Autorenarchiv

Außerirdisches Leben?

Dienstag, 14. März 2017

Forscher haben 40 Lichtjahre von der Erde entfernt 7 weitere erdähnliche Planeten entdeckt. Das heißt sie sind in einer moderaten Temperaturzone, in der Wasser flüssig sein kann. Ob dort tatsächlich Wasser vorhanden ist, soll 2018 geklärt werden. Die Forscher sind davon überzeugt, der Entdeckung von außerirdischem Leben näher denn je gekommen zu sein.

 

Moritz

Hüpfen, Springen, Toben

Samstag, 11. März 2017

Ende Februar war die Kinderredaktion im Airhop, einer riesigen Trampolin-Halle, und hat die Trampoline hüpfend, springend und hopsend getestet!

 

Als Erstes haben wir die Sprunggrube unsicher gemacht: Da ist man von einem Trampolin in eine Grube gesprungen, die mit weichen Polsterwürfeln gefüllt war. Wir konnten uns dort erstmal einspringen und ein paar Sprünge ausprobieren. Das super, auch wenn es echt schwer war, aus den ganzen Würfeln wieder rauszukommen. Ein paar von uns haben dort sogar ihre Socken verloren und fast nicht wiedergefunden!

 

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Danach sind wir zum „Schlachtfeld“ gegangen, wo immer zwei auf einer Art Schwebebalken gegeneinander antraten: Jeder hatte eine Rolle aus Schaumstoffpolster in der Hand und man hat versucht, den anderen zu bekämpfen und runter zu werfen. Die Landung aber war weich, denn untendrunter befanden sich wieder ganz viele Schaumstoff-Würfel!

 

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Nachdem sich ein paar von uns gegenseitig bekämpft und runtergeschmissen hatten, sind wir zu den Basketballkörben gegangen. Mit einem kleinen Basketball musste man im Springen probieren, die immer höher werdenden Körbe zu treffen. Schwieriger als es aussieht!

 

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Weiter ging’s zu einem riesigen Trampolin-Feld, ein Trampolin neben dem anderen. Da konnte man von einer Fläche zur nächsten springen, verschiedene Sprünge ausprobieren, oder sich sogar gegen die schräge Wand schmeißen oder springen, die einen auch zurückgefedert hat. Wie in einem Actionfilm, das war ein ganz komisches Gefühl!

 

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Dann gab‘s auch noch Podeste, auf die man raufspringen konnte. Das war cool, weil man eigentlich gar nicht geglaubt hat, dass man es schaffen könnte, darauf zu landen, und plötzlich hatte man es einfach geschafft! Dabei hat man sich ziemlich gut gefühlt 😉 Dort haben wir uns ziemlich lange aufgehalten, schnell hieß es, wir hätten nur noch zehn Minuten von unserer Stunde übrig, also wollten wir noch ruckzuck die anderen Sachen ausprobieren.

 

Danach sind wir zur witzigsten, aber auch gefährlichsten Stationen (für uns) gegangen, eine rodeoähnliche „Arena“. Dort drehten sich in der Mitte immer zwei säulenartige Hindernisse, die auf unterschiedlichen Höhen eingestellt waren. Und jeder befand sich auf einer kleinen Erhöhung, die ein bisschen aussah wie ein plattgedrückter Pilz. Man musste über die niedrige „Säule“ drüberspringen oder sich bücken – oder es zumindest versuchen … Das Drüberspringen war gar nicht so leicht und wir sind andauernd umgefallen, manchmal hat das sogar ein bisschen weh getan.

 

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Als Letztes sind wir zum Dudgeball (ähnlich wie das „Völkerball“, das man in der Schule spielt) gegangen. Dort mussten wir erst mal warten, bis wir überhaupt reingelassen wurden von jemanden mit Pfeife, der sozusagen Schiedsrichter war. Zwei Mannschaften spielten gegeneinander auf Trampolinen. Die Spielregeln waren: Als Erstes liegen alle Bälle in der Mitte, zwischen den beiden Mannschaften. Beim Anpfiff holen sich alle die Bälle und es geht los! Man scheidet aus, wenn man abgeschossen wird oder die „Strafzone“ berührt. Das Gewinnerteam spielte in der nächsten Runde weiter.

