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Besuch der SPIELWIES’N & FORSCHA

Samstag, 01. November 2014

Letztes Jahr strömten um die 30.000 Menschen in das M, O, C München, ein Messezentrum im Norden der Stadt, um bei den Mitmachmessen FORSCHA und der SPIELWIES’N dabei zu sein und alles auszuprobieren.

 

Dieses Jahr steht die Spielwies’n ganz im Thema der Inklusion, die höher steht als die Integration. Bei der Inklusion werden die behinderten Menschen nicht nur angepasst an die Gesellschaft, sondern dass sie auch in der Gesellschaft als selbstverständlich eingesehen werden. Zudem sollte bei der Inklusion auch ein respektvollerer Umgang bei behinderten Menschen erzielt werden.

 

Die SPIELWIES’N hat dieses Jahr einen besonderen „Gast“: Das Spiel „Mensch-Ärger-dich-nicht“ feiert in der SPIELWIES’N ihr 100. Jubiläum und veranstaltete dabei am ersten Tag einen Benefizturnier. Das Jahresthema bei der FORSCHA hingegen sind die sogenannten MINT – Fächer. Nein, dass ist kein neuer Pfefferminzbonbon, sondern es steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

 

Zum Beispiel wurden bei der FORSCHA vom Stand der TUM ein menschlicher Roboter namens NAO gezeigt, der mithilfe einer WLAN-gesteuerten Kamera Gesichter erkennt oder wenn man z.B. „Hi!“ sagt, er darauf antwortet. Dieser Roboter sollte in Schulen eingesetzt werden und kostet momentan um die 5000€.

 

Auf der FORSCHA gab es noch mehr: Das Chemielabor, die Schleim herstellte, das bayerische Kultusministerium, das verschiedene Phänomene zeigte, wie z. B. die „Pythagoras-Seifenblase“ (Bei dieser Station muss man versuchen eine Apparatur so hochzuziehen, dass die Seifenblase einen ganz umhüllt.), u.v.m. Auf der Spielwies’n wurden ausschließlich Brettspiele präsentiert. Außerdem wurde auf der Spielwies’n ein „Der Siedler von Catan“-Turnier ausgetragen, Experimentierkästen zusammengebaut, Spiele getestet, und und und.

 

Auf der Aktionsfläche „XUND & AKTIV“ konnte man seine Geschicklichkeit an einem Rollstuhlparcour testen, wobei es nicht so einfach war ihn zu überwinden, an einer Kletterwand klettern und einen Duell gegen eine Tischtenniskanone bestreiten, wobei wir dort unsere Schwierigkeiten hatten. Am Ende hatten wir uns eine Stiftebox bei dem bayerischen Philatelieverbund gebastelt, indem wir alte Briefmarken mit Tapetenkleister auf die Stiftebox geklebt hatten. Etwas schade um die alten Briefmarken!

 

Aber unser Fazit lautet: Ein Besuch bei der FORSCHA, SPIELWIES’N und XUND & AKTIV lohnt sich auf alle Fälle! Es ist für jeden was dabei, man kann vieles erleben und viel neues dazulernen. Wir empfehlen es jeden!

 

(Bericht von Hung, Kwoh-Wah und Leonie)

 

Unterkünfte für Flüchtlinge ?

Samstag, 18. Oktober 2014

Jeden Tag sieht man es in den Nachrichten: überall Flüchtlinge: In den Krisen- und Grenzgebieten Syriens, an den Küsten von Italien oder auch hier in München, wo auch viele Flüchtlinge ankommen. Viele fragen sich, wie wir den Flüchtlingen helfen können. Kleiderspenden sind immer willkommen. Doch bevor ihr einfach alles dort hinbringt, erkundigt euch, was wirklich gebraucht wird: Hier findet ihr eine Übersicht, die immer neu gemacht wird. Also vorher auf z.B. dieser Homepage (Münchner Flüchtlingsrat) lieber nachschauen. In der nächsten Ausgabe der MUEK, die im Dezember erscheint, werden wir berichten, was Kinder und Jugendliche machen können.

