ab 10 Jahre empfehlen. Von sechs Sternen bekommt er 5 Sterne.

Viel Spaß beim Angucken,vielleicht sehen wir uns bei judoks!

Blubberblasenbild

Dady

 

gefräßiges Monster

schlaf schön

Julia, 10

 

 

 

Ednas Tag

die neue aus bosnien

Wir stellen euch heute  den film ednas tag vor. edna ist ein mädchen das mir ihrer familie aus bosnien nach deutschland gekommen ist, aber die sprache noch nicht kann, und mit ihren mitschülern nicht gut klar kommt.

der regisseur heißt bernd sahling und meint er habe noch nie so ein mädchen wie edna gesehen. ein beispiel für ednas auser gewöhnliche art: einmal kam er in die schule und sah vor dem klassenzimmer edna und ihre schwester,  die draußen waren, während im klassenzimer eine probe geschrieben wurde. aber sie schrieben nicht mit und sollten draußen lernen. doch anstadt das zu tun, tanzten sie.

 

an dem film finden wir nicht so gut:

das edna agressiv ist und anderen weh tut und das man in dem film die sprache nicht so gut versteht.

 

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+ besonders gut gefählt uns:

das man merkt das ausländer wie normale menschen behandelt werden sollen und das ausländer keine schlechteren menschen sind.

 

der dokumentarfilm dauert 20 minuten

wir würden den film 4 von 6 sternen geben.****

wenn euch unsere film kritik neugierig gemacht hat: man kann den film auf www.dok-mal/ednas-tag.de   anschauen.

 

eure reporterinnen ivona und sophie (11)

 

 

…aus den anderen Film-Gruppen:

 

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Filmwerkstatt 4.12.
Bertolt-Brecht-Gymnasium

Redaktionsgruppe Filmportraits

AG 3 Filmkritik

 

 

 

Au revoir, Oma Lien!

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Der Film „Oma Lien“ , der 15 Minuten dauert und von Annelies de Wit geschrieben worden ist, wurde in  den Niederlanden im Jahr 2011 gedreht. Er handelt von einem Mädchen namens Christel dessen Oma an Alzheimer erkrankt ist. Sie besucht die Oma zweimal in der Woche.

Christel versucht ihre Oma aus dem merkwürdigen Dämmerzustand zu holen, allerdings gelingt ihr das nur kurzzeitig. Einmal fährt Christel mit ihrer Oma zum Friedhof um das Grab ihres Opas bzw. Oma Liens Mann zu besuchen. An jenem Tag als sie wieder zum Friedhof fahren erkennt die Oma das Grab nicht wieder und denkt sie wohnt dort, die Szene ist sehr berührend.

Der Ton und die Qualität ist sehr gut. Der Film ist für Kinder ab 10 Jahren zu empfehlen. Der Film ist sehenswert, wenn sie auch eine an Alzheimer erkrankte Großmutter haben. Der Film ist sehr realitätsnah.

 

Lara und Laura

 

 

Bin ich deutsch oder afrikanisch?

Krokodile

In dem 16 Minuten langen Dokumentarfilm „Krokodiele ohne Sattel“ aus dem Jahr 2012 geht es um ein Mädchen, das sich nicht entscheiden kann ob sie lieber afrikanisch oder deutsch sein will. Der Film wurde von Britta Wandaogo ihrer Mutter gedreht.

Es werden verschiedene Szenen aus ihrer Kindheit gezeigt. Sie macht sich viele Gedanken, ob sie lieber in Afrika oder in Deutschland zu Hause ist. Als sie in Afrika zu Besuch ist, fühlt sie sich aber wie eine Außenstehende. Sie zweifelt aber auch, weil sie keine beste Freundin hat, keine Geschwister und sich mit ihrem Vater nicht versteht. Dann wird sie von ihrer Mutter gefragt, was sie an sich gut findet und dann gewinnt sie wieder ein wenig Selbstvertrauen. Obwohl sie in dieser Szene traurig wirkt, ist sie eine sehr selbstbewusste Person.

Wir finden den Film schön und berührend, weil ihre Gedanken und Gefühle sehr anschaulich dargestellt werden. Ein bisschen verwirrend sind die schnellen Zeitsprünge, die zwischen den verschiedenen Szenen gezeigt werden.

