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Junge Dokumentarfilme 2014

Mittwoch, 19. November 2014

Filmwerkstatt am 19.11.2014

 

Der Sommerclub- Für immer Freundinnen

 

Der Sommerclub, erschienen 2013 in der zdf-tivi Serien „Stark“, Dokumentarfilm, Manuel Fenn, 16 min, Mitwirkende: Paula, Sophie, Carlotta, Lotti, Anna, April

 

In dem Film „Der Sommerclub- Für immer Freundinnen“ geht es um die Integration eines behinderten Mädchens in eine Clique.

 

In diesem Film geht es um sechs Freundinnen, Paula, Sophie, Carlotta, Lotti und Anna, die einen Club mit einem Mädchen, April, gegründet haben. April leidet unter dem „Charge Syndrom“ (eine seltene Behinderung). Die Mädchen wollen dieses Jahr für ein Wochenende nach Bad Saarow – einem Ferienort am Scharmützelsee in der Nähe von Berlin –  fahren.  Der Dokumentarfilm beschreibt zuerst die Reisevorbereitungen. Dafür backen die Mädchen Grissinis und verkaufen sie auf einem Flohmarkt, um Geld zu verdienen. Sie gehen auch in den Supermarkt um Lebensmittel für ihren Ausflug einzukaufen. In der Szene, in der April ihren Koffer packt sieht man wie selbstständig sie ist. In Bad Saarow gehen sie schwimmen und Tretboot fahren. April kann überall mitmachen und hat mit ihnen Freundinnen viel Spaß. In einer Interviewsituation beschreiben ihre Freudinnen sie als sehr einfühlsam.

 

Die Kurzdoku „Der Sommerclub- Für immer Freundinnen“ ist für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren geeignet. Es geht in diesem Film eher um den Spaß und die Freundschaft als um die Behinderung, weil die Mädchen nur zusammen gezeigt werden und der Fokus auf die Dinge gerichtet sind die an April toll sind. In manchen Szenen sieht so aus als würden die Mädchen die Kamera gar nicht bemerken. Ein Spezial Kamera- Effekt ist, dass bei besonderen Momenten „Fotos“ gemacht werden- wie bei einem Reisefotoalbum. Der Film ist gut für Schulen und Familien geeignet. In der Schule kann man mit dem Film super das Kinderrecht zum Themenbereich Menschen mit Behinderung besprechen und das Thema „Inklusion“.

 

Fazit

Den Film fand ich sehr schön weil ein schönes Thema wie Freundschaft im Vordergrund stand und April, trotz ihrer Behinderung viel Spaß hat. Der Film wurde übrigens mit dem „Grimme Sonderpreis Kultur 2014“ ausgezeichnet.

 

Maya

Unterkünfte für Flüchtlinge ?

Samstag, 18. Oktober 2014

Jeden Tag sieht man es in den Nachrichten: überall Flüchtlinge: In den Krisen- und Grenzgebieten Syriens, an den Küsten von Italien oder auch hier in München, wo auch viele Flüchtlinge ankommen. Viele fragen sich, wie wir den Flüchtlingen helfen können. Kleiderspenden sind immer willkommen. Doch bevor ihr einfach alles dort hinbringt, erkundigt euch, was wirklich gebraucht wird: Hier findet ihr eine Übersicht, die immer neu gemacht wird. Also vorher auf z.B. dieser Homepage (Münchner Flüchtlingsrat) lieber nachschauen. In der nächsten Ausgabe der MUEK, die im Dezember erscheint, werden wir berichten, was Kinder und Jugendliche machen können.

 

 

Woher kommen die Flüchtlinge?
Die ersten Asylbewerber in Deutschland kamen ehemals aus Russland. Mittlerweile kommen die meisten Flüchtlinge aus dem Krisenland Syrien (~12000 heutzutage), und machen insgesamt noch mit den Ländern Serbien und Afghanistan ein Drittel (~23000) der Flüchtlinge in Deutschland aus.