 

 

Woher kommen die Flüchtlinge?
Die ersten Asylbewerber in Deutschland kamen ehemals aus Russland. Mittlerweile kommen die meisten Flüchtlinge aus dem Krisenland Syrien (~12000 heutzutage), und machen insgesamt noch mit den Ländern Serbien und Afghanistan ein Drittel (~23000) der Flüchtlinge in Deutschland aus.

 

Warum müssen die Menschen fliehen?
Die Hauptgründe, warum die Menschen aus ihren Ländern fliehen, sind unzumutbare Zustände wie Krieg oder eben politische Krisen, welche zu eskalieren drohen. (z.B Ostukraine).

 

Wo werden die Flüchtlinge in München untergebracht?
Überall wo es geht. Doch es gibt ein Platzproblem: Ein guter Vorschlag Flüchtlinge in München unterzubringen wären Wiesnzelte. Sie bieten auf der Theresienwiese viel Platz, sind viel günstiger als Asylheime und ,,stören“ nebenbei die Einwohner nicht. Auch der VIP-Bereich im Olympiastadion steht zur Auswahl fest, während mittlerweile schon 300-400 Flüchtlinge auf dem Tollwood Gelände im südlichen Olympiapark untergebracht werden können.
Schreibt zumindest die Süddeutsche Zeitung am 14. Oktober.

 

Daniel

 

Foto: Andreas Steinhoff / Wikipedia

Naruto, Band 63

Montag, 06. Oktober 2014

In diesem Band kämpfen Kakashi und Gai gegen einen alten Bekannten, namens Obito Uchiha. Dabei wecken sich bei Kakashi und Gai alte Erinnerungen, die bis in die Zeit der Aufnahmeprüfung der neuen Genin der Ninjaakademie zurückreichen. Denn in einer Mission als sie noch Jonin waren, geriet Obito in Lebensgefahr, in dem er sich für Kakashi opferte. Obito schenkte ihm sein Sharingan, ein spezielles Auge, dass alles vorhersehen konnte. Wie es weitergeht erfahrt ihr im Manga…

 

Ich empfehle das Buch allen, die sich schon mit den Vorgeschichten vertraut haben, da in diesem Manga ziemlich viele japanische Begriffe vorkommen und viele Namen aus früheren Bänden.
Aber für alle Fans ist auch dieser Band ein Muss! Ich empfehle es allen ab 11.

 

Das Taschenbuch kostet 5.95 EURO
Carlsen Verlag

Hung

Unschuldiges Herz – blutroter Dämon

Montag, 06. Oktober 2014

Eine Nippon-Novel von 

  • Autor: Masatoshi Kusakabe
  • Illustrator und Originalkonzept: Masashi Kishimoto

 

Der 12-jährige Naruto Uzumaki (sprich: usumaki) aus dem Blätterreich (Konohagakure) ist ein verträumter Schüler der dortigen Ninja-Akademie. Doch er hat eine besondere Gabe: Vor 12 Jahren, als Naruto geboren wurde, trieb ein großes Ungeheuer, der „Neunschwänzige Fuchs“ in Konohagakure sein Unwesen. Schließlich opferte sich der vierte Hokage (Oberhaupt von Konoha und zugleich Narutos Vater) und schloss die Seele des Fuchsgeistes in Narutos Körper ein. Seitdem besitzt er ungeheure Chakrareserven (sprich: schackra), also die Grundlagen für alle Ninjutsus, Genjutsus (Illusionskünste) und Taijutsus (spezielle Künste).

 

Als er die Geninprüfung (niedrigste Stufe der Ninjas; darauf folgt Chunin, Jonin und Sannin) besteht wurde er in einer Gruppe eingeteilt mit seinem Lehrmeister und zugleich Jonin Kakashi Hatake. Jedoch ist er ein nahezu emotionsloser Typ. In seiner Gruppe sind noch Sasuke Uchiha, den Naruto nicht leiden kann und Sakura Haruno, eine 1-er-Schülerin, die heimlich in Sasuke verliebt ist. Sasuke beachtet sie jedoch nicht.

