Autorenarchiv

Ein Tipi für geflüchtete Kinder

Montag, 02. März 2015

München hat ein Herz für Flüchtlinge. Das
zeigen nicht nur die großen Demonstrationen
und Lichterketten in den vergangen Monaten,
sondern auch viele Hilfsprojekte.
Die Klasse 4b der Agilolfingerschule etwa
hat sich für Flüchtlingskinder etwas ganz
Besonderes ausgedacht – und bekam sogar
Unterstützung vom Oberbürgermeister.

Hier sind neue Bilder! Schau mal wieder vorbei, denn bald gibt es neue! 🙂

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Mädchen & Jungs

Montag, 02. März 2015

Mädchen

 

Klischee

Mädchen sind Engel, ganz klar: unmenschlich klug und bildschön. Keine Meinung, sondern Fakt. Typisch für Mädchen sind Schminke und Frisur, Reinlichkeit ist angesagt.
Dafür stehen sie um 4 Uhr in der Früh auf, denn das alles macht sich ja nicht von selbst. 10 mal am Tag muss das Make-up nachgetragen. Anfassen ist tabu, denn sonst – Oh, mein Gott! – verschmiert es!
Fett, so nennen sie sich, die Süßen, aber Sport machen sie
ja eh weniger als Jungs. Immer nur 5 Frauenliegestütze.
Und selbst das ist so anstrengend, dass sie sich weigern,
sich ohne Dusche nach dem Schulsport umzuziehen.

Wirklichkeit

Doch: Moment mal!
Von wegen Engel: Frauen können auch ganz schön rumzicken. Dass Mädchen sich fett nennen, liegt übrigens oft nur daran, Aufsehen erregen zu wollen. Mehr ist da nicht dran. Zugegeben: Im Gegensatz zu Jungs
können Mädchen rein biologisch weniger Muskeln
aufbauen. Was nicht heißt, dass Mädchen keinen Kampfsport machen (wie unser Cover-Mädchen Julchen!)
oder klettern, wo man ja auch viel Kraft braucht. Alles
eine Frage der Übung!

 

Jungs

Klischee

Jungs sind das genaue Gegenteil, also: Teufelchen. Sie
kümmern sich null um ihr Aussehen. Duschen ist das
letzte, woran Jungs denken, das hält ungebetene Besucher
fern. Mode?! Kennen sie nicht, wozu auch? Sie
ziehen eh immer das Gleiche an. Genauso wenig haben
sie je von einer Querf löte oder Harfe gehört. Für Jungs
gibt es nur Heavy Metal oder Hip-Hop. Und zum Essen
kommt ausschließlich Fastfood in die Tüte. Sie müssen
ja auch nicht wie die Mädchen auf ihre Figur achten.

 

Wirklichkeit

Jungs sind eigentlich auch anders als so oft behauptet.
Sie gehen auch mal gerne reiten (wie unser Cover-
Junge Julius!) und kümmern sich sogar manchmal mehr
um das Aussehen als Mädchen. Ich kenne viele Jungs,
die sich alle zwei Minuten über die Haare streichen.
Und: Wusstest du, dass die meisten berühmten Köche,
Stylisten und Musiker Männer sind? Dass sie besser
Blasinstrumente spielen können, liegt zum Beispiel an
ihrer ausgeprägteren Lunge. ~  Anna

 

Meinungen:

Mir gefällt es, ein Junge zu                                
sein. Morgens mache ich nur
kurz den Schrank auf und
ziehe einfach irgendwas an,
ohne groß zu überlegen! ~ Destin

 

Wenn ich ein Geschwisterchen
bekommen würde, dann hätte
ich lieber eine Schwester,
damit ich sie als Klamotten-
Model benutzen kann. ~ Salome

 

Mädchen machen mehr auf „best
friends” (beste Freundinnen) und beweisen
sich mehr, wie gern sie sich
haben, indem sie sich zum Beispiel
„Hab dich lieb” als SMS schreiben. ~ Charlotte

 

Jungs dürfen heulen, aber nicht,
wenn es nur halb so schlimm
ist. Bei echten Schmerzen
oder echter Traurigkeit darf
man auch als Junge weinen. ~ Jasper

 

Schreib uns ihr deine Meinung zum Thema „Typisch Jungs – typisch Mädchen!“

 