 

Warum müssen die Menschen fliehen?
Die Hauptgründe, warum die Menschen aus ihren Ländern fliehen, sind unzumutbare Zustände wie Krieg oder eben politische Krisen, welche zu eskalieren drohen. (z.B Ostukraine).

 

Wo werden die Flüchtlinge in München untergebracht?
Überall wo es geht. Doch es gibt ein Platzproblem: Ein guter Vorschlag Flüchtlinge in München unterzubringen wären Wiesnzelte. Sie bieten auf der Theresienwiese viel Platz, sind viel günstiger als Asylheime und ,,stören“ nebenbei die Einwohner nicht. Auch der VIP-Bereich im Olympiastadion steht zur Auswahl fest, während mittlerweile schon 300-400 Flüchtlinge auf dem Tollwood Gelände im südlichen Olympiapark untergebracht werden können.
Schreibt zumindest die Süddeutsche Zeitung am 14. Oktober.

 

Daniel

 

Foto: Andreas Steinhoff / Wikipedia

Essen mit Hindernissen

Donnerstag, 09. Oktober 2014

Wenn man sich so umhört, sind es nicht wenige Kinder, die gewisse Lebensmittelnicht essen (können oder wollen). Das hat ganz unterschiedliche Gründe. Manchmal hat das, wie bei vielen Vegetariern, mit einer gewissen Weltanschauung zu tun.  Öfter sind jedoch gesundheitliche Aspekte ausschlag-gebend, Stichwort Allergie. Manchmal sind auch religiöse Gründe für ein bestimmtes Ess-Verhalten verantwortlich.  So essen etwa Muslime kein Schweinefleisch. In der Schule, bei freunden oder im Zeltlager kann das mitunter schwierig werden.  Doch man kann sich gut vorbereiten!

Wir haben mal drei Kinder gebeten, uns Einblicke in ihre Ess-Tagebücher zu gewähren …

 

Mein Leben ohne Nüsse

„Leider darf ich keine Nüsse essen, obwohl ich sie lecker finde. Manche fragen mich, ob es schlimm ist, dass ich auf Nüsse verzichten muss. Dann sage ich nein, weil es für mich tatsächlich nicht so tragisch ist. Dann erkläre ich auch, dass ich deswegen keine Nüsse essen darf, weil ich Medikamente gegen meine Krankheit nehme. Wenn ich bevor oder nachdem ich das Medikament schlucke, Nüsse esse, verursacht diese Kombination Probleme un

d ich kriege einen fetten Ausschlag. Ein großer Anteil und große Stücke Nüsse in einem Lebensmittel wie in einem Nusskuchen gehen dann gar nicht. Sind aber nur ganz kleine Mengen drinnen, darf ich essen. “ Leonie

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Leonies Ess-Tagebuch

  • 07:30 Morgens frühstücke ich meistens Haferflocken mit Schokostückchen. Müslis mit Nüssen oder Haselnuss-Schoko-Aufstriche kommen für mich nicht in Frage, aber das würde ich eh nicht wollen.

 

  • 09:40 In der Pause esse ich ein mitgebrachtes Butterbrot und Joghurt.

 

  • 14:30 Mittags gibt es bei uns oft Nudeln mit Tomatensoße oder Reis. Für mich kein Problem!

 

  • 16:00 Wenn ich zwischendurch Hunger habe, schaue ich, was wir an Süßigkeiten haben. Meine Lieblingssnacks sind GÜ-Desserts, Crème brûlée oder Kinderschokolade. Da sind auch keine Nüsse drin.