 

Als die Gruppe zu einer angeblichen C-Mission (C ist relativ einfach, A ist relativ anspruchsvoll, dort kann es in Kämpfen um Leben und Tod gehen) im Wellenreich (Naami-No-Kuni), dass bekannt ist für ihre erbärmliche Armut, annehmen, müssen sie eine Brücke beschützen…

 

Ich empfehle dieses Buch für alle, die einen Vorgeschmack auf die Naruto-Mangas haben wollen und mal zur Abwechslung etwas aus Japan lesen möchten. Es ist leicht verständlich, obwohl dieses Buch voll mit japanischen Begriffen ist. Ich empfehle es ab 10.

 

Das Taschenbuch kostet 7.95 EUR.
Carlsen Verlag

 

Für alle, die Naruto schon kennen und wissen wollen, ob er seinem Ziel, stärkster Ninja-Kämpfer zu werden, näher kommt…. klickt HIER

Hung

 

MUSIK – immer und überall ?!

Montag, 06. Oktober 2014

Vor Jahren gab es großen Ärger, weil manche sich Musik aus dem Internet herunter geladen habe, ohne dafür zu zahlen. Jetzt ist Downloaden OUT, selbst wenn man dafür zahlt, sagen manchen. Und Streamen sei IN…

 

Doch was ist das eigentlich?

Ganz einfach, so nennt man das Musik-Hören im Internet ohne die Musik auf dem Handy oder dem Computer zuhause gespeichert zu haben.

 

Welche Streaming-Anbieter gibt es?

Einige. Wir kennen z.B. Spotify, nutzen sie aber nicht. Eher kaufen wir eine CD oder laden ein Album aus dem Internet, direkt auf’s Handy, das man dann auch offline hören kann.

 

Wozu ist das gut? 

Es ist praktisch, um nicht unnötig Speicher auf deinem Handy für Musik zu verbrauchen. Man kann schnell einzelne Lieder anhören und gemeinsam Playlists erstellen. Ob es für die Musik-Industrie und die Bands gut ist, wissen wir nicht. Es hängt davon ab, ob und wie viel Geld sie für ihre Arbeit bekommen und was die Streaming-Dienste daran verdienen.

 

Kostet das was?

Jein. Es gibt z.B. bei Spotify auch ein kostenloses Angebot. Da läuft Werbung unten mit, die nicht weiter stört, doch solltet ihr vorher unbedingt eure Eltern fragen. Nicht so gut ist natürlich, dass man dazu immer im Internet sein muss. Das wiederum kann sich nicht jedes Kind leisten. Also ist Streamen doch eher was für Erwachsene. Noch. Denn, wer weiß, was die Zukunft bringt 😉

 

Jetzt wisst ihr zumindest schon mal Bescheid! Und könnt mitreden…

Georgi, Daniel

Musik – immer und überall!

Mittwoch, 20. August 2014

Vor Jahren gab es großen Ärger, weil manche sich Musik aus dem Internet herunter geladen habe, ohne dafür zu zahlen. Jetzt ist Downloaden OUT, selbst wenn man dafür zahlt, sagen manche. Und Streamen sei IN…

Doch was ist das eigentlich?
Ganz einfach, so nennt man das Musik-Hören im Internet ohne die Musik auf dem Handy oder dem Computer zuhause gespeichert zu haben.

Welche Streaming-Anbieter gibt es?

Einige. Wir kennen z.B. Spotify, nutzen sie aber nicht. Eher kaufen wir eine CD oder laden ein Album aus dem Internet, direkt auf’s Handy, das man dann auch offline hören kann.
Wozu ist das gut?
Es ist praktisch, um nicht unnötig Speicher auf deinem Handy für Musik zu verbrauchen. Man kann schnell einzelne Lieder anhören und gemeinsam Playlists erstellen. Ob es für die Musik-Industrie und die Bands gut ist, wissen wir nicht. Es hängt davon ab, ob und wie viel Geld sie für ihre Arbeit bekommen und was die Streaming-Dienste daran verdienen.