 

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Am Ende haben wir uns als Mük-Team doch gut angestellt, aber dann war die Stunde auch schon rum. Wir waren alle ganz schön entsetzt, wie schnell die Zeit verging und waren uns einig: Das war viel zu kurz!

 

Julchen, Gina, Alisa, Milena

Timm Thaler-Filmtipp

Dienstag, 07. März 2017

Seit Februar läuft der Buchklassiker „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ als Neuverfilmung im Kino. Die 13-jährige Lola durfte zusammen mit einem Dutzend anderer Jugendlicher den berühmten Regisseur Andreas Dresen bei einem Workshop in München kennenlernen – und zu seiner Arbeit an „Timm Thaler“ befragen.

 

Bei dem Workshop habe ich von Andreas Dresen sehr viele interessante Fakten über das Filmemachen erfahren. Zum Beispiel haben wir viel über das Aimieren von den im Film vorkommenden Mäusen oder die Kulissen gesprochen. Andreas Dresen hat auch davon erzählt, wie die Schauspieler ausgewählt wurden, welche Voraussetzungen die hauptsächlich jüngeren Schauspieler mitbringen mussten und wie sie auf die Rollen vorbereitet wurden.

 

 

Fleißige Schauspieler

Sie mussten nicht nur gut im Schauspielern sein, sondern auch in der Schule – weil sie den Stoff später nachholen mussten. „Schlechte Schüler kriegen meist keine Filmrollen“, meinte dazu Andreas Dresen. Was er auch meinte: „Das Aussehen der Schauspieler sollte einigermaßen mit den Figuren im Buch übereinstimmen.“ Wobei er einige Figuren auch dazugedichtet hat, weil er die Geschichte dadurch lustiger fand!

 

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Lustige Patzer

Dazu haben wir ein paar passende Ausschnitte vom Making-Of gesehen. So nennt man Filmaufnahmen von Szenen, die neben den eigentlichen Filmaufnahmen gemacht werden, zum Beispiel um zu zeigen, wie die Leute geschminkt werden. Beliebt sind auch Szenen, wenn was schiefgeht oder einer anfängt zu lachen, obwohl er das nicht tun soll.

 

 

Grüne Wand?

Was ich persönlich sehr interessant fand, war, dass wir schon einen Großteil des noch unfertigen Filmmaterials sehen durften. Zwischendrin hat Andreas Dresen gestoppt und uns erklärt, was bei der Szene zum Beispiel noch verändert werden sollte oder warum da noch eine „Grüne Wand“ stand. Das ist eine Wand, auf der später die Umgebung abgebildet wird. Die Schauspieler müssen derweil so tun, als wären sie schon in der echten Umgebung unterwegs. Das ist nicht einfach, aber dafür sind es ja auch Schauspieler!

 

Toller Workshop!

Insgesamt war der Workshop sehr lehrreich und unterhaltsam. Solche Workshops sollten viel mehr angeboten werden, weil man dann das Gefühl hat, als Zuschauer eingeweiht zu werden in die geheimisvollen Vorgänge, wie so ein Film entsteht – besonders, wenn der Regisseur auch schon bekannt ist. Ich freue mich schon darauf, den Film im Kino zu sehen. Die Geschichte ist klasse, auch wenn man das Buch vorher nicht gelesen hat.

 

 

Gewinnspiel

Wir verlosen drei tolle Gewinnpakete, die aus je 2 Freikarten fürs Kino, einem Malkasten und einem Buch zum Film bestehen.

 

Schicke einfach bis zum 15. März eine Mail an redaktion@muek.info oder eine Postkarte an die MÜK-Kinderredaktion, August-Exter-Straße 1, 81245 München – Stichwort: Gewinnspiel.

 

 

Viel Glück!