Hip-Hop lernen im Internet

Sonntag, 01. März 2015

Um einen Freeze so hinzubekommen wie Khao von der Kamikaze-Crew aus dem Kinder- und Jugendtreff Zeugnerhof braucht es schon etwas Übung – und Training in der Gruppe.
Wie du auch zuhause üben kannst oder einfach ausprobieren, ob Hip-Hop-Tanzen oder Breakdancen etwas für dich ist, erfährst du hier, von Annabell:


Auf Youtube findet ihr viele Tutorials, also Videos, in denen jemand langsam und nacheinander Tanzschritte zeigt. Diese werden oft wiederholt und erklärt. Entweder mit oder ohne Musik kann man gleichzeitig mitmachen, um sich alles besser zu merken. Das Ganze muss man oft üben und schnell umschalten können. Daher solltet ihr euch die Filme öfter anschauen. In dem Video, das ich mir angesehen habe, ging es um Arm- und Fingertricks, die man in seinen Tanz einbauen kann. Es hat viel Spaß gemacht, dauert aber etwas, bis man es drauf hat. Macht es doch einfach nach und schaut mal hier rein (klick)

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Mein Tip: www.fiwitu.tv

Rappen & Beatboxen

Sonntag, 01. März 2015

Wir von der Kinderredaktion haben Wegar getroffen, im Soundstudio des Zeugnerhofs. Hier entstehen seine Raps, die er aufnimmt, mit Beats unterlegt oder mit Samples (also Ausschnitten aus anderen Liedern) mischt. Alleine oder mit seinen zwei Freunden – und einem, der die Beats macht, also die Hintergrundmusik für den Rap. Gina, Annabell, Fanny

RAPPEN

Seit wann rappst du?

Seit ich klein bin, höre ich Rap-Musik. Dann habe ich hier im Haus, beim David, an einem Rap-Workshop teilgenommen. Da war ich 15 Jahre alt und bin seitdem dabei geblieben.

 

Was bedeutet Dir das Rappen?
Für mich ist Rappen ein Hobby. Die Texte, die ich schreibe sind wie ein Tagebuch, mit denen ich z.B. das ausdrücke, was mich gerade bedrückt. Das Rappen ist dann wie ein Ventil.

 

Gibt’s auch Mädchen, die auch rappen?
Ich kenne keins, aber es gibt natürlich welche. Mädchen singen eher. Mit einer guten Freundin von mir habe ich auch schon etwas gemeinsam aufgenommen, sie sing, ich rappe.

 

Das ganze Interview könnt ihr hier in Kürze lesen – sorry, auch unsere Redaktion ist vom Grippevirus befallen. Wir bitten noch um etwas Geduld dafür gibt’s hier schonmal eine Mini-Info vorab, über das Beatboxen:

BEATBOXEN

Annabell, Sophie
Man macht dabei Geräusche mit dem Mund, der Nase oder dem Rachen. Das Mikrofon ist dabei sehr nah am Mund und manche decken es auch mit den Händen ab. Die Musik klingt wie vom Computer, ist aber selbstgemacht, und dient als Hintergrund zum Gesang oder als Takt zum Tanzen.

 

 

Mach mit bei Kids in Fashion

Sonntag, 01. März 2015

Designwettbewerb
für Kinder und Jugendliche

Wer hat Lust, ausgefallene Mode-Ideen zu entwickeln, eigene Kleider, Hosen oder Shirts zu entwerfen? Die besten Ideen werden von Modeschülerinnen und Kostümbildnern umgesetzt und von jugendlichen Models in einer professionell choreographierten Modeshow in Wien präsentiert. Die Preisträger werden zur Modenschau im Oktober 2015 nach Wien eingeladen.
Entwürfe für die neue Wettbewerbsrunde können gezeichnet, gemalt, gesprüht, geklebt oder am Computer erstellt werden (DIN A4-Format). Auf der Rückseite muss der Entwurf mit Namen, Adresse und Alter versehen sein.

 

Einsendeschluss: 15. Juni 2015
Kultur & Spielraum e.V.,
Ursulastraße 5
80802 München

Alter: 11—17
Infos: Tel. 34 16 76

Kids in Fashion_Medientipp_MUEK 29Kids in Fashion Wien ist ein Wettbewerb für Modevisionen von Kindern und Jugendlichen und Österreichs größtes Jugendkulturprojekt. Bereits zum siebten Mal gibt es im Rahmen von Kids in Fashion Wien eine eigene München-Kategorie. Und hier kannst du nachlesen, wie es für vergangene Preisträger war, nach Wien zu fahren. Klick auf das Bild!