Kostet das was?

Es gibt z.B. bei Spotify auch ein kostenloses Angebot. Da läuft Werbung unten mit, die nicht weiter stört, doch solltet ihr vorher unbedingt eure Eltern fragen. Nicht so gut ist natürlich, dass man dazu immer im Internet sein muss. Das wiederum kann sich nicht jedes Kind leisten. Also ist Streamen doch eher was für Erwachsene. Noch. Denn, wer weiß, was die Zukunft bringt 😉 Jetzt wisst ihr zumindest schon mal Bescheid!

Von Georgi und Daniel

Foto: pixabay

Leben ohne Geld – ist das möglich?

Donnerstag, 05. Juni 2014

Jeder von euch kennt die Redewendung „Eine Hand wäscht die andere“, doch wusstet ihr, dass man nach diesem Prinzip sein ganzes Leben führen kann? Und zwar vollkommen ohne Geld! Glaubt ihr nicht? Aber tatsächlich gibt es einen Mann, der das macht und glücklich ist.

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Sein Name ist Raphael Fellmer. Dieser Mann hat eine Frau und ein Kind und lebt vollkommen ohne Geld. Als Nahrung hat er anfangs immer den Bio-Müll zu sich genommen – dies ist jedoch Diebstahl. Deswegen hat er nach anderen Methoden gesucht und nachdem er ein bisschen bekannter durch seine mutigen Aussagen und seine Protestaktionen wurde, hat er bei einem Bio-Supermarkt gefragt, ob er die „Reste“, die sie nicht mehr benützen, obwohl diese noch nicht übers Verfallsdatum abgelaufen sind, haben darf. Die Leute haben begeistert zugestimmt, denn nun wird ihr Müll eine sehr nützliche Verwendung haben! Seitdem bekommt Raphael jetzt Unmengen an Essen, das ja eigentlich noch frisch ist, welches die Menschen jedoch wegen seiner äußeren Erscheinung (z.B. hat die Banane braune Flecken) nicht mehr kaufen wollen.

 

Was macht er damit?

Raphael behält nicht alles für sich, sondern nur das Nötigste. Den Rest gibt er der „Food-Sharing“  Organisation. Mehrere Leute sind daran beteiligt verschiedene Lebensmittel, die andere Leute oder Läden nicht mehr brauchen zu sammeln und sie dann in Regalen auszulegen. Nach mindestens zwei Stunden ist das ganze Essen wieder weg, weil sich jeder kostenlos und ohne irgendwelche Vorwürfe zu bekommen was nehmen darf. Viele arme Menschen sind glücklich über diese Hilfe.

 

Ein Auto besitzt Raphael nicht. Stattdessen verwendet er immer sein Fahrrad. Wenn es ein doch recht weiter Weg bis zu seinem Ziel ist, „trampt“ er, d. h. er frägt einfach so Leute an einer Tankstelle, ob sie ihn ein Stück mitnehmen können. Die meisten lehnen ab, doch es gibt auch welche, die froh über Gesellschaft sind.

 

Wie wohnt Raphael?

Raphael selbst wohnt umsonst in einer Friedensstiftergemeinde mit seiner Familie und ist dort dafür als Hausmeister ohne Bezahlung tätig. Diese Stelle verschafft ihm auch freien Zugang zu Internet. So kann er seine Website führen und die anderen Menschen informieren, wie es ist ohne Geld zu leben, welche Schwierigkeiten es mit sich bringt und was für eine Freude es ihm bereitet Andere glücklich zu machen.

 

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Warum das alles?

Er will mit seinen Aktionen die ganze Welt zum Guten verändern. Er will, dass die Menschen nicht mehr so fixiert auf ihre nächste Lohnerhöhung sind. Er will, dass wir alle lernen sparsam und nachhältig mit unserem Essen umzugehen. Er will letztendlich nur, dass wir alle mehr Zeit füreinander haben und alle zufrieden mit sich und der Welt sind.