 

…leider schon vorbei

MüK unterwegs: White Ravens Festival

Dienstag, 12. Juli 2016

Zeitungswerkstatt beim White Ravens-Festival 2016

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Vom 16.07. – 21.07. fand in der Internationalen Jugendbibliothek in der Blutenburg das White Ravens Literaturfestival statt. Dabei dreht sich alles um besondere Kinder- und Jugendliteratur in all ihren verschiedenen Formen. Autoren, wie zum Beispiel Kirsten Boie (Unser Interview mit ihr), lesen aus ihren Büchern, geben Workshops und Schreibwerkstätten. Auch Gäste aus dem Ausland sind dabei, die Vielfalt ist groß! Die MüK war mit dabei und hat mit fleißigen Kinderreportern einige Eindrücke für euch gesammelt!

 

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Reporterinnen bei der Arbeit

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Vorschau Heft #35: Nacht & Träume

Donnerstag, 07. Juli 2016

Nach den Sommerferien erscheint unser Herbst-Heft. Mit vielen spannenden Themen rund um den Schwerpunkt „Nacht und Träume“.

 

Was denken die anderen Kinder über ihre Träume, wann gehen sie ins Bett und was machen sie, damit sie besser einschlafen können? Was passiert eigentlich so, während man schläft? Wie sieht es da in München aus? Und gehen wirklich alle schlafen, wenn die Uhr Mitternacht schlägt?

 

Außerdem wird’s gruselig! Wir verraten, was für Gestalten in der Nacht hervorgekrochen kommen und was an der 13 so viel Pech bringt.

 

Sei also gespannt auf das Heft #35, das am 1. September erscheint! Du findest die Münchner Kinderzeitung in deiner Schule, in der Stadtinfo im Rathaus, in Stadtbibliotheken, den Sozialbürgerhäusern und an rund 50 weiteren Stellen.

 

Photo by bcs78

„Wenn die Katze brennt, fahren wir mit!“

Freitag, 10. Juni 2016

Die Freiwillige Feuerwehr München feiert 2016 ihr 150-jähriges Bestehen. Beim Kindermediencamp 2016 hatten wir die Gelegenheit, ein brandheißes Interview mit einem Mitglied der freiwilligen Feuerwehr zu führen und alles über das Leben als Brandbekämpfer zu erfahren!

 

 

Ein Interview von Laura und Lena mit Bernhard Schewe von der Freiwilligen 
Feuerwehr München

 

 

 

Hallo Herr Schewe, wir sind Laura und Lena! Dürfen wir du sagen?

 

Natürlich, ich bin der Bernhard.

 

 

Ist Feuerwehrmann Dein Traumberuf? Warum ?

 

Ich bin da eigentlich rein gewachsen. Meine ganzen Spezl waren bei der Feuerwehr, mein Bruder war da drin und da war absolut klar für mich, dass ich mit 14 zur Jugendfeuerwehr geh.

Das war ein Traumberuf und ist es nach wie vor.

 

 

Ihr löscht ja nicht nur Brände, was machst Du denn noch für spektakuläre Sachen?

 

Wir machen auch technische Hilfeleistung. Wenn zum Beispiel ein Autounfall ist, dann müssen wir im Extremfall die Leute auch wieder aus dem Auto raus schneiden, also möglichst schonend da raus bringen.

Zum Beispiel bei Unwetter-Einsätzen sind wir aktiv, bei der Bombe letzte Woche (am 23.03.2016 Anm.d. Red.) waren wir mit dabei. Es gibt eigentlich nichts, was wir nicht machen.

 

 

Was war das traurigste / schlimmste Erlebnis Deines Feuerwehrberufes?

 

Es ist immer schwierig, wenn man zum Helfen kommt, aber nicht helfen kann. Wir hatten zum Beispiel mal eine Person unter der Trambahn, die war leider schwer eingeklemmt und da geht man hin, kann aber nicht helfen. Da mussten wir erst mal die Trambahn anheben.Das ist schwierig, wenn man helfen will, aber nicht hin kommt. Das ist kein schönes Gefühl.

 

 

Ging es Dir mal so schlecht dass Du Deinen Beruf aufgeben wolltest?

 

Das nicht, wir haben sehr professionelle Hilfe . Wenn wir schwerere Einsätze haben, dann kriegen wir Unterstützung von einem psychologischen Team, das uns betreut und uns hilft das Ganze aufzuarbeiten. Die können wir auch jederzeit anrufen.