Der Film ist sehr sehenswert, da er seine Zuschauer sehr berührt und dafür auch schon einen Preis gewonnen hat.

 

Lena und Luana

 

 

Mobbing für Anfänger

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Ein 20 Minütiger  Film über  Hass , Beleidigungen und Kampf .

Der Dokumentarfilm ,,Edna´s Tag“ von Bernd Sahling ist 2009 in Deutschland gedreht worden. Er handelt von einem bosnischen Mädchen, das mit seiner Familie aus Bosnien geflohen ist und in Deutschland in eine neue Klasse kommt, wo sie die die Deutsche Sprache lernt. Da sie hinten an einen Einzeltisch sitzt, wird sie von ihren Mitschülern nicht beachtet. Doch sie zieht die Aufmerksamkeit auf sich, indem sie ihre Kameraden beleidigt und prügelt. Dadurch wird sie nicht respektiert und gehasst.

Man kann sich gut in den Film hinein versetzen, und Ednas Gefühle sehen und spüren. Man denkt darüber nach und versteht beide Seiten!

Der Film ist gut für Kinder, damit sie früh damit anfangen sich in die Lagen dieser Personen zu versetzen. Da in diesem Film viele Schimpfwörter enthalten sind, würden wir den Film erst ab 10 Jahren empfehlen.

 

Von Lilli  & Lisa

 

Hör die neue Welt!

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In dem Dokumentarfilm „Sounds for Mazin“ geht es darum, wie das Leben eines Gehörlosen abläuft. Doch durch eine Operation wird alles anders. Der Film ist von Ingrid Kammerling, erschienen 2012, Länge 19 Minuten, Sprache Niederländisch, freigegeben ab 6 Jahren. Unsere Bewertung: 4 von 5 Sternen

Gefallen hat uns:

Einblick ins Leben eines Gehörlosen, das man die Gebärdensprache sieht, Freundschaft zwischen Gehörlosen, das das Mädchen so bleiben will, wie sie ist, weil sie sich dadurch besonders füllt, das man die Endungen durch die Operation erkennt, der Sound ist gut gemacht, da man eine Sicht von dem Gehörlosen bekommt.  Von Gehörlosen- und nicht Gehörlosenkindern sollte man noch mehr Einblicke bekommen

Fazit:

Da die Operation gut verlaufen ist, kann der Junge die Welt der nicht Gehörlosen Menschen erleben.

Ein sehr einblickreicher Dokumentarfilm in die Welt der Gehörlosen für Jung und Alt.

 

Von Lucia, Leonie und Lilly

 

 

Mehr über „judoks 7 – Dokumentarfilme für junges Publikum“

Pro & Contra: Fleischesser / Vegetarier

Donnerstag, 13. Juni 2013

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Ich bin kein Vegetarier, weil ich glaube, dass der Mensch Fleisch braucht, um gesund zu sein. Menschen sind nun mal Fleischfresser, somit ist es ganz natürlich für uns, Fleisch zu essen. So sieht die Nahrungskette aus. Außerdem haben Fleischesser viel mehr Auswahl und größere Abwechslung beim Essen.

Abgesehen davon schmeckt es mir total gut. Mein Vater kommt aus Kroatien – dort essen sie gerne viel Fleisch. Ich wurde auch so erzogen. Und in Deutschland und besonders hier bei uns in Bayern ist es meiner Meinung nach ebenfalls total schwer, auf Fleisch zu verzichten. Denn wenn die Eltern Fleisch essen, wird es für uns Kinder fast unmöglich, sich für ein vegetarisches Leben zu entscheiden. Dann müsste man ja immer noch etwas extra dazu kochen, um sich gesund zu ernähren. Das würden meine Eltern nicht mitmachen.

Außerdem: Wenn man Bio-Fleisch kauft und darauf achtet, dass das Fleisch von Tieren kommt, die gut behandelt wurden, finde ich, kann man auch als Tierliebhaber Fleisch mögen und essen. Man muss es ja auch nicht jeden Tag zu sich nehmen. Aber ganz darauf verzichten? Nein, das könnte ich nicht.

 

 

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Wir sind Vegetarier, weil wir es schrecklich finden, dass Menschen Tiere töten. Sie haben wie wir ein Recht auf Leben und Freiheit. Viele von ihnen sehen in ihrem ganzen Leben keinen einzigen Sonnenstrahl, nur künstliches Licht. Dann werden sie geschlachtet, nur um bei uns auf dem Teller zu landen. Warum machen wir das mit unseren
Mitlebewesen? Unsere Haustiere essen wir (in den meisten Fällen) ja auch nicht auf.