 

  • 19:00 Am Ende des Tages machen wir Brotzeit oder essen das, was vom Mittag übrig ist. Bei den Hauptmahlzeiten muss ich eigentlich nie auf etwas verzichten oder achten. Ich kann mit beziehungsweise ohne die Nüsse eigentlich gut leben. E

 

Mein Leben mit Fruktose-Intoleranz

„Fruktose ist Fruchtzucker. Der normale weiße Haushaltszucker besteht zur Hälfte aus Fruchtzucker. Doch auch in

Obst, Gemüse und Süßigkeiten befindet sich Fruchtzucker. Intoleranz ist ein anderes Wort für Unverträglichkeit. Ist man wie ich fruktoseintolerant, bedeutet es, dass man keinen Fruchtzucker verträgt. Nimmt man trotzdem Fruktose zu sich, sind die Folgen bei manchen entweder Bauchschmerzen oder Hautausschlag. Daher nimmt man zum Süßen Traubenzucker, da dieser keinen Fruchtzucker enthält. Oder man verwendet ein bestimmtes Süßungsmittel.“ Charlotte

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Charlottes Ess-Tagebuch

  • 07:30 Ah, wo ist denn meine fruktosefreie Marmelade? Hat mein Bruder sie etwa schon wieder versteckt?!

 

  • 09:40 Meine Freundin kommt vom Pausenstand und bietet mir ein Stück von ihrem Cookie an. Leider kann ich es nicht annehmen. Stattdessen beiße ich in meinen mitgebrachten Extra-Snack.

 

  • 13:30 Schade! Ich kann kein Obst oder Gemüse zu Mittag essen!

 

  • 17:00 Alle in der Redaktion knabbern an Waffeln, außer mir. Gut, dass ich mir Salzstangen mitgebracht habe …

 

  • 19:00 Bei meiner Freundin gibt es Nudeln mit Tomatensoße. Ich muss jedoch auf die Soße verzichten, da ich nur trockene Nudeln essen kann.

 

 

Mein Leben als Vegi

„Vegi ist die Abkürzung für Vegetarier. Das bedeutet, dass man kein Fleisch oder Fisch isst. Meistens essen Vegetarier kein Fleisch, weil sie gegen Massentierhaltung sind, oder nicht wollen, dass Tiere ihretwegen sterben müssen. Außer Vegetariern gibt es noch Veganer, die keine tierischen Produkte wie Milch, Käse oder Honig zu sich nehmen. Flexitarier wiederum verzehren sehr selten Fleisch und Pescetarier essen zwar Fisch,

aber sonst kein Fleisch. Leider werden auch öfters Vegetarier wegen ihrer Einstellung geärgert. Dabei sollte jeder frei entscheiden dürfen, ob er oder sie Fleisch isst oder nicht – und nicht für sein Vegetarier sein gehänselt werden.“ Salome

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Salomos Ess-Tagebuch

  • 07:30 Auf meiner Puddingtüte suche ich erst mal die Zutatenliste ab, ob im Pudding Gelatine ist. Das wäre ein Problem für mich, da darin auch tierische Bestandteile enthalten sind.

 

  • 09:40 In unserer Mensa gibt es immer etwas Vegetarsches im Angebot – und zwar mehr als nur Beilagensalat! Das finde ich super!

 

  • 16:00 In der Freundesgruppe kreist eine Gummibärchentüte. Doch da ist auch Gelatine drin, also verzichte ich und greife lieber zu etwas Anderem.

 

  • 19:00 Bei meiner Freundin, die wie ich ein Vegi ist, gibt es etwas ohne Fleisch. Super!

 

 

Die MÜK-Playlists für jede Stimmung

Montag, 06. Oktober 2014

Welche Musik hörst du gern und in welchen Situationen?

 

In unserer Redaktion gibt es viele Kinder, die Musik eher nebenbei hören, sei es Radio oder als Begleitung auf dem Schulweg. Für manche jedoch gibt es für jede Stimmung und Situation das richtige Lied.

Hier eine kleine Sammlung an Playlists, die wir auch auf einem eigenen youtube-Kanal zum Anhören gesammelt haben, klick einfach
www.youtube.com/user/muektV/playlists

 

gutelaune

 

 

 

unterwegs

 

 

 

entspannen

 

 

 

nervt

 
Text: Anna, Evgenia, Georgi und Gina
Fotos: Severin Vogl

SAUKOMISCH, DIESER MAX!