 

Was war das Witzigste/ Erstaunlichste, was Du mal erlebt hast?

 

(Lacht ) Es gibt wahnsinnig viel skurrile Sachen. Aber was einem immer in Erinnerung bleibt, ist das Teamwork. Das ist einfach eine coole Truppe.

 

 

Habt ihr denn Schichten?

 

Nein, wir bei der Freiwilligen Feuerwehr haben keine Schichten. Wir haben im Endeffekt 365 Tage im Jahr Bereitschaft. Wir haben einen Funkalarm und wenn ein Einsatz ist, löst der aus. Wenn ich die Möglichkeit habe, melde ich mich bei der Einsatzleitstelle und dann fahre ich los.

 

 

 

Und wie ist es bei einem Notfall in der Nacht aus?

Die Tageszeit macht keinen Unterschied, wenn ich die Möglichkeit habe, dann muss ich zur Feuerwehr. Auch nachts, wenn ich tief und fest schlafe. Dann geht der Piepser, dann springe ich auf und geh Feuer löschen.

 

 

Wie lange arbeiten sie schon als freiwilliger Feuerwehrmann ?

 

Ich bin jetzt seit 17 Jahren dabei.(Lena und Laura: Oha!) Ich bin mit 14 zur Jugendfeuerwehr und habe dann alle Stationen durchgemacht.

 

 

Arbeitest du noch etwas anderes ? Wenn ja was gefällt dir besser?

 

Ich bin Elektriker. Feuerwehr ist immer noch ein Hobby. Hobby macht man immer gerne! Deswegen, wenn ich die Wahl hab bin ich lieber bei der Feuerwehr, als in der Arbeit.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen Freiwilliger – und Berufsfeuerwehr?

 

Bei uns ist es ein Hobby, die Berufsfeuerwehr bekommt Geld dafür. So Kleinigkeiten wie Ölspur oder Katze auf dem Baum macht die Berufsfeuerwehr. Bei uns sagt man Katze auf dem Baum interessiert uns nicht, aber wenn die Katze brennt fahren wir mit hin. Also die haben ihr Hobby zum Beruf gemacht und bei uns ist es nach wie vor ein Hobby.

 

 

Die Feuerwehr feiert ihr 150 jähriges Jubiläum. Was gibt es da besonders tolles für Kinder?

 

Die „Firetage“ ist eine Aktion, die sich über das ganze Jahr erstreckt. Angefangen von Tagen der offenen Türen in den Stadtbezirken. Dann gibt es ein großes Event auf der Theresienwiese (23./24.April – Den erlebnisbericht findet ihr in der aktuellen MüK!), da sind alle Blaulichtorganisationen vertreten. Da ist auch was für Kleinere dabei. Die können Feuerlöscher ausprobieren oder einfach ein bisschen Feuerwehr spielen, also spielend lernen, was ist überhaupt Feuerwehr.

 

 

Welche Voraussetzungen braucht man um zur Jugendfeuerwehr zu kommen?

 

Man muss mindestens 12 Jahre alt sein. Man sollte körperlich dazu geeignet sein, also auch ein bisschen Kondition haben. Und dann ist eigentlich jeder herzlich willkommen! Es gibt in München 5 Jugendfeuerwehren und da lernt man Feuerwehr. Mit 16 macht man die Grundausbildung und kann da schon mit der Feuerwehr raus fahren.

 

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Lieber Bernhard vielen Dank für das tolle Interview!

 

 

Fotos: Ekaterina Skerleva beim Kindermediencamp 2016

 

Ente Gut! – Interview mit dem Regisseur

Mittwoch, 08. Juni 2016

Der Gewinnerfilm der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ läuft seit Ende Mai im Kino! Die Kinderredaktion hat ihn sich einmal angeschaut und sogar mit den beiden Hauptdarstellerinnen und dem Regisseur gesprochen!

 

 

Interview mit Regisseur Norbert Lechner

Was hat Sie denn zu dem Film inspiriert?