Außerdem gibt es inzwischen so viele Schlachttiere, dass es langsam zum Problem wird. Warum? 1. brauchen die Tiere ja auch etwas zu essen, allein das verbraucht sehr viel Energie. 2. rülpsen und pupsen z.B. Kühe alle 40 Sekunden und schaden durch das ausgestoßene Methan dem Klima. Und 3. benötigt der Transport in den Schlachthof und von dort zum Verpacken und in den Laden auch wieder sehr viel Energie, was der Umwelt wiederum stark schadet.

Wenn du kein Vegetarier werden willst, dann mach bitte einmal in der Woche einen „Kein-Fleisch-Tag“, das würde schon helfen. Übrigens ist der stärkste Mann Deutschlands auch ein Pflanzen(fr)esser! Das zeigt doch, dass man auch ohne Fleisch stark und gesund sein kann.

 

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Selbstversuch: Eine Woche ohne Handy

Donnerstag, 13. Juni 2013

Beryll Handyfrei_Titel

 

Fernseher, Computer, Handy, MP3-Player, Internet, Facebook, Twitter & Co. – das sind zumindest für die Älteren von uns ganz alltägliche Dinge.

Wie fühlt es sich also an, eine ganze Woche komplett ohne elektronische Medien zu verbringen?

 

 

Foto: sxc

 

Alle Vorbereitungen sind getroffen: Ich habe mir einen großen Stapel Bücher ausgeliehen, zudem hängt in meinem Zimmer eine Liste mit Sachen, die ich nicht benutzen darf. Damit ich auch ja nichts vergesse. Ich bin bereit, lasst uns das Experiment beginnen!

 

Tag 1:

Morgens mal nicht mit dem Handy geweckt zu werden, sondern vom alten Wecker: Dieses ,,Ring-Ring-Ring’’ bin ich überhaupt nicht mehr gewohnt. Ebenfalls ungewohnt: In der U-Bahn höre ich sonst Musik, jetzt beginne ich den Tag mit einem gut geschriebenen Buch. In der Pause stehen viele mit ihren Handys und Kopfhörern im Ohr herum. Ich nicht. Am schwersten ist es, auf Musik zu verzichten. Normalerweise höre ich gefühlte 24 Stunden am Tag Musik. Am Abend würde ich wirklich gerne einen Film schauen
und auf dem Sofa chillen. Diese Woche werde ich mich aber wohl mit Büchern begnügen. Also los! Aber 1 ½ Stunden kann ich abends nicht mehr lesen, also bin ich mal etwas früher schlafen gegangen.

 

Noten

Tag 2:

Langsam gewöhne ich mich ans medienlose Leben. Im Moment finde ich es gar nicht so schlimm. Wann benutze ich eigentlich all diese Geräte? Ok, zum Recherchieren für die Schule, aber am meisten brauche ich mein Smartphone: Facebook, Musik, Spiele etc. Man ist immer erreichbar und dauerhaft informiert, was in der Welt passiert, weiß, was die Freunde so machen und denken – und kann sich leicht verabreden. Doch natürlich geht es auch anders:
Für übermorgen habe ich heute in der Schule gleich mal einer Freundin Bescheid gesagt. Hoffentlich klappt das auch mit dem Treffen! Sie kann mich ja gar nicht erreichen, falls was dazwischen kommt. Wir werden sehen …

 

Tag 3:

Heute habe ich mich ein bisschen abgelenkt und nach der Schule auf einen Hund von einer Freundin aufgepasst. Es hat super viel Spaß gemacht. Wir waren zwei Stunden im Englischen Garten. Medien habe ich überhaupt nicht vermisst. Ich denke, wenn man weiß, dass man erreichbar ist, schaut man viel öfter auf sein Handy.
Vor ein paar Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich mich einmal so viel mit Technik im Alltag beschäftigen würde, ohne es zu merken, einfach weil es ganz normal ist.