 

Wenn ihr mehr wissen wollt, schaut doch selbst nach: www.raphaelfellmer.de
Von dort habe ich auch die Fotos.

Evgeniya

 

Alles kann Geld sein

Donnerstag, 05. Juni 2014

ALLES KANN GELD SEIN – so heißt die neue Ausstelltung im MUSEUM MENSCH und NATUR, in der Zahlungsmittel aus aller Welt gezeigt werden und andere Sachen, die ähnlich wie Geld gehandelt wurden. Deswegen sprachen wir von der Kinderredaktion mit dem Museumsleiter, Dr. Apel.

 

Er war sehr nett und war wie ein wandelndes Buch, mit immer neuen Geschichten zu den Ausstellungsstücken. Einen Teil davon könnt ihr hier lesen. Den Rest gibt’s später, nach den Pfingstferien:

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KÄFERBEINGELD
Sieht aus wie Schmuck oder? Die Bewohner der St. Martins-Inseln, einer Inselgruppe nördlich von Neu-Guineau, sammelten Prachtkäfer von ca. 4cm Größe, trockneten ihre Beine, zogen diese auf eine Schnur und verwendeten die Ketten wie Geld. Aus der Zeit um 1914 wird berichtet, dass man für einen Faden dieses Geldes (Länge ca. 1,60 m) z.B. ein Hühnchen, kaufen konnte. Heute ist den Bewohnern dieses Geld nicht mehr bekannt.

 

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KAURI-GELD
Die Kauri-Schnecke ist eine Meeresschnecke. Weil sie eine so schöne glatte und glänzende Oberfläche hat, wie Porzellan, war sie sehr beliebt und wurde auch als Schmuck getragen. In Afrika und bis weit in den Südpazifik hinein waren die Kauri-Schnecken ein Zahlungs- und Handelsmittel, noch bis ins 19. Jahrhundert hinein.

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WAMPUM
Diese Perlen wurden aus Muscheln hergestellt. Sie waren unter Indianervölkern als Geld weit verbreitet, z.B. bei den Irokesen im heutigen Staat New York oder den Powhatan im heutigen Staat Virginia (zwei Staaten der USA). Aber auch holländische und englische Siedler dieses Wampum für den Handel untereinander  oder um vor Ort ein Pferd zu kaufen. Einfach weil sie selbst zu wenig Münzen aus ihrer Heimat mithatten bzw. diese Münzen dort nichts wert waren.

 

Ihr seht. Vieles sieht für uns heute aus wie Schmuck – passt oder ? Denn Schmuck ist einem ja immer was wert wie Geld auch!  Diese Geschichte fanden wir auch noch spannend:

 

HUNDEZAHNGELD

Hundezähne waren auf Neuguinea ein weit verbreitetes Geld. Später hat man in Venedig oder auch in Amsterdam aus Glas Fälschungen hergestellt, die den Eckzähne von Hunden ähnelten. Diese Fälschungen wurden in die Kolonien, also z.B. nach Neuguinea importiert und dort als Geld verwendet, um Waren zu kaufen und wieder zurück nach Europa zu transportieren. Irre oder?


Wir finden, es lohnt sich, in die Ausstellung zu gehen. Egal ob mit Freunden oder der Familie.
GINA, FANNY, MORITZ

 

Eintritt ist für Kinder frei. Mehr Infos unter: www.mmn-muenchen.de

Übrigens, die Fotos sind vom Museum Mensch und Natur. Die Fotografin heißt: Kathrin Glaw.

Jugendliche in der Politik

Samstag, 24. Mai 2014

Viele Erwachsene beschweren sich darüber, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene überhaupt nicht in der Politik beteiligen. Doch stimmt das wirklich? Wenn man über Jugendliche redet, dann ist richtig ungerecht so etwas zu behaupten. Wie soll man sich integrieren, wenn man doch gar kein Wahlrecht hat? Was soll man denn machen, wenn man doch noch gar nicht volljährig ist? Wenn man jedoch tatsächlich uns fragen würde, dann würde man genau die Ansicht zu hören bekommen, von der man überhaupt nichts wissen will.