 

Hr. Lechner: Das war eine meiner Drehbuchautorinnen Antonia Rothe-Liermann. Die kommt nämlich aus Halle an der Saale und deren Großmutter war früher Lehrerin. Sie bietet seit 10 Jahren Deutschkurse für Migrantenkinder an, da sind immer wieder viele vietnamesische Kinder dabei. Die Drehbuchautorin hat die Geschichten dieser Familien immer mitbekommen und hat daraufhin selbst angefangen, zu recherchieren und daraufhin diese Geschichte entwickelt.

 

 

Und gab es Szenen, die Sie sich cool vorgestellt haben, aber ziemlich schwer waren, sie auch umzusetzen?

 

Hr. Lechner: Ja, da gab es schon ein paar Sachen, die nicht so ganz einfach waren. Da gibt es ja zum Beispiel die Konfettiszene zum Geburtstag der kleinen vietnamesischen Schwester: Ein Konfetti-Reigen zwischen den Hochhäusern, bei dem alle Hochhausbewohner dann Konfetti werfen. Das war schon eine große Herausforderung, weil das dann natürlich auch nach etwas aussehen soll. Da hatte ich der Ausstattungsabteilung gesagt, besorgt mal genug Konfettis, nicht dass die uns ausgehen. Und dann haben die 20 Säcke (so groß wie die großen Müllsäcke) eingekauft und alle haben schon Panik bekommen, dass die ganze Halle dann mit Konfettis bedeckt sein wird (er lacht). Es war dann aber doch nicht so schlimm, weil wir dann viele Konfettis hinterher noch digital einsetzen konnten.

 

 

Und wie lange dauert es, so einen Film zu drehen?

 

Hr. Lechner: Wir hatten 50 Drehtage. Das ist aber natürlich nicht die ganze Zeit der Arbeit. Also ich hatte ungefähr ein Jahr Vorbereitungszeit mit Casting und Drehortsuche und dann ungefähr ein halbes Jahr nach dem Dreh, in dem wir dann den Film geschnitten haben, Musik komponiert und den Ton bearbeitet haben, usw.

 

 

Und wie ging das dann mit den Kindern? Ich habe gehört, dass Kinder nicht die ganze Woche durchdrehen dürfen.

 

Hr. Lechner: Ja, man darf jeden Tag nur 3 Stunden mit den Kindern drehen. Und das hat schon eingeschränkt, man kann immer an einem Tag nicht so lange arbeiten. Das heißt, die Drehzeit wird dann etwas länger gestaltet, damit man dann alles schafft.

 

 

Das heißt also, man muss sich dann ziemlich genau überlegen, was man an dem Tag dann macht, damit man auch weiterkommt, oder?

 

Hr. Lechner: Ja, man muss schauen, dass es keine Leerlaufzeiten gibt. Das stimmt.

 

 

Vielen Dank an Norbert Lechner für das Interview! Das Interview mit den Schauspielerinnen Lisa Bahati Wihstutz (Pauline) und Lynn Dortschack (Linh) findet ihr hier!

 

Interview: Ella & Charlotte

„Ideen kommen mir immer“ – Kirsten Boie

Dienstag, 07. Juni 2016

Wir von der Kinderredaktion waren im März bei der Eröffnung des 15. Kinder-Krimifestes. Mit dabei: Die für ihre Bestseller „King-Kong“ und „Eitter Trenk“ bekannte Kirsten Boie. Sie las aus ihrem neuen Buch „Thabo“ und wir durften ihr danach einige Fragen zu ihrer Arbeit als Autorin und „Thabo“ stellen!

 

 

Wie kommen Ihnen immer die Ideen?

 

Kirsten Boie: Bei „Thabo – Der Nashorn-Fall“ ist es ziemlich klar: während eines Aufenthalts in Afrika. Das mit den Nashörnern ist gerade in Swaziland ein schlimmes Problem, denn den Nashörnern werden die Hörner wirklich abgeschnitten. Für ein Horn bekommt man bis zu 200.000 Euro. Da ist es den Tätern egal, was mit den Nashörnern passiert. Sie wollen nur das Horn, um daraus ein Pulver zu gewinnen, das vor allem in Asien als Medizin gilt. Manchmal kommen mir die Ideen aber auch woanders – einmal etwa in einem langen Stau vor dem Elbtunnel in Hamburg.