Monitor

 

Tag 7:

Zum Glück hat vorgestern alles mit meiner Freundin geklappt. Wir hatten einen Supernachmittag. Langsam bin ich aber ein bisschen genervt. Den ganzen Tag nur lesen … Morgen darf ich endlich wieder Medien benutzen. Besser gesagt, in elf Stunden. Und genau das ist das Problem: Sobald ich daran denke, vermisse ich es. Die ganze Woche hat mein Selbstversuch super funktioniert, da werd‘ ich doch den letzten Tag auch noch durchhalten!

 

danach

Das Erste, was ich nach dem Aufwachen gemacht habe: Musik an! Ich habe es so vermisst, irgendwas zu hören und dazu mit schiefen Tönen den Text nachzusingen. Danach habe ich meine Nachrichten gecheckt und zurückgeschrieben. Nach ein paar Stunden hat sich alles wieder ganz alltäglich angefühlt. So als hätte ich nie einen Selbstversuch gemacht. Ich muss zugeben, es war eine super Erfahrung! Aber: Ein Leben ohne elektronische Medien ist heutzutage nicht (mehr) möglich, sie machen das Leben einfach unkomplizierter. Ich kann mir das auch nicht mehr vorstellen, so ganz ohne Musik und schnellen Draht zu meinen Freunden.

 

TEST und TEXT: Beryll

FOTOS: Beryll, sxc

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Wie denkst du darüber?

Hast du das vielleicht schon ‚mal ausprobiert, eine Handy-Fastenzeit?

Schreib‘ uns deine Meinung/Kommentar (mit Vorname und Alter)!

 

Kinderredaktion

Mittwoch, 11. April 2012

Hier sind wir!

christian undu samiWir, die Kinderredaktion besteht aus über 20 Kindern und Jugendlichen, zwischen 9 und 15 Jahren. Treffen tun wir uns jeden Freitag um 16 Uhr in der Pasinger Fabrik – neue Reporter sind jederzeit willkommen!

 

Damit ihr wisst, wer wir sind und was wir so machen, möchten wir uns vorstellen.

Was wir so machen, seht ihr hier und hier und unsere aktuelle IN & OUT-Liste!
Einfach auf die unterstrichenen Worte klicken und selbst sehen!

 

 

 

christian

Mein Name: Christian (rechts)

 

Ich bin 10 Jahre alt.

 

Meine Lieblingszahl ist 10.

 

Wohin würde ich gerne mit der Zeitmaschine reisen?

In die Kreidezeit, weil ich einmal in einem Museum war und viel darüber gelesen habe.


Ich mache bei der Münchner Kinderzeitung mit, weil:

es lustig ist. Meine Spezialität sind die Medientipps,
ich schreibe gerne über Computerspiele und Bücher.


In der nächsten Woche folgen die Anderen, hier seht ihr schon mal Rahel und Harriet. Bald gibt es noch mehr davon! Hier grinsen euch noch Julia, Anika, Anna und Julia an.

 

Julia P., Anika, Anna, Julia S.

 

 

Automatenbild Harriet Rahel

Mein Name: Rahel (links)

Ich bin  11 Jahre alt.

Meine Lieblingszahl ist: 7


Wohin würde ich mit einer Zeitmaschine reisen:

In die Zeit in der ich klein war, da das die schönste Zeit im Leben war!


Ich mache bei der Münchner Kinderzeitung mit, weil…:

…es Spaß macht mit so vielen anderen zusammen zu arbeiten.

Außerdem macht es Spaß Artikel zu schreiben und sie dann in der

Zeitung wieder zu finden.


harriet_rahel_1

Mein Name: Harriet (rechts)

Ich bin 10 Jahre alt.

 

Meine Lieblingszahl ist 8.

 

Wohin würde ich mit einer Zeitmaschine reisen:

In die Zukunft und dann wieder zurück in die Gegenwart.


 

Ich mache in der Münchner Kinderzeitung mit weil…

…ich Spaß am Schreiben habe.


 

Das möchte ich euch noch erzählen:

Ein Gedanke, wie ich es mir in der Zukunft vorstelle:
Es gibt Roboter, die alles für einen erledigen wenn man es nur will und sie können Wunschbestellungen aus dem Gehin herauslesen. Und es gibt natürlich auch den neusten Technikkram + keine Übergewichtige mehr! Und viel, viel, viel Spaß!

 

 

 

 

Rätsel6

Freitag, 06. April 2012

Was siehst du auf dem Bild?

CIMG2759

 

a) eine Plakatwand?

(mehr …)