Montag, 06. Oktober 2014

Wusstest du, dass man Schweine als Haustier halten kann? Es geht, wie wir von Nina Weger erfuhren. In der Wohnung ihrer Schwester wohnt nämlich nicht nur ein Pudel, sondern auch ein Hausschwein. Und so kommt es auch, dass diese Tiere in Wegers Kinderbuch „Die sagenhafte Saubande“ aufregende Abenteuer erleben. Aufregend war dann auch das Interview mit der Autorin.

Und mit „Spürschwein Max“, der übrigens das Titel-Model unserer letzten Zeitungsausgabe war.

 

 

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Julia: Wie sind Sie auf die Idee mit den Tieren in Ihrem Buch gekommen?

Nina Weger: Meine Lektorin, die mich beim Bücher Schreiben tatkräftig

unterstützt, wollte immer schon etwas über sprechende Tiere machen.

Als mir im Fernsehen mal ein Mann aufgefallen ist, der wie ein

Pudel aussah, ging dieser mir nicht mehr aus den Kopf. So entstanden

„Toffy und Nero“, die beiden Hunde in der „Saubande“. „Spürschwein

Max“ entstand auch durch eine echte Geschichte in meinem Leben.

Nämlich als meine Schwester, die Artistin ist und als Seiltänzerin arbeitet,

sich ein Schwein kaufte. Und die Buchfigur „Krähe Dr. Black“ geht

darauf zurück, dass mein Vater früher Raben wieder aufpäppelte, die

aus dem Nest geworfen wurden.

 

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Destin: Wie lange sind Sie schon Kinderbuchautorin?

Nina Weger: Als Kinderbuchautorin bin ich seit Herbst 2010 tätig,

also seit genau vier Jahren

 

 

Anna: Kommt es vor, dass Sie mal gar nicht wissen, was Sie

schreiben sollen?

Nina Weger: Es gibt schon Momente, in denen ich den Computer an

die Wand schmeißen könnte. Ich merke, dass etwas nicht gut ist, weiß

aber nicht, warum es nicht gut ist. Das ist dann so ein komisches Gefühl.

Manchmal kommt es auch vor, dass ich meine beste Freundin anrufe

und ihr etwas berichten muss. Dann frage ich sie beispielsweise:

„Findest du das richtig, dass einer so etwas macht? Oder würdest du

dann nicht mehr mit ihm befreundet sein wollen?“ Ich brauche das,

dass dann einer mit mir über eine bestimmte Sache diskutiert.

 

 

Destin: Hört Max auf Sie?

Nina Weger: Max hört auf meine Schwester. Auf mich hört er nicht so,

es sei denn, ich hab’ etwas zu essen. Wie das Schwein in der Geschichte

macht Max alles nur für Fressen. Er mag gerne Apfelkuchen und Pizza.

 

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Fanny: Haben Sie Max als Ferkel gekriegt?

Nina Weger: Als wir Max bekommen haben, war er noch ganz klein.

Wir konnten ihn sogar auf den Arm nehmen. Nachts hat er dann bei

meinem Sohn im Bett geschlafen, weil es dort kuschelig warm war. Das

Wichtigste für Max sind Wärme, gutes Essen und meine Schwester.

 

Anna: Kringelt Max auch seinen Schwanz ein?

Jetzt meldet sich Max‘ Besitzerin, die sich bislang zurückhielt, zu Wort.

Nina Wegers Schwester: Wenn die Schweine noch klein sind, machen

die Bauern Lockenwickler in den Schwanz rein, drehen ihn auf und er

bleibt dann gekringelt wie bei einer Dauerwelle. (lacht)

Das war natürlich nur ein Scherz! Es gibt viele Schweinerassen wie

Wollschweine, Sattelschweine und welche mit schlappen und spitzen

Ohren. Die meisten Menschen kennen ja nur die rosa Schweine vom

Schlachter.