 

 

Und was machen Sie, wenn Sie mal keine Ideen haben?

 

Dann freue ich mich, mal etwas anderes machen zu können als schreiben! (lacht) Meistens kommen mir aber immer Ideen. Wenn ich an einem Buch sitze und mal nicht weiter­weiß, dann räume ich meinen Keller auf oder mache sonst irgendetwas „Normales“. Dabei fällt mir meist ein, wie die Geschichte weitergehen könnte.

 

 

Wie alt ist Thabo wirklich? Im Buch verrät er es nicht, weil er ja ein Gentleman sein will.

 

Na, dann gehört sich das für mich ja eigentlich auch nicht, das zu verraten, oder? (lacht) Soll ich sagen, wie alt er in meinem Kopf ist? Ich denke, er ist ungefähr zwölf Jahre alt. Das könnt ihr euch aber auch anders denken.

 

 

 

Woher wussten Sie die ganzen afrikanischen Wörter? Sind die ausgedacht oder echt?

 

Alle Wörter sind echt. Ich unterstütze ja seit neun Jahren ein Projekt für Aids-Waisen in Swaziland und bin auch einmal im Jahr da. Die Sprache dort heißt Siswati und ist unglaublich kompliziert, deshalb kann ich auch nur ein paar Redewendungen. Für die Wörter im Buch habe ich Hilfe bekommen, damit sie auch stimmen.

 

 

Ist es Ihnen peinlich, wenn Sie mal einen Rechtschreibfehler machen?

 

Ich bin in einer tollen Position: Das, was ich schreibe, geht an einen Verlag, in dem eine Lektorin (oder ein Lektor) arbeitet, die den Text liest und verantwortlich dafür ist, jeden Fehler rauszukorrigieren. Insofern gibt es selten Rechtschreibfehler. Gestern war ich im Münchner Stadtmuseum zu einer Lesung. Anschließend durfte ich ins Gästebuch schreiben. Weil sie alle so nett zu mir waren und mir auch noch einen Cappuccino schenkten, habe ich mich darin auch dafür bedankt – und erst hinterher gemerkt, dass man Cappuccino mit zwei „p“ schreibt. D a s ist mir peinlich! (lacht)

 

 

„Wir Kinder aus dem Möwenweg“ ist ja eine Buch-Reihe. Was hat sie daran fasziniert, dass sie so viele Bände dazu schreiben?

 

Wenn Kinder Bücher lesen oder auch Filme schauen, dann passiert darin immer etwas Spannendes. Und man denkt: im Vergleich dazu ist mein Leben total langweilig. Doch eigentlich stimmt das nicht. Auch ein normales „langweiliges“ Leben kann richtig schön sein und voller Abenteuer! Und darüber wollte ich schreiben.

 

 

Wussten Sie von Anfang an, dass es eine Buch-Reihe wird?

 

Nein, zuerst wollte ich nur ein Buch schreiben. Dann kamen Anfragen von Kindern, wie es denn weitergeht – und ich habe so viele Fortsetzungen geschrieben bis ich merkte, jetzt ist Schluss. Das habe ich dann auch gesagt. So 2-3 Jahre später, kam mir die Idee für „Ferien im Möwen-weg“ und ich dachte mir, das kannst du jetzt nicht bringen. Da lachen dich alle aus, wenn du jetzt doch noch was schreibst. Aber ich hab’s gemacht. Denn wenn ich Möwenweg-Geschichten schreiben und vom Schreibtisch aufstehe, habe ich gute Laune!

 

 

Die Geschichten gibt es auch als Trick-Film. Sind die im Film anders oder ähnlich wie im Buch?

 

In der Regel versucht man, dicht am Buch zu bleiben, das finde auch ich am schönsten. Manche Dinge müssen aber für einen Film geändert werden. Die Möwenweg-Geschichte wird von einem Mädchen erzählt, der Tara, und im Film kannst du sie ja nicht die ganze Zeit sprechen lassen, das wäre ja langweilig. Das heißt, die Filmer übersetzen die Sprache in Bilder. Man muss auch kürzen, weil du ja keinen 8-Stunden-Film sehen willst. Insofern verändert sich immer etwas.