 

Als ob Gymnasiasten sonderlich erfreut darüber waren, dass man jetzt G8 statt G9 hat. Jetzt müssen sie den ohnehin nicht gerade einfachen Stoff in viel weniger Zeit in den Kopf reingepresst bekommen. Kein Wunder, dass manche Schüler jetzt verzweifeln. In einigen Schulen stehen zum Beispiel statt den gewöhnlichen vier Stunden Mathematik pro Woche jetzt 5 auf dem Stundenplan. Viele Jugendliche sind durchfallgefährdet, fallen tatsächlich durch oder wechseln gar auf eine Realschule. Hätte man uns vor der Einführung des G8 gefragt, wäre so was bestimmt nicht zustande gekommen.

 

Oder die Tatsache, dass wir uns jetzt schon vor dem Arbeiten fürchten, weil wir uns bis 67 Jahren abplagen werden müssen. Ich glaube nicht, dass die Jugendlichen für eine Rentenverschiebung gestimmt hätten, wenn man sie gefragt hätte.

 

Und zur Krönung des Ganzen kommt noch das Rentenpaket. Jetzt müssen Milliarden von Euro den Rentnern gezahlt werden und wenn wir mal in vielen vielen Jahren selbst alt sind und uns kaum bewegen können, werden wir nichts von diesem mitbekommen. Denn wir werden so einen Luxus nicht bekommen. Denn die Anzahl der Kinder pro Haushalt der Deutschen ist in den Jahren immer geringer geworden. Im Klartext bedeutet es, dass wenn wir mal alt sind, es keine Kinder und Enkel und andere Leute geben wird, die für uns zahlen können.

 

Natürlich beschweren sich die Erwachsenen mal wieder, dass wir nicht protestiert haben. Doch hätten wir das tatsächlich tun können? Wären wir überhaupt wahrgenommen worden? Nein, denn wir haben keine offizielle Stimme, mit der wir etwas bewirken können. Daran sollte etwas geändert werden, denn so kann das nicht weitergehen. Irgendwann müssen wir sonst die Schule innerhalb von 7 Jahren schaffen und dann bis 70 arbeiten und während unserer „wohlverdienten“ Rente Pfandflaschen aus Mülleimern fischen.

 

Was meint Ihr dazu? Schreibt mir Eure Meinung, Eure Kommentare!

sprichst_du_politik

Bildquelle: http://www.fes.de/forumpug/img_inh/sprichst_du_politik.jpg

Das Logo ist übrigens von einem Forschungsprojekt der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Mehr erfahrt Ihr unter www.sprichst-du-politik.de

 

Übrigens: Dort steht u.a. „Das ist das Dilemma, in dem sich die Jugendlichen befinden: Das Gefühl, in der Demokratie gebraucht zu werden, aber nicht die Möglichkeiten zu haben, dieser Aufgabe gerecht zu werden.“ Okay, soweit so gut – doch was nun? Immerhin haben sie das Problem erkannt, die Forscher.

Evgeniya

DER Touristenmagnet!

Freitag, 16. Mai 2014

Wer kennt sie nicht? Die Zwillinge Nela & Nobby aus dem Tierpark Hellabrunn. Mittlerweile sind sie 5 Monate alt, das heißt es ist höchste Zeit in den Zoo zu gehen, denn leider bleiben die aufgeweckten Eisbärenkinder nicht immer so jung.  Die stolze Eisbärenmutter Giovanna passt gut auf die beiden auf, während der Vater Yoghi bis vorraussichtlich Herbst 2014 in Stuttgart bleibt. Ob sie auf der Wiese fangen spielen, auf der Wurzel herumklettern oder mit dem Wasser herumspritzen, ihnen wird nie langweilig.

Also packt eure Sachen und fahrt zum Zoo denn nicht nur die Eisbärenkinder sind sehenswert.

eisbaren

Annabell & Julia