 

Julia: Wie ist es im Hotel oder Restaurant mit einem Schwein?

Nina Weger: Anfangs war es nicht leicht, ein Hotel für uns zu finden.

Zum Glück gab es eine Hotelkette, die es wirklich gut fand, dass wir mit

einem Schwein kommen. Die Leute von Best Western haben dann von

sich aus in allen weiteren Städten Hotels für uns gesucht. Wir haben

immer ein Zimmer im Erdgeschoss bekommen, damit Max nicht in einen

Fahrstuhl muss.

 

Fanny: Finden andere Gäste ein Schwein im Hotel lustig

oder nervig?

Nina Weger: Einige finden es seltsam, mit einem Schwein zu

verreisen. Dabei riecht Max weniger als Hunde und ist besser

erzogen als die meisten Hunde, die ich kenne. Wir wurden

nicht immer so nett aufgenommen wie von den Best-Western-

Leuten. Viele Menschen haben einfach Vorurteile.

 

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Noch mehr über MAX in Heft 25 und ein Video von seinem Besuch in München

 

 

Und das meint die Kinderredaktion zur
„SAGENHAfTEN SAUBANDE – KOMMANDO KäNGURU“:

Matheo fährt mit seiner Tante in den Safaripark. Dort trifft er die Kosmetikerin des Parkdirektors und seine Tante freundet sich gleich mit ihr an. Über den Direktor erfährt Matheo, dass das Lieblingskänguru des Direktors namens Alice Springs verschwunden ist.
Zusammen mit den Pudeln Toffy & Nero macht sich Matheo gleich auf die Suche. Unterwegs treffen sie auf das Spürschwein Max, die Rabenkrähe Dr. Black und auf Polly, ein 9-jähriges Mädchen. Die sechs freunden sich an und werden zur sagenhaften Saubande. Zusammen erleben sie ein spannendes Abenteuer. Ich fand das Buch gut, weil ich Tiere mag und Matheo mit ihnen sprechen kann. Und es ist an vielen Stellen sehr spannend!

Julius

 

Saubande

Nina Weger, Oetinger Verlag, 9,95 Euro,
ab 8 Jahren – Band 1 erschien Anfang 2014,
Ende August Band 2: „Polly in Not“

 

 

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Ein Bericht vom Interview der Kinderredaktion mit Nina Weger – und Max

 

 

 

 

 

 

 

Musik aus allen Rohren

Montag, 06. Oktober 2014

 

In München hört man immer öfter von Bläserklassen, aber was ist das eigentlich? Hier darf man sich in der Schule ein Instrument aussuchen, das man für ein bis zwei Jahre spielt. Meistens zahlt man insgesamt so um die 45 Euro im Monat, auch für den Unterricht. Alle Kinder zusammen ergeben dann ein Orchester, die sogenannte Bläserklasse. Es gibt auch Streicherklassen.
Das Instrument gehört dir nicht, du leihst es nur. Das finde ich sehr schade, denn mir ist zum Beispiel meine Klarinette richtig ans Herz gewachsen. Sie wieder zurückzugeben und mich an eine andere zu gewöhnen, wird mir schwer fallen, selbst wenn sie genauso aufgebaut ist. Seit letztem Schuljahr spiele ich jetzt in der Bläserklasse, und es ist total toll. Allein hört sich ein Lied vielleicht etwas langweilig an, aber mit anderen Instrumenten klingt es richtig gut.

 

Ich kann Bläserklassen echt nur empfehlen, auch für die, die eigentlich keine klassische Musik mögen. Es ist ein Erlebnis und man lernt viel. Vor allem auch, zusammen zu arbeiten.