 

 

Ist es Ihnen schon mal passiert, dass Sie ein Buch fast aufgegeben hätten, weil Sie gerade nicht so richtig gute Ideen dafür hatten?

 

Ich habe schon viele Bücher aufgegeben und dementsprechend viele Geschichtenanfänge, von denen ich dachte, daraus könnte ein Buch werden. Doch nach 40 oder 60 Seiten – leider nicht nach 5 Seiten, das wäre ja praktischer gewesen – gemerkt, das wird nichts. Da stimmt was nicht in der Geschichte oder die Menschen würden sich nicht so oder so verhalten. Das passiert einfach manchmal, ist aber auch nicht schlimm.

 

 

Wie lange schreiben Sie noch?

 

Ich möchte so lange schreiben, wie mir noch etwas einfällt. Das ist sozusagen die natürliche Grenze. Dazu muss es aber auch Menschen geben, die das lesen wollen, was ich schreibe. Wenn ich 1.000 Ideen habe, aber keiner liest mehr meine Bücher, dann muss ich auch aufhören. Und so hoffe ich, das geht noch eine Weile weiter.

 

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Vielen Dank an Frau Boie für das Interview!

 

Interview: Moritz, Jonas und Ella

 

Alles im grünen Bereich

Montag, 06. Juni 2016

Du zeltest gern? Dann haben wir hier genau die richtigen Adressen für dich! Auf diesen Campingplätzen kannst du in München dein Zelt aufschlagen und zum Beispiel in den Sommerferien ein Abenteuer im Freien erleben – vielleicht sogar noch dazu Grillen und das leckere Stockbrot mit Oktopus-Würstchen verputzen! Für diejenigen, die regelmäßig in der Natur und im Zelt unterwegs sein wollen, haben wir auch einige Pfadfindergruppen in München rausgesucht.

 

Campingplätze in München

 

Campingplatz Thalkirchen

Zentralländstr. 49

81379 München

www.campingmuenchen.de

 

 

Campingplatz München Obermenzing

Lochhausener Straße 59

81247 München

www.campingplatz-muenchen.de

 

 

Campingplatz Nord-West

Auf den Schrederwiesen 3

80995 München

www.campinplatz-nord-west.de

 

 

Campingplatz Langwieder See


Eschenrieder Str.119

81249 München

www.camping-langwieder-see.de

 

 

Kapuzinerhölzl THE TENT

In den Kirschen 30
80992 München

www.the-tent.com

 

 

Grill-Plätze in München findest du hier!

 

Anleitung zur Oktopus-Wurst

Das brauchst du: Bratwurst, Putenwiener oder andere Würstchen

1. Zuerst werden die Würstchen halbiert, das Ende der Wurst bildet dann den Kopf des Oktopus.

2. Dann schneidet man an der aufgeschnittenen Seite vier Mal bis zur Hälfte der Wurst ein.

3. Auf einen Spieß stecken und entweder in der Pfanne oder über dem Grill anbraten und: Fertig sind die Oktopus-Würstchen!

Idee: Annabell

 

 

 

Pfadfinder München

BdP Landesverband Bayern e.V.


Severinstr. 5 / Rgb.

81541 München

Tel. 089 6924396

http://bayern.pfadfinden.de

 

 

DPSG Diözesanverband München-Freising

Jugendwerk St. Georg e.V.
Preysingstraße 93

81667 München
Telefon 089/48092-2114

www.dpsg1300.de

 

 

Europapfadfinder St. Michael

Pfadfinderstamm Patrona Bavariae
c/o Pfarrei St. Theresia
Dom – Pedro – Str.: 39
80637 München

www.pfadfinder-muenchen.de

„Wir sind eben mehr geworden!“

Sonntag, 05. Juni 2016

Beim letzten Münchner Kinder- und Jugendforum am 15.4.2016 im Großen Rathaussaal hatte die Kinderredaktion Gelegenheit, dem Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter ein paar Fragen zu stellen. Hier seine Antworten!

 

 

Was haben Sie in München in den nächsten paar Jahren noch vor?