Interview mit dem Rico & Oskar-Erfinder

Sonntag, 01. März 2015

Wir von der Kinderredaktion haben den berühmten Kinder- und Jugendbuchautor Andreas Steinhöfel getroffen. Lest hier den zweiten Teil des Interviews, den ersten Teil findet Ihr in der aktuellen Münchner Kinderzeitung.

Salome: Warum schreiben sie nur für Kinder und Jugendliche?

Weil ich es kann, so platt wie das klingt. Ich habe damals aus Jux angefangen, dann hat es Spaß gemacht und ich habe weitergemacht. Ich habe das nie groß hinterfragt. Jetzt schreibe ich aber gerade etwas für Etwas für Erwachsene.

Salome: Machen sie noch etwas anderes als schreiben? 

Ich arbeite auch als Übersetzer, Englisch – Deutsch. Früher viel mehr, weil ich das Geld gebraucht habe. Jetzt nur noch wenig und wenn dann, weil es mir Spaß macht. Das Übersetzen ist gut für mich ist, in Zeiten, wo es mit dem eigenen Schreiben nicht so läuft, und weil ich auf dem Übersetzermarkt bleiben will, falls es mal wirtschaftlich bergab geht. Ab und zu mache ich noch Drehbücher.

Steinhoefel01

Julius: Kann man mit Schreiben Geld verdienen?

Also wenn du dir später keine Sorgen machen willst, wie du deine Miete bezahlen willst, solltest du nicht Schriftsteller werden. In der Regel können die Leute nicht davon leben, da brauchst du immer einen Nebenberuf, so wie ich Übersetzer. Wenn du dann berühmt bist und Glück hast, dann geht’s, vorher nicht.  

Charlotte: Wann können Sie am Besten schreiben, zu welcher Tageszeit?

Wenn ich gerade an einer Geschichte dran bin, versuche ich schon jeden Tag zu schreiben. Das geht früh morgens los, spätestens um 8 Uhr und wenn ich nach 2 Stunden merke, heute geht nichts, dann kann ich es knicken. Früher habe ich versucht weiterzuschreiben, aber das war verlorene Zeit. Jetzt lass ich es bleiben und mache lieber irgendwas, z.B. gehe in den Garten und wurschtle da rum. Wenn das Schreiben aber richtig gut läuft, dann bleibe ich auch dran. Manchmal bis spät in die Nacht. Dann schlafen, aufwachen, weitermachen. Ziemlich balla balla. Leider sind die Gartenphasen länger als die Balla-Balla-Phasen.

 

Rico, Oskar

Salome: Wer macht die Bilder zu ihren Büchern?

Bei den Rico-Bänden wie auch bei Anders, war es der Zeichner Peter Schössow. Der ist toll. Ist euch das schon mal aufgefallen? Nur Rico und Oskar sind abgebildet, nie irgendeine der anderen Figuren. Und beim neuen Buch, hat er zu jedem Kapitel nur den Ort abgebildet, wo die Geschichte gerade spielt. Das finde ich extrem cool, der macht tolles Zeug.

Salome: Spricht man sich da ab, also der Autor mit dem Illustrator? 

Sagen wir mal so. Wenn ich mit jemandem extrem guten und berühmten wie Peter Schössow zusammenarbeite, dem sage ich nicht: Das Bild ist scheisse. Den lasse ich machen, was er machen will. Das war beim Rico-Film genauso. Ich mache die Leute machen, die wissen schon was sie tun und können. Mehr als ich, weil ich bin ja kein Filmemacher oder Zeichner, ich habe ja keine Ahnung davon.

Destin: Gibt’s da auch mal Ärger?

Rico gab es zwei Stellen, die ich umschreiben musste, weil sie nicht zu den Bildern von Herrn Schössow passten. Ich erinnere es nicht mehr genau, aber bei der Krankenhausszene, ich sag jetzt mal: Auf dem Bild war ein Nachtisch-schränkchen, mit einer Vase Tulpen. Und im Buch waren Rosen. Da bin ich zum ihm hin, aber Herr Schössow meinte: Nee, das ist falsch. Bei mir sinds Tulpen, dann sind jetzt bei dir auch Tulpen. Da denk ich mir meinen Teil  – aber letztlich habe ichs bei mir geändert, weil ich genau wusste, es gibt Mord und Totschlag. Und mir brichts keinen Zacken aus der Krone, wenn ich jetzt aus Rosen Tulpen mache. Aber bei ihm hätte es das ganze Bild zerstört, die Komposition, also wie die Teile zusammenpassen. Peter ist dann auch sehr eigen und das ist ja auch okay. Für mich war es kein Problem den Text zu ändern.