 

Ronja

 

 

Bläserklassen-2

 

Übrigens:
Bei den Bläsern der Klasse 6a der Artur-Kutscher-Realschule gab es im Juli eine Umfrage zu unserem letzten Heftthema „Geld“.
Hier die erstaunlichen Ergebnisse:

 

Ihr verdient Geld mit Musikmachen?
In diesem Schuljahr sind wir öfters, meist nach den Konzerten, als Straßenmusikerinnen aufgetreten. Etwa am Rotkreuzplatz, am Moosacher Bahnhof vor dem OEZ. Wir haben Klarinette, Querflöte, Trompete, Saxophon und Euphonium gespielt. Unsere Stücke waren „Sweet Caroline“ oder „Gorillas im Nebel“ … alles Stücke, die wir gut können.
Wie viel Geld habt ihr eingenommen und wie lange habt ihr jeweils gespielt?
Einmal 38 Euro, öfter auch mehr – einmal fast 100 Euro. Meistens haben wir zwischen einer halben Stunde und einer ganzen Stunde gespielt.

 

Wie haben die Zuschauer reagiert?
Sie waren begeistert und haben geschrien „Weiter!“ Und sie waren überrascht, weil wir noch so jung sind.
Was habt ihr mit den Einnahmen gemacht?
Geteilt und damit unser Taschengeld aufgebessert. Manche waren danach auch bei McDonalds.
Musstet ihr euch überwinden, um öffentlich aufzutreten?
Am Anfang ja – wir haben uns erst nicht getraut. Doch dann haben wir Geld bekommen und uns öfter getraut.
Würdet ihr es nochmal versuchen?
Ja, immer wieder. Vielleicht auch jetzt in den Ferien!
Nina, Kimberley, Vivian, Isabel, Chiara, Pauline
(alle aus der Klasse 6a, alle zwischen 11 und 13 Jahre alt)

DRECK AM RAD

Montag, 06. Oktober 2014

Radelputzen am Wochenende?

Staub von gestern!  Heute werden die Dreckklumpen gezählt! Denn hier geht’s um Dirt-Biken,

den trendigen Radsport, bei dem Geschwindigkeit  und hochfliegende Tricks genauso dazugehören wie Matsch und Erde.

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„Das ist einfach mal was Anderes als Fußball!“, schwärmt Timo, als er verschwitzt von seinem Rad absteigt und den Helm abnimmt. Timo feiert heute seinen 10. Geburtstag – und wo? Auf einer Dirtbike-Anlage in Unterhaching vor den Toren Münchens. Gemeinsam mit Freunden und Freundinnen jagt er die steilen Erdhänge hinab, springt über hohe Rampen und schlängelt sich über hügelige Wege. „Dirtbike“ – auf gut Deutsch „Schmutzrad“ – ist seit einigen Jahren DER Renner im Radsport. Es hat sowohl was von Mountainbiken als auch was von BMX

 

 

Wobei ein echtes Dirt-Bike breite Profilreifen und einen etwas kleineren Rahmen als die von Mountainbikes hat, meist keine Gangschaltung und nur eine Hinterradbremse. Dafür sind die Reifen größer als die eines BMX-Radels. Das heißt: Trittst du in die Pedale gegen einen BMXler, gewinnst du das Rennen. Springst und trickst du um die Wette mit einem Mountainbiker, dann kannst du dir schon mal die Siegermedaille umhängen.

 

Klingt gut? „Das ist es auch“, sagt nicht nur Timon, Freund von Timo: „Schanzen zu springen, Gas zu geben, das Körpergewicht geschickt einzusetzen, das ist richtig cool. Am besten gefällt mir das Brett!“ Äh, was ist das denn? Na klar, wo ein Szene-Sport, da auch die Insider-Sprüche. „Brett“ oder „Table“ meint eine Sprungschanze. Ein „Double“ ist schon was für Fortgeschrittene: Abspringen von einem Hügel, landen auf dem nächsten. Ein „Wallride“? Darunter versteht man eine Holzwand, gegen die kunstvoll im Vorbeifahren gesprungen oder über die gefahren werden kann. Doch kommt es beim Dirt-Biken nicht nur auf Akrobatik an, sondern auch auf volle Körperbeherrschung:

 

 

 
 
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Klingt gut? „Das ist es auch“, sagt nicht nur Timon, Freund von Timo: „Schanzen zu springen, Gas zu geben, das Körpergewicht geschickt einzusetzen, das ist richtig cool. Am besten gefällt mir das Brett!“ Äh, was ist das denn? Na klar, wo ein Szene-Sport, da auch die Insider-Sprüche. „Brett“ oder „Table“ meint eine Sprungschanze.