 

Dieter Reiter: Es geht ganz viel um bezahlbare Wohnungen. Allein in den vergangenen Jahren sind wir in München 200.000 Menschen mehr geworden – die wollen alle irgendwo wohnen! Wir haben auch noch einige tausend geflüchtete Menschen aufgenommen, sodass wir jetzt mit allem Nachdruck schnell und viel bauen müssen. Das hat höchste Bedeutung. Außerdem haben wir beschlossen, weitere U-Bahn-Linien zu bauen, damit die Menschen nicht alle Auto fahren müssen. Dazu gehört auch der Ausbau von Radlwegen und des Busangebots.

 

 

In die Schulen wird auch viel Geld gesteckt?

 

Dieter Reiter: Ja, und wie! Neun Milliarden Euro! Bildung und Schulen ist der größte Haushaltsposten. Schließlich sind unsere Schulen teilweise ein bisschen in die Jahre gekommen. Gerade erst haben wir alle Toiletten renoviert, jetzt sind die Klassenräume und die Ausstattung dran. Wir bauen auch neue Schulen, weil wir viel mehr Kinder geworden sind.

 

 

Wie viel müssen Sie als Bürgermeister arbeiten?

 

Dieter Reiter: Ich bin eigentlich immer im Dienst, denn auch am Wochenende habe ich viele Termine. Es gibt in München Tausende von Vereinen, Schulen, Organisationen und die Menschen erwarten einfach, dass bei einem Jubiläum oder einer Feier der OB kommt. Da gehört auch dazu, mal zu einem Fußballspiel zu gehen. Es ist alles nicht so schlimm, wie sich’s anhört, wenn man jeden Tag was vor hat. Nur, den Tag, wo ich sagen kann, ich mach’ jetzt einfach was ich will, den gibt’s nur ganz selten. Alle drei Monate vielleicht.

 

 

Beim Oktoberfest müssen Sie ja immer das erste Bierfass anstechen. Mussten Sie das eigentlich üben?

 

Dieter Reiter: Müssen nicht, aber ich hab’s getan, weil es auf der ganzen Welt keine Amtshandlung gibt, bei der einem Oberbürgermeister mehr Menschen zuschauen. Wir haben geschätzt 250 Millionen Fernsehzu­schauer, die in diesem Moment zusehen, wie ich auf das Ding draufhau’. Und deswegen versucht man natürlich, das nicht ganz falsch zu machen. Münchens 1. OB nach dem 2. Weltkrieg, Thomas Wimmer, hat bei seinem ersten Versuch 17 Schläge gebraucht. Das wollte ich mir nicht antun. Daher werde ich auch dieses Jahr vorher wieder üben.

 

 

Haben Sie ein Vorbild?

 

Dieter Reiter: Ein politisches Vorbild habe ich sicher, das ist Willy Brandt. Ein Sozialdemokrat, der wahrscheinlich das Vorbild vieler Sozialdemokraten ist, weil er ein unglaublich begeisternder Politiker war, der mit seiner Ostpolitik viel zum Frieden, den ihr Gott sei Dank alle erleben dürft seit ihr geboren seid, beigetragen hat. All dieses ist heute wichtiger denn je, denn wenn man sieht, wie sich heutzutage auf der welt die Sicherheitslage entwickelt, dann wäre es schön, wenn die Ideen Willy Brandts, nämlich eines Zusammenwachsens dieser Welt, auch einer Europäischen Union, wieder mehr Gewicht finden würden. Ansonsten habe ich hier eine Reihe prominenter Vorgänger als Oberbürgermeister und die haben das alle, glaube ich, ganz gut gemacht.

 

 

Hatten Sie einen lustigen Spitznamen in der Schule?

 

Dieter Reiter:(lacht) Ich heiße ja Dieter und viele haben mich Didi genannt.

 

 

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Reiter!

 

Dieter Reiter: Macht’s gut, bleibt weiter so neugierig und mischt euch ein! Ich habe mich immer in meinem Leben eingemischt und das war nie zu meinem Nachteil. Macht einen gescheiten Schulabschluss, dann könnt ihr euch überlegen, was ihr werdet und müsst nicht Politiker werden so wie ich. (alle lachen)

 

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Interview: Hung, Charlotte und Ella