 Julius: Und wann wäre es für sie ein Problem?

Es wäre aber zu einem echten Problem geworden, wenn meine Rosen für etwas gestanden hätten. Es gibt ja die sogenannte Blumensprache, also wenn man etwas ausdrücken möchte und die Blumen stehen für etwas, z.B. Rosen stehen für Liebe und Veilchen stehen für Treue. Wenn Du also ein deinem Text was schreibst, wo du die Gefühle in der Blume versteckst, wollte, z.B. weil ich zeigen wollte, dass die einander treu sind und sich deswegen Veilchen schenken. Und SChössow zeichnet Buschwindröschen. Dann wäre ich durchgedreht, weil das ja meine ganze Botschaft zerstört. Wenn er dann immer noch keine Veilchen zeichnen wollte, dann hätte ich lieber gesagt, mach gar keine Blumen, zeichne irgendwas anderes, wo man die Blumen gar nicht sieht. Aber so war es ja zum Glück nicht. Für mich hatten die Blumen auf dem Nachtisch bei Oskar keine Bedeutung.

 

Typisch Jungs – Typisch Mädchen: Klischees und Wirklichkeit

Freitag, 27. Februar 2015

Lest hier Annas Text aus der neuen Ausgabe der Münchner Kinderzeitung – in der vollen Länge. Viel Spaß! Wir freuen uns auf Eure Kommentare und antworten gerne.

Die Vorurteile über – Mädchen:

 

Mädchen sind aus der Sicht der Erwachsenen schon immer Engel gewesen. Natürlich! Sie sind unmenschlich klug und bildschön! Nur aus Neid nennen Jungs ihre Geschwister oder Klassenkameradinnen „Zicken“ oder „Dummheit in Person“.Täglich stehen sie um 4 Uhr in der Früh auf, um sich 2 Stunden zu duschen, eine perfekte Frisur herzurichten und die Schminke aufzutragen. 10mal am Tag, darunter 5mal in der Schule, muss das Make-Up nachgetragen werden. Im Schulsport müssen die süßen Mädchen – wenn überhaupt – nur 5 Frauenliegestützen machen –  im Gegensatz zu den Jungs, die 20 echte machen müssen, so sehr werden sie bevorzugt, obwohl sie alle 5 Minuten,  allen klarmachen wie „fett“ sie seien. Nach aller Anstrengung, weigern sie sich, sich umzuziehen, ohne geduscht zu haben, sonst werden ihre Louis Vuitton, Gucci oder George, Gina & Lucy- Taschen dreckig. Zuhause verbringen sie ihre ganze Zeit damit,  ihre Nägel zu lackieren oder zu lernen, damit sie auch morgen wieder eine 1 nach Hause bringen. Den restlichen Tag verbringen sie nach einem strikten Zeitplan: von 19:00- 20:00 lesen um 20:00 schlafen. Gute Nacht!!! Und süße Träume!!!

 

Die Vorurteile über – Jungs:

 

Jungs sind das komplette Gegenteil von Mädchen. Sie werden von den Eltern für kleine Teufel gehalten. Aber wenigstens ist ihnen ihr eigenes Aussehen vollkommen egal, damit sparen sie wertvolle Stunden, in denen sie z. B. schlafen können. Duschen ist das Letzte, woran Jungs denken, das hält ungebetene Besucher fern. Und von einer Querflöte oder Harfe haben sie noch nie etwas gehört. Wenn es ein Mittagessen ganz nach ihrer Wahl gäbe, dann wäre das als Vorspeise Hotdog, als Hauptmenü Hamburger und als Nachtisch eine Pizza mit Cola aber wer fragt schon „dumme“ Jungs nach ihrer Meinung, wenn es „vernünftige“ Mädchen gibt? Niemand! Vor allem aber, das was die Meisten an Jungs stört: Sie verstehen nichts, wirklich rein gar nichts von Mode! Sie tragen immer das Gleiche – Unterhose, Hose, T-Shirt, Schuhe und da achten sie nicht darauf, ob diese Farben nicht zusammen passen, sie nehmen einfach von allem eins. Mädchen hingegen suchen stundenlang die richtigen Schuhe aus. Wenn eine Schwester oder eine Freundin fragt, welches T-Shirt sie anziehen soll, rot oder blau und welche Jacke jeweils passt, Jeans oder Leder, verdrehen sie nur genervt ihre Augen. Sie schauen bis Mitternacht mit Popcorn oder Chips fernsehen und werden erst dann von der wütenden Mutter oder dem kochendem Vater ins Bett geschickt. Nacht!