Ein „Double“ ist schon was für Fortgeschrittene: Abspringen von einem Hügel, landen auf dem nächsten. Ein „Wallride“? Darunter versteht man eine Holzwand, gegen die kunstvoll im Vorbeifahren gesprungen oder über die gefahren werden kann. Doch kommt es beim Dirt-Biken nicht nur auf Akrobatik an, sondern auch auf volle Körperbeherrschung:

 

 
Marcel
 
 

Auf „Pumptrails“ versuchen die Biker, ohne Einsatz der Pedale ihre Runde zu drehen – die geschickte Verlagerung des Körpergewichts muss reichen, um immer wieder genügend Schwung für den nächsten Hügel zu sammeln. Schwirrt dir der Kopf von komischen Begriffen? Dann schnell den Helm auf, Gelenkschoner ran und raus auf den nächsten Trail. Und da einfach machen, bis die Puste ausgeht. So

 

wie Marcel, der bereits zum zweiten Mal beim Dirtbiken in Unterhaching ist: „Ganz schön anstrengend!“, meint er, sieht dabei jedoch ziemlich glücklich aus. Marcel und die anderen fahren übrigens nicht mit echten Dirt-Bikes, sondern mit ihren normalen Mountainbikes. „Klar geht das!“, sagen sie. Schließlich kommt es nicht auf die Ausrüstung an, sondern darauf, dass man mit seinem Können und Fahrrad auch abwechslungsreiche Strecken fahren kann. Das kann man auf vier, von der Stadt München eingerichteten Dirt-Bike-Anlagen ausprobieren – in Pasing, Allach, Milbertshofen und Solln. In den umliegenden Gemeinden, siehe Unterhaching (auf den anderen Fotos zu sehen), kommen noch weitere hinzu.

 

Interessant zu wissen: Den meisten gemeinsam ist, dass sie entstanden sind, weil junge Dirt-Bike-Fans sich zusammengetan und eine Bahn eingefordert haben! Sie haben einen Jugendantrag beim Bezirksausschuss gestellt – und das Baureferat hat ihnen dann bei der Suche eines geeigneten Grundstücks geholfen.

 

 
 
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Entstanden sind dann diese tollen Anlagen, bei denen die Biker auch noch jede Menge mitbestimmt und mitgebaut haben. Also: Ganz egal, auf welcher Anlage du dich tummeln willst – du triffst mit Sicherheit auf einen Haufen ziemlich netter Menschen, mit denen du eine Menge bewegen kannst.

Und wenn es nur dein Rad ist!

 

 

 

 

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Alle Infos zum Thema Dirt-Biken in München findest du unter:

www.muenchen.de/freizeit/dirtbike.html !

ter www.muenchen.de/freizeit/dirtbike.html!

 

 

TEXT: Iris Wehn

FOTOS: Iris Wehn, Angelika Kammerer, Baureferat München / Alberto Avellina

Dreck am Rad

 

Pro & Contra: ZIEH-SCHULRANZEN

Donnerstag, 02. Oktober 2014

Das Pro & Contra der Kinderredaktion aus Heft 27

 

pro 2

Wir finden Zieh-Schulranzen gut, und sie sehen einfach toll aus. Man

fühlt sich wie ein Erwachsener, die solche Trolleys ja zum Verreisen

nehmen. Warum sollen wir sie also nicht auch haben? Es spricht einiges

dafür. Man kann zum Beispiel mehr rein tun als in einen normalen

Schulranzen, weil ja ein Teil des Gewichts von den Rollen getragen

wird. Noch besser wäre es natürlich, die Zieh-Schulranzen hätten vier

Rollen, dann würden sie nicht so leicht umkippen. Dass sie gefährlich

sein sollen, können wir nicht bestätigen. Im Gegenteil: Wenn du etwa

mit einem Schulrucksack die Treppe runterfällst, landet das ganze Gewicht

auf dir. Wenn du Pech hast, bekommst du dabei keine Luft mehr.