 

Was dahinter steckt – Mädchen:

 

Von wegen Engel! Mädchen bzw. Frauen und Katzen werden sogar manchmal für die listigsten Lebewesen gehalten. Jungs nennen nicht aus Neid Mädchen „Zicken“, sondern weil sie das wirklich oft sind, zumindest aus der Sicht des anderen Geschlechts. Der Zeitplan eines Mädchens ist im Großen und Ganzen nicht viel anders als der eines Jungen. Zum Beispiel ist es maßlos übertrieben, dass sie um 4 Uhr aufstehen. Ich persönlich stehe sogar manchmal später als mein Bruder auf, weil ich in der Früh einfach nur faul bin und ich eh erst am Abend dusche. Die meisten Mädchen schminken sich erst im Alter von 15 Jahren, davor ist es nur sinnlos und schadet der Haut. Und in der Schule schminken ist vollkommen tabu. Der Schulsport wird für Mädchen tatsächlich einfacher, aber, das liegt daran, dass Mädchen nicht so stark sind. Das Mädchen „fett“ sind, sagen sie nur um Aufsehen zu erregen. Geduscht in den Schulduschen hat sich noch niemand, den ich kenne. Kaum ein Mädchen von 0-13 Jahren hat eine Louis Vuitton, Gucci oder G,G&L Tasche. Aber zuhause lackieren sie sich wirklich gerne die Nägel. Und gehen auch nicht vor 10 Uhr schlafen.

 

Was dahinter steckt – Jungs:

 

Das Klischee, dass Jungs „Teufelchen“ sind, ist erst in der Pop-Kultur entstanden, davor waren Frauen/Mädchen immer die Bösen. Das geht bis auf die Paradiesgeschichte im der Bibel zurück, wo Eva von der Schlange verführt wird, den Apfel zu essen und diese dann auch ihren Mann Adam überredet. Das Jungs ihr Aussehen egal ist, ist eine Lüge. Sie behaupten das zwar selber oft, aber z.B. in meiner Klasse streichen sich die Jungs alle zwei Minuten über die Haare. Von wegen Haare sind ihnen egal! Instrumente sind vielleicht jetzt noch nicht besonders. Aber wusstet ihr, das fast alle wirklich guten Musiker Männer sind? Auch bei feinen Instrumenten, wie Querflöte, aus dem Grund, dass sie eine ausgeprägtere und größere Lunge haben als Frauen. Jungs duschen oder waschen sich im Schnitt sogar manchmal öfter als Frauen, das liegt an den Haaren, denn Mädchen haben lange Haare und zu viel Wasser schädigt die Spitzen. Jungs haben dieses Problem nicht. Und die berühmtesten Köche, Modedesigner sind auch sehr, sehr viele Männer. Das Jungs bis Mitternacht aufbleiben, mit Chips… gibt es nur bei vereinzelten Haushalten. Und meistens schicken nicht die Eltern die Jungs ins Zimmer, sondern sie gehen von selbst dorthin, weil Fernsehen wie Schäfchen zählen im Gehirn ist. Also so ein monotoner Vorgang ist, dass das den Körper langweilt und er einschläft.

25 Richtige für Münchens Kinder

Montag, 08. Dezember 2014

Die Kinderbeauftragten aller Münchner Bezirksausschüsse zum Ausdrucken

 

Hier haben wir für dich die eine Seite, welche du dir ganz einfach runterladen

und zum Beispiel in deinem Zimmer oder in deiner Schule aufhängen kannst! Klicke dafür auf das Bild!

 

Viel Spaß damit 🙂

 

25 richtige

Mehr als nur Konsumtempel

Montag, 08. Dezember 2014

In der Vorweihnachtszeit sind sie besonders gefragt: Einkaufszentren. Dorthin geht man – na, klar – zum Einkaufen. Doch manchmal will man das selbst gar nicht. Mal nerven die Eltern, weil sie noch dies und das besorgen wollen. Mal will man sich einfach nur mit Freunden treffen und nach neuesten Trends schauen, ohne gleich Geld auszugeben.

Daher hat die Kinderredaktion verschiedene Einkaufszentren in München getestet, wie sie so sind und ob wir uns hier wohlfühlen.

 

Mira

So kommt man hin:

Direkt am U-Bahnhof Dülferstraße gelegen. Dorthin fahren die U2 und die Busse 60 und 141.

 

So groß ist es:

22 000 Quadratmeter

 

So viele Geschäfte gibt es:

68
Das Mira ist mittelgroß, aber man findet alles, was man braucht – von Mode und Accessoires über Krimskrams- Läden bis zum Elektro- und Games-Geschäft. Das Beste daran: Hier kann man ganz in Ruhe schauen.

 

Extra für Kinder:

ein kleiner Spielwarenladen

 

Sitzgelegenheiten:

Das Highlight ist ein Brunnen mit 15 Meter hoher Fontäne. Ringsherum kann man gut gechillt sitzen und auf jeder Ebene heruntersehen.

 

Und sonst?

Für Kinder gibt es jetzt nicht so viel, aber es ist alles entspannt hier. Außerdem sind die Leute nett und man kann in Ruhe abhängen.

Gesamtbewertung:

* *

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Pasing Arcaden

So kommt man hin:

Direkt am SBahnhof Pasing gelegen, hin geht’s mit der S3 / S4 / S6 / S8 und S 20, RE, der Tram 19 und versch. Bussen.

 

So groß ist es:

63 000 Quadratmeter
So viele Geschäfte gibt es: 143
Da ist die Auswahl riesig und die
Mischung gut!

 

Extra für Kinder:

Im Playmobilund
Legoladen kann man selbst bauen. Plus: Der Hugendubel lockt mit Leseecke und Teddys
zum Spielen.

 

Sitzgelegenheiten:

Gibt es verteilt über die Gänge, mit kostenlosem
WLAN und Steckdosen zum Auf laden. Auch draußen kann man sich gut aufhalten, es gibt sogar einen Spielplatz.

 

Und sonst?

Im Parkhaus kann man
sich ein Kinderfahrzeug ausleihen, es gibt ein Ballbad für Kleine, Fahrgeschäfte im Kiddieland und ein Kinderkino, wo aber eher Jugendliche abhängen, um ungestört zu sein. Gut finden wir den kostenlosen Trinkbrunnen und niedrige Waschbecken im Toilettenbereich.

Gesamtbewertung: 

* * * *

 

asw-pasing-arcaden-04

Riem
Arcaden

So kommt man hin:

Direkt am U-Bahnhof Messestadt-West gelegen. Dorthin fahren
die U2 sowie die Busse 139 / 189 / 263 und 264.

 

So groß ist es:

46 500 Quadratmeter

 

So viele Geschäfte gibt es:

128
Die Geschäfte sind sehr schön verteilt, es gibt zu jedem Thema etwas und eine gute Auswahl. Bei der Kleidung ist für jung und alt gesorgt, ebenso für den kleinen und großen Geldbeutel.

 

Extra für Kinder:

Ein Legoladen! Eine nette Kinderecke im Hugendubel! Sitzgelegenheiten: In den breiten Gängen gibt es viele schöne Bänke. Überall gibt’s kostenloses Wlan. Die Kuppelfenster spenden zumindest etwas Tageslicht.

 

Und sonst?

Wir Älteren fühlen uns hier wohl. Für die Kleineren gibt es nicht so viel, außer, und das ist toll: Toiletten mit niedrigen Waschtischen und einen echt schönen Wickelund Stillraum für Babys.

Gesamtbewertung:

* * *

 

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Mona 

So kommt man hin:
Direkt am U-Bahnhof Olympia Einkaufszentrum gelegen.
Dorthin fahren die U1 / U3 sowie die Busse 50 / 60 / 143 und 175.

 

So groß ist es:

7700 Quadratmeter

 

So viele Geschäfte gibt es:

23
Zwar gibt es in dem neu eröffneten Mini-Zentrum nur wenige Geschäfte, dafür sind die riesengroß, etwa das Elektro-Geschäft. Generell gibt es nichts für Kinder oder Jugendliche, außer aktuell eine Ausstellung von Moosacher Kindern, die das Mona malten.

 

Sitzgelegenheiten: keine

 

Und sonst?

Nix. Das Mona ist nicht so schick und modern wie das OEZ um die Ecke und stellt auch keine Konkurrenz dar. Wir können es Kindern nicht empfehlen!

Gesamtbewertung:

*

mona2

Test und Text:
CHARLOTTE, GEORGI, GINA, LUIS, MARINA, MORITZ UND SELINA
Online: VERENA REICHERT

Wenn Kinder Kindern helfen

Montag, 01. Dezember 2014

In ihrer Heimat herrscht Krieg oder Terror, oft fehlt das Nötigste zum Leben. Oft bleibt nur die Flucht. 2014 wurden zu diesem Schritt besonders viele Menschen gezwungen, sei es in Syrien oder anderswo. Sie suchen Hilfe auch in München, wo sie oft genug mit
vollen Unterkünften und anderen Problemen zu kämpfen haben. Gut, wenn sich jemand um die Neuankömmlinge kümmert.

Das Amt für Wohnen und Migration kümmert sich seit Jahren um Flüchtlingsfamilien, zum Beispiel durch Patenschaften wie am Wittelsbacher Gymnasium:SchülerInnen der 11. und 12. Klasse haben für 1 1/2 Jahre für je ein oder zwei Kinder eine Patenschaft übernommen. Einmal die Woche treffen sie sie, gehen ins Kino oder helfen bei den Hausaufgaben. Über ihre Beziehung und München-Sicht müssen die 16-bis 19-Jährigen dann ein Kunstwerk anfertigen. Wir durften sie anschauen und sechs Schülerinnen interviewen.

 

 

Wie leben die Flüchtlingskinder?
Ein Kind hat im Flüchtlingswohnheim gelebt, wo sich in einem Raum Betten, Küche und das Wohnzimmer befanden. Das war aber die Ausnahme. Die meisten leben mit Eltern und Geschwistern in Wohnungen. Manchmal befinden sich jedoch Familienmitglieder noch im Krisengebiet – das ist eine große Belastung.

 

Ist eure Hausaufgabenhilfe für die Kinder nützlich?
Kommt drauf an, was die Kinder selbst rausholen
wollen. Manche sind ganz motiviert, andere haben nicht sonderlich viel Lust drauf.

 

Fanny & Salome

 DANIEL & SUMAYADaniel und Sumaya

AGNES & MISKIAgnes und Miski

SURYAN & CORNELIUSCornelius und Sufyan

Flüchtlingskinder, die ohne viele Sachen, ohne Deutsch zu können, aber vor allem ohne ihre Eltern nach Deutschland kommen, haben es besonders schwer. So wie die rund 150 Minderjährigen aus Afghanistan, Syrien, Mali, dem Irak oder Eritrea, die derzeit in der Münchner Bayernkaserne betreut werden.

 
Die Jugendlichen – etwa jede(r) Vierte ist unter 12 Jahre alt – bleiben im Schnitt vier bis fünf Monate in einer sogenannten Erstaufnahmeeinrichtung. Bis klar ist, wie es mit ihnen weitergeht.
In dieser Zeit brauchen sie dringend Ansprache, Ablenkung und Bewegung. Schließlich sind die Zimmer alles andere als gemütlich, das Gelände ist umzäunt.

 
Zum Glück gibt es MitarbeiterInnen der Inneren Mission und einige Ehrenamtliche, die sich um die
Jugendlichen kümmern.
Die Kinder sind oft von grausamen Erlebnissen geprägt. Damit sie auf andere Gedanken kommen, spendet zum Beispiel die Sky Stiftung 2000 Euro zur Anschaffung von Sportausrüstung – unter anderem Fußbälle.

LORENZ & MARCELLOLorenz und Marcello

 

Die Mädchen des P-SEMINARS des Wittelsbacher-Gymnasiums mit Fanny und Salome (ganz rechts)P-Seminar-MAedels 2

 

OLIVER & MARIN

Oliver und Marin

 

 

Hier sind die Kunstwerke der 16. – 19. Jährigen:

 

 

 

Sara und ihr Modell   Saras Modell

Saras Modell

 

 

ViVusundHasrets Modell Vi Vu und Hasret und ihr Modell

Vi Vus und Hasrets Modell

 

Johanna und ihr Modell Johannas Modell 1

Johannas Modell

 

Kims Modell Kim und ihr Modell

Kims Modell

 

Fotos: Edward Beierle, Philipp Rank