(Okay, das war jetzt etwas übertrieben, aber Pech kommt ja immer,

wenn man nicht damit rechnet.) Der Trolley hingegen dient im besten

Fall als Schlitten oder fliegt einfach über dich drüber (okay, der Handgriff

könnte dich am Kopf treffen, das ist schon schmerzlich) und du

kannst ihn nach dem Aufstehen leicht wieder einsammeln.

 

contra 2

Man sieht sie ja jetzt überall, diese Zieh-Schulranzen. Doch wir finden,

nicht alles, was gerade „in“ ist, ist auch gut. Und man muss auch nicht

alles haben, was die anderen haben. Schul-Trolleys sind zwar leicht,

wenn sie rollen. Doch kaum kommt eine Treppe, wird es schwer mit

dem Tragen. Schwerer als ein normaler Ranzen, weil die Schul-Trolleys

ja noch dieses Gestell haben. Da nicht alle Kinder ihre schweren Zieh-

Schulranzen die Treppe rauf- oder runtertragen wollen, poltern sie

über die Stufen. Das macht nicht nur Lärm, sondern ist auch gefährlich.

Man schaut ja nicht immer hinter sich und kann so schon mal andere

Kinder damit treffen oder ihnen vor die Füße fahren. Und überhaupt:

Auf Kies oder der Wiese sind die Schul-Trolleys ganz schlecht zu bewegen.

Dann sind sie mehr als unpraktisch. Nach einiger Zeit tun einem

zudem der Arm und der Rücken vom Hinterherziehen weh, egal

auf welchem Boden. Da sind uns doch Ranzen oder Rucksäcke lieber!

Mit immer zwei Händen frei, zum Spielen oder Abklatschen!

 

Text: Kinderredaktion

Fotos: Franziska Thalhammer

Illustrationen: Pauline Karlson

 

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Jetzt bist du gefragt!

 

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Ramadama – Jeder kann was tun!

Montag, 23. Juni 2014

Die Erde wird von uns Menschen immer mehr mit Müll verschmutzt. Besonders schlimm ist Kunststoff, da dieser sehr lange braucht, um zu verrotten. Auch an vielen Korallenriffen sammelt sich Plastik und gefährdet so das natürliche Gleichgewicht im Meer. Es gibt auch Hügel, die komplett aus Müll bestehen und wo oben drauf einfach Wiese gepflanzt wurde. Im besten Fall passiert das so gut wie am Fröttmaninger Berg im Münchner Norden – da, wo sich das große Windrad gegenüber der Allianz Arena dreht.

 
Aber das klappt eben nicht immer! Wenn du etwas dagegen unternehmen möchtest, dass unsere Erde weiterhin verschmutzt wird, dann gehe doch auch mit deinen Freunden oder mit deiner Klasse in den nächsten Stadtpark oder auf einer Wiese Müll sammeln. Unser Tipp: Beim städtischen Gartenbaureferat kann man sich Greifer und andere Sammelgeräte ausleihen. Infos: www.awm-muenchen.de Julia

 

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Gestatten, mein Name ist..

Donnerstag, 05. Juni 2014

 

münchens beliebteste vornamen der letzten sieben jahre

 

Noch mehr Interessantes zu diesem Thema findest du auf der Webseite www.beliebte-vornamen.de. Zum Beispiel, welche Vornamen vor 125 Jahren in Deutschland die Renner waren: Bei den Jungs Karl, Wilhelm und Otto (ganz vorne auch Max und Paul) und bei den Mädchen Anna, Martha und Frida (ganz vorne übrigens auch Emma und